Literarische Glokalisierung / Glocalisation littéraire / Literary Glocalization (online-only via ZOOM)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
19.11.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturtheorie, 

World Literature/Weltliteratur, 

Poetik

Erstellt am:
06.11.2020

Der Begriff der Glokalisierung wurde vor rund dreißig Jahren in der Soziologie und in der Ökonomie eingeführt, um die wechselseitige Verbindung globaler Finanztransaktionen und Steuerungsprozesse mit lokalen Produktions- und Distributionsstrukturen zu beschreiben. Der Begriff zielte und zielt auf eine Kritik an einem Verständnis von Globalisierung, in dem die Bezüge zu den lokalen Grundlagen und Auswirkungen ausgeblendet werden. Aus wirtschaftlicher Perspektive ist Microtargeting die Antwort auf die möglichen Schwächen einer solchen Ausblendung. Mit dem Slogan „Think globally, act locally“ – oder derweiterverbreiteten merkwürdigen Kurzform „Think global, act local“ – wurde dagegen bereits seit den 1970er-Jahren eine Kritik an einer rein ökonomischen Sicht auf das Verhältnis von lokalen Handlungsräumen und globalen Wirkungszusammenhängen formuliert. Abhängig von der jeweiligen Begriffspolitik verbinden sich inzwischen mit dem Begriff der Glokalisierung sehr unterschiedliche Prägungen und Schattierungen. An der SGAVL-Jahrestagung dient der Begriff der Glokalisierung in allererster Linie dazu, das Feld möglicher Bezüge zwischen lokal oder regional verankerten Produktions-, Distributions-, Reflexions-, Habitualisierungs- und Rezep- tionsprozessen und den globalen oder zumindest überregionalen Prägungen- und Vernetzungen dieser Prozesse zu beschreiben: und zwar mit Blick auf die Literatur. Drei Gesichtspunkte lassen sich dabei unterscheiden. 1) Kommunikationssoziologischer und -technischer Gesichtspunkt: Wie zirkuliert Literatur auf translokalen bzw. globalen Kommunikationswegen zwischen lokalen Produktions- und Rezeptionsorten? 2) Poetologischer Gesichts- punkt: Wie wird in der Literatur das Verhältnis zwischen lokalen Bezügen und translokalen bzw. globaler Vernetzung reflektiert? 3) Literaturtheoretischer Gesichtspunkt: Eignet sich Literatur besonders zur Reflexion solcher Bezüge (auch jenseits der Literatur)? Die Motivation zum Thema dieser Tagung liegt darin, dass die komparatistische Forschung sich zwar ausführlich und kritisch mit dem Begriff der Weltliteratur auseinandergesetzt hat, die möglichen Bezüge zwischen der Welt – oder dem Globus, der Erde, dem Planeten – und den lokalen und regionalen Besonderheiten, nicht zuletzt den sprachlichen Besonderheiten, weitgehend ungeklärt geblieben sind. Da die Literatur aufgrund ihrer Medialität immer sowohl auf konkrete lokale Produktions- und Rezeptionsorte angewiesen ist, um sich formieren und reformieren zu können, und zugleich diese Orte hinter sich lassen muss, um für eine potentielle Vielzahl von Leserinnen und Lesern relevant werden zu können, dürfte sich die Literatur – so die These, die an der Jahrestagung diskutiert werden wird – besonders dazu eignen, von sich aus einen Beitrag zur aktuellen Weltliteratur-, aber auch zur Globalisierungs- bzw. Glokalisierungsdebatte zu leisten. Organisation: Philippe P. Haensler , Stefanie Heine , Sandro Zanetti

Arbeitsgespräch mit Dr. Sandra Vlasta: Mehrsprachigkeit in der Gegenwartsliteratur. Tomer Gardis „Broken German“


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.01.2021
Beitrag von:
Marília Jöhnk
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Israelische Literatur, 

World Literature/Weltliteratur

, und 4 weitere

Erstellt am:
23.10.2020

Im Rahmen des Seminars "Mehrsprachigkeit in Literatur und Theorie" findet am 25. Januar 2021 ein digitales Arbeitsgespräch mit Dr. Sandra Vlasta (JGU Mainz) statt. In diesem wird es um Tomer Gardis Roman Broken German gehen. Interessierte können sich gerne vorab anmelden unter: kontakt@marilia-joehnk.de

Online-Tagung „Provinz postmigrantisch: Aushandlungen und (Neu-)Formierungen“


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
20.11.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
23.10.2020

Das Zentrum für Migrations- und Integrationsstudien „Migration – Gesellschaft – Schule“ (MiGS) der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd lädt am 20. und 21. November 2020 ein zur interdisziplinären Online-Tagung „Provinz postmigrantisch: Aushandlungen und (Neu-)Formierungen“ Die digitale Konferenz nimmt aktuelle Formierungen ländlicher Regionen in den Blick und fragt, wie sich ländliche Räume und Vorstellungen von „Provinz“ durch räumliche und soziale Mobilität verändern. Die Keynotes halten am Freitag, 20.11.2020, Herr PD Dr. Marcus Twellmann (FU Berlin) zum Thema „Urbanormativität und Populismus“ und am Samstag, 21.11.2020, Herr assoz. Prof. Dr. Marc Hill (Universität Innsbruck) zum Thema „Provinz neu erfahren“. Am Freitagabend gibt es außerdem eine Online-Lesung mit anschließendem Gespräch mit Manja Präkels. Aufgrund der aktuellen Covid19-Pandemie und damit verbundenen Kontakt- und Reisebeschränkungen wird die Tagung nun in Form eines synchronen Online-Formats (via Zoom) veranstaltet. Programm: Freitag, 20. November 2020 Ab 12:45 Uhr Zutritt zur Zoom-Veranstaltung 13:00 Uhr Begrüßung 13:30 Uhr Keynote: Marcus Twellmann (Berlin): „Urbanormativität und Populismus“ 14:30 – 14:45 Uhr Pause 14:45 – 17:00 Uhr Session 1 „Literatur und Medien I“ & „Räume der Aushandlung I“ (Zwei Parallelpanels) Panel „Literatur und Medien I“ Peter Seibert (Bonn): Die Inszenierung von Provinz und Migration. Fernsehgeographien am Beispiel der Krimireihe „Tatort“ Jara Schmidt (Hamburg): "…es ist mehr als ernüchternd.“ Svenja Gräfens Freiraum als postmigrantische Gesellschaftskritik Renata Behrendt & Söhnke Post (Hannover): Provinz ohne Hoffnung. Postmigrantische Perspektiven auf Heimat-Utopien in der Provinz am Beispiel von Juli Zehs Unterleuten Panel „Räume der Aushandlung I“ Annette Kliewer (Bad Bergzabern/Wissembourg): Hybride Heimaten: Literaturdidaktische Denkmöglichkeiten für einen grenzüberschreitenden Heimatbegriff Robert Lorenz (Bautzen): „Wir wollen Leute, die eigentlich nicht aufs Dorf gehören, zu uns holen“ – Nebelschütz/Njebjelčicy als deutsch-sorbischer Imaginationsraum neuer Ländlichkeit? Léa Bendele (Heidenheim): Transnationale Räume im ländlichen Raum Süddeutschlands. Fallstudie zu neuzugewanderten Rumän*innen 18:00 Uhr Lesung und Gespräch mit Manja Präkels Samstag, 21. November 2020 09:30 Uhr Keynote: Marc Hill (Innsbruck): „Provinz neu erfahren“ 10:30 – 10:45 Uhr Pause 10:45 – 13:00 Uhr Session 2 „Integration und Teilhabe I“ & „Literatur und Medien II“ (Zwei Parallelpanels) Panel „Integration und Teilhabe I“ Anna Antonakis (Berlin): Nation und Provinz: Beitrag von Intersektionalität zu Erkenntnisprozessen in der (politikwissenschaftlichen) Forschung Tanja Evers & Karin Scherschel (Eichstätt): Rural acts of citizenship – Überlegungen zum Integrationspotential glokaler Zivilgesellschaften Elisabeth Donat (Krems): Das Stadt-Land-Europa Verhältnis aus Sicht regionaler PolitikerInnen in Deutschland, Spanien und Österreich – eine provokative Auseinandersetzung mittels Fokusgruppendiskussionen Panel „Literatur und Medien II“ Monika Riedel (Dortmund): Zur Darstellung des Ländlich-Lokalen und seiner Identifikationspotenziale in der deutschen Gegenwartsliteratur osteuropäischer Prägung Björn Laser (Schwäbisch Gmünd): Landlust: Imaginierte Ruralität als prämigrantischer Schutzraum? Nishant K. Narayanan (Hyderabad): Das Prinzip Provinz: Heimat als Erinnerungsraum zwischen Rückzugs- und Gestaltungsort 13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause 14:00 – 16:15 Uhr Session 3 „Räume der Aushandlung II“ & „Integration und Teilhabe II“ (Zwei Parallelpanels) Panel „Räume der Aushandlung II“ Gala Nettelbladt & Madlen Pilz (Erkner): „Wir haben die Schnauze voll“: Artikulationen eines Defensive Urban Citizenship in Cottbus aus postmigrantischer Perspektive Christoph Hedtke & Maria Budnik & Katrin Großmann (Erfurt): Migration und Konflikt im kleinstädtischen Kontext Hagen Berndt & Sven Messerschmidt (Erfurt/Salzwedel): Stärkung von Aushandlungsräumen für kommunale Konflikte im östlichen Sachsen Panel „Integration und Teilhabe II“ Birgit Glorius & Miriam Bürer & Hanne Schneider (Chemnitz): Integration und Diversität im ländlichen Raum: Ein empirischer differenzierender Blick auf Einstellungsmuster ländlicher Bevölkerung und lokale Integrationsdiskurse René Gründer (Heidenheim): Gut ankommen – aber wie? Empirische Einblicke in Gelingensbedingungen sozialer Teilhabe von Menschen mit Migrationserfahrung im Stadt-Land-Vergleich im Landkreis Heidenheim Johannes Weber & Susanne Worbs (Nürnberg): Binnenmigration von Geflüchteten in Deutschland: Eine regionale Betrachtung 16:20 Uhr Abschlussdiskussion Um Anmeldung per E-Mail an migs@ph-gmuend.de bis 8. November 2020 wird gebeten. Die Zoom-Zugangsdaten erhalten Sie dann zeitnah per Mail. Es werden keine Tagungsgebühren erhoben. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Tagungsflyer oder unter https://ift.tt/30kCPaa

Translating Europe. Übersetzen in Zeiten des digitalen Wandels


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.11.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Digital Humanities, 

Übersetzung allgemein, 

Übersetzungstheorie

Erstellt am:
19.10.2020

Heute wird mehr übersetzt denn je, jedoch in immer weniger Sprachen. Globalisierung, Digitalisierung und soziokulturelle Einflüsse verändern gesellschaftliche und politische Strukturen. Sie haben tiefgreifende Auswirkungen auf den Umgang mit Sprache und Kultur, auf sprachliche Vielfalt und damit auch auf Aspekte des Übersetzens. Diese Jahrtausende alte Kunst und Kulturtechnik erlebt einen großen Wandel. Manche sehen die maschinelle Übersetzung als Fluch, weil sie einen Berufsstand bedroht. Andere sehen in der Übersetzungsmaschine die Verwirklichung eines Traumes, der die Menschheit seit der babylonischen Sprachverwirrung begleitet: die Idee, über alle Sprachgrenzen hinweg kommunizieren zu können. Welche Formen der Übersetzung bringt die Digitalisierung hervor? Welche Auswirkungen haben politische und gesellschaftliche Veränderungen auf Sprache und Sprachsensibilität? Wie verändert sich die Rolle von Übersetzer*innen im Spannungsfeld zwischen Homogenisierung und kultureller Diversität? Diese und weitere Fragen möchten wir mit einer breiten, interdisziplinären Öffentlichkeit erörtern. Begleitend gibt die Ausstellung „ÜberSetzen. Von Babylon nach DeepL. Das Europa der Sprachen“ des Deutschen Buch- und Schriftmuseums Einblick in die Welt des Übersetzens. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Information und Kontakt Datum : 4. November 2020, 14 – 17 Uhr Anmeldung : Die Teilnahme an der Webkonferenz ist ohne Anmeldung möglich. Zugang: Der Link für den Zugang zum Livestream der Konferenz wird einige Tage vor der Tagung hier veröffentlicht. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Translating Europe. Übersetzen in Zeiten des digitalen Wandels


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.11.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Digital Humanities, 

Übersetzung allgemein, 

Übersetzungstheorie

Erstellt am:
19.10.2020

Heute wird mehr übersetzt denn je, jedoch in immer weniger Sprachen. Globalisierung, Digitalisierung und soziokulturelle Einflüsse verändern gesellschaftliche und politische Strukturen. Sie haben tiefgreifende Auswirkungen auf den Umgang mit Sprache und Kultur, auf sprachliche Vielfalt und damit auch auf Aspekte des Übersetzens. Diese Jahrtausende alte Kunst und Kulturtechnik erlebt einen großen Wandel. Manche sehen die maschinelle Übersetzung als Fluch, weil sie einen Berufsstand bedroht. Andere sehen in der Übersetzungsmaschine die Verwirklichung eines Traumes, der die Menschheit seit der babylonischen Sprachverwirrung begleitet: die Idee, über alle Sprachgrenzen hinweg kommunizieren zu können. Welche Formen der Übersetzung bringt die Digitalisierung hervor? Welche Auswirkungen haben politische und gesellschaftliche Veränderungen auf Sprache und Sprachsensibilität? Wie verändert sich die Rolle von Übersetzer*innen im Spannungsfeld zwischen Homogenisierung und kultureller Diversität? Diese und weitere Fragen möchten wir mit einer breiten, interdisziplinären Öffentlichkeit erörtern. Begleitend gibt die Ausstellung „ÜberSetzen. Von Babylon nach DeepL. Das Europa der Sprachen“ des Deutschen Buch- und Schriftmuseums Einblick in die Welt des Übersetzens. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Information und Kontakt Datum : 4. November 2020, 14 – 17 Uhr Anmeldung : Die Teilnahme an der Webkonferenz ist ohne Anmeldung möglich. Zugang: Der Link für den Zugang zum Livestream der Konferenz wird einige Tage vor der Tagung hier veröffentlicht. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Auszeiten. Temporale Ökonomien des Luxus, Genf / online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
29.10.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Ästhetik

Erstellt am:
19.10.2020

Tagung im Rahmen des SNF-Projekts Luxus und Moderne. Die Ambivalenz des Überflüssigen in Kulturkonzeptionen der Literatur und Ästhetik seit dem 18. Jahrhundert Programm Donnerstag, 29. Oktober 2020 13.30 Christine Weder, Ruth Signer, Peter Wittemann: Begrüßung und Einleitung 14.30 Lambert Wiesing: Luxus und Zeit 15.30 Gabriela Muri: Zwischen Verheißung und Luxus: Zur Dialektik von Zeitfreiheit und Zeitzwang 17.00 Christine Weder: Ein Feuerwerk verpuffender Augenblicke: Flüchtigkeit als Luxus und Kunst 18.00 Matt Erlin: Luxus und Beschleunigung um 1800 Freitag, 30. Oktober 2020 09.30 Christopher Meid: Tugend, Zeit und Müßiggang: Zum Luxusmotiv in Christoph Martin Wielands Diogenes -Roman (1770) 11.00 Anja Lemke: Müßiggang als ästhetische Ressource: Zur Refiguration von Kunst und Arbeit im 18. Jahrhundert 12.00 Luisa Banki: Leseluxus. Weibliche Lektüre und bürgerliche Zeitökonomie um 1800 14.30 Antonia Eder: Ruhen, dämmern, tagträumen. Vom Luxus der Müdigkeit als Auszeit und Zwischenraum in der Literatur 15.30 Robert Krause: "alles darbieten, was auch der ausschweifendste Luxus verlangen kann". Das Palais Royal als Passage zwischen aristokratischer Muße und bürgerlichem Müßiggang 17.00 Yashar Mohagheghi: Soziale Produktivität. Zur Zeitökonomie in Rousseaus Fest- und Theatertheorie 18.00 Bernd Blaschke: Auszeiten-Systeme -500/1870/2015. Zeitexzesse als theatralischer Luxus von der Antike bis zu Frank Castorf Samstag, 31. Oktober 2020 09.30 Maximilian Bergengruen: Müßiggang und Warenverkehr. Bewegungsökonomien in Gottfried Kellers Die Leute von Seldwyla 11.00 Peter Utz: Auszeiten in der Zeitung. Zur Zeitökonomie im literarischen Feuilleton 12.00 Claudia Lillge: Am Strand: Zeiten von Überdruss und Gärung bei Kate Chopin, Thomas Mann und Daphne du Maurier Teilnahme Die Tagung findet auf Zoom statt. Bei Interesse bitten wir um eine kurze Mail an peter.wittemann@unige.ch , Sie erhalten dann die Zugangsdaten.

Moralische Erzählungen im späten 18. Jahrhundert: Übersetzung, Verbreitung und europäische Rezeption, online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
21.10.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Erzählung, 

Übersetzung allgemein, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

Erstellt am:
16.10.2020

Moralische Erzählungen im späten 18. Jahrhundert: Übersetzung, Verbreitung und europäische Rezeption / Fictions morales à la fin du XVIIIe siècle: traduction, diffusion, réception à l’échelle européenne Online-Tagung vom 21. bis 23. Oktober 2020 konzipiert von Alexa Craïs (Toulouse), Magali Fourgnaud (Bordeaux) und Valérie Leyh (Namur) Wegen der COVID19-Pandemie findet die Tagung online statt. Zugang und allgemeine Informationen zu den Vorträgen (auf Deutsch und Französisch): naltt.unamur.be/fictions-morales/de Kontakt: Valérie Leyh (Université de Namur) – Valerie.Leyh@unamur.be Programm Mittwoch, 21. Oktober 2020 17.30: Einführung / Introduction – Alexa Craïs (Toulouse), Magali Fourgnaud (Bordeaux), Valérie Leyh (Namur) Abendvortrag / Conférence 18.00: La littérature d’enfance et de jeunesse au prisme de ses traductions françaises – Isabelle Nières-Chevrel (Rennes) Donnerstag, 22. Oktober 2020 Panel 1 / Section 1: Moralische Werte übersetzen / Traduire les valeurs morales – Moderation: Tristan Coignard (Bordeaux) 9.00: Moralische Erzählung und anthropologische Fallgeschichte: Marmontel-Transformationen des Sturm und Drang – Christopher Meid (Freiburg i. Br.) 9.40: Die Rezeption rousseauscher Glückseligkeit am Beispiel deutschsprachiger Übertragungen der Erzählung Paul et Virginie im 18. Jahrhundert – Merisa Taranis (Stuttgart) 10.20: Pause 10.40: « Durch sie ging eine bis dahin mir unbekannt gebliebene Welt, die weite reiche Feenwelt in blendender Glorie in mir auf ». La réception de Marie Leprince de Beaumont en Allemagne – Ivana Lohrey (Augsburg) 11.20: Die Vorbereitung der Mädchen und Jungen auf die späteren sozialen Rollen durch die moralischen Erzählungen. Beobachtungen anhand ungarischer Texte – Katalin Kozma (Eger) 12.00: Zwischenfazit / Premières conclusions Freitag, 23. Oktober 2020 Panel 2 / Section 2: Réécritures / Bearbeitungen – Moderation: Daniel Delbrassine (Liège) und Alexa Craïs (Toulouse) 9.00: Les fictions dramatiques de L’Ami des enfants et de L’Ami de l’adolescence entre traités d’éducation et expériences morales : une écriture théâtrale à destination plurielle – Béatrice Ferrier (Arras) 9.40: Parole et récit dans la presse périodique pour la jeunesse. L’Ami des enfants (1782-1783), L’Ami de l’adolescence (1784-1785) de Berquin et Le Courrier des enfants (1796-1799) de Louis-François Jauffret – Françoise Tilkin (Liège) 10.20: Pause 10.40: Geschichten für Töchter und für Söhne: August von Kotzebues Bouilly-Bearbeitungen als Beitrag zur Jugendliteratur zwischen Aufklärung und Biedermeier – Julia Bohnengel (Heidelberg) 11.20: Éducation, traduction et médiation dans l’œuvre de Marie-Élisabeth de La Fite – Beatrijs Vanacker (Leuven) 12.00: Diskussionsrunde mit allen Teilnehmenden / Table ronde avec tous les participants

„ … mehr Licht geben“. Johann Georg Sulzer zum 300. Geburtstag


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
16.10.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und Philosophie, 

Literatur des 19. Jahrhunderts

Erstellt am:
12.10.2020

Am 16. Oktober 2020 jährt sich der Geburtstag Johann Georg Sulzers zum 300. Mal – Anlass den bedeutenden Philosophen, Ästhetiker, Naturforscher und Pädagogen mit einem Workshop im IZEA und einer abendlichen Lesung im Christian-Wolff-Haus zu würdigen. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird dabei auch Sulzer selbst in ausgewählten Briefen und Schriften zu Wort kommen. Programm Ort: Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) Christian-Thomasius-Zimmer, Franckeplatz 1, Haus 54, 06110 Halle (Saale) 13:30 Begrüßung und Einführung Elisabeth Décultot und Jana Kittelmann Moderation: Christian Helmreich 13:45 Simon Rebohm Leopoldina Halle (Saale) Aspekte der Naturforschung bei Johann Georg Sulzer 14:30 Annika Hildebrandt Universität Siegen Johann Georg Sulzers Idee des Naturdichters 15:15 Jana Kittelmann Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg „Groß, wie Leibnizen“ – Sulzer im (lyrischen) Urteil seiner Zeitgenossen 16:00 Kaffeepause Moderation: Baptiste Baumann 16:30 Elisabeth Décultot Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Strategen des literarischen Felds. Sulzer und Bodmer im Briefwechsel 17:15 Moritz Ahrens Universität Bern Sulzers Briefe an Albrecht von Haller. Einblicke und Ausblicke 19:00 Szenische Lesung aus Briefen und Schriften Sulzers Christian-Wolff-Haus – Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10 Anmeldung Die Veranstaltung findet unter dem Vorbehalt der weiteren Corona-Entwicklungen und den diesbezüglichen Bestimmungen zur Durchführung von Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Vorkehrungen für die Einhaltung von Abstandsregeln sowie für Hygienemaßnahmen werden selbstverständlich getroffen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens 12. Oktober unter: jana.kittelmann@izea.uni-halle.de Weitere Informationen und Materialien unter http://www.sulzer-digital.de *** „ … mehr Licht geben“. On occasion of Johann Georg Sulzer’s 300th birthday On 16 October 2020, we commemorate the 300 th anniversary of Johann Georg Sulzer’s birthday – an apt occasion to honor the eminent philosopher, aesthete, naturalist and pedagogue with a workshop at IZEA and a reading at the Christian-Wolff-Haus. Along with the scholars discussing Sulzer’s work, Sulzer himself will speak from his selected letters and writings. Programme Workshop venue: Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) Christian-Thomasius-Zimmer, Franckeplatz 1, Haus 54 13:30 Welcome and Introduction Elisabeth Décultot und Jana Kittelmann Chair: Christian Helmreich 13:45 Simon Rebohm Leopoldina Halle (Saale) Aspekte der Naturforschung bei Johann Georg Sulzer 14:30 Annika Hildebrandt University of Siegen Johann Georg Sulzers Idee des Naturdichters 15:15 Jana Kittelmann Martin Luther University Halle-Wittenberg „Groß, wie Leibnizen“ – Sulzer im (lyrischen) Urteil seiner Zeitgenossen 16:00 Coffee break Chair: Baptiste Baumann 16:30 Elisabeth Décultot Martin Luther University Halle-Wittenberg Strategen des literarischen Felds. Sulzer und Bodmer im Briefwechsel 17:15 Moritz Ahrens University of Bern Sulzers Briefe an Albrecht von Haller. Einblicke und Ausblicke 19:00 Scenic reading from Sulzer’s letters and writings Christian-Wolff-Haus – Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10 Registration The event will take place on condition of the developments of the Corona pandemic and in accordance with the regulations regarding events at Martin Luther University Halle-Wittenberg. Arrangements for the compliance with current distance and hygienic measures will be made. The number of participants is limited. Therefore registration is required at jana.kittelmann@izea.uni-halle.de by 12 October 2020 . For more information and material, please see our website: http://www.sulzer-digital.de . Contact Info: Dr. Jana Kittelmann Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) Franckeplatz 1, Haus 54 06110 Halle (Saale), Germany Tel. +49 (0) 345 55 21771 Contact Email: jana.kittelmann@izea.uni-halle.de

Praktiken des Neobarock in der Moderne, Salzburg und online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
15.10.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und andere Künste, 

Ästhetik, 

Literatur des 19. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
09.10.2020

Universität Salzburg, Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Figurationen des Übergangs Organisation: Werner Michler/Clemens Peck w-k.sbg.ac.at/veranstaltung/barock-und-neobarock-in-der-moderne/ Die Tagung widmet sich der wissenschaftlichen und mentalitätsgeschichtlichen Konstruktion des Barock ebenso wie der künstlerischen Auseinandersetzung mit Stil und Epoche in der (Post-)Moderne als Neobarock. Gegenüber ästhetischen Formzitaten und ideengeschichtlichen Zusammenhängen, wie sie in den letzten Jahren untersucht wurden, rücken nun konkrete Praktiken der Kunst, des Denkens und des Alltags in den Blick. Im praxeologischen Verständnis meint Neobarock ein „doing baroque“, das auf Wissensbestände, Lebensformen, Affekte, spezifische Wahrnehmungen von Zeit und Raum, Materialität und Performativität abzielt. Im Salzburger Festspiel-Jubiläumsjahr dient die „Erfindung des Barock“ im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als Ausgangspunkt, von dem aus künstlerische, kulturelle und politische Einsätze der europäischen Moderne als strategische Verfahren unter historischer Maske verständlich werden. Das Spektrum reicht von der Epochenkonstruktion „Barock“ in Kunstgeschichte und Germanistik über Praktiken in verschiedenen Künsten bis zu touristischen Präsentationsformen. Im außereuropäischen Kontext hat der Neobarock in der lateinamerikanischen Welt eine anhaltende Präsenz. Programm Do., 15.10. Aula der Universitätsbibliothek, Universität Salzburg, Hofstallgasse 2 10:00 Uhr Clemens Peck (Salzburg): Begrüßung, Einführung 10:30-12:00 Uhr Victoria von Flemming (Braunschweig): Vanitas in der zeitgenössischen Kunst. Überlegungen zur Funktion von Re-Semantisierungspraxen Hania Siebenpfeiffer (Marburg): Enzyklopädischer Scharfsinn, lexikalische Sonette und alltägliche Vergänglichkeit. Barocke Lyrik der Gegenwart bei Rinck, Cotten und Poschmann 14:00-15:30 Uhr Andreas Nierhaus (Wien): „Das ist eigentlich ungemein modern“. Neobarock als historisches Verweissystem und künstlerisches Verfahren in Wien um 1900 Werner Michler (Salzburg): Barock und Rokoko. Hofmannsthal und andere 16:00-17:30 Uhr Georg Vasold (Wien/Berlin): Optisches Sehen mit körperlichen Elementen. Die Anfänge der Barockforschung in Wien um 1900 Romana Sammern (Salzburg): Forschung am Salzburger Barock der Zwischenkriegszeit und die Folgen: Wölfflin bis Sedlmayr 18:00-19:30 Uhr Karin Harrasser (Linz)/Eva Reiter (Wien): Transatlantische Verschlingungen. Ein Rezitativ in Musik und Text Fr., 16.10. Alte Residenz, FB Altertumswissenschaften, Abguss-Sammlung, SR E.33, Residenzplatz 1 9:30-11:00 Uhr Nicole Haitzinger (Salzburg): P erforming Baroque: Queerness und Affekt im Oeuvre von Alexander Sacharoff Victoria Gutsche (Erlangen): Living and playing baroque. Kriegsspiele und Barockfeste als Formen populärer Geschichtsaneignung 11:30-13:00 Uhr Philipp Seidel (Berlin): Neobarock in Brasilien: Desidentifikation als Inszenierung des Selbst bei Herbert Daniel Camilo Del Valle (Berlin): Wirbelstürme der Gewalt. Über die Aktualität neobarocken Schreibens ausgehend von einer Lektüre von Fernanda Melchors Temporada de huracanes 13:00 Uhr Abschlussdiskussion Kontakt für den Livestream: Silvia.Amberger@sbg.ac.at

Letteratura come ponte? Littérature comme pont? Literatur als Brücke? Zur Frage von Migration und Literatur


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
08.10.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
05.10.2020

PROGRAMM BRÜCKEN Donnerstag, 8. Oktober 2020 14.00 – 14.20 Uhr Marita Liebermann und Barbara Kuhn Begrüßung und thematische Einleitung 14.20 – 15.00 Uhr Martina Bengert Venise sauvée | Venezia salva. Trans-latio als Brücke bei/zu Simone Weil 15.00 – 15.40 Uhr Katharina List «O were I one in Three». Amelia Rossellis drei Muttersprachender Dichtung 16.00 – 16.40 Uhr Sandro Moraldo a cura di. Zur Rolle der Sprachmittler im Kontext einer migrationsliterarischen Vermarktung 16.40 – 17.20 Uhr Barbara Kuhn Zwischen Räumen – zwischen Zeiten. Das italofrankophone Albanien in Romanen von Ornela Vorpsi 18.00 Uhr Abendvortrag: Cristina Fossaluzza Goldoni und Casanova in Hugo von Hofmannsthals venezianischer Komödie Cristinas Heimreise Freitag, 9. Oktober 2020 9.00 – 9.40 Uhr Judith Frömmer Zwischen Migration und Integration. Die Frauenfiguren in Tassos Gerusalemme liberata 9.40 – 10.20 Uhr Michael Schwarze Sprachliche Konnektivität zwischen Vergänglich- und Unendlichkeit. Zu Ungarettis Il deserto e oltre BEGEGNUNGEN 10.40 – 11.20 Uhr Giovanni di Stefano Voyage au royaume de l’autre . Das erzählerische Werk von Alessandro Spina 11.20 – 12.00 Uhr Frank Zipfel Brücken-Konstruktionen. Migration und Kulturdifferenz in Pierre Boulles Le pont de la rivière Kwai und Maylis de Kerangals Naissance d’un pont 14.00 – 14.40 Uhr Sabine Schmitz Brückenbau oder Steg der Erinnerung? Narrationen zur italienischen Arbeitsmigration des 20. Jahrhunderts im aktuellen belgischen Comic 14.40 – 15.20 Uhr Sabine Schrader «I ponti sono l’unico modo per muovermi in una nuova dimensione» (Lahiri). Die Musik als Brücke im italienischen Migrationsfilm 15.40 – 16.20 Uhr Steffen Schneider Poetiken der unmöglichen Rückkehr. Sizilien bei Vincenzo Consolo, Dacia Maraini und Giuseppe Rizzo 16.20 – 17.00 Uhr Marita Liebermann Ein Casanova im Dazwischen oder ‹Leben mit Exil›. Zur Migrantenfigur in Balzacs Facino Cane 17.00 – 18.00 Uhr Abschlussdiskussion