Schreiben und Arbeit – Peter Rühmkorfs Selbst III/88. Aus der Fassung. Ein Symposium zum 90. Geburtstag am 25. Oktober 2019


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 20. Jahrhunderts, 

Literatur des 21. Jahrhunderts

Erstellt am:
14.10.2019

Aber über so etwas Unansehnliches wie die Arbeit sollten wir uns vielleicht noch einmal privat unterhalten! – Peter Rühmkorf Zeit seines Lebens hat Peter Rühmkorf sich damit befasst, wie der Dichter zum Geld und zum „Fressen“ kommt. So ist in einem seiner frühen Gedichte zu lesen: „Ich werde später Geld/ Aus meinen grausigen Visionen schlagen –/ Kommt, gebt mir was zu fressen, ich habe Hunger.“ Nach entbehrungsreichen Jahren in der Nachkriegszeit fasst Rühmkorf Fuß in der jungen Bundesrepublik, als Kabarettist, Dichter, Kritiker, Filmemacher, Gastdozent, Lektor und Intellektueller. Er ist etabliert, ohne ein Etablierter zu sein. Er wird mit Preisen bedacht, wenn auch spät (darunter der Georg Büchner Preis 1993), mit einer Werkausgabe beehrt und kanonisiert. Zu seinem vielleicht außergewöhnlichsten Projekt gehört die Arbeit Selbst III/88. Aus der Fassung , das die Entstehung eines einzigen Gedichts in all seinen Entstehungsphasen zu dokumentieren versucht. Am Ende steht ein fast 700 Seiten starkes Buch, radikal durchsichtig und zugleich rätselhaft. Es ist bis heute ohne Vergleich in der Literatur. Auch weil es sich traut, genau die einfachen Fragen zu stellen¸ die am schwersten zu beantworten sind: „Wie arbeitet ein Gedicht sich voran, und zwar in aller Bescheidenheit vom ersten Einfall bis zum allerletzten Schlußpunkt? Wie gliedert sich ein lyrischer Organismus in die Länge und Breite und nach welchen Gesetzen verketten sich die Assoziationen überhaupt zu einem gesammelten Ganzen?“ Ja, wie eigentlich? Und welche „Federzüge“, „Probierläufe“ und „Bauabfälle“ fallen an, wenn aus einem Einfall ein Wort, aus Worten Sätze, aus Sätzen Verse und aus Versen ein Gedicht wird? Zum 90. Geburtstag des in Dortmund geborenen Wahl-Hamburgers Peter Rühmkorf lädt der Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur der TU Dortmund gemeinsam mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt zu einem Symposium ein. Das Thema stellt sich bei diesem Jubilar (fast) von selbst: Schreiben ist Arbeit – nur welche? FREITAG, 25.10.2019, 13.00 – 19.00 Uhr LITERATURHAUS DORTMUND| NEUER GRABEN 78 |44137 DORTMUND PROGRAMM 13.00 Uhr Martin Stingelin (Dortmund) Eröffnung, Grußworte 13.30-14.30 Uhr Hartmut Steinecke (Paderborn) „Selbst III/88 — Persönliches, Methodisches, Wünschenswertes…“ 14.30-15.30 Uhr Louisa Meier und Felix Latendorf (Berlin) „Selbst III/88 – Edition und Digitalisierung“ 15.30-16.00 Uhr Pause 16.00-17.00 Uhr Hans-Edwin Friedrich (Kiel) „Lyrik und Markt“ 17.00-18.00 Uhr Verena Paul (Saarbrücken) „Zwischen Himmelsplankton und Erdenstoff. Peter Rühmkorfs poetologische Reise zum guten Gedicht“ 18.00-18.15 Uhr Pause 18.15-19.15 Uhr Jan Bürger (Marbach) Sternschnuppen und Ausdruckskunst: Peter Rühmkorfs Nachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach als Spiegel seiner Einfallskunde 20.00 Gemeinsames Abendessen Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur REIHE: EIN TAG, EIN WERK, EIN AUTOR.

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Wissen und Ganzheit: Das 18. Jahrhundert und sein Nachleben


