Mehrsprachigkeit und das Politische in zeitgenössischer deutschsprachiger und baltischer Kultur


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine), 

Mehrsprachigkeitsforschung/Interlingualität

, und 1 weitere

Erstellt am:
28.10.2019

Mehrsprachigkeit und das Politische in zeitgenössischer deutschsprachiger und baltischer Kultur Mitmekeelsus ja poliitika tänapäeva saksakeelsetes ja Baltimaade kultuurides 14.-15. November 2019 Universität Tartu PROGRAMM Organisiert von Marko Pajević mit Hilfe von Susanna Rennik Donnerstag, 14. November 2019 Deutsches Kulturinstitut Tartu (Kastani 1, Tartu) 9.45 Eintreffen und Registrierung der Teilnehmer 10.15 Begrüßungsworte von Dekanin Margit Sutrop und Marko Pajević 10.30 Keynote Liina Lukas Sprache und Schrift im baltischen Raum 11.30 Panel, Moderation von Marko Pajević Kaspar Renner Arbeit am biblischen Mythos. Babylonische Sprachverwirrung bei Herder und Kluge. Mit einem Ausblick auf das Baltikum Maris Saagpakk und Studierende Spiegel im Spiegel – Anmerkungen zu Übersetzungen der Repräsentation der estnischen Sprache in der deutschbaltischen Literatur ins Estnische Anastasia Shakhova Autorenliedfestivals in Estland als eine Form der Kulturvermittlung und Mehrsprachigkeitsförderung 13.00 Mittagspause 14.30 Panel, Moderation von Till Dembeck Dinah Mareike Schöneich „Ich werde eingetaucht \\ in vás“? Peter Waterhouse՚ Prosperos Land als Dynamisierung von The Waste Land Tomás Espino Barrera José FA Oliver: Das Haus der zwei Mutter(sprachen) Michael Navratil Sprach- und Weltalternativen. Mehrsprachigkeit als Ideologiekritik in kontrafaktischen Werken von Quentin Tarantino und Christian Kracht 16.00 Pause 16.30-17.30 Keynote Sandra Vlasta Literatur – immer schon mehrsprachig!? Das politische Potenzial literarischer Mehrsprachigkeit heute 19.30 Abendessen Freitag, 15. November 2019 Universität Tartu, College für Fremdsprachen und – kulturen (Lossi 3, Tartu 51003, Raum 307) 9.30 Panel, Moderation von Liina Lukas Farin Engels Die Kinder sind sprachlos – Konzepte von Mehrsprachigkeit in deutscher Sprachförderung Heiko F. Marten Aktuelle Diskurse zu Mehrsprachigkeit in Lettland Merje Miliste Curriculare Mehrsprachigkeit im 21. Jahrhundert am Beispiel Estlands 11.00 Pause 11.30 Panel, Moderation von Sandra Vlasta Hélène Thiérard Mehrsprachige Literaturen gegen die „Pathologie des Universalen“: Die politische Relevanz von Alexander Lenards poetischem Sprachdenken heute Martins Laizans The Gastronomical as Vehicle for Alternative History Marko Pajević Sprachabenteuer: Yoko Tawadas exophone Erkundungen des Deutschen 13.00 Mittagspause 14.30 Keynote Till Dembeck Heute sprechen. Literatur, Politik und andere Sprachen 15.30 Abschlussdiskussion Wir danken dem Baltisch-Deutschen Hochschulkontor für die großzügige Finanzierung der Veranstaltung, dem Deutschen Kulturinstitut Tartu, dem Goethe- Institut Tallinn sowie der Germanistischen Institutspartnerschaft Göttingen-Tartu (DAAD) sehr herzlich für die Unterstützung. Die Professur von Marko Pajević wird finanziert vom Europäischen Regionalen Entwicklungsfond der Europäischen Union, vielen Dank!

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Georg Forster Kolloquium (2019): Briefkultur der Spätaufklärung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
01.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Brief, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

Erstellt am:
28.10.2019

Das 18. Jahrhundert gilt als Zeitalter des Briefs. Im Medium des Briefs werden traditionelle Mitteilungsweisen in private und öffentliche Kunstformen verwandelt, in denen sich die europäische Aufklärungsgesellschaft spiegelt. An der Briefkultur der Spätaufklärung, die im Bewusstsein englischer, französischer und deutscher Stilideale höchste Ausdrucksmöglichkeiten entfaltet, hat auch Georg Forster seinen Anteil. Wie schon seine frühe Rezeptionsgeschichte belegt, gehört er zweifellos zu den Klassikern der Briefliteratur. Im Rahmen unseres Kolloquiums möchten wir das ganze Spektrum der spätaufklärerischen Briefkultur unter möglichst vielfältigen Gesichtspunkten in den Blick nehmen. Programm am 1. November 2019 (Universität Kassel, Kurt-Wolters-Straße 5, R0019): 09.45 Uhr: Begrüßung 10.00 Uhr: Christine Eickenboom: Ferdinand Bauers Briefe aus Australien (1801–1804) 10.45 Uhr: Karol Sauerland: Forsters Eintritt in das deutsche Denkkollektiv 11.30 Uhr: Hans Baumgarten: Der „Dictator Geographicus“ und der „Welt-Beseegler“ – Zwei Episteme und ihre brieflichen Zeugnisse 12.15 Uhr: Mittagspause 13.45 Uhr: Franziska Schlieker: „Der Brief soll ein getreues Gemählde der mündlichen Rede sein“. Karl Philipp Moritz – Eine Ästhetik in Briefen 14.30 Uhr: Hannes Fischer: Korrespondenten. Der Brief und die Kulturzeitschrift in der Spätaufklärung 15.15 Uhr: Rotraud Fischer: „Gleichsam eine geistige Auferstehung“ – Der Brief als Quelle, Zitat und Kommentar im publizistischen Werk Ludmilla Assings

