Mythos & Postmoderne – Mythostransformation und mythische Frauen in zeitgenössischen Texten


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.02.2021
Beitrag von:
Barbara Bollig
Forschungsgebiete

Literaturtheorie, 

Gender Studies/Queer Studies, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
01.12.2020

Am 25./26. Ferbuar 2021 findet die Konferenz "Mythos & Postmoderne" statt. Anbei darf ich Ihnen das Konferenzprogramm präsentieren: Thursday, 25 February 2021 13.00 – 13.30 | Barbara Bollig, Prof. Dr. Sebastian Susteck | Welcome Barbara Bollig (Bochum) | Introduction “Myth and Postmodernism” 13.30 – 14.30 | Keynote (Chair: Barbara Bollig) Andrea Geier (Trier) | Weiblichkeit(en) als Mythosmaterial. Medea und Kassandra 14.30 – 14.45 | Tea & Coffee Break 14.45 – 16.15 | Panel 1 (Chair: Joachim Trinkwitz) Felix Denschlag (Hamburg) | Mythen des ‚kollektiven Gedächtnisses‘ – Aleida Assmann über die narrative Wahrheit der Kulturwissenschaften Felix Oberholzer (Basel) | Pierre Bourdieus Faszination für Virginia Woolf: Gesellschaftskritische Überlegungen zu Mythen und krisenhaften Männlichkeiten Fabiola Valeri (München) | Zur Poetologie des postmodernen Mythos – Die Hexe von Endor in Botho Strauß’ Saul (2019) 16.15 – 16.30 | Tea & Coffee Break 16.30 – 18.30 | Panel 2 (Chair: Phillip Helmke) Ines Böker (Paderborn) | Von „fleischernährten Amazonen“ – Mythologische Formationen von Macht und Gewalt im Gegenwartstheater Fabienne Fecht (Freiburg) | Das Prinzip Antigone als Chiffre des Widerstands in Darja Stockers Tragödientransformation „Nirgends in Friede. Antigone“ Nina Peter (Bern) | Terroristinnen und ihre Spiegelung im Mythos. Elfriede Jelineks Theatertexte „Das schweigsame Mädchen“ und „Ulrike Maria Stuart“ Anna Lenz (Bielefeld) | „ich arme Blinde verstehe nicht“ – Mythos (und) Verstehen in Elfriede Jelineks „Am Königsweg“ Friday, 26 February 2021 09.15 – 10.45 | Panel 3 (Chair: Andrea Geier) Nishant K. Narayanan (Hyderabad) | Cross Cultural Mythologies: Feminine Resistance and Masculine Power Cécile Neeser Hever (Genf) | De-Marginalizing Antigone’s Sister: the Case of Jeremy Menekseoglu’s Ismene (2004) Mrunmayee Sathye (Tübingen) | “Becoming. Afrekete.”: Die emanzipative Arbeit am Mythos bei Audre Lorde 10.45 – 11.00 | Tea & Coffee Break 11.00 – 12.30 | Panel 4 (Chair: Solvejg Nitzke) Cornelia Heinsch (Freiburg/Berlin) | Erzählungen von Sappho – zwischen Mythos und Historie Lisa Keil (Mainz) | Zwischen Aphrodite und Hermes – mythologische Transformationen um Intersexualität in Ulrike Draesners Mitgift Joachim Trinkwitz (Bonn) | Zeus, Thor und andere Göttinnen. Genderbending in Comic-Gestaltungen mythischer Figuren 12.30 – 13.30 | Lunch 13.30 – 15.00 | Panel 5 (Chair: Sebastian Susteck) Giuliano Lozzi (Rom) | Die trans-formierende Stimme der Eurydike Vanessa Klomfaß (Bochum) | Post-Postmoderne Mythostransformation in Abrams‘/Dorsts S. – Zur medienphilologischen Signifikanz der F/Philomela-Figur Dorothee Meer (Bochum) | Erwecke das Venus-Gefühl in Dir – Zur Nutzung mythischer Konzepte im Rahmen moderner Werbestrategien am Beispiel einer Kampagne von „Gilette Venus“ 15.00 – 15.15 | Tea & Coffee Break 15.15 – 16.45 | Panel 6 (Chair: Barbara Bollig) Frankie Dytor (Cambridge) | The Nymph in Postmodernism Solvejg Nitzke (Dresden) | „How I became a Tree“: Arbo-Metamorphoses from Daphne to Sumana Roy Rhoslyn Beckwith (Swansea) | Queen Luise of Prussia: Taking the fairy-tale Queen into the Postmodern era 16.45 – 17.30 | Roundtable / Final Discussion Aufgrund der anhaltenden Pandemielage wird die Konferenz (nach Möglichkeit) in einem hybriden Format an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden, in jedem Falle wird es eine Echtzeitübertragung online via Zoom geben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, online teilzunehmen. Bitte melden Sie sich hierzu bis zum 21. Februar 2021 unter barbara.bollig@rub.de an. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Alle Informationen finden Sie gebündelt und zum Download noch einmal hier: staff.germanistik.rub.de/barbara-bollig/beispiel-seite/konferenz-mythos-postmoderne/