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

Erstellt am:
11.10.2019

Eine Kooperation des Deutschen Seminars der Universität Zürich mit der Professur für Literatur-und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und dem Lehrstuhl für Medizingeschichte der Universität Zürich Konzeption & Organisation: Sophie Witt, Laure Spaltenstein, Leander Diener, Marie Louise Herzfeld-Schild «Der Körper ist nicht wieder zurückzuverwandeln in den Leib. Er bleibt die Leiche, auch wenn er noch so sehr ertüchtigt wird», so klingt der bekannte Abgesang der Dialektik der Aufklärung auf den Körper und auf unsere Möglichkeit, diesen (und: mit diesem) zu denken. Adorno und Horkheimer sind nur ein Beispiel für jene Narrative, die dem 18. Jahrhundert die (politisch katastrophalen) Folgen einer Ausdifferenzierung der Wissenssphären zuschreiben, die bis heute in ‹Natur› und ‹Kultur› sowie in Natur- und Geisteswissenschaften trennt. Der Resistenz der ‹Trennungsgeschichte› zum Trotz aber arbeitet sich bereits das 18. Jahrhundert in unterschiedlichen wissensgeschichtlichen Formationen kritisch und produktiv an der Descartes bis heute immer wieder zugeschriebenen Trennung in res extensa und res cogitans ab und entwickelt Konzepte von ‹Ganzheit›, die Natur-und Kulturbegriffe zu konstellieren suchen: etwa in den psychophysischen Konzepten der verschiedenen ‹ästhetischen Materialismen› oder (literarischen) Anthropologien, im Zusammenschluss der Künste mit der Physiologie und der Medizin u.v.m. Die geplante Tagung fragt aus verschiedenen disziplinären Perspektiven nach einem solchen Wissen von Ganzheit. Zum einen schauen wir von der Warte der Nachträglichkeit auf die wissenschaftlichen Diskurse und Künste des 18. Jahrhunderts und fragen, an welchem KörperDenken Musik, Tanz und Theater, aber auch Literatur partizipieren. Denn gerade in den Künsten des 18. Jahrhunderts taucht dieses vielfach selbst als ganzheitliches auf – und macht so jenem angenommenen Urverlust des Körpers einen Strich durch die Rechnung. Zum anderen fragen wir nach den Einsatzfeldern dieser Suche nach dem Ganzen und nach dem Nachleben des 18. Jahrhunderts in den Wissenschaften und den Künsten. Zu fragen wäre etwa nach den Motivationen der Rede von den ‹zwei Kulturen›, nach deren diagnostischem Potential und nach dem daraus resultierenden holistischen ‹Versöhnungsbegehren›, das besonders im 20. Jahrhundert virulent wird – z.B. in den Avantgarden (als kritisch durchgestrichenes), oder affirmativ in der Phänomenologie und im Projekt der Psychosomatik, die explizit auf die Anthropologien des 18. Jahrhunderts rekurriert. Tagungsprogramm Mittwoch, 30. Oktober Universität Zürich, RAA-Gebäude, Aula, Rämistr. 59 14.00–14.30 Begrüßung und Einführung Anthropologie/Darstellung 14.30–15.15 Carsten Zelle (Bochum): ‹Ganzheitswissen› in der Diätetik um 1750, 1800 und 1850 15.15–16.00 Arne Stollberg (Berlin): «Der Mensch, man glaube mir, ist ein musikalisches Instrument». Die Literalisierung einer Metapher seit dem späten 17. Jahrhundert und ihre kompositionsgeschichtlichen Konsequenzen 16.30–17.15 Patrick Hohlweck (Berlin): Naturell und Mitteilung (Walch, Gottsched) 17.15–18.00 Beate Hochholdinger-Reiterer (Bern): Menschendarstellung als Phantasma von Ganzheit 19.30–20.45 Katja Münker (Berlin): Im-Gehen-Verstehen / Lecture Performance Donnerstag, 31. Oktober Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1 Verkörperung /Resonanz 09.30–10.15 Frauke Berndt (Zürich): Rhythmus und Verkörperung 10.15–11.00 Marion Schmaus (Marburg): Zauberflöte & Co. Das Zusammenspiel von Märchenoper und Musiktherapie seit dem 18. Jahrhundert 11.30–12.15 Caroline Welsh (Berlin): Resonanz und Stimmung in anthropologischen Modellen der Selbst- und Weltwahrnehmung um 1800 und heute Natur/Kultur 14.00–14.45 Hans-Christian von Herrmann (Berlin): Die wirkende Natur. Wissenschaftskritik und Naturforschung in Goethes «Faust I» 14.45–15.30 Lea Bühlmann (Fribourg): Weisheiten des Körpers. Epistemologien der Umgebung in den Lebenswissenschaften der 1920er Jahre Psyche/Soma 16.00–16.45 Leander Diener (Zürich): «Unzertrennlichkeit des Leibes und der Seele». Psyche und Soma in der Geschichte der Physiologie seit dem 18. Jahrhundert 16.45–17.30 Oliver Falk (Zürich): Impulse für ein neues Denken? Gustav von Bergmanns funktionelle Pathologie und die psychosomatische Medizin 17.30–18.15 Sophie Witt (Zürich): Psychosoma und Theaterwissen Freitag, 1. November Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1 Bios/Politik 09.30–10.15 Thorben Päthe (Zürich): «Es ist der Geist, der sich den Körper baut.» Zur politisch-institutionellen Korporalität des ‹deutschen Geistes› 10.15–11.00 Matthias Dreyer (Rostock): Beobachte das Stolpern. Theater-Avantgarde und Reformpädagogik 11.30–12.15 Antonia Eder (Karlsruhe): Über Wachen und Schlafen. Müdigkeit und das Wissen vom ganzen Menschen Zweite Ordnung/Metaform 14.00–14.45 Hartmut von Sass (Zürich): Dualismen zweiter Ordnung, oder: Richard Rorty über ironische Coolness 14.45–15.30 Boris Previšić (Luzern): Akustische Wahrnehmung als Metaform des Denkens – Diderots Rêve de D’Alembert 15.30–16.00 Schlussdiskussion und Verabschiedung Infos: www.ds.uzh.ch/de/projekte/psychosomatik/veranstaltungen.html , sophie.witt@ds.uzh.ch

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Klang – Ton – Wort: akustische Dimensionen im Schaffen von Marcel Beyer


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Musik/Sound Studies, 

Lyrik allgemein, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
11.10.2019

Eine Kooperation des Instituts für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Marcel Beyer hat mit seinem vielfach ausgezeichneten Schaffen auf beeindruckende Weise Grenzbereiche zwischen Literatur, Musik und Kulturtheorie erkundet. Sein Œuvre, das außer Romanen, Gedicht- und Essaybänden auch fünf Musiktheaterlibretti umfasst, zeichnet sich durch eine spezifische Aufmerksamkeit für das Akustische aus und reflektiert zugleich die Wirkungs- und Darstellungsweisen des Musikalischen. Beyers Werke lassen das Gehörte, das Hörbare, aber auch das Verstummte thematisch werden und erproben dabei neuartige Formen der Repräsentation und Transformation des Akustischen. Das interdisziplinäre Symposium, dem sich eine Lesung und ein Gesprächskonzert anschließen, sucht, eine zentrale Persönlichkeit der deutschen Gegenwartsliteratur im Kontext der für ihr Gesamtschaffen wichtigen Resonanzen klang- bzw. musikbezogener Aspekte zu fokussieren. Der erste Teil soll zur Erkenntnis der akustisch fundierten Poetik von Beyer beitragen, indem theoretische Motivationen, ästhetische Kernmomente und der Kontext der Bezüge zu akustischen Dimensionen anhand von wichtigen Werken analysiert werden. Im zweiten Teil geht es um die Lyrik Beyers, im dritten um zwei verschiedene Tätigkeitsfelder Beyers, die die klassischen Bereiche seines schriftstellerischen Schaffens ergänzen, gewiss aber auch auf vielfältige Weise tangieren: einerseits Beyers Arbeit als Autor über Musik, andererseits seine viel beachteten Aktivitäten als Librettist und Mitschöpfer von bedeutenden Musiktheaterwerken. Nicht zuletzt wird es bei dieser Tagung um die Frage gehen, in welcher Weise die verschiedenen Schaffensbereiche Beyers zusammenhängen. Im Konzert mit dem Dresdner Ensemble AuditivVokal werden neuere Werke zur Aufführung gebracht, die sich auf Texte Marcel Beyers beziehen. Programm: Montag, 4.11.2019 14-18 Uhr, Kleiner Rosensaal (Fürstengraben 27) Begrüßung: Alice Stašková I: Poetik(en) des Klangs (Moderation: Claudia Hillebrandt) Doren Wohlleben (Marburg): „Klangregie auf kleinstem Raum“: Marcel Beyers Büchner-Preis-Rede Sven Lüder (Jena): Phantasierte Tonspuren. Zu einem Motiv in den Romanen Marcel Beyers 15.45 Uhr, Kaffeepause Monika Schmitz-Emans (Bochum): „Poetik als Ornithologie“: Vogelstimmen bei Marcel Beyer Reinhart Meyer-Kalkus (Potsdam): Ist der Gesang verstummt? Tendenzen der Autorenlesung im 21. Jahrhundert 19.30 Uhr, Schillers Gartenhaus (Schillergäßchen 2) Lesung und Podiumsgespräch mit Marcel Beyer , moderiert von Dirk von Petersdorff Dienstag, 5.11.2019 9-12.30 Uhr, Kleiner Rosensaal (Fürstengraben 27) II: Klingende Lyrik (Moderation: Sven Lüder) Gabriele Wix (Bonn): Ohr, Auge und Hand: Die Lyrikbände von Marcel Beyer und Jacqueline Merz Sophie Marshall (Jena): Muskatbluts Schweigen. Mittelalterliche Lyrik in Marcel Beyers Werk 10.30 Uhr, Kaffeepause Claudia Hillebrandt (Jena): Verschriftlichter Klang? Zur Funktion der Schriftbildfläche in Marcel Beyers Lyrik Klaus Schenk (Dortmund): Text/Klang-Experimente: Marcel Beyers Graphit Mittagspause 14.30-18 Uhr, Kleiner Rosensaal (Fürstengraben 27) III: Musik als Thema und Text (Moderation: Alice Stašková) Frieder von Ammon (Leipzig): Marcel Beyer als Musikkritiker Hannes Höfer (Jena): Marcel Beyer und die Popmusik 16 Uhr, Kaffeepause Jörn Peter Hiekel (Dresden): Gegenkräfte zum Messbaren. Marcel Beyers Zusammenarbeit mit Enno Poppe Regine Elzenheimer (Leipzig): Sehen ohne Augenlider – Zur Denkfigur der Katastrophe in Erdbeben. Träume von Marcel Beyer und Toshio Hosokawa nach Heinrich von Kleist Martin Zenck (Würzburg): Die Gewalt der Natur über/unter uns und wir dazwischen mit unseren Sinnen: Marcel Beyer, Jan Wagner und Toshio Hosokawa 20-21.30 Uhr, Auditorium zur Rosen (Johannisstraße 13) Konzert Ensemble AUDITIVVOKAL Dresden; Marcel Beyer; Manos Tsangaris Marcel Beyer/Manos Tsangaris: ES KOMMT EIN A Enno Poppe: Wespe Torsten Reitz: Buchstaben Einführung: Jörn Peter Hiekel Mittwoch, 6.11.2019 10-14 Uhr, Kleiner Rosensaal (Fürstengraben 27)/oder Seminarraum Fromannsches Anwesen Workshop mit Marcel Beyer für Studierende der Germanistik und des Studienfachs Literatur-Kunst-Kultur , Thema: „Literatur und Geschichte“ (Arbeitstitel) Konzeption und Organisation: Institut für deutsche Literaturwissenschaft, FSU Jena Alice Stašková ( alice.staskova@uni-jena.de ) Sven Lüder ( sven.lueder@uni-jena.de ) Kooperationspartner: Jörn Peter Hiekel, Institut für Neue Musik, Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber Dresden Die Durchführung des Symposiums sowie des Konzerts am 5.11. erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Ernst-von-Siemens-Stiftung. Das Symposium wird durch die Ernst-Abbe-Stiftung mitgefördert. Link zur Veranstaltung: www.glw.uni-jena.de/Aktuelles/Meldungen/Symposium+Marcel+Beyer.html

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Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption, Berlin 28.11.


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
28.11.2019
Beitrag von:
Christina Schmitz
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
10.10.2019

Am 28. November 2019 veranstaltet die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft eine kleine Konferenz unter dem Titel „Von Steampunk über Graphic Novel zu Disney – Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption“. Anlass ist der Abschluss des Projekts E.T.A. Hoffmann Portal 2 zum Jahresende 2019. Auf der Konferenz werden die beiden Arbeitsschwerpunkte des dreijährigen Projekts in zwei Sektionen gewürdigt: Die Digitalisierung von Hoffmanniana aus der Staatsbibliothek zu Berlin und weiteren Einrichtungen am Vormittag und die Ausweitung der Portalinhalte auf die Bereiche Einflüsse und Rezeption am Nachmittag. Sie sind herzlich eingeladen! Von Steampunk über Graphic Novel zu Disney – Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption Abschlusskonferenz zum Projekt E.T.A. Hoffmann Portal 2 28. November 2019 10.30-17.00 Uhr Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Simón-Bolívar-Saal Potsdamer Straße 33 10785 Berlin Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 12. November 2019 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldung finden Sie unter sbb.berlin/hoffmann2019 Leiten Sie diese Einladung gerne an Interessierte weiter. Wir freuen uns auf zahlreiche Tagungsgäste! Mit freundlichen Grüßen Ihr Team E.T.A. Hoffmann Portal

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Verwalten – verwerten – vernichten. Kulturpoetische Formationen des Abfalls seit 1930


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
15.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Poetik, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
07.10.2019

Ort: ZfL, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, Aufgang B, 3. Etage Organisiert von David-Christopher Assmann (Goethe-Universität Frankfurt a.M.), Falko Schmieder (ZfL) und Jörg Schuster (Goethe-Universität Frankfurt a.M.) Tiefgreifender könnte der Wandel institutioneller und sozialstruktureller Rahmenbedingungen des gesellschaftlichen Umgangs mit Abfall kaum sein als er für die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewöhnlich konstatiert wird. Was in den 1930er Jahren die NS-Wirtschaftspolitik zum verwertbaren Rohstoff erklärt, geht in der seit den 1950er Jahren zunehmend schwieriger zu bewältigenden ›Flut von Abfällen‹ unter und wird in den Folgejahrzehnten zum umweltpolitisch schwer handhabbaren, dafür umso dringlicher zu lösenden Problem. Der ökonomische Aufschwung und die beschleunigte Entwicklung der Massenkonsumgesellschaft erzeugen eine »Müll-Lawine«, in die heute dringliche Fragen wie die Endlagerung des Atommülls, der Export von Elektroschrott nach Afrika oder die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfall noch gar nicht eingerechnet sind. Die Tagung setzt an dieser Stelle an und interessiert sich für die an die institutionellen Praktiken des Umgangs mit Abfall geknüpften Diskurse und deren Verflechtungen ins literarisch-kulturelle Feld. Die Beiträge fragen nach den Darstellungsverfahren und Schreibweisen, die die literarische wie kulturelle Beschäftigung mit Abfall seit den 1930er Jahren bestimmen, und nach der Funktion, der der Bezug auf nicht mehr gebrauchte Materialitäten in literarischen Programmen und kulturellen Diskursen zukommt. In welchen Hinsichten ergeben sich Kontinuitäten und Diskontinuitäten der literarisch-kulturellen Abfallgeschichte in Deutschland seit den 1930er Jahren und über die Epochenschwelle »1945« hinweg? Die Tagung wird gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung . Programm Freitag, 15.11.2019 9.30–9.45 Begrüßung und Einführung durch die Veranstalter: Kulturpoetische Formationen des Abfalls seit 1930 9.45–11.15 David-Christopher Assmann (Frankfurt): Müll in illustrierten Zeitschriften der 1930er Jahre Jörg Schuster (Frankfurt): Abfall in der deutschen Literatur der 1930er Jahre – zwischen NS-Ideologie und Magischem Realismus 11.45–13.15 Burkhard Schäfer (Ulm): Revision der Ruderalfläche Roman Köster (München): Die Grenzen der Hygiene: Öffentliche Mülldiskurse in Westdeutschland nach 1945 14.45–16.15 Jonas Nesselhauf (Saarbrücken): Dicke Luft auf Kanal 1. Wolfgang Petersens Smog (1973) und die deutsche Umweltbewegung der 1970er Jahre Lucie Taïeb (Brest): Zerstörte Landschaften als Geschichtslandschaften. Abfallsymbolik und Zeiterfahrung bei Wolfgang Hilbig ( Die Kunde von den Bäumen , Alte Abdeckerei ) 16.45–18.15 Lis Hansen (Münster): Welt und Wohnungen voller Müll. Abfall und oikos in der Gegenwartsliteratur Uta Kornmeier (Berlin): Das Messie-Phänomen erzählen 18.30 – Abendvortrag Moritz Baßler (Münster): „Sorry Ma, Forgot to Take Out the Trash“ Samstag, 16.11.2019 9.30–11.00 Claudia Schmitt (Saarbrücken): „Das kann man doch nicht wegwerfen“ vs. „Die bunte Welt des Abfalls“ – Müllrituale in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur aus ökokritischer Sicht Laura Moisi (Berlin): Ambivalenzen des Abfalls in Antonia Baums Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren (2015) 11.30–13.00 Matthias Preuss (Bochum): Überleben in der Abflussgesellschaft. Zur politischen Ökologie der Abfälle: Lutz Seilers Roman Kruso (2014) Markus Engelns (Duisburg-Essen): Ängste vor der digitalen (Un)Ordnung ‒ Zur Müllentsorgung in Computerspielen 14.30–16.00 Solvejg Nitzke (Dresden): Der Müllplanet. Ein ökologisches Narrativ zwischen Equilibrium und Verausgabung Eva Murasov (Berlin): Totale Selbstregulierung und Ästhetik der Glätte. Restloses Erzählen in Leif Randts Planet Magnon

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Mystik, Sprache, Bild. Die Visualisierung des Unsichtbaren / Mystique, Langage, Image. Montrer l’Invisible


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und andere Künste, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Visual Studies/Bildwissenschaften

Erstellt am:
07.10.2019

Université de Genève, 17-18 octobre 2019 – Bâtiment "Colladon", Rue Jean-Daniel-Colladon 2, 1204 Genève ( www.unige.ch/lettres/en/infos/lieu/ ) Die Tagung unter dem Titel Mystik, Sprache, Bild. Die Visualisierung des Unsichtbaren knüpft an den Studientag vom 16. April 2016 des Centre d’Etudes Médiévales (CEM) der Universität Genf als Veranstaltung des Certificat Interdisciplinaire en Etudes Médiévales an. Die Frage danach, auf welche Weise sich die von der Musik inspirierten Sprache in der vormodernen Mystik dem per se Unsagbaren zu nähern versucht, wird nun in logischer Folge erweitert: Mystik, Sprache, Bild. Die Visualisierung des Unsichtbaren verschiebt die Perspektive der ersten Tagung vom Hör- zum Sichtbaren, wobei auch hier wieder oft der sprachliche Ausdruck als Verbindungsglied und Medium fungiert, wenn es darum geht, sich einer Erfahrung des Göttlichen beschreibend zu nähern, die per se die menschlichen Möglichkeiten des Ausdrucks überschreitet. Wenn gemäß der negativen Theologie von Gott nur ausgesagt werden kann, was er nicht ist, bleibt zur Beschreibung einer Begegnung mit dem Göttlichen nur der uneigentliche Ausdruck, das bildhafte Sprechen als eine behelfsmäßige Annäherung. Gelten der musikalische Jubilus als weitgehend sprachloser Ausdruck mystischen Erlebens und die musikalische Metaphorik als Versuche, das Unsagbare auszudrücken, so die Bildsprache und das Sprechen in Bildern als Möglichkeiten, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Wie sich die Schilderungen mystischer Gottesbegegnungen in mystagogischer Literatur und Visionsberichten, aber auch in ikonographischen Zeugnissen im Lauf der Zeiten gestalten und wandeln, steht im Zentrum der interdisziplinär angelegten Tagung, die vom 17. bis 18. Oktober an der Universität Genf stattfinden wird. Jeudi, 17 octobre 09h00 Accueil/café 09h30 Ouverture : René Wetzel (UNIGE) Introduction : Laurence Wuidar (Studio Filosofico Domenicano, Bologna/UNIGE) 10h30 Jean-Claude Schmitt (EHESS, Paris) : L’obsession des démons et la consolation des images saintes dans le Liber revelationum de l’abbé cistercien Richalm de Schöntal (+ 1219) 11h30 Pause 11h45 Barbara Fleith (UNIGE), Christi „saiten spil“. Zu einem Bildmotiv im mystischen Minnedialog 12h30 Pause midi 14h30 Nicolas Bock (UNIL), Mystische Malerei? Franziskanische Frömmigkeit und die Kunst Neapels im 14. Jahrhundert 15h15 Delphine Rabier (Centre d’Etudes Supérieures de la Renaissance et Université de Tours), Rendre visible l’invisible : mystique flamande et peinture dans les anciens Pays-Bas au XVe siècle 16h00 Pause-café 16h30 Wolfgang Christian Schneider (Universität Hildesheim), Die Visualisierung des Unsichtbar-Göttlichen im Genter Altar Jan van Eycks 17h15 Alessandro Vetuli (Université de Rome LUMSA/ Institut Catholique de Paris), Les couleurs de l’invisible. Mystique de la beauté et langage visuel chez Giovanna Maria della Croce 18h00 Fin première journée Vendredi, 18 octobre 09h30 Brenno Boccadoro (UNIGE), L’image musicale. Incarner le sens du texte dans un trope sonore dans la polyphonie de la Renaissance 10h15 Pause-café 10h45 Agnès Guiderdoni et Ingrid Falque (UCLouvain-FNRS), Figurata locutio et expérience mystique. La postérité de la pensée figurée d’Henri Suso au XVIe siècle 12h00 René Wetzel (UNIGE), Spiegel und Licht, Erkenntnis und Erleuchtung. Die Bedeutung der Bilder im mystischen Kontext bei David von Augsburg und seinem Umkreis 12h45 Pause midi 14h00 Robert Gisselbaek (UNIGE, FNS), Metaphern des Lichts – Analogien des Nichts? Die epistemologischen Grundlagen des Leuchtens in "Gottes Zukunft" Heinrichs von Neustadt 14h45 Andreas Keller (Akademie der Wissenschaften, Göttingen), Stich und Schrack: Kategorien der Plötzlichkeit im mystischen Versprachlichungsprozeß 15h30 Yves Hersant (EHESS, Paris), Thérèse d’Avila, Jean de la Croix et Bill Viola: trois approches de l’invisible 16h15 Fin du colloque Die Tagung wird unterstützt durch den SNF, das Département ARMUS sowie ALMAN der Université de Genève und vom CEM. Die Ergebnisse des ersten Studientages sind bereits als Sammelband verfügbar: Der von René Wetzel und Laurence Wuidar herausgegebene Band Mystique, langage, musique: exprimer l’indicible , hg. v. René Wetzel und Laurence Wuidar, Reichert: 2019 (Reihe Scrinium Friburgense ). Auch die Beiträge der interdisziplinären Tagung Mystique, langage, image : montrer l’invisible / Mystik, Sprache, Bild. Das Sichtbarmachen des Unsichtbaren sollen in einer Fortsetzung der ersten Publikation dokumentiert werden.

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Übersetzernachlässe in globalen Archiven


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Übersetzung allgemein, 

Übersetzungstheorie

Erstellt am:
07.10.2019

Übersetzernachlässe in globalen Archiven DLA Marbach / Kilian-Steiner-Saal 25.-27. November 2019 Förderung durch die Robert Bosch Stiftung aus Mitteln der DVA-Stiftung In Verbindung mit der Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH), Paris und dem Institut Mémoires de l’Edtion Contemporaine (IMEC), Caen PROGRAMM Montag, 25. November 2019 09.00 Uhr Sandra Richter/Anna Kinder/Douglas Pompeu/Lydia Schmuck, Marbach Bestandsaufnahme: Eine Theorie von Übersetzernachlässen Sektion 1: Übersetzernachlässe als Wissenstransferquelle Moderation: Anna Kinder, Marbach 09.30 Uhr Breon Mitchell, Bloomington Übersetzernachlässe in der Lilly Library Indiana 10.00 Uhr Marie-Luise Knott, Berlin Übersetzen – ein Sonderfall des Selbstschreibens? Warum wir Übersetzernachlässe brauchen 10.30 Uhr Diskussion 10.45 Uhr Kaffeepause Moderation: Lydia Schmuck, Marbach 11.00 Uhr Elisabeth Backes und Artemis Alexiadou, Berlin Sprachkontaktforschung und linguistische Übersetzungstheorien 11.30 Uhr B. Venkat Mani, Madison Die Republik und das Lesepublikum: Übersetzungsinitiativen und der demokratische »Pact with Books« 12.00 Uhr Regina Toepfer und Peter Burschel, Braunschweig/Wolfenbüttel Übersetzungen als kulturelle Nachlässe. Perspektiven der Übersetzungskulturen in der Frühen Neuzeit (1450-1800) 12.30 Uhr Diskussion 13.00 Uhr Mittagspause Sektion 2: Übersetzungstheorie-Felder Moderation: Jan Bürger, Marbach 14.30 Uhr Anat Feinberg, Heidelberg Der Nationaldichter Bialik übersetzt Schillers »Wilhelm Tell« ins Hebräische 15.00 Uhr Shuangzhi Li, Shanghai Übersetzung chinesischer Gedichte bei Brecht und seinen Zeitgenossen 15.30 Uhr Diskussion 15.45 Uhr Kaffeepause Moderation: Renata Makarska, Mainz/Germersheim 16.00 Uhr Márcio Seligmann-Silva, Campinas Übersetzungstheorie – Übersetzung als postnationales/transnationales Denken 16.30 Uhr Albrecht Buschmann, Rostock Die Leerstelle im Archiv. Vom Fehlen der Übersetzer in der Kulturgeschichte 17.00 Uhr Robert Zwarg, Marbach Unübersetzbarkeit: Über die Karriere eines Konzepts 17.30 Uhr Diskussion 18.00 Uhr Gemeinsames Abendessen der Referentinnen und Referenten 19.30 Uhr Mathias Enard, Barcelona Lesung und Gespräch, Humboldt-Saal, DLA Marbach Moderation: Sandra Richter, Marbach Dienstag, 26. November 2019 Sektion 3: Übersetzung und Digital Humanities Moderation: Roland S. Kamzelak, Marbach 09.00 Uhr Uwe Mügge, Menlo Park Terminologiemanagement bei der Übersetzung kreativer Marketingtexte 09.30 Uhr Holger Fock, Heidelberg Übersetzungsprogramme und literarisches Übersetzen 10.00 Uhr Diskussion 10.15 Uhr Kaffeepause Moderation: Douglas Pompeu, Marbach 10.30 Uhr Mario Gomes, Concepción Der Übersetzer als Literaturmaschine 11.00 Uhr Andreas F. Kelletat, Mainz/Germersheim Das »Germersheimer Übersetzerlexikon«: Konzeption und Perspektiven eines historisch-sammelbiographischen Forschungs- und Editionsprojekts 11.30 Uhr Diskussion 12.00 Uhr Mittagspause Sektion 4: Fallstudien Moderation: Sonja Arnold, Marbach 14.00 Uhr Olaf Müller, Marburg Dario Fo deutsch. Zum übersetzerischen Werk und zum Nachlass von Peter O. Chotjewitz 14.30 Uhr Helmut Galle, São Paulo Jenny Klabin Segall als Faust-Übersetzerin in Brasilien 15.00 Uhr Lydia Schmuck, Marbach Übersetzung in Verlagsarchiven: Anneliese Botond – zwischen lateinamerikanischer Literatur und französischer Theorie 15.30 Uhr Diskussion 15.45 Uhr Kaffeepause Moderation: Lorenz Wesemann, Marbach 16.00 Uhr Makarska, Renata, Mainz/Germersheim Übersetzer und/im Archiv. Der Fall Hermann Buddensieg (1893-1976) 16.30 Uhr Douglas Pompeu, Marbach Exil und Übersetzung zwischen Ost und West: Curt Meyer-Clason und Erich Arendt 17.00 Uhr Diskussion 18.00 Uhr Gemeinsames Abendessen der Referentinnen und Referenten 19.30 Uhr Michi Strausfeld, Berlin/Barcelona Lesung und Gespräch: »Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren. Lateinamerika erzählt seine Geschichte«, Humboldt-Saal, DLA Marbach Moderation: Jan Bürger und Lydia Schmuck, Marbach Mittwoch, 27. November 2019 Sektion 5: Atelier Leitung: Pawel Zajas, Poznan 09.00 Uhr Anna Popova, Freiburg Peter Urbans Übersetzung von Daniil Charms 09.15 Uhr Clément Fradin, Paris Paul Celans übersetzerische Arbeit. Einblicke anhand seiner Bibliothek 09.30 Uhr Ian Ellison, Leeds Auf der Suche nach der verlorenen Übersetzung: À la Recherche von Proust auf Deutsch 09.45 Uhr Diskussion 10.00 Uhr Kaffeepause 10.15 Uhr John Raimo, New York Die Übersetzung und Übersetzer der tschechischen Literatur in der frühen Bundesrepublik 10.30 Uhr Roberta Colbertaldo, Frankfurt a.M. Die Übersetzungen Carlo Emilio Gaddas durch Toni Kienlechner und Heinz Riedt 10.45 Uhr Diskussion 11.00 Uhr Ende der Tagung Die Tagung ist als Doppeltagung konzipiert: Im Anschluss an die Tagung in Marbach findet eine korrespondierende Tagung am Institut Mémoires de l’édition contemporaine, IMEC (Caen) statt. Am 27. November findet eine gemeinsame Abendveranstaltung in Paris statt. ( penserenlangues.com/symposien/symposium-2019-rencontre-2019/programme ) Um Anmeldung wird gebeten: forschung@dla-marbach.de Konzept Dr. Anna Kinder – Leiterin Forschungsreferat – E-Mail: anna.kinder@dla-marbach.de Douglas Pompeu – Wiss. Mitarbeiter, DLA Marbach – E-Mail: douglas.pompeu@dla-marbach.de Dr. Lydia Schmuck – Wiss. Mitarbeiterin, DLA Marbach – E-Mail: lydia.schmuck@dla-marbach.de Kontakt Dr. Anna Kinder – Leiterin des Forschungsreferats, DLA Marbach – E-Mail: anna.kinder@dla-marbach.de Sekretariat/Anmeldung: Birgit Wollgarten – Tel.: 07144 – 848 – 175 – E-Mail: forschung@dla-marbach.de

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Interkulturalität, Übersetzung, Literatur – am Beispiel der Prager Moderne


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn), 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 1 weitere

Erstellt am:
07.10.2019

Die Konferenz wird die bei der Tagung Franz Kafka im interkulturellen Kontext (Prag, 1.-3. Dezember 2016) begonnenen Diskussionen fortsetzen. Diese fragte nach der Bedeutung des interkulturellen Umfelds Kafkas für sein Leben und Schreiben – erstens hinsichtlich der spezifischen Interkulturalität Prags und der Böhmischen Länder zu Lebzeiten Kafkas, zweitens nach der Relevanz dieser spezifischen Interkulturalität für Franz Kafka in biographischer Perspektive; drittens galt die Aufmerksamkeit den bisher weitgehend übersehenen mannigfachen Spuren solcher Interkulturalität in den Texten Kafkas. Eine solche Perspektivierung des Kafkaschen Werks stellte in der Kafka-Forschung ein deutliches Desiderat dar. Der von Steffen Höhne und Manfred Weinberg herausgegebene Tagungsband ist soeben erschienen. Die – historische, biographische und literarische – Perspektivierung soll für die Folgetagung beibehalten werden; erweitert wird jedoch der Fokus. Zum einen wird es um weitere Fragen zu Franz Kafka gehen. Zudem werden nun aber auch andere Autoren der deutschsprachigen Prager Moderne resp. der deutschen Literatur der Böhmischen Länder behandelt. Weiterhin wird die für die Prager Moderne so wichtige Übersetzungstätigkeit ihrer Autoren diskutiert. Programm: Donnerstag, 17. Oktober 2019: Goethe-Institut Prag, Masarykovo nábřeží 32, 110 00 Praha 1 15.00 – 15.30 Uhr Dieter Heimböckel (Universität Luxemburg) / Steffen Höhne (Weimar) / Manfred Weinberg (Prag): Begrüßung und Einführung in das Thema der Tagung 15.30 – 16.00 Uhr Achim Küpper (Luxemburg): Vom Schreiben in die Tiefe. Ein interkultureller Rundgang über Brücken, Strömungen und Abgründe im Werk Franz Kafkas 16.00 – 16. 30 Uhr Hansjörg Bay (Erfurt): Eine andere Fremdheit. Zum Fehlen kultureller Differenz bei Kafka 16.30 – 17.00 Uhr Kaffeepause 17.00 – 17.30 Uhr Marie-Odile Thirouin (Lyon): Die literarische Erfindung einer jüdischen Identität bei Kafka als „Neu-Marranismus“ 17.30 – 18.00 Uhr Ulrich Stadler (Zürich): Die Ambivalenz der Bilder. Kafkas Verhältnis zur Prager Maler-Gruppe „Osma“ Freitag, 18. Oktober 2019 Philosophische Fakultät der Karls-Universität Prag, Náměstí Jana Palacha 2, 11638 Praha 1, Raum 301 9.00 – 9.30 Uhr Alexander Wöll (Potsdam): Tschechischer Surrealismus und Prager Moderne 9.30 -10.00 Uhr Alice Stašková (Jena): Die Philosophie des Fiktionalismus (Als ob) im Kontext der Prager Moderne 10.00 – 10.30 Uhr Malte Spitz (Frankfurt/Oder): Hermann Grabs intellektuelle Horizonte um 1933 10.30 – 11.00 Uhr Kaffeepause 11.00 – 11.30 Uhr Andreas Kilcher (Zürich): #Erzählen als kulturanthropologische Methode: Georg Langers Ethnographie des Chassidismus 11.30 – 12.00 Uhr Thomas Schneider (Prag): Zur Funktion des Opfers in Texten jüdischer und christlicher Autoren der deutschsprachigen Literatur Prags 12.00 – 12.30 Uhr Yoshihiko Hirano (Tokio / Kioto): Meyrinks Roman „Der Golem“ und der Spiritismus / die Parapsychologie im deutsch-französischen Kontext 12.30 – 14.30 Uhr Mittagspause 14.30 – 15.00 Uhr Annette Teufel (Dresden): Mit den Augen des Fremden. Grenzgänge/r und Kreis-Läufe in Paul Adlers Literatur 15.00 – 15.30 Uhr Jörg Krappmann (Olmütz): Paul Kornfelds Beitrag zur Herr und Knecht-Debatte im Rahmen der dsytopischen Literatur der Böhmischen Länder 15.30 – 16.00 Uhr Štěpán Zbytovský (Prag): Walt Whitman in den Böhmischen Ländern 16.00 – 16.30 Uhr Kaffeepause 16.30 – 17.00 Uhr Steffen Höhne (Weimar): Anthologien in den Böhmischen Ländern. Ambitionen und Aporien des Kulturtransfers in der Moderne 17.00 – 17.30 Uhr Martin Maurach (Opava): „Anasthase“ zwischen „Zauberberg“ und „Doktor Faustus“. Walter Seidls Beitrag zum literarischen Musikdiskurs als Chiffre für den Streit um die europäische Moderne Samstag, 19. Oktober 2019: Philosophische Fakultät der Karls-Universität Prag, Náměstí Jana Palacha 2, 11638 Praha 1 9.30 – 10.00 Uhr Irina Wutsdorff (Tübingen): Unzeitgemäßes Übersetzen? Zur Vermittlungspraxis Prager deutscher Autoren 10.00 – 10.30 Uhr Astrid Winter (Dresden): Metamorphosen der tschechischen Kafka-Rezeption 10.30 – 11.00 Uhr Manfred Weinberg (Prag): Im Dom. Zum „Process“ der Interkulturalität bei Franz Kafka 11.00 – 11.30 Uhr Kaffeepause 11.30 – 12.00 Uhr Dieter Heimböckel (Luxemburg): Kafka für die Bühne. „Das Schloß“ in der Dramatisierung von Max Brod 12.00 – 12.30 Uhr Filip Charvát (Prag): „er sei so weit in der Fremde, wie vor ihm noch kein Mensch“. Zur Entdeckung der Lust bei Franz Kafka und Hermann Ungar 12.30 Uhr Ende der Tagung

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Künstlergeschichten und Künstlerbilder bei Stefan Zweig


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
10.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und andere Künste, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

Erstellt am:
07.10.2019

Colloque international placé sous le haut patronage de S.E. Michael Linhart, Ambassadeur d’Autriche en France Le colloque est coorganisé par l’EA 3556 REIGENN (Sorbonne Université) et le Stefan Zweig Zentrum (Salzbourg) en coopération avec la Maison Heinrich Heine. Il bénéficie du soutien du Forum Culturel Autrichien, du DAAD et de l’EA 4151 CREG (Université Toulouse Jean Jaurès). Jeudi 10 octobre 2019 – Maison Heinrich Heine 09.30-10.00 : Ouverture du colloque par Christiane Deussen , Directrice de la Maison Heinrich Heine, Marina Chrystoph , Directrice du Forum Culturel Autrichien, Bernard Banoun , Directeur de l’EA 3556 REIGENN, Arturo Larcati , Directeur du Stefan Zweig Zentrum et Stéphane Pesnel , Membre de l’EA 3556 REIGENN Entre postromantisme, symbolisme et avant-garde – les années viennoises / Zwischen Nachromantik, Symbolismus und Avantgarde – die Wiener Jahre 10.00-10.30 Jacques Le Rider (Paris) : Stefan Zweig, promoteur d’Ephraim Moses Lilien, l’artiste Jugendstil de la renaissance culturelle juive 10.30-11.00 Georg Huemer (Vienne) : Balzac-Fieber im Jungen Wien ? Stefan Zweigs Balzac-Studien als Spiegel seiner Zeit 11.00-11.30 Pause 11.30-12.00 Friedhelm Marx (Bamberg) : Die Kunst, das Leben, die Literatur: Stefan Zweigs Künstlernovellen Die Liebe der Erika Ewald (1904) und Die Wunder des Lebens (1904) 12.00-12.30 Arturo Larcati (Salzbourg) : Künstler in der Krise bei Stefan Zweig 12.30-13.00 Discussion L’artiste, « maître d’œuvre du monde » – les années salzbourgeoises / Der Künstler als « Baumeister der Welt » – die Salzburger Jahre 14.30-15.00 Herwig Gottwald (Salzbourg) : Genie und Wahnsinn. Stefan Zweigs Hölderlin- und Kleist-Deutung vor dem Hintergrund zeitgenössischer Geniediskurse 15.00-15.30 Yves Iehl (Toulouse) : La figure de Nietzsche dans Le Combat avec le démon (1925), ou l’exaltation héroïque du tragique de l’esprit 15.30-16.00 Pause 16.00-16.30 Johann Georg Lughofer (Ljubljana) : Die « Dichter ihres Lebens » : von Casanova bis Zweig 16.30-17.30 Discussion Vendredi 11 octobre 2019 – Maison Heinrich Heine Tentation de la tour d’ivoire ou nécessité de l’engagement – les années d’exil / Zwischen Elfenbeinturm und Engagement – die Exiljahre 09.30-10.00 Marion Garot (Toulouse) : Érasme ou la conscience européenne de Stefan Zweig 10.00-10.30 Gwenaëlle Zielinski (Nantes) : Replacer l’artiste au cœur du projet européen : portraits d’humanistes dans les biographies historiques de Stefan Zweig 10.30-11.00 Pause 11.00-11.30 Virginie Lecorchey (Paris) : Montaigne . Entre éloge de la liberté individuelle et mythe du génie solitaire 11.30-12.00 Éric Chevrel (Paris) : Eine « Kunst ohne Werke » ? Das Schachspiel zwischen Technik und Obsession in der Schachnovelle 12.00-12.30 Discussion Compagnons d’existence / Langjährige Gefährten 14.00-14.30 Klemens Renoldner (Salzbourg) : Satanisch, hysterisch, rätselvoll. Der Künstler Charles Baudelaire, von Stefan Zweig gesehen 14.30-15.00 Jacques Lajarrige (Toulouse) : Verlaine, l’anti-démon ? 15.00-15.30 Paola Paumgardhen (Naples) : Sternstunden eines Lebenskünstlers: Goethes Porträt im Werk von Stefan Zweig 15.30-16.00 Pause 16:00-16.30 Jean-François Candoni (Rennes) : Figures de musiciens dans l’œuvre de Stefan Zweig 16.30-17.00 Bastian Spangenberg (Paris) : Außereuropäische Kunst und Künstler im Werk Stefan Zweigs 17.00-18.00 Discussion 18.00-18.30 : Conclusion du colloque par Arturo Larcati et Stéphane Pesnel Coordination scientifique Arturo Larcati (Salzbourg), Stéphane Pesnel (Paris) Comité scientifique Marino Freschi (Rome), Jacques Lajarrige (Toulouse), Sylvie Le Moël (Paris), Friedhelm Marx (Bamberg), Paola Paumgardhen (Naples), Klemens Renoldner (Salzbourg) Lieu du colloque Maison Heinrich Heine, 27C boulevard Jourdan, 75014 Paris RER B ou T3 Cité Universitaire, Métro Porte d’Orléans www.maison-heinrich-heine.org

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Der ‚Raum‘ in den Dichtungen Büchners


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
01.11.2109
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 19. Jahrhunderts

Erstellt am:
04.10.2019

Der ‚Raum‘ in den Dichtungen Büchners. Jahrestagung der Georg Büchner Gesellschaft e. V. Marburg, 1. und 2. November 2019 Freitag, 1. November 15:00 s. t. Agnes Hoffmann (Basel): (Spiel-)Räume der Gesellschaft: Zur Inszenierung politischer Kollektivität in "Dantons Tod" 15:45 Felix Lindner (Berlin): Im Klaustrokosmos. Büchner und die Kontraktion des Raums 16:30 Pause 16:45 Alfons Glück (Marburg): Was könnte in Raum-Verengungen, die sich dem Äußersten nähern, zum Ausdruck kommen? 17:30 Roland Borgards (Frankfurt am Main): Büchners Bestiarium 18:30 Mitgliederversammlung Samstag, 2. November 09:15 Brigitte Forßbohm (Wiesbaden): Revolution und Verfassung – Die Verfassung von 1793 in Georg Büchners Drama "Dantons Tod" 10:00 Andreas Eikenroth (Gießen): "Woyzeck" als ‚graphic novel‘ 10:45 Kyung-Ho Cha (Bayreuth): Räume des Horrors. Phantasmagorisches Sehen bei Georg Büchner 11:30 Pause 11:45 Hans-Otto Rößer (Guxhagen): Raum und Schaum. Einseifen, rasieren und rasiert werden bei "Woyzeck" und im Wild-West-Film 12:30 Irene Husser (Münster): Räume der Melancholie in Büchners "Leonce und Lena" Ort: Philipps-Universität Marburg. Zu weiteren Einzelheiten siehe auch https://ift.tt/2VcsA3m Interessierte sind herzlich willkommen! (Anmeldung erwünscht, aber nicht Bedingung.)

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