Philologie und Zeit


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
16.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturtheorie

Erstellt am:
23.08.2019

Vom 16. bis zum 19. September findet an der FU Berlin der Workshop "Philologie und Zeit" statt. Der Workshop ist ein gemeinsames Projekt vom Einstein Center Chronoi, dem Exzellenzcluster "Temporal Communities" und der Internationalen Koordinationsstelle Theorie der Philologie (Universität Heidelberg) Programm Montag, 16/09/2019 Begrüßung: 14.15h – 14.30h Einführung: 14.30h – 15.15h JÜRGEN PAUL SCHWINDT (Heidelberg): Philologie und Zeit I. Sektion: Die Zeit des Objekts und die Philologie 15.15h – 16.00h EVA CANCIK-KIRSCHBAUM (FU Berlin): Die Verschränkung zeitlicher Dimensionen als Proprium der und Herausforderung für die Philologie 16.00h –16.30h Kaffeepause 16.30h –17.15h DANIEL WEIDNER (ZfL Berlin): Dokumenten-Hypothesen. Historisch-kritische Methode und chronotopische Philologie 17.15h–18.00h ZOLTÁN KULCSÁR-SZABÓ (Budapest): Zum Begriff des Klassischen und des „eminenten Textes“ anschließend: Abendessen Dienstag, 17/09/2019 09.30h – 10.15h LUCIANO CÉSAR GARCIA PINTO (São Paulo): Entelechie 10.15h – 11.00h KAI BREMER (Osnabrück): Das Drama in der Zeit? Überlegungen zu Szondis „Theorie des modernen Dramas“ 11.00h – 11.30h Kaffeepause II. Sektion: Die Zeit des Philologen/der Philologin 11.30h – 12.15h SINA DELL’ANNO (Basel): Das saturnische Lesen 12.15h – 13.00h FRANZISKA HUMPHREYS (Paris): Erinnern, Gewärtigen, Erwarten: Ein Lesebericht zu Oswald Eggers „Die ganze Zeit“ 13.00h – 15.00h Mittagspause 15.00h – 15.45h MAXIMILIAN HAAS (Heidelberg): „non per tempora, sed per species“. Suetons spektakuläre Zeit 15.45h – 16.30h CHRISTIAN HAß (Heidelberg): Erkenntnisaugenblick und Gegenstandsverlust. Philologisches Lesen zwischen Rekursivität und orphischem Bezug (Vergil, Ovid, Werner Hamacher) 16.30h – 17.00h Kaffeepause III. Sektion: Die Zeit der Philologie 17.00h – 17.45h GIOVANNA LATERZA (Heidelberg): Zur Zeitlichkeit der ‚reception studies‘ 17.45h – 18.30h STEFAN WILLER (HU Berlin): Zukunftsphilologie (Divination, Geschichte, Politik) anschließend: Abendessen Mittwoch, 18/09/2019 09.30h – 10.15h JÓZSEF KRUPP (Heidelberg/Budapest): Die Intermundien der Philologie. Zu Hamachers „95 Thesen“ 10.15h – 11.00h ISABELLA TARDIN CARDOSO (Campinas): Memoria, Divinatio und die Zeit der Philologie 11.00h –11.30h Kaffeepause 11.30h –13.00h Abschlußdiskussion

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Poetik der Mitte? Walter Kempowski im literatur- und ideengeschichtlichen Kontext


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
12.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 20. Jahrhunderts, 

Literatur des 21. Jahrhunderts

Erstellt am:
23.08.2019

In seinen monumentalen Textcollagen sucht Walter Kempowski die politische und ästhetische Mitte. Er bringt Erzähltradition und Avantgarde zusammen. Analysiert er das historische Versagen des Bürgertums, dann lässt er die Beteiligten selbst zu Wort kommen. Die Tagung fragt nach den literarischen und ideengeschichtlichen Konstellationen eines großen Prosaisten, dessen umfangreiches Archiv die Akademie der Künste bewahrt. Mit Hanna Engelmeier, Daniel Fulda, Lutz Hagestedt, Ulrich Herbert, Kai Sina, Kerstin Stüssel, Tom Kindt u. a. Anmeldung: literaturarchiv@adk.de