Schreibarten im Umbruch. Stildiskurse im 18. Jahrhundert


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
06.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur des 18. Jahrhunderts

Erstellt am:
30.11.2020

Ort: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, Aufgang B, 3. Etage Organisiert von Eva Axer , Annika Hildebrandt (Universität Siegen) und Kathrin Wittler (Freie Universität Berlin) ZfL-Projekt(e): Stil. Geschichte und Gegenwart Die Neujustierung der Stilkategorie im 18. Jahrhundert war von erheblicher sozialer und kultureller Tragweite und prägt bis heute den Umgang mit der Kategorie des Stils. Auf der einen Seite eröffnete der neue Stilbegriff Raum für ästhetische Experimente und Innovationen, auf der anderen Seite schuf er die Voraussetzung für essentialisierende Zuschreibungen und normative Wertungen. Dieses Spannungsfeld zwischen Diversifizierung und Flexibilisierung einerseits und Essentialisierung und Normativierung andererseits wollen wir in komparatistischer Perspektive ausloten und dabei auch den interdisziplinären Dialog zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft befördern.

Digital Practices. Reading, Writing and Evaluation on the Web, Digital Conference


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.11.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Digital Humanities

Erstellt am:
20.11.2020

Das Forschungscluster "Digital Lives" des SNF in Basel/Zürich veranstaltet vom 23. bis 25. November 2020 die Konferenz Digital Practices. Reading, Writing and Evaluation on the Web. Die Konferenz findet online via Zoom und Slack statt, interessierte Zuhörer*innen sind herzlich eingeladen. In Übereinstimmung mit den Forschungsprojekten des Clusters zielt die Konferenz darauf ab, verschiedene digitale Diskurse aus der Perspektive der Digital Humanities, der Literaturwissenschaften und der Digital/Computer-/Korpuslinguistik näher zu beleuchten. Die Konferenz wird von Gerhard Lauer vom Digital Humanities Lab der Universität Basel eröffnet. Bronwen Thomas (Bournemouth University), Sarah Bro Trasmundi (University of Southern Denmark) und Monika Bednarek (University of Sydney) werden die Hauptvorträge (keynotes) halten. Das komplette Programm, die Abstracts der Keynotes und aller Präsentationen sind online verfügbar: digitalpractices2020.philhist.unibas.ch/en/program/ Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Für die Bereitstellung aller erforderlichen Zugänge ist jedoch eine Registrierung vorab notwendig: docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe1rMeHW2qTGHp4k-wZ3VErHktWq-pseoMzpbumSQchFMho0Q/viewform Für Rückfragen und weitere Informationen: info@digitalpractices.net

Shared Heritage – gemeinsames Erbe. Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der Gegenwartsliteratur


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
19.11.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine), 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn), 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 2 weitere