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Von literarischen Außenseitern, dem Vampir auf der Leinwand und dem Tod im Comicbuch. Narratoästhetik und Didaktik transmedialer Motive in Kinder- und Jugendmedien


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
12.12.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturdidaktik, 

Literatur und Medienwissenschaften, 

Kinder- und Jugendliteratur

, und 2 weitere

Erstellt am:
25.10.2019

Wenn sich in E.T.A. Hoffmanns Das fremde Kind der Hauslehrer Magister Tinte vor den Augen der Kinder "in eine große scheußliche Fliege" verwandelt, offenbart er sich sowohl den Figuren als auch dem Lesenden gegenüber als "der Gnome Pepser", der in der Heimat des titelgebenden fremden Kindes die Herrschaft zu übernehmen versucht. Dieses Motiv der Verwandlung beeinflusst jedoch nicht nur die narrative Ebene des Textes, sondern auch seine generische Zugehörigkeit zur literarischen Fantastik. Das skizzierte Verwandlungsmotiv beschränkt sich nicht allein auf Das fremde Kind oder gar Hoffmanns Œuvre : Das Motiv und seine Bedeutung lässt sich für den Bereich der Kinder- und Jugendmedien generell festmachen: In Harry Potter ist es bspw. der Vielsafttrank, der es den Figuren erlaubt, in andere Rollen zu schlüpfen. In der Herr Bello -Trilogie von Paul Maar changiert der Protagonist beständig zwischen seiner tierischen und menschlichen Gestalt, bis er schließlich als sprechender Hund endet und sich damit als intertextuell verwandelter Hund im Sinne des von Cervantes erschaffenen und von Hoffmann weitergeschriebenen Hundes Berganza offenbart. Diese kurze Liste, die sich beliebig fortsetzen lässt, zeigt exemplarisch, wie zentral literarische Motive als "kleinste semantische Einheit[en]" (Christine Lubkoll) für narrative Texte in Kinder- und Jugendmedien sind. Doch auch darüber hinaus lässt sich die Bedeutung von Motiven nachzeichnen: So bestimmen Matthis Kepser und Ulf Abraham Motive als "Elementarerfahrungen" , die wir "zum Verständnis unserer Kultur und unserer Existenz darin benötigen". Trotz dieser Prominenz, welche das Motiv damit sowohl in der Kinder- und Jugendmedienwissenschaft als auch in der Literaturdidaktik besitzt, fehlt bis dato ein motivanalytisches Modell, das zum einen für die literaturwissenschaftliche Analysepraxis tragfähig, zum anderen für den Schulunterricht bzw. die didaktische Auseinandersetzung geeignet ist. Dieses Desiderat adressiert das mehrjährige Forschungsprojekt Zur Genealogie einer transmedialen Motivik der Kinder- und Jugendmedien an den Universitäten Bremen und Duisburg-Essen, in welchem ein Symposium vom 12.-14.12.2019 den Höhepunkt darstellen soll: Ziel dessen ist Eruierung und Diskussion eines tragfähigen Motivbegriffs, die Erprobung des im Projekt entwickelten Analysemodells an zentralen Motiven und Motivkonstellationen sowie die Didaktisierung von Begriff und Modell für den Unterricht. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist im Verlag Francke, Marburg, vorgesehen. Tag 1 14:00–15:00 Uhr KAFFEE 15:00–15:30 Uhr TOBIAS KURWINKEL/STEFANIE JAKOBI » Einführung 15:45–16:45 Uhr CHRISTINE LUBKOLL "Thematologie — Intertextualität — Transmedialität. Theoretische Zugänge zu einer kinderliteraturwissenschaftlichen Betrachtung des literarischen Motivs" 16:45–17:45 Uhr ULF ABRAHAM "Literarische Motive als hotspotspoetischen Verstehens im Deutschunterricht. Die Motivik neuerer jugendliterarischer Fantastik in literaturdidaktischer Sicht" 20:00 Uhr ABENDESSEN Tag 2 9:30 Uhr KAFFEE 10:00–11:00 Uhr KLAUS MAIWALD "Transmediale Motivik als literaturdidaktische Kategorie" 11:00–12:00 Uhr KIRSTEN KUMSCHLIES "’Ein Paradies von Licht und Geglitzer‘. Der Jahrmarkt in Kinder- und Jugendmedien in transmedialer Lektüre 12:30–13:30 Uhr MITTAGESSEN 14:00–15:00 Uhr JANA MIKOTA "Das Motiv der Umweltschützer*innen in der Kinder- und Jugendliteratur" 15:00–16:00 Uhr BETTINA KÜMMERLING-MEIBAUER "Fremdheit als Konzept. Das Motiv des fremden Kindes in der internationalen Kinderliteratur" 16:00–16:30 Uhr KAFFEEPAUSE 16:30–17:30 Uhr NATÁLIA WIEDMANN "Blick und Berührung — Motive des Tierfreundschafts-films" 17:30–18:30 Uhr INGRID TOMKOWIAK "’Down the hole‘ und ‚Through the mirror‘. Inszenierungen des Weltenwechsels in Alice-Adaptionen 20:00 Uhr ABENDESSEN Tag 3 9:30 Uhr KAFFEE 10:00–11:00 Uhr MARKUS ENGELNS "Sofortbilder der Adoleszenz. Motive in digitalen Spielen am Beispiel Life is Strange (2015)" 11:00–12:00 Uhr JAN BOELMANN "Immersion als Gamechanger. Das Motiv Schuld in und durch narrative Computerspiele" 12:30–13:30 Uhr MITTAGESSEN 14:00–15:00 Uhr PHILIPP SCHMERHEIM "Spiel als Wahrnehmungsmodus, Spiel als Motiv. Transmediale Perspektiven auf das Spiel-Motiv in Kindertheater und Literatur" 15:00–16:00 Uhr SABRINA TIETJEN "’Wenn es kein Zurück mehr gibt, muss man unverzagt nach vorne blicken.‘ Erfahrungs- und Erlebnisdimensionen des Labyrinthmotivs aus transmedialer Perspektive 16:00 – 17:00 Uhr VOLKER PIETSCH "Werwölfe und ihre transmedialen Verwandlungen" ORGANISATION Prof. Dr. Tobias Kurwinkel & Stefanie Jakobi KONTAKT & ANMELDUNG motivik@kurwinkel.de / https://ift.tt/2Wbsg5s VERANSTALTUNGSORT Glaspavillon auf dem Campus Essen, Universität Duisburg-Essen

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„Niemand ist eine Insel“ – Die Faszination an insularen Zuständen in einer globalisierten Gesellschaft


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Interdisziplinarität, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
25.10.2019

Für die interdisziplinäre Tagung „Niemand ist eine Insel“ – Die Faszination an insularen Zuständen in einer globalisierten Gesellschaft gibt es noch freie Plätze. Fortgeschrittene Studierende und Doktoranden ohne volle Stelle sind herzlich dazu eingeladen, sich um ein Teilnahmestipendium zu bewerben (beinhaltet die gesamte Tagungsgebühr inklusive Übernachtung und Verpflegung, nicht aber die Reisekosten). Anfragen mit Name, Kontaktdaten und Fachbereich per mail an: zubarik@ev-akademie-thueringen.de Beschreibung: Während politische und wirtschaftliche Globalisierungsbemühungen eine wachsende Vernetzung von Akteuren und eine zeitlich und räumlich uneingeschränkte Zugänglichkeit von Gütern und Informationen anstreben, lassen sich sowohl in der Populär- als auch in der Hochkultur Tendenzen ausmachen, die sich verstärkt mit der Sehnsucht nach Reduktion materiellen und immateriellen Konsums auseinandersetzen. Dafür wählen sie oftmals insulare Räume und geschlossene Systeme, die als Fiktion und Gedankenexperiment entworfen oder auch als exemplarisches Setting untersucht werden. Inselfantasien sind keineswegs neu, aber im Zuge einer global orientierten Gesellschaft erhalten sie neues Potenzial, über den Stellenwert eines Menschen bzw. einer Menschengruppe im gesellschaftlichen Austausch nachzudenken. Programm: Freitag, 22. November 2019 16.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Sabine Zubarik , Evangelische Akademie Thüringen 16.45 Uhr Vortrag und Diskussion Inselmanie – Die literarische Konstruktion von Inseln Prof. Dr. Wolfgang Struck , Germanist, Universität Erfurt 18.00 Uhr Parallele Thementische 1) Die Inseln, die uns prägten 2) 10, 100, 1000? Die kritische Masse für geschlossene Gemeinschaften 3) Reduktion – die Sehnsucht nach Überschaubarkeit 19.30 Uhr Vortrag und kommentierte Film-Collage Insulare Räume in Filmen Dr. Simon Frisch , Film- und Medienwissenschaftler, Bauhaus-Universität Weimar Samstag, 23. November 2019 09.15 Uhr Vortrag und Diskussion Insulare Kleinstaatlichkeit am Beispiel der pazifischen Inseln Dr. Andreas Holtz , Politikwissenschaftler, Research Academy Hamburg 11.00 Uhr Vortrag und Diskussion Städte ohne Staat: Seasteading – Realitäten und Utopien Dr. Julian Dörr , Ökonom, DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Berlin Olaf Kowalski , Rechtswissenschaftler, Universität Bonn 13.30 Uhr Rundgang durch Neudietendorf mit Pfarrer Christian Theile 15:00 Uhr Parallele Arbeitsgruppen AG 1: Regulatorische Fragen des Seasteading Dr. Julian Dörr & Olaf Kowalski AG 2: Die Insel als Situation, Modell und Bild in Filmen Dr. Simon Frisch 17.00 Uhr Parallele Arbeitsgruppen AG 3: Fluchtpunkt Insel Dr. Charlton Payne , Literaturwissenschaftler, Channel Manager für interne Kommunikation, ZEISS, Oberkochen AG 4: Teil und Ganzes: Die Kartographie der Insel Prof. Dr. Wolfgang Struck 19.30 Uhr Film- und Literaturabend Parallele Angebote für Auge und Ohr Sonntag, 24. November 2019 09.30 Uhr Vortrag und Diskussion Moderne Eremiten – sind sie gesellschaftspolitisch eine Zumutung? Dr. Ebba Hagenberg-Miliu , Journalistin und Buchautorin, Bonn 11.30 Uhr Plenum zur Auswertung der Tagungsfragen und -ergebnisse Tagungsbeitrag: 155 € (inkl. Unterkunft im Einzelzimmer, Verpflegung und Tagungsgebühr); Ermäßigter Beitrag 70 € (für ALG-II-Empfänger, Studierende bis 26 Jahre) Veranstaltungsort: Tagungs- & Begegnungsstätte Zinzendorfhaus Neudietendorf, Zinzendorfplatz 3, 99192 Neudietendorf (bei Erfurt). Weitere Infos und Anmeldeformular: ev-akademie-thueringen.de/veranstaltungen/116-2019/

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Zur Aktualität von Spittelers Texten. Komparatistische Perspektiven / Quelle actualité pour Spitteler? Perspectives comparatives


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
31.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literaturtheorie

Erstellt am:
21.10.2019

Zur Aktualität von Spittelers Texten. Komparatistische Perspektiven / Quelle actualité pour Spitteler? Perspectives comparatives Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft / Colloque annuel de l’Association Suisse de Littérature Générale et Comparée En 2019 est célébré le centenaire de l’attribution du prix Nobel de littérature à l’écrivain suisse Carl Spitteler. Ainsi sont prévus des événements culturels dans toute la Suisse, dans le domaine de la littérature, du théâtre, de la musique ou de la science, associés à l’œuvre aux multiples aspects de Spitteler, et dont le rayonnement en Suisse et à l’étranger connut des moments intenses. Le colloque annuel 2019 de l’Association Suisse de Littérature Générale et Comparée est consacré à l’actualité de Carl Spitteler dans une perspective comparative. Programme Donnerstag / Jeudi 31. Oktober / 31 octobre 2019 Universität Freiburg / Fribourg, Miséricorde, Salle Jäggi 1. Stock, Raum 4112 09h10 – Thomas Hunkeler (Fribourg) Begrüssung und Eröffnung / Mots de bienvenue et ouverture du colloque 09h15 – Stefanie Leuenberger (Zürich) Einführung / Introduction 09h30 – Philipp Hegel (Berlin) «Spittelers ‹Größe›». Zur ästhetischen Programmatik sowie zur Auseinandersetzung mit Jacob Burckhardts Schriften 10h25 – Kaffeepause / Pause café 10h45 – Ralph Müller (Fribourg) Zyklische Sammlungen nach Spitteler am Beispiel der Schmetterlinge 11h40 – Rosmarie Zeller (Basel) Zum Spiel mit der Sprache in Olympischer Frühling 12h35 – Mittagessen / Repas de midi 14h15 – Arnd Beise (Fribourg) Kunstvolle Obversation. Ambivalente Dekonstruktion der Macht in Spittelers Erzählungen 15h10 – Katja Kauer (Magdeburg) «Mannsbilder» lieben. Homophile Begehrensbeziehungen in Carl Spittelers Prosa 16h05 – Kaffeepause / Pause café 16h25 – Peter Utz (Lausanne) «Niemals zitieren»: Carl Spittelers gebildete Bildungskritik 17h30 – Jahresversammlung der SGAVL / Assemblée générale de l’ASLGC Freitag / Vendredi 1. November / 1er novembre 2019 Schweizerisches Literaturarchiv Bern, Nationalbibliothek, Salle Dürrenmatt 09h00 – Magnus Wieland (Bern) Demimondana. Carl Spitteler und die Populärkultur seiner Zeit 09h55 – Kaffeepause / Pause café 10h15 – Marcus Pyka (Lugano) Unser Standpunkt südlich des Gotthard. Zur Spitteler-Rezeption in der italienischen Schweiz 11h10 – Dominik Müller (Genf) Der Psychoanalytiker und Übersetzer Charles Baudouin und die Spitteler-Rezeption in der Suisse romande 12h05 – Mittagessen / Repas de midi 13h15 – Manfred Papst (Zürich) Lob, Tadel, Abgrenzung: Spitteler als Literaturkritiker 14h10 – Wulfhard Stahl (Bern) Wer war K. v. Medhurst? 15h05 – Kaffeepause / Pause café 15h25 – Erwin Marti (Basel) Carl Spitteler, Jonas Fränkel und Carl Albert Loosli. Freundschaft, Arbeitsgemeinschaft und Erbe (1907 – 1965 – ?) 16h20 – Irmgard Wirtz (Bern) Aus Spittelers nachgelassenen Papieren: Archiv und Editionen 17h15 – Schlussfolgerungen und Ausblick / Conclusions 18h00 – Soirée zu Carl Spitteler mit Beat Sterchi / Soirée littéraire. Lecture et rencontre avec Beat Sterchi

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Diaspora und Gesetz. Kultur, Religion und Rechts jenseits der Souveränität


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Recht, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Theologie/Religionswissenschaften

Erstellt am:
21.10.2019

Jahrestagung des Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien in Berlin-Brandenburg 17.11.2019 – 19.11.2019 Diaspora und Gesetz. Kultur, Religion und Rechts jenseits der Souveränität Ort: Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum (Eröffnung) / Humboldt-Universität zu Berlin (Tagung) Organisiert von Liliana Ruth Feierstein (ZJS) und Daniel Weidner (ZfL/HU Berlin) Kontakt: lfeierstein@culture.hu-berlin.de, weidner@zfl-berlin.org Welche Bedeutung hat das Zusammenleben verschiedener Religion und Kulturen für das Recht? Dieser Frage geht die Jahrestagung des Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien in Berlin-Brandenburg nach. Die hitzige europäische Debatte über die ‚Flüchtlingskrise‘ hat gezeigt, dass Recht notwendiger und zugleich umstrittener denn je ist. Auf internationaler Ebene greifen verschiedene, sich überschneidende Rechtssysteme ständig ineinander, etwa im Kontext der Europäischen Union der Menschenrechte. Auch im Kontext kultureller Diversität und in Konflikten zwischen religiösen Normen und säkularer Institutionen entstehen immer komplexere legale Probleme. Zugleich steht auch die Neutralität des Rechts unter wachsendem Druck, sei es von verschiedenen globalen transnationalen Akteuren oder durch Forderungen, das Recht habe sich an den Willen des Volkes anzupassen. Die historische Perspektive kann zeigen, dass solche Konflikte nicht unauflösbar sein müssen. So hat die lange jüdische Erfahrung mit nichtstaatlichem Recht immer wieder Formen der rechtlichen Selbstbestimmung unterhalb des Staates hervorgebracht und sie in verschiedenen Konzeptionen der Diaspora auch theoretisch reflektiert. Das talmudische Prinzip der Dina de malchuta dina (das Gesetz des Landes ist das Gesetz) wurde angewandt, um die Gesetze der jeweiligen Gastländer zu akzeptieren und auch säkulares Recht in die jüdische Rechtsreflexion zu integrieren und das oft prekäre Gleichgewicht zwischen politischer Partizipation und kultureller Autonomie auszutarieren. Dabei beschränkt sich die Tagung nicht auf das Judentum. Denn heute richten sich die Vorwürfe, die im 19. Jahrhundert gegen Juden erhoben wurden – sie würden einen "Staat im Staat" bilden, ihre Religion sei irrational und archaisch etc. –, oft auch gegen andere Gruppen, etwa gegen Sinti und Roma oder Muslime. Die Debatten um Kopftuch, Beschneidung oder das Schächten zeigen auf unheimliche Weise vertraute Bruchlinien. Kulturelle und religiöse Normen von Mehrheiten und Minderheiten geraten auf eine Weise in Konflikt, die rechtlich, politisch und diskursiv schwer handhabbar zu sein scheint. Die Fragen, wie eine multireligiöse und multikulturelle Gesellschaft regiert werden kann oder wie Religion und ihre verschiedenen Formen konzeptualisiert werden können, sind zu zentralen Herausforderung der ‚postsäkularen‘ Gesellschaft geworden. Diese Fragen könnten von wesentlicher Bedeutung sein, um einen Dialog verschiedener Positionen zu eröffnen, gerade weil die Divergenzen und Differenzen nicht nur Probleme bergen, sondern auch große kreative Potentiale bieten. Programm Sonntag, 17.11.2019 Ort: Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin, Großer Saal 18.00 Liliana R. Feierstein/Daniel Weidner: Eröffnung Grußworte Susannah Heschel (Hanover): "Love me Like a River" – Can Religious Law Survive in an Era of Global Diasporas? Musikalische Gestaltung: Jascha Nemtsov anschließend Empfang Montag, 18.11.2019 Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Senatssaal 09.30 Liliana R. Feierstein/Daniel Weidner: Einführung 10.00–12.00 Elisa Klapheck (Paderborn): Dina deMalchuta Dina. Die jüdische Theologie des Rechtsstaates Charlotte Fonrobert (Stanford): Marriage Law and the Constitution of Diaspora in Jewish Law 12.30–13.30 Serdar Kurnaz (Hamburg): The Transformation of Sharia from a Law–Centered Understanding to Ethics 14.30–16.30 Martin Heger (Berlin): Der Wandel von einem personalen zu einem territorialen Rechtsverständnis in Mittelalter und früher Neuzeit Menachem Lorberbaum (Tel Aviv): Dina deMalchuta Dina. From the Law of the King to the Law of the Republic 17.00–19.00 Ino Augsberg (Kiel): Diaspomenos. Hermeneutics of Exile Christina von Braun (Berlin): The Alphabets as a Cradle of Religion and Law in Monotheism Dienstag, 19.11.2019 Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Senatssaal 09.00–11.00 Suzanne Last Stone (New York): The Intervention of American Courts in Jewish Divorce Law: A Pluralist Analysis Nahed Samour (Berlin): Stigma and German Law. Classifying Individuals, Targeting Communities? 11.30–12.30 Marie–Claire Foblets (Halle): Diaspora Communities: an Opportunity for the Future of the Law 13.30–15.00 Workshops Stephan Probst (Bielefeld): Medizinrecht Jonah Sievers (Berlin): Eherecht 15.30–17.30 Klaus Stierstorfer (Münster): Law and Literature in Diaspora: The Case of Gandhi’s Autobiography Caspar Battegay (Basel): Star Trek. Diaspora and Law in the German-Jewish Imagination

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Literature in the World: Material Networks of Books to and from Goethe’s Weimar


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

World Literature/Weltliteratur, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
21.10.2019

Literature in the World: Material Networks of Books to and from Goethe’s Weimar A symposium organised by The Faculty of Medieval and Modern Languages, University of Oxford, the Klassik Stiftung Weimar, and the English Goethe Society New Seminar Room, St. John’s College Oxford, 7 th -8 th November 2019 Thursday, 7 th November 14.00 Barry Murnane (Oxford) / Stefan Höppner (Weimar/Freiburg) Opening Remarks Moderator: Stefan Höppner 14.15 Tim Sommer (Heidelberg) Material Exchange, Symbolic Recognition: Weltliteratur as Discourse and Practice in Goethe, Carlyle, and Emerson 15.00 Graham Jefcoate (Nijmegen) John Henry Bohte’s “ Faust Project”, 1820–1824 16.15 Mathelinda Nabugodi (Newcastle) Goethe’s Faust in the last days of Shelley and Byron 17.00 Elisabeth Herrmann (Warwick) Effective Implementations: The Practical Side of Goethe’s Idea of World Literature 17.45 Caroline Jessen (Frankfurt/Oder) Alienation as an Aesthetic Force: World Literature & German-Jewish Readers in Mandate Palestine/Israel Friday, 8 th November Moderator: Barry Murnane 9.00 Mads Rosendahl Thomsen (Aarhus) Goethe’s Greek Gold Standard 9.45 Mohamed-Salah Omri (Oxford) Disentangling the ‘Arab’ Goethe 11.00 Stefan Höppner (Weimar / Freiburg) World on a Shelf: The Material Shape of Weltliteratur in Goethe’s Library 11.45 Berenike Herrmann (Basel) Computationally Revisiting World Literature in German – The Kafka Case 12.30 Closing Remarks

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Briefe im Netzwerk. Korrespondenzen in Literaturarchiven (20. Jh.)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.11.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Brief, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

Erstellt am:
21.10.2019

Öffentliche Tagung mit Vorträgen und Lesung Schweizerisches Literaturarchiv, Bern, 7.–8. November 2019 Colloque et soirée littéraire Archives littéraires suisses, Berne, 7–8 novembre 2019 Korrespondenznetzwerke und Literaturarchive Das Ziel der Tagung ist es, die Vorstellung eines Korrespondenznetzwerks für das 20. Jahrhundert zu analysieren. Dabei soll das Thema anhand von Korrespondenzen behandelt werden, die in literarischen Archiven überliefert sind. Ausgehend von Einzeluntersuchungen wird danach gefragt, wie sich Korrespondenznetzwerke konstituieren, wie Autoreninnen und Autoren ihren Platz in diesen finden und welchen (symbolischen und materiellen) Nutzen sie daraus ziehen können. Von besonderem Interesse ist der materiale Aspekt dieser Netzwerke, und zwar sowohl auf die Analyse von aussagekräftigen Dokumenten (wie Adressbüchern oder Briefkonvoluten) bezogen als auch auf konkrete Repräsentationsformen für diese Tauschbeziehungen, bei denen sich die Frage stellt: Wie kann ein Korrespondenznetzwerk gegenüber einer Publikation von ‘bilateralen’ Briefwechseln editorisch abgebildet werden? Réseaux épistolaires et archives littéraires Le but de ce colloque est d’analyser la notion de réseau épistolaire au XXe siècle. Il s’agira surtout d’en comprendre les enjeux à partir des correspondances qui se trouvent dans les archives littéraires. En se fondant sur l’étude de cas particuliers, on se demandera comment se constituent les réseaux épistolaires, comment les auteurs y trouvent leur place, quels bénéfices (symboliques ou matériels) ils en retirent. Enfin, l’aspect proprement matériel de ces réseaux nous intéressera de près, à travers l’analyse de documents significatifs (carnets d’adresses, lots de correspondances particuliers) et en questionnant les modalités concrètes de présentation de ces échanges: face à la publication de correspondances «bilatérales», comment donner une existence éditoriale à un réseau épistolaire ? Jeudi 7 novembre 2019 (Journée en langue française) Modération : Stéphanie Cudré-Mauroux 9:00 Irmgard Wirtz Eybl (Berne): Mot d’accueil 9:05 Fabien Dubosson (Berne): Introduction 9:20 Françoise Leriche (Grenoble): Les réseaux épistolaires proustiens à l’heure de l’édition numérique 9:50 Camille Koskas (Paris): L’exploitation d’un corpus électronique de correspondances: vers une cartographie des réseaux autour de Jean Paulhan 10:30 Pause café 11:00 Daniel Maggetti (Lausanne): Gustave Roud, dénominateur commun 11:30 Christine Le Quellec Cottier (Lausanne): Une toile trouée: le réseau épistolaire de Blaise Cendrars 12:30 Pause de midi Modération : Fabien Dubosson 14:00 Stéphanie Cudré-Mauroux (Berne)/Marta Sabado (Louvain-la-Neuve): L’école de Genève: réseau universitaire, cercle critique, triangulation amicale? Analyse du lexique de la relation et exemple d’un échange 14:45 Pause café 15:15 Muriel Pic (Berne): La correspondance de Henri Michaux et Roger Heim. Le réseau médicolittéraire des expérimentations psychotropes (1955–1966) 15:45 Marie-Jeanne Dumont (Paris): Le Corbusier et ses maîtres, correspondances croisées 16:30 Fin du programme Programme public du soir: 18:00 Lecture: Olivier Martinaud: «Je suis Corbu. Et c’est un sacré rôle.» Lettres du Corbusier aux siens, 1950–1960 Freitag, 8. November 2019 (Deutschsprachiger Tag) Moderation : Ulrich Weber 9:00 Ulrich Weber (Bern): Einführung, Zwischenbilanz 9:15 Stephan Kammer (München): Skizzen zu einer Philologie der Netzwerke 10:00 Marcel Lepper (Berlin): Heinrich Manns internationale Korrespondenz: Methodische Herausforderungen 10:45 Kaffeepause 11:15 Alexander Honold (Basel): Der Aufbau von Medienpartnerschaften im Briefwerk bei Hofmannsthal und Rilke 12:00 Mittagspause Moderation : Lucas Marco Gisi 13:30 Peter Utz (Lausanne): Musenmütter und Verlegerväter? Komplementäre Korrespondenzen bei Friedrich Glauser und Robert Walser 14:15 Anna Kinder (Marbach): Literaturgeschichte und Verlagspolitik. Korrespondenzen im Siegfried Unseld Archiv 15:00 Kaffeepause 15:30 Irmgard Wirtz Eybl (Bern): Lose Enden im Briefnetz: private und öffentliche Interessen der Autorschaft 16:15 Lucas Marco Gisi (Bern): Rückblick, Ausblick 16:30 Tagungsende Tagungsort: Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern, Saal Friedrich Dürrenmatt, Eintritt frei. Konzept und Organisation: Fabien Dubosson, Lucas Marco Gisi, Ulrich Weber Kontakt: arch.lit@nb.admin.ch www.nb.admin.ch/snl/de/home/ueber-uns/sla/veranstaltungen-sla/veranstaltungen-2019...

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Screening the Sea – Die audiovisuellen Medien und das Meer


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Erzähltheorie, 

Literatur und Medienwissenschaften, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
18.10.2019

Mittwoch, 23.10.2019 / Kieler Rathaus Fleethörn 9, 24103 Kiel 18:00 – 21:00 Konferenz- und Festivaleröffnung mit Empfang (nur für Vortragende der Konferenz und geladene Gäste) Donnerstag, 24.10.2019 / Kitz Kiel Schauenburgerstraße 116, 24118 Kiel 10:00 – 12:00 Panel 1: Ästhetisierung und filmtechnische Ausdruckspotenziale 10:00 – 10:40 Screening the Unseen: Die Unterwasserwelt als filmtechnischer und filmkultureller Explorationsraum Oliver Schmidt (Hamburg) 10:40 – 11:20 Künstliches Meer: Imaginationen des Meeres und Meeresforschers­ Jacques-Yves Cousteau in The Life Aquatic with Steve Zissou (2004) und L’odyssée (2016) Thomas Boyken (Tübingen) 11:20 – 12:00 Audiovisuelles Erzählen und wellenbewegte Zeit-Räume: Ästhetische Aspekte des Meeres in Film, Serie und Musikvideo Franziska Heller (Zürich) 12:00 – 13:00 Mittagspause 13:00 – 15:00 Panel 2: (Um)gestaltung nautischer (Un)glücksszenarien 13:00 – 13:40 Meeresreisen mit dem Traumschiff Joan Kristin Bleicher (Hamburg) 13:40 – 14:20 Meeres/Gründe: Zum Meer als Ergründungs-, Entwicklungs- und Erkenntnisraum in der audiovisuellen Robinsonade Judith Ellenbürger (Hamburg) 14:20 – 15:00 Das Meer als eisiges Grab: Die Verfilmungen des Untergangs der RMS Titanic Jan Tilman Schwab (Kiel) 15:00 – 15:30 Kaffeepause 15:30 – 16:50 Panel 3: Narrativierung und mediengestützter Naturschutz 15:30 – 16:10 Chasing Ice: Eine Dokumentation des Klimawandels Jutta Zimmermann (Kiel) 16:10 – 16:50 Screening and Cleaning the Ocean: Quallen Verena Meis (Düsseldorf) / Jamileh Javidpour (Odense) 16:50 – 17:00 Kurze Pause 17:00 – 18:00 Vorstellung des Virtual-Reality-Projekts „Inner Space: Eine Reise in die Tiefsee“ Leonard Ermel (Berlin) Im Anschluss: künstlerbegleitete Erkundung der VR-Installation 18:30 – 20:30: Gemeinsames Abendessen, Restaurant Burger Bank Alter Markt 19, 24103 Kiel 21:00 – 23:00: CINEMARE-Filmscreening: Ghost Fleet (USA 2018, R: Shannon Service / Jeffrey Waldron, 90 Min.) + Diskussion Kino in der Pumpe (Haßstraße 22, 24103 Kiel) Freitag, 25.10.2019 / Kitz Kiel Schauenburgerstraße 116, 24118 Kiel 10:00 – 12:00 Panel 4: Konzeptualisierung und medienkulturhistorischer Kontext 10:00 – 10:40 (Sub-)marine Ordnungen: Wim Wenders und das Meer Jörn Glasenapp (Bamberg) 10:40 – 11:20 Walverwandtschaften: Moby Dick, Kapitän Ahab und die Konkurrenz um das Erhabene Nikolas Immer (Kiel) 11:20 – 12:00 „ Seemanns Braut ist die See …“: Zur Semantik des Maritimen im westdeutschen Kinofilm der 1950er und frühen 1960er Jahre Claus-Michael Ort (Kiel) 12:00 – 13:00 Mittagspause 13:00 – 15:00 Panel 5: Digitalisierung und transmediale Darstellungsformen 13:00 – 13:40 Come nocchiero in procelloso mar: Meeresmetaphorik in der barocken Gleichnisarie und deren Inszenierung auf YouTube Marco Agnetta (Hildesheim) 13:40 – 14:20 Gaming the Sea: Der Ozean und seine Sichtbarkeiten im Computerspiel Dennis Niewerth (Bremerhaven) 14:20 – 15:00 Von SeaWorld bis Vision Nemo: Gabriela Cowperthwaites Dokumentarfilm Blackfish und die Vision eines digitalen Ozeaniums Claudia Lillge (Frankfurt) 15:00 – 15:30 Kaffeepause 15:30 – 16:50 Panel 6: Politisierung und soziale Problematiken 15:30 – 16:10 Der Fall St. Louis und seine Bedeutung für die gegenwärtige Flüchtlingsthematik Roy Grundmann (Boston) 16:10 – 16:50 Below Vision_ Afronautische Kosmologien als Gegenzukünfte ökolonialer Gegenwart Katrin Köppert (Berlin) 17:45 – 19:30 Gemeinsames Abendessen , Restaurant TraumGmbH Grasweg 19, 24118 Kiel 20:00 – 22:30 CINEMARE-Filmscreening: Sea of Shadows (A 2019, R: Richard Ladkani, 104 Min.) + Q&A Traumkino (Grasweg 19, 24118 Kiel) 22:30 – 22:40 Danksagung und Verabschiedung Veranstalter*innen: Prof. Dr. Markus Kuhn; Sandra Ludwig, Dipl.-Medienwiss., M.A.; Martin Ramm, M.A. Co-Organisation: Sina Göring, B.A.; Kersin Schöneich

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„Die Frau ohne Schatten“ – Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss‘ „Schmerzenskind“


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.10.2019
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und Musik/Sound Studies, 

Literatur des 19. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
14.10.2019

Die Frau ohne Schatten, deren Uraufführung sich am 10. Oktober 2019 zum 100. Mal jährt, bildet den Höhepunkt der annähernd drei Jahrzehnte dauernden Zusammenarbeit von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss. Einen Ausnahmerang nimmt das Stück in jeder Hinsicht ein: Die aufwendige Bühnentechnik, der riesige Orchesterapparat, die fünf vokalen Hauptpartien stellen auch heute noch eine besondere Herausforderung für jedes Opernhaus dar. Das von Strauss als „letzte romantische Oper“ bezeichnete Werk, wobei das Romantische auf die luxurierende Symbolwelt des Märchens zielt, wurzelt tief im 19. Jahrhundert – die Vorbilder von Mozarts „Zauberflöte“, Goethes „Faust“ und Wagners „Ring des Nibelungen“ sind nicht zu übersehen – und versteht sich gleichzeitig als Entwurf eines Welttheaters für das 20. Jahrhundert. Die literatur-, musik- und theaterwissenschaftliche Tagung wird sich dem Hauptwerk von Hofmannsthal und Strauss auf unterschiedlichen Wegen nähern, doch soll dabei die Zusammenarbeit von Dichter und Komponist im Zentrum stehen. Veranstalter: Prof. Dr. Thomas Betzwieser und Prof. Dr. Bernd Zegowitz (Goethe-Universität Frankfurt am Main) Tagungsort: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main Mittwoch, 30.10.2018 14.00 Anne Bohnenkamp-Renken: Begrüßung Bernd Zegowitz: Einführung 14.15-15.00 Ulrike Kienzle (Frankfurt a.M.) „Nicht das Leuchtende durch Furcht verdunkeln, nicht dem wunderbaren Vogel die Flügel binden!“ – Zur Positionsbestimmung der Frau ohne Schatten im Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts 15.00-15.45 Adrian Kech (München) Die Orchesterfantasie von 1946 oder „Das Mährchen. Prolog zur Frau ohne Schatten“ 15.45-16.15 Kaffeepause 16.15-17.00 Albert Gier (Bamberg) Märchen, Oper, Märchenoper – Die Frau ohne Schatten 17.00-17.45 Ulrike Stamm (Linz) Der Orient als Raum der Verwandlung in Hofmannsthals Erzählung "Die Frau ohne Schatten" 17.45-18.15 Kaffeepause 18.15-19.00 Vorstellung des Studierenden-Projekts „Richard Strauss in der Sammlung Manskopf – eine virtuelle Ausstellung“ Donnerstag, 31.10.2019 9.00-9.45 Juliane Vogel (Konstanz) Gravitation und Gravidität in Hofmannsthals Die Frau ohne Schatten 9.45-10.30 Katharina Hottmann (Hamburg) „Segen der Widerruflichkeit“ – Zur musikalischen Psychologie der Ehe (vor allem im II. Akt) der Frau ohne Schatten 10.30-11.00 Kaffeepause 11.00-11.45 Olaf Enderlein (Berlin) „Das Zweckmäßige eines ruhigen, rationellen Arbeitens“ – Aspekte des Kompositionsprozesses von Richard Strauss am Beispiel des „Gesangs der Wächter“ aus dem I. Aufzug der Frau ohne Schatten 11.45-12.30 Jürgen Maehder (Berlin) Klangfarbendramaturgie und Orchesterbehandlung in der Frau ohne Schatten 12.30 -14.00 Mittagspause 14.00-14.45 Christiane Mühlegger-Henhapel (Wien) „Theater ist eben Zusammenarbeit“ – Die Frau ohne Schatten im Briefwechsel von Strauss, Hofmannsthal und Roller 14.45-15.30 Evan Baker (Los Angeles) “Die Bühne muß ihr Geheimnis wahren und das Publikum es achten!” – Alfred Roller und die Uraufführung der Frau ohne Schatten 15.30-16.00 Kaffeepause 16.00-16.45 Uwe Schweikert (Stuttgart) „…menschlich ist dieser Klang“ – Stimm-Dramaturgie in Strauss‘ Die Frau ohne Schatten 16.45-17.30 Jürgen Schläder (München) „Übermächte sind im Spiel“ – Theatrale Deutungshorizonte der „letzten romantischen Oper“ 19.00 Podiumsdiskussion: Norbert Abels, Tanja Ariane Baumgartner, Jens Kilian, Jürgen Schläder und Ulrich Wyss; Leitung: Bernd Zegowitz Freitag, 1.11.2019 9.00-9.45 Martin Schneider (Hamburg) „Zeige dich Vater“ – Zur Ästhetik des Unsichtbaren in Die Frau ohne Schatten 9.45-10.30 Friederike Wißmann (Rostock) Die Inszenierung von „Fremdheit“ in Die Frau ohne Schatten 10.30-11.00 Kaffeepause 11.00-11.45 Christian Schaper (Berlin) „Gefühlswegweiser“ und „Komponiermaschine“ – Die musikalische Faktur der Frau ohne Schatten in der Doppelperspektive von Produktion und Rezeption 11.45-12.30 Ulrich Konrad (Würzburg) Endpunkt und Neuansatz – Die Frau ohne Schatten versus Intermezzo 12.30 Thomas Betzwieser: Resümee

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