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Germanistentag 2019


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
19.08.2019

Thematik: Zeit Als grundlegende Dimension betrifft Zeit auch sämtliche Gebiete der Germanistik. Sprache und Literatur finden nicht nur in der Zeit statt und werden dadurch Teil von Sprach- und Literaturgeschichte, in ihnen wird Zeit auch sprachlich und textuell organisiert und repräsentiert – etwa als grammatische Kategorie, als ‚erzählte Zeit‘, als lyrische Präsenz. Damit werden Theorien von Zeit für die Sprach- und Literaturwissenschaften sowie die Didaktik des Deutschen unmittelbar relevant. Umgekehrt tragen sie auch selbst zur theoretischen Konzeptualisierung von Zeit bei. Zugleich ist Literatur als ästhetisches Medium in besonderer Weise geeignet, den ambivalenten Charakter von Zeit zwischen scheinbar objektiver Messbarkeit und subjektiver Wahrnehmung darzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus steht bildungspolitisch die Frage im Raum, wie viel Zeit für welche Prozesse im Leben der Lernenden zur Verfügung stehen soll und wie Curricula mit zeitlichen Ressourcen in Einklang gebracht werden können. Zeit ist eines der zentralen Themen der Germanistik – auch als Teil einer Gesellschaft, die Zeit als knappes Gut bespricht und in der Zeitvorgaben den wissenschaftspolitischen Diskurs mehr und mehr bestimmen. Die folgenden vier Themenbereiche skizzieren unterschiedliche Perspektiven auf das Thema ‚Zeit‘ – im Bewusstsein, dass sie Überschneidungen aufweisen und manche Forschungsgegenstände durchaus unterschiedlich verortet werden könnten. Die Einteilung in Bereiche markiert deshalb Fragestellungen, die die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Phänomenen in den einzelnen Panels leiten sollen. Willkommen sind auch komparatistische, gattungs- und medienvergleichende oder interdisziplinäre Zugänge sowie Panel-/Workshopvorschläge, die das Thema ‚Zeit‘ aus Blickwinkeln betrachten, die in diesem Aufruf nicht bereits antizipiert sind. Themenbereich 1: Theorien und Konzepte von Zeit Die Frage, was Zeit sei, wurde und wird in historischen Epochen, verschiedenen Kulturräumen und aus dem Blickwinkel einzelner Disziplinen und Weltanschauungen je unterschiedlich beantwortet. Setzen Naturwissenschaften, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Theologie, Soziologie oder Psychologie bereits je vielfältige Zeitkonzepte an, so interferieren diese wiederum mit ästhetischen Formen von Zeitdarstellung und -reflexion. Die aktuell intensiv untersuchten ‚Ästhetischen Eigenzeiten‘ sind aber auch ihrerseits für die begrenzte Gültigkeit des Konzepts der Alltagszeit und für komplexe Prozesse im Zusammenhang mit der Generierung von Zeitbewusstsein charakteristisch. Die Panels des ersten Themenbereiches können artikulierte und explizit reflektierte Theorien und Konzepte von Zeit in den Blick nehmen (lineare, zyklische, chronologische, achronologische, polychrone, isochrone, teleologische etc.), die Modellhaftigkeit von Begriffen wie ‚Ewigkeit‘, ‚Vergänglichkeit‘, ‚Simultaneität‘, ‚Reversibilität‘, ‚Kontinuität‘ untersuchen oder sich mit literatur-, medien- oder sprachwissenschaftlichen Anknüpfungen an Theorien und Diskurse auseinandersetzen (in Anschluss an z.B. Augustinus, Heidegger, Genette, Ricœur, Deleuze). Auch in pädagogisch-didaktischen Kontexten stehen oftmals Zeitkonzepte im Zentrum, etwa Zeitadaptivität, Zeitpassung und Zeiteffizienz: Individualisierung und Kompetenzorientierung erfordern prinzipiell eine Anpassung des Lernprozesses an das individuelle Arbeitstempo der Lernenden. Entsprechende Postulate haben jedoch sowohl organisatorisch (u.a. Stundenbudget für den Deutschunterricht in den Schulen, Debatten um G 8/G 9) als auch pragmatisch Konsequenzen: Lernen in zeitlich fixierten Stufenmodellen (mit 45-MinutenRhythmen) konkurriert mit reformpädagogisch orientierten Konzepten wie freier Zeit oder individueller Lernzeit. Damit verknüpft werden können einerseits Fragen nach der Zeitgemäßheit von didaktischen Auswahlkategorien (z.B. Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht) und didaktischen Konzepten (z.B. funktionaler, integrativer oder situativer Grammatikunterricht), andererseits Fragen nach dem kognitiven Vermögen der Lernenden (u.a. zu empirisch messbaren Dimensionen wie Leseflüssigkeit und Leseverstehen, ferner zu Konzepten wie Tempuserwerb im Kontext des Spracherwerbs). Themenbereich 2: Repräsentationen von Zeit Der zweite Themenbereich fragt nach Repräsentationen von Zeit und damit auch nach der Relationalität, in der sprachlich geäußerte Zeit immer steht. Gemeint sind dabei jedoch weder Konzepte oder Theorien von Zeit (Themenbereich 1) noch explizite Thematisierungen von Zeit in literarischen und anderen Kunstwerken (Themenbereich 4). Die grundlegende Fragestellung dieses Bereichs ist vielmehr, auf welche Weise Zeit und Zeitlichkeit in Kommunikationssituationen, in Literatur, Film und anderen Künsten medien- und gattungsspezifisch, aber auch in ihrer genuinen Sprachlichkeit zur Erscheinung kommen, inszeniert und konstruiert werden. Hierhin fallen erzähl- und tempustheoretische Fragestellungen, die sich z.B. mit dem Verhältnis von erzählter Zeit und Erzählzeit, mit Phänomenen wie Pro- und Analepse, ordo naturalis/artificialis u.ä. auseinandersetzen, in der Epik bzw. im Roman und in der (Auto-) Biographie, im Film, aber auch in anderen einschlägigen (ggf. auch interaktiven) Medien und Gattungen. Bei Lyrik und Lieddichtung stellen sich Fragen nach einer gattungsspezifisch ‚lyrischen‘ Zeitlichkeit (z.B. im Verhältnis von struktureller Rekursivität und inhaltlichem Verlauf), nach der Simulation von Präsenz (auch bezogen auf die Aufführung, etwa bei mittelalterlicher Lyrik und aktuellem Poetry Slam), nach Möglichkeiten der Kodierung von Zeit in Metrik und Rhythmus. Im Drama bzw. im Theater finden hier etwa Fragen nach dramatischer Zeitlichkeit einen Platz, aber auch nach der Rolle von Zeit und Zeitlichkeit in Ereignissen und Aufführung, d.h. Fragen der Performanz. Aus sprachwissenschaftlicher und sprachdidaktischer Perspektive sind in diesem Themenbereich Diskussionen über Zeit und Zeitlichkeit als grammatische und/oder lexikalische Kategorien denkbar, sei es etwa in sprachkontrastiver, spracherwerbstheoretischer oder explizit sprachkultureller Betrachtung, aber auch in ihrer Modellierung und Konzeptualisierung in Lehr- und Lernmedien. Fruchtbar könnten auch Fragen nach Zeit und Zeitlichkeit in der sprachlichen Performanz sein, etwa in der Prosodie bzw. sequenziellen Phrasierung, aber auch beim Sprechen, Gebärden, Lesen und Schreiben in Abhängigkeit von ihrer Materialität und Medialität. Themenbereich 3: Zeit als historische Kategorie Der dritte Themenbereich behandelt Sprach- und Literaturgeschichte, indem er sprachliche und literarische Phänomene in ihrer zeitlichen Entwicklung sowie deren Vermittlung ins Zentrum stellt. Es geht somit um Erscheinungen evolutiver Variations- und Selektionsprozesse, des Wandels, der Innovation. Die Betrachtung von Phänomenen in der Zeit ist auf die Dimension ‚vorher/nachher‘ gerichtet und damit auf Zeiträume. Gegenstände wie Weltchroniken, historische Romane und Filme oder Science-Fiction und Zeitreisen könnten diesem Themenschwerpunkt zugerechnet werden, sofern sie distinkte, als abgeschlossen dargestellte Zeiträume thematisieren: Mit welchen Mitteln evozieren die verschiedenen Medien ein Bewusstsein von der Alterität vergangener und zukünftiger Zeiträume? Und welche Möglichkeiten bieten die Methoden der Digital Humanities, ‚Wandel‘ zu visualisieren? Bezogen auf die Literatur und andere Medien lassen sich im Rahmen dieses Themenschwerpunkts Theorien der Innovation, des Wandels und der Veränderung beschreiben und analysieren – zum einen mit Blick auf die zeitgenössische Wahrnehmung von Veränderung, zum anderen mit Blick auf deren nachträgliche Bewertungen. Auch Fragen nach Epocheneinteilungen sowie ihren heuristischen Chancen wie Problemen können hier aufgegriffen werden. Weitere Ansätze bieten sich in diesem Schwerpunkt außerdem in Hinblick auf Sprachwandeltheorien an. Sprachgeschichte lässt sich in der Perspektive des Schwerpunkts als Textsorten- und/oder Diskursgeschichte begreifen. Denn Sprechen ereignet sich in Form sprachlichen Handelns immer schon in spezifischen Kontexten, die wiederum einen Diskursbezug aufweisen. Sprachwandel (sowohl auf formaler als auch auf semantischer und pragmatischer Ebene) muss demzufolge als diskursiv begründeter bzw. diskursiv hervorgebrachter Wandel betrachtet werden. Zudem kann gezeigt werden, wie dieser sich in unterschiedlichen Textsorten manifestiert. In Hinblick auf den Deutschunterricht lassen sich Aspekte des Sprachwandels für den Kompetenzbereich ‚Sprache und Sprachgebrauch reflektieren‘ aufgreifen. Bezogen auf den Kompetenzbereich ‚Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen‘ könnte das für den schulischen Literaturunterricht wesentliche Spannungsverhältnis von notwendigem historischem Orientierungswissen und der kritischen Problematisierung literaturwissenschaftlicher Epochenbegriffe reflektiert werden. Themenbereich 4: Zeit als Thema und Motiv „Kann man die Zeit erzählen“ – so fragt der Erzähler in Thomas Manns Zauberberg –, „diese selbst, an und für sich?“ Feststehen dürfte, dass im Lauf der Literaturgeschichte immer wieder versucht wurde, von der Zeit zu erzählen, und zwar in Werken, die sowohl für die wissenschaftliche Forschung als auch für den Deutschunterricht relevant sind – sei es in Genres wie Chroniken, dem Zeitroman, dem Zeitstück, der Science-Fiction oder dem historischen Roman, in Texten über die Schöpfung der Welt, in mittelalterlichen Dichtungen vom Weltende oder der vanitas-Dichtung des Barock. Auch Feuilleton und Essayistik lenken die Aufmerksamkeit immer wieder explizit auf das Thema Zeit, u.a. wenn sie in kritischer Perspektive die Veränderungen der Zeitwahrnehmung unter den Bedingungen digitaler Beschleunigung diskutieren. Bei der Thematisierung von Zeit handelt es sich somit um ein sowohl transhistorisches als auch transgenerisches und transmediales Phänomen. Experimentell und spielerisch wird Zeit zum Motiv und Gegenstand in Romanen, Filmen sowie dramatischen und lyrischen Texten, welche die Zeit personifizieren oder Zeit implizierende Objekte wie z.B. Kalender oder Zeitmessgeräte auf symbolischer, allegorischer oder metaphorischer Ebene einsetzen. Des Weiteren ist in der Literatur das Motiv der Zeitlichkeit menschlichen Lebens eng verbunden mit Gedächtnis und Erinnerung – kollektiver wie individueller Art – und spielt in dieser Verbindung etwa in Biographien, Tagebüchern und Blogs, aber auch bereits in frühneuzeitlichen Leichenpredigten eine Rolle. Darüber hinaus können Thematisierungen von Zeit jeweils spezifische Funktionen bzw. Eigenschaften von Literatur markieren: Die Verortung einer Handlung in unbestimmter Zeit (‚Es war einmal‘) kann etwa als ein Fiktionalitätssignal fungieren. Selbstreferenziell wird das Thema ‚Zeit‘ dagegen, wenn Paratexte die Kurzweil oder Muße programmatisch zu einem Ziel der ästhetischen Erfahrung erklären, so dass Literatur und Kunst zu einer Kulturtechnik des Zeitmanagements zu werden scheinen. Literatur und mit ihr verwandte Künste verweisen so in verschiedenster Weise auf die gesellschaftliche Relevanz von Zeit.

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6. Forschungskolloquium der Cultural and Literary Animal Studies (04.09. – 07.09.2019), Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität, Bad Homburg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.09.2019
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Musik/Sound Studies

Erstellt am:
06.08.2019

CLAS-Kolloquium 2019 04.09. – 07.09.2019 Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg Das 6. Forschungskolloquium des Nachwuchsforschernetzwerks der Cultural and Literary Animal Studies (CLAS) für DoktorandInnen und Habilitierende widmet sich dem Thema "Tiere und Musik". Neben Vorträgen, Projektvorstellungen und Materialdiskussionen zum Generalthema werden aktuelle Forschungsprojekte und -gegenstände sowie eigene Textentwürfe der Teilnehmenden vor- und zur Diskussion gestellt. Programm Mittwoch, 04.09.2019 14:00 Uhr Begrüßung (Roland Borgards, Esther Köhring, Frederike Middelhoff) und Vorstellungsrunde aller TeilnehmerInnen 14:30 – 16:00 Uhr Tier/Musik-Texte I: Dario Martinelli: Of Birds, Whales, and Other Musicians: An Introduction to Zoomusicology , Chicago 2009, S. 5–29. 16:00 – 16:30 Uhr Pause 16:30 – 17:15 Uhr Angela Gencarelli (Lüneburg): Mehrdeutige Artenvielfalt. Zur Neuerfindung des Bestiariums in der deutschsprachigen Literatur und Wissensgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts (Projektvorstellung) 17:15 – 18:00 Uhr Sophia Gräfe (Marburg/Berlin): Schreib- und Beobachtungsszenen des Verhaltens am zoologischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin (1948–1968) (Material) 18:00 – 19:30 Uhr Abendessen 19:30 – 20:30 Uhr Christina Roeske (MPI für Empirische Ästhetik, Frankfurt a. M.): Sind Singvögel Musiker? (Vortrag) Donnerstag, 05.09.2019 09:00 – 10:30 Uhr Tier/Musik-Texte II: Marcello Sorce Keller: Zoomusicology and Ethnomusicology: A Marriage to Celebrate in Heaven, in: Yearbook for Traditional Music 44 (2012), S. 166–183. 10:30 – 11:00 Uhr Pause 11:00 – 12:30 Uhr Martin Ullrich (Hochschule für Musik, Nürnberg): Walgesänge im Krakengarten: Über tierliche Unterwassermusik und submarine Klanglandschaften (Keynote) 12:30 – 14:00 Uhr Mittagessen 14:00 – 14:45 Uhr Kathrin Lang (Würzburg): Ornitophonia. Vogellieder in Literatur und Musik von 1850 bis 1920 (Material) 14:45 – 15:30 Uhr Susanne Heiter (Berlin): Tiere und Tierlaute in der Musik nach 1950 (Projektvorstellung) 15:30 – 16:00 Uhr Pause 16:00 – 16:45 Uhr Lisa Herrmann-Fertig (Würzburg): Vormoderne Götter im postmodernen Kerala: Mensch-Tier-Verhältnisse und Sound in theyyam-Ritualen (Material) Im Anschluss: Exkursion nach Frankfurt – Besuch der Ausstellung „BIG ORCHESTRA“ in der Schirn Kunsthalle und Abendessen in Frankfurt Freitag, 06.09.2019 09:00 – 10:30 Uhr Besuch der Ausstellung „Flügelschlag“ im Sinclairhaus Bad Homburg (mit Führung) 11:30 – 12:15 Uhr Lena Kugler (Frankfurt a. M.): Die Zeit der Tiere / Physiologie der Zeit – (forensische) Entomologie (Material) 12:15 – 13:00 Uhr Anu Pande (Hyderabad): In Verteidigung des Anthropomorphismus: Hunde in der Weltliteratur (Projektvorstellung) 13:00 – 14:30 Uhr Mittagessen 14:30 – 15:15 Uhr Daphne Tokas (Frankfurt a. M.): Tier gewesen sein: Evolutionäre Narrative und Utopien (Projektvorstellung) 15:15 – 16:00 Uhr Liza Bauer (Gießen): Livestock and Literature: The Cultural and Ethical Work of Farm Animal Representations in (Science)-Fiction (Kapitel) 16:00 – 16:30 Uhr Pause 16:30 – 17:15 Uhr Alexandra Böhm: Narrative der Empathie: Tier-Mensch-Begegnungen in Philosophie, Wissenschaft und Literatur 1850-2010 (Material) 17:15 – 18:45 Uhr Tier/Musik-Texte III & Gemeinsames Hören (David Rothenberg: Nightingales in Berlin. Searching for the Perfect Sound , Chicago 2019, S. 1–15.) Im Anschluss: Abendessen in Bad Homburg Samstag, 07.09.2019 09:00 – 09:45 Uhr Maria-Anna Schiffers (Potsdam): Das Denken der Tiere: Ratio und Moral in ethologischen Texten der Gegenwart (Material) 09:45 – 10:30 Uhr Ulrike Seifert (Würzburg): Kind-Tier-Beziehungen in Kultur und Literatur des westlichen Kulturraumes, 1894-1968 (Material) 10:30 – 11:00 Uhr Pause 11:00 – 11:45 Uhr Qiongying Cai (Würzburg): Ornithologische Poetologie. Singvögel in den deutschen romantischen Gedichten (Material) 11:450 – 12:30 Uhr Abschlussdiskussion (Tier/Musik-Texte IV): Martin Ullrich: Tiere und Musik, in: Roland Borgards (Hg.): Tiere. Kulturwissenschaftliches Handbuch , Stuttgart 2016, S. 216–225.) 12:30 Uhr Ende des Kolloquiums und Abreise Weitere Teilnehmende: Stefan Hecht (Straßburg), Nelli Kisser (Frankfurt a. M.), Samuel Kramer (Frankfurt a. M.), Claudia Lillge (Frankfurt a. M.), Adrian Robanus (Köln), Sebastian Schönbeck (Frankfurt/Oder), Mira Shah (Frankfurt a.M.), Kerstin Weich (Wien), Julia Weitbrecht (Kiel), Martina Wernli (Frankfurt a. M.), Stephan Zandt (Berlin) Das CLAS-Kolloquium 2019 ist eine Veranstaltung des Nachwuchsforschernetzwerks Cultural and Literary Animal Studies (CLAS) und wird organisiert von Roland Borgards, Esther Köhring und Frederike Middelhoff.

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ZwischenSpielZeit. Das Theater der Frühaufklärung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
12.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und andere Künste, 

Literatur des 17. Jahrhunderts, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

Erstellt am:
05.08.2019

Eine Journée d’études am 12. und 13. September Ort: Universität Paderborn, Raum: E 5.333 Donnerstag, 12. September 2019 9.00-9.30 Uhr Jörn Steigerwald (Paderborn) Begrüßung und Einführung 9.30-10.30 Uhr Ruth Florack (Göttingen) Harlekins Lustbarkeiten. Die Komödien Johann Ulrich von Königs 10.30-11.00 Uhr Kaffeepause 11.00-12.00 Uhr Adelina Debisow (Paderborn) J.-F. Regnards Le Légataire universel (1708) – Eine Aktualisierung der ‚haute comédie‘? 12.00-13.00 Uhr Andreas Mahler (Berlin) Paradigmenwandel als Wandel der Paradigmen. Die ‚Dämpfung‘ der Komödie in Steeles The Conscious Lovers (1722) 13.00-14.30 Uhr Mittagspause 14.30-15.30 Uhr Sikander Singh (Saarbrücken) „Vermischtes Traur und Lust-Spiel“ – Ein vergessenes Straßburger Schauspiel aus dem Jahr 1722 im Spannungsfeld deutscher und französischer Dramatik 15.30-16.30 Uhr Jörn Steigerwald (Paderborn) Die Geburt der italienischen Liebestragödie: Scipione Maffeis Merope (1714) 16.30-17.00 Uhr Kaffeepause 17.00-18.00 Uhr Leonie Süwolto (Paderborn) Liebe, Gattung und Geschlecht in der Tragödie der Frühaufklärung. Luise Adelgunde Victorie Gottscheds Panthea Freitag, 13. September 2019 9.30-10.30 Uhr Stephan Kraft (Würzburg) Das Theater am Blankenburger Hof zu Beginn des 18. Jahrhunderts – Eine Annäherung 10.30-11.30 Uhr Andrea Zedler (Bayreuth) Orazio oder der verlassene Impresario. Frühe Rezeption und Adaption von Opere buffe außerhalb Italiens 11.30-12.00 Uhr Kaffeepause 12.00-13.00 Uhr Bernhard Jahn (Hamburg) Die Oper als Medium frühaufklärerischer Radikalkritik – Zu Johann Philipp Praetorius᾽ Libretti Der Hamburger Jahr-Marckt und Die Hamburger Schlacht-Zeit 13.00 Uhr Abschlussdiskussion und Ausklang der Veranstaltung Organisation: Prof. Dr. Jörn Steigerwald Dr. Leonie Süwolto Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft Kontakt: joern.steigerwald@uni-paderborn.de leonie.suewolto@uni-paderborn.de

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Zukunft der Sprache, Zukunft der Nation? Debatten um jüdische Sprache und Literatur im Kontext von Mehrsprachigkeit und Nationbuilding


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
24.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Mehrsprachigkeitsforschung/Interlingualität, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
05.08.2019

Abschlusstagung des trilateralen und interdisziplinären Kooperationsprojekts „Die Nationalsprache der Juden oder eine jüdische Sprache? Die Fragen der Czernowitzer Sprachkonferenz in ihrem zeitgeschichtlichen und räumlichen Kontext" an der Universität Augsburg. Ziel der Tagung ist es, die Debatte um jüdische Nationalsprachen und -literaturen im frühen 20. Jahrhundert im Kontext ihrer Umgebungssprachen und der anderen mittel- und osteuropäischen Nationalismen zu verstehen. Veranstaltungsort: Universität Augsburg, Alter Postweg 116, Raum Y1002/1003 Dienstag, 24.9.19 17.00 Grußworte 17.15- 18.45 Efrat Gal-Ed (Düsseldorf) : Das Land Jiddisch (Eröffnungsvortrag) Mittwoch, 25.9.19 Panel I: Jüdische Sprachen und Sprachpolitik 9.00-9.30 Andreas Kilcher (Zürich): Disproportion von Sprache und Nation. Sprachpolitiken im Zionismus um 1900 9.30-10.00 Maren Röger (Augsburg): Imperial Language Policies: Yiddish in the Habsburg and Russian Empire 10.00-10.30 Lea Schäfer (Düsseldorf): Between Multidialectalism and Supraregionalism: The Language Situation of Yiddish in Eastern Europe in the Early 20th Century 11.00-11.30 Kay Schweigmann- Greve (Hannover): Die poetische Konstruktion der Nation – Chaim Zhitlowskys Konzept einer auf der Jiddischen Sprache basierten Kulturnation 11.30-12.00 Caspar Battegay (Basel): Zurück in die Zukunft. Nathan Birnbaums Utopie der Diaspora Panel II: Konzepte und Kritik nationaler Literaturen 12.15-12.45 Judith Müller (Basel/Beer Sheva): Nationalliteratur oder europäische Literatur in hebräischer Sprache? David Fogel und Gershon Shofman zwischen Hebräisch, Jiddisch und Deutsch 12.45-13.15 Kati Brunner (Berlin): Standortbestimmungen einer ukrainischen Nationalliteratur entlang der Debatte um die bukowinische Autorin Olga Kobylanska 14.30-15.00 Olha Kravchuk (Czernowitz/ Tscherniwzi): Elieser Steinbarg als Bukowiner Dichter 15.00-15.30 Liliana Feierstein (Berlin): Die Hoffnung: Esperanto oder über eine vergessene jüdische Sprachutopie 15.45-16.15 Hans-Joachim Hahn (Aachen) : Das Deutsche als Sprache des Zionismus. Zwischen Selbstverständigung und Sprachwechsel 16.15-16.45 Sebastian Schirrmeister (Hamburg): Broken Hebrew. Linguistic deficiencies and the comic subversion of ‘national’ expectations Panel III: Sprachkontakt und Sprachenwahl in den jüdischen Gemeinschaften Österreich-Ungarns 12.15-12.45 Andrea Königsmarková (Pilsen/Plzeň): Jüdische Sprache, Mehrsprachigkeit und Sprachpräferenz in der cisleithanischen ,Provinz‘. Das Beispiel der westböhmischen Kleinstadt Spálené Porící/Brennporitschen 12.45-13.15 Petr Kučera (Pilsen/Plzeň): Sprachenwahl und Kulturorientierung bei den Juden in West und Mittelböhmen 14.30-15.00 Štěpán Balík (Budweis/České Budějovice): Elements of Jewish ethnolect in Czech Literature in the 20th and beginning of 21st Century 15.00-15.30 Ágota Nagy (Oradea): Das „Czernowitzerische“ der 1930er: eine deutsch-jiddische Kontaktvarietät als ostmitteleuropäischer Urbanolekt 15.45-16.15 Bohdana Labinska (Tscherniwzi): Schulbildungswesen der Juden in der Bukowina (19.- Anfang 20. Jh.) 16.15-16.45 Ingeborg Fialová (Olomouc): Deutsch als jüdische Sprache? Böhmische und mährische deutschsprachige Literatur jüdischer AutorInnen Panel IV: Die Czernowitzer Sprachkonferenz und ihre Nachwirkungen 17:15 – 17:45 Francisca Salomon (Iaşi): Die Czernowitzer Sprachkonferenz und ihre Darstellung in Bukowinischen deutschsprachigen und jiddischsprachigen Periodika. Habsburgische und Posthabsburgische Pressediskurse 17:45 – 18:15 Armin Eidherr (Salzburg): Der Nationalsprachendiskurs in jiddischen Dichtergruppen seit 1908 Donnerstag, 26.9.19 Panel V: Sprache und Identität 9:00 – 9:30 Evita Wiecki (München): Auf dem Weg zu einer nationalen Sprache? Die Czernowitzer Konferenz und ihre Bedeutung für die Entwicklung des Jiddischen 90.30-10.00 Petro Rychlo (Czernowitz/Tscherniwzi): Zu Aleph und Jud“: Jiddische Elemente in der dichterischen Sprache Paul Celans 10.00-10.30 Stefaniya Ptashnyk (Heidelberg): Reflexionen zu Sprache und Identität in der massenmedialen Diskursen in Galizien um die Jahrhundertwende Panel VI: Standardisierung, Kanonisierung und Statusfragen 11.00-11.30 Martina Niedhammer: Vocabularies as a Symbol of Cultural Power: The Standardization of Yiddish and Belarusian during the 1920s and 1930s 11.30-12.00 Anruo Bao (New York) To Answer Peretz’s Question: On the Canonization of Bergelson through the Relationship between Language and Nationalism 12.00-12.30 Natalia Blum-Barth (Mainz): Vom Experiment zum ästhetischen Projekt: Jiddische Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts 14.00-14.30 Malena Chinski (Paris): What does Yiddish mean in French? Approaches to language and translation choices of Yiddish translators in France 14.30-15.00 Vladyslava Moskalets (Lemberg/ Lviv): Search for Yiddish Galicia: Jewish language and identity in interwar travelogues Panel VII: Jüdische Sprachen und die deutsch-jüdische Literatur 11.00-11.30 Katharina Baur (Augsburg): Paula und Martin Bubers Chassidische Geschichten 11.30-12.00 Boris Blahak (Pilsen/Plzeň): Max Brods ,andragogisch-didaktische‘ Belletristik: konzeptionelles Jiddisch als Wegweiser zur Sprache des modernen Judentums 12.00-12.30 Olha Flachs (Heidelberg): »Bei uns Juden darf man keine deutschen Bücher lesen«. Über das Verbot des Deutschen im ostjüdischen Chassidismus auf der Folie des innerjüdischen nationalen Identifikationskonflikt. Veranschaulicht am Roman von Karl Emil Franzos „Der Pojaz“ 14.00-14.30 Sarah Stoll (München) : Auf der Suche nach seinem Leser. Leah Goldbergs “Avedot” als meta-literarischer Roman 14.30-15.00 Jan Kühne (Jerusalem): A Hebrew-German French Kiss. On the Problem of Bilingual Homonymy in German-Jewish Literature Panel VIII 15.15-15.45 Carmen Reichert (Augsburg): Bobeloshn. Language Debates and Language in Yiddish Autobiographies of Women Writers 15.45-16.15 Stephan Braese (Aachen): „for a national home, but not for a Jewish state“– Mehrsprachigkeit und zionistische Staats-Skepsis im Spiegel einiger Zeugnisse Wolfgang Hildesheimers (Stand 23.7.) Das Projekt wird gefördert von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mehr Informationen und aktuelles Programm: www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/germanistik/literaturwissenschaft/prof... Leitung: Prof. Dr. Bettina Bannasch und Prof. Dr. Alfred Wildfeuer Für Rückfragen und Anmeldung wenden Sie sich bitte an die Projektkoordinatorin: Dr. Carmen Reichert, carmen.reichert@philhist.uni-augsburg.de

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Living in Uncertainty: Kierkegaard and Possibility


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
12.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Nordeuropäische Literatur (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland), 

Literatur und Philosophie

Erstellt am:
22.07.2019

Living in Uncertainty: Kierkegaard and Possibility Senate House University of London, London WC1E 7HU modernlanguages.sas.ac.uk/events/event/19252 PROGRAMME Thursday 12 September 12:30 Welcome and coffee 13:00 Rick Furtak (Colorado College, US): ‘Despair and the Phenomenology of Possibility’ Kresten Lundsgaard-Leth (University of Aalborg, Denmark): ‘The Evolution of Possibility in Kierkegaard’s Thought’ 14:30 Coffee 14:45 Iben Damgaard (University of Copenhagen): ‘On Hope and Seriousness’ Erin Plunkett (University of Hertfordshire, UK): ‘Kierkegaard’s Poetics of the Possible’ 16:15 Hjördis Becker-Lindenthal (Cambridge University, UK): ‘How to Cooperate with Possibility: Kierkegaard on Detachment, Imagination, and Hope’ John Lippitt (University of Hertfordshire, UK): ‘‘Beyond possibility? Expectancy and substantial hope in the task of forgiveness’ 18:00 Evening reception at the Danish Embassy (by invitation only; conference speakers) 55 Sloane Street, London, SW1X 9SR Friday 13 Sept 9:00 Welcome and coffee 9:30 Claudine Davidshofer (High Point University, US): ‘Kierkegaard’s Rethinking of Hegel’s Modal Categories’ Jakub Marek (Charles University, Prague): ‘On Being Educated by Possibility in Kierkegaard’s Concept of Anxiety’ Atsuya Matoba (Kyoto University, Japan): ‘Possibility and Human Love in Works of Love’ 11:30 Coffee 11:45 Guiditta Corbella (Università Cattolica del Sacro Cuore, Milan): ‘Possibility and existence in the recently published Heidegger’s Anmerkungen zu Sein und Zeit’ Eleanor Helms (California Polytechnic, US): ‘Kierkegaard´s Metaphysics: A Defence of Abstract Possibilities’ 13:15 Lunch 14:30 Daniel Conway (Texas A&M, US): ‘Defiance: The Death of Possibility and the Rise of Dark Authenticity’ Hugh Pyper (Sheffield University, UK): ‘Who Then Can Be Saved?’ Anna Westin (Boston College, US): ‘Kierkegaard’s Possibility in an Age of Environmental Anxiety’ 16:15 Coffee 16:30 Robert Reed (Boston College, US): ‘Spiritual Trial in Kierkegaard: Religious Anxiety and Levinas’s Other’ Vanessa Rumble (Boston College, US): ‘Subjects of contention: Voices of Good and Evil in Kierkegaard’s Spiritual Exercises’ 18:00 Close – Optional Drinks Locally (at own expense) Saturday 14 Sept 10:00 Joakim Garff (University of Copenhagen): ‘On Aesthetic and Religious Illusions’ Antony Aumann (Northern Michigan University, US): ‘Personal Ideals and the Dangerous Power of Art’ Ruth Signer (Université de Genève, Switzerland): ‘To Luxuriate in Possibility: Kierkegaard and the Potential of Literature’ 11:45 Coffee 12:00 Jeff Hanson (Harvard University, US): ‘From Possibility to Actuality and Back Again: Kierkegaard’s Ontology of the Possible and the Actually Ideal’ Eskil Elling (PhD, Northwestern University, US): ‘Mood, Morality, and Modality: The constitutive dilemma of the aesthetic in Kant and Kierkegaard’ 13:30 Lunch 14:30 Tatiana Badurová (Charles University, Prague) ‘Kierkegaard’s Abraham or the Possibility of the Gift’ Frances Maughan-Brown (College of the Holy Cross, US): ‘Possibility and Prototype: On Kierkegaard’s Uncertain Patterns’ 16:00 Coffee 16:15 Mélissa Fox-Muraton (ESC Clermont/Université Clermont Auvergne, France): ‘Kierkegaard and Beauvoir on uncertainty, freedom, and equality’ Sebastian Hüsch (Aix-Marseille Université, France): ‘Truth as a possibility: meaningful existence between metaphysics and experience’ 17:45 Close of conference The conference is generously supported by the Danish Embassy of London, the Kierkegaard Society of the UK and the University of Hertfordshire. Online registration required at modernlanguages.sas.ac.uk/events/event/19252 Flat rate for 2½ day conference: Standard conference ticket £55 | Student and unwaged conference ticket £35 | Speaker ticket £55

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Das Wissen des Romans. Lebens-Form / Gattungs-Form


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
26.07.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Gattungspoetik, 

Roman

Erstellt am:
22.07.2019

Im Gegensatz zu literarischen Formen, die über normative Regelpoetiken beschreibbar werden, entzieht sich der Roman einer Übereinstimmung (im Sinne einer Selbstidentität) mit solchen Poetiken. Insofern der Roman in seiner Nichtgegebenheit als Gattung die Frage nach Formprozessen und auch von denen des Lebens ist (Campe), leistet er als prozessuale Form die Darstellung des Hervortretens von Lebensformen, was er zugleich zu seinem poetischen Formprinzip erklärt. Anders formuliert: Als Ort, an dem die Frage nach der Form gestellt werden kann, erklärt der Roman Formemergenz zu seinem poetischen Prinzip. Wenn etwa Friedrich Schlegel das Wesentliche des Romans in der chaotischen Form sieht, Novalis im Roman „ein Leben, als Buch“ erkennt oder Walter Benjamin die Krisenhaftigkeit des Romans mit derjenigen des Lebens parallel liest, dann wird ersichtlich, inwiefern dem modernen Roman die Frage nach der poetischen auch zu der von Lebensform wird. Das Wissen des Romans. Lebens-Form / Gattungs-Form Programm FR. 26.07. 10.45 – 11.45 Begrüßung und Reading “Form and Life in the Theory of the Novel” 12.00 – 13.30 Johannes Endres (UC Riverside): Leonardos "Kindheitserinnerung" und die Genese des autobiographischen Romans Christiane Frey (HU Berlin): Leben und Form der kleinen Bezüge. Zu Blanckenburgs "Versuch über den Roman" 15.00 – 16.30 Adrian Renner (Hamburg): Möglichkeitsformen des Romans um 1800 (D.Schlegel, F.Schlegel, Brentano) Adrian Robanus (Köln): Wielands ‚Agathon‘ und Wezels "Tobias Knaut" als Provokation von Blumenbergs "Wirklichkeitsbegriff und Möglichkeit des Romans" 17.00 – 18.30 Benjamin Heller (Yale): Form und Leben in Jean Pauls "Leben Fibels" Anja Gerigk (LMU München): Kulturtechniken als Formrisiko für Leben und Roman: Wahlverwandtschaften SA 27.07. 9.30 – 11.00 Franziska Schweiger (Hamilton): Reframing the Fragment: Keun’s Doris and Freud’s Dora Sebastian Brass (Harvard): Familie, Gesellschaft und Lebensform(en) in Thomas Manns "Buddenbrooks" und George Eliots "Middlemarch" 11.30 – 13.00 Judith Niehaus (Hamburg): Kein graues Rechteck der Schrift. Wie Philipp Weiss’ "Am Weltenraum sitzen die Menschen und lachen" die typographische Form des Romans strapaziert Lilla Balint (UC Berkeley): Rhythm, Form, Critique: Kathrin Röggla‘s "wir schlafen nicht" 14.30 – 16.00 William Stewart (Princeton): Annäherungen an eine Fraktaltheorie des Romans Elias Kreuzmair (Greifswald): Theorie ohne Gattung (Foucault, Derrida, Barthes) Der Workshop findet am 26. und 27. Juli am Institut für deutsche Literatur der HU Berlin statt (Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin, Raum 3.246)

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Aventiure: Ereignis und Erzählung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
05.09.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Erzähltheorie

Erstellt am:
22.07.2019

Die an der Universität zu Köln stattfindende Tagung setzt sich zum Ziel, die ‚Aventiure’ in narratologischer, aber auch wort- und begriffsgeschichtlicher Perspektive neu zu bestimmen. Es geht um die Denkfigur hinter dem Begriff, die elementare Formen der Weltaneignung zu erfassen scheint. Fokussiert werden der semantische und der narrative Status dieser Denkfigur, sowohl auf theoretischer Ebene als auch kulturgeschichtlich zwischen mlat. eventura , mhd. âventiure und afrz. avanture . Auszuloten und an exemplarischen Beispielen praktisch herauszustellen ist dabei der von der Antike bis weit in die Moderne laufende Geltungsanspruch des Narrativs. Organisation: Michael Schwarzbach-Dobson (Köln) / Franziska Wenzel (Frankfurt) Mehr Informationen: ukoeln.de/LELTN Veranstaltungsort: Alter Senatssaal, Universität zu Köln Donnerstag, 05.09.2019 14:00 Uhr Begrüßung und Kaffee 14:30 Uhr Michael Schwarzbach-Dobson (Köln) / Franziska Wenzel (Frankfurt): Eröffnung 15:00 Uhr Hartmut Bleumer (Göttingen): Fee, Ereignis und Sujet. Zu einem narratologischen Begriffsproblem am Beispiel des ‚klassischen‘ Artusromans 16:00-16:30 Uhr: Kaffeepause 16:30 Uhr Coralie Rippl-Uhlenhut (Zürich): Gezähmte Aventiure? Narrative Dynamiken bei Hartmann und Chrétien 17:30 Uhr Jutta Eming (Berlin): Prolepse und Aventiure im höfischen Roman 19:00 Uhr: Abendessen Freitag, 06.09.2019 9:30 Uhr Carolin Struwe-Rohr (München): Sinnstiftung als Problem – Überlegungen zum Zusammenhang von Aventiure und Kontingenz im Artusroman 10:30-11:00 Uhr: Kaffeepause 11:00 Uhr Julia Weitbrecht (Kiel): Kontingenz und Aventiure: Zur narrativen Funktion der Jagd in der höfischen Literatur 12:00 Uhr Lena Zudrell (Wien): Fasten-coutume: Die Notwendigkeit des Erzählens von Aventiure 13:00-14:30 Uhr: Mittagspause 14:30 Uhr Susanne Gödde (Berlin): Abenteuer avant la lettre: Ereignis und Erzählung im antiken griechischen Liebesroman 15:30 Uhr Christiane Krusenbaum-Verheugen (Köln): Zeiten der Aventiure – Ökonomien des Erzählens im Minne- und Aventiureroman 16:30-17:00 Uhr: Kaffeepause 17:00 Uhr Hiram Kümper (Mannheim): Ökonomische Abenteuer: Wortgeschichtliches aus Nord und Süd 19:00 Uhr: Abendessen Samstag, 07.09.2019 9:30 Uhr Mireille Schnyder (Zürich): Der Ritt auf der Gans 10:30 Uhr Laetitia Rimpau (Berlin): Erzählen in Episoden: Marie de France und Annie Denton Cridge 11:30-12:00 Uhr: Kaffeepause 12:00 Uhr Metin Genç (Köln): Abenteuer, wirklich. Einfall und Persistenz der Ereignisse in Edgar Allan Poes Pym , Norbert Jacques’ Dr. Mabuse und Christian Krachts Imperium 13:00 Uhr: Ende der Tagung Kontakt: michael.schwarzbach@uni-koeln.de

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Geselliger Sang. Poetik und Praxis des deutschen Liebeslieds im 15. und 16. Jahrhundert


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.07.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und Musik/Sound Studies, 

Poetik

, und 2 weitere

Erstellt am:
22.07.2019

Ziel der interdisziplinären und internationalen Tagung ist es, das Liebeslied des 15. und 16. Jahrhunderts in seinen ›geselligen‹ Dimensionen auszuloten. Aspekte der Poetik und Praxis sollen insbesondere mit Blick auf soziale und mediale Kontexte neu beleuchtet werden. Die altgermanistischen, musikwissenschaftlichen und niederlandistischen Beiträge verbinden konzeptuelle Überlegungen u.a. zu Problemen von Überlieferung und Autorschaft, Text und Kontext, Gebrauch und Codifizierung mit konkreten Beobachtungen zu Liedern und Liederbüchern, Melodien und Tonsätzen. Organisation: Cordula Kropik (Leipzig), Stefan Rosmer (Basel) Wir bitten um eine kurze Anmeldung bis 23. Juli 2019 ( cordula.kropik@uni-leipzig.de , stefan.rosmer@unibas.ch ), aber auch spontane Besucher_innen sind herzlich willkommen! Das Programm als pdf zum Download unter: www.mediaevum.de/tagung/20190513_GeselligerSang_Flyer.pdf PROGRAMM: Donnerstag, 25. Juli (Neuer Senatssaal, Ritterstr. 26) 14.30 Cordula Kropik (Leipzig), Stefan Rosmer (Basel): Begrüßung und Einleitung 15.00 Nicole Schwindt (Trossingen): Augsburger Lieder zwischen der Hätzlerin und Öglin. Die Liedsammlung Zürich, Zentralbibliothek, G 438 15.45 Johan Oosterman (Nijmegen): Singen am Niederrhein. Eine Neubewertung der Musik- und Liedkultur an den Höfen Kleve und Jülich-Geldern 1405–1430 16.30 Kaffeepause 17.15 Anja Becker (München): Gesellige Minnegaben? Neujahrs-Liebeslieder des 15. Jahrhunderts 18.00 Franz-Josef Holznagel (Rostock), Max Hattwich (Berlin), Hartmut Möller (Rostock), Jonathan Boudevin (Rostock): Das Liederbuch des Sebastian Eber (von 1596) als Ausdruck patrizischer Geselligkeitskultur in der Reichsstadt Nürnberg Freitag 26. Juli (Neuer Senatssaal, Ritterstr. 26) 09.15 Marc Lewon (Basel): Die vielen Gesichter des Lochamer-Liederbuchs. Eine Quelle zwischen Sammlung, Skizze, Stimmbuch und Tabulatur 10.00 Lisa Pütz (München): Liebeslieder im handschriftlichen Kontext. Beobachtungen zu Mehrfachüberlieferungen in schwäbischen Liederbüchern 10.45 Kaffeepause 11.15 Martin Kirnbauer (Basel): Die deutschen Lieder in Schedels Liederbuch 12.00 Clara Strijbosch (Utrecht): Private Öffentlichkeit. Liebeslieder in Alba Amicorum und Liederbüchern des 16. Jahrhunderts 12.45 Mittagspause 14.30 Josef Focht (Leipzig): Führung durch das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig 16.00 Cécile de Morrée (Utrecht): Laughter, Love, Lust and Marriage in Dutch Festive Song Culture (15th—16th c.) 16.45 Kaffeepause 17.30 Sonja Tröster (Wien): Für die Braut. Liedsätze zur Eheschließung im frühen 16. Jahrhundert 18.15 Diana Matut (Halle): „Mit freundlichen Worten dich zu ihr neig…“. Westjiddische Lieder für Braut und Bräutigam Samstag, 27. Juli (Hörsaalgebäude HS 14, Campus Augustusplatz) 09.15 Carlo Bosi (Salzburg): Französische chansons in deutschen Drucken. Eine codicologische und kulturelle Kontextualisierung 10.00 Annika Bostelmann (Rostock): „Ich danck dir Fraw, das du so trewlich liebest mich.“ Lieder mit Minnethematik im Bremberger-Ton zwischen Handschrift und Druck 10.45 Kaffeepause 11.15 Ludger Lieb (Heidelberg): Erzählte Geselligkeit. Zum Verhältnis von Minnereden und Liebeslied 12.00 Cordula Kropik (Leipzig), Stefan Rosmer (Basel): Zusammenfassung Orte: 25./26. Juli: Neuer Senatssaal Ritterstr. 26 04109 Leipzig 27. Juli: Hörsaalgebäude HS 14 Campus Augustusplatz 04109 Leipzig Kontakt und weitere Informationen: cordula.kropik@uni-leipzig.de

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