Erstellt am:
16.11.2020

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa „Shared Heritage – gemeinsames Erbe. Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der Gegenwartsliteratur“ Literaturwissenschaftliche Tagung 19.-21.11.2020 Eröffnung und Podiumsgespräch Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Wilhelm-von-Humboldt-Saal Unter den Linden 8 10117 Berlin Donnerstag, 19.11.2020, 18:00–20:00 Uhr Begrüßungen Dr. h. c. (NUACA) Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin Prof. Dr. Matthias Weber, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg Ansprache Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Keynote Prof. Dr. Joanna Jabłkowska, Łódź: Deutsch-polnische Interferenzräume. Zur Entropie der nationalen Kultur Podiumsgespräch "Im Schnittpunkt der Generationen. Shared Heritage – gemeinsames Erbe in den Literaturen Europas?" Mit Joseph Zoderer, Catalin Dorian Florescu und Sabrina Janesch Moderation: Dr. Silke Behl Link zur Onlineübertragung auf http://www.bkge.de Literaturwissenschaftliche Tagung Konzept und Durchführung: Silke Pasewalck Literaturhaus Berlin Fasanenstraße 23 10719 Berlin Freitag, 20.11.2020 I. Zur Poetologie literarischer „Shared Heritage“-Texte Moderation: Beate Störtkuhl (Oldenburg) 9:00 Silke Pasewal ck (Oldenburg): Einführung 9:15 Hans-Christian Trepte (Leipzig): „Auf der Suche nach der (verlorenen) Mitte“ – Literarische Spurensuche im östlichen Europa 9:45 Katarzyna Śliwińska (Poznań): Shared Things? Zum Potential des Unheimlichen in der polnischen Gegenwartsliteratur über die ehemals deutschen Regionen des heutigen Polen 10:15 Gudrun Heidemann (Łódź): Zwischen Echo und Palimpsest. Erbstücke im Grenzland bei Olga Tokarczuk (Roman), Tomasz Różycki (Lyrik) und Agata Bara (Graphic Novel) 10:45 Kaffeepause Moderation: Silke Pasewalck (Oldenburg) 11:30 Eszter Propszt (Szeged): Erbe, in Zsuzsa Bánks Texten geteilt 12:00 Sabine Kyora (Oldenburg): Konstruktion kultureller Interferenzräume – Herkunft, Heimkehr, Literatur 12:30 Jacqueline Gutjahr (Göttingen): „Kunst der Verknüpfung“ – inszenierte Erinnerung in Maja Haderlaps karantanien 13:00 Mittagspause II. Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur – am Beispiel von Schlesien, Galizien, Böhmen, Siebenbürgen/Banat und Ostbelgien Moderation: Joanna Jabłkowska (Łódź) 14:00 Aleksandra Burdziej (Toruń): Geteiltes Trauma, gemeinsames Erbe: Flucht und Vertreibung in Sabrina Janeschs Katzenberge (2010) und Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt (2014) 14:30 Erik Schilling (München): Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt (2014) als multiperspektivischer Raum kultureller Interferenzen 15:00 Alina Molisak (Warschau): Das jüdische Erbe Mittel- und Osteuropas vermitteln – Versuche der polnischen Literatur 15:30 Kaffeepause Moderation: Hans-Christian Trepte (Leipzig) 16:00 Michaela Nowotnick (Berlin): Leer wie der Himmel. Der rumäniendeutsche Exodus in zeitgenössischer deutschsprachiger Prosaliteratur 16.30 Arvi Sepp (Brüssel/Antwerpen): Regionale Verflechtungen und gemeinsames Erbe: Transkulturelle Erinnerungsräume in der ostbelgischen und rumäniendeutschen Gegenwartsliteratur 17:00 Anne Hultsch (Wien): Nordböhmen als gemeinsamer deutsch-tschechischer Erzählraum 18 Uhr: Lyriklesung und Gespräch mit Maja Haderlap Maja Haderlap (* 1961) schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele in Slowenisch und Deutsch. Sie ist Ingeborg Bachmann-Preisträgerin. Moderation: Jacqueline Gutjahr Literaturwissenschaftliche Tagung – Fortsetzung Samstag, 21.11.2020 III. Das Verhältnis zum Erbe in der Gegenwartsliteratur – komparatistisch betrachtet Moderation: Arvi Sepp (Brüssel/Antwerpen) 10:00 Csongor Lörincz (Berlin): Das Verhältnis zum Erbe bei Herta Müller und Ádám Bodor 10.30 Sabine Egger (Limerick): Zur Deterritorialisierung von Gedächtnisorten in Katja Petrowskajas Vielleicht Esth er (2014) und Anna Burns’ Milkman (2018) 11:00 Kaffeepause 11:45 Nishant K. Narayanan (Hyderabad): Heimat ist das, was gewesen ist: Raumbestimmung und Geschichtsverständnis in Ursula Ackrills Zeiden, im Januar 12:15 Silke Pasewalck (Oldenburg): Zum Konzept von Familie und Erbe in Gusel Jachinas Roman Wolgakinder 12:45 Resümee zur Tagung 13:30 Ende der Tagung Idee der Veranstaltungsreihe Im Rahmen des Kulturprogramms der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands sollen anhand von Texten der Gegenwartsliteratur die engen kulturellen Verflechtungen der europäischen Regionen in den Blick gerückt werden; im Fokus steht dabei das östliche Europa. Ausgangspunkt ist der Befund, dass sich in den letzten Jahren bemerkenswert viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ihren Texten auf das östliche Europa, insbesondere im 20. Jahrhundert, beziehen und dabei häufig multiethnische Regionen mit deutschsprachigen Bevölkerungsanteilen wie etwa Schlesien, die Bukowina, Siebenbürgen, Böhmen, Kärnten, die ehemalige Sowjetunion thematisieren. Vergleichend sollen Autorinnen und Autoren einbezogen werden, die sich mit kulturellen Interferenzräumen in anderen europäischen Regionen (wie etwa dem Elsass, Ostbelgien oder Südtirol) beschäftigen. Zahlreiche dieser Autorinnen und Autoren gehören nicht mehr der Erlebnisgeneration an und wenden sich aus einem distanzierteren Blickwinkel ihrem Erzählgegenstand zu. Sie schreiben über Verletzungen und Verschwiegenes, Verflechtungen und Verbindungen auf eine neue Weise und in neuen Genres. Auffällig sind die Renaissance des Familienromans, das Comeback literarischer Reisereportagen sowie neue Formen zwischen Dokumentation und Tagebuch. Die Autorinnen und Autoren arbeiten im deutschsprachigen Raum ebenso wie beispielsweise in Litauen, Polen, der Slowakei, in Slowenien, Tschechien oder Ungarn; außerdem gibt es eine nicht unbeträchtliche Zahl von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die aus dem östlichen Europa stammen, aber nunmehr in deutschsprachigen Ländern leben und auf Deutsch schreiben. Die Tagung wird von Lesungen und Gesprächen mit Autorinnen und Autoren ergänzt und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Shared Heritage – Gemeinsames Erbe. Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der Gegenwartsliteratur“ über ein Videokonferenzsystem statt: www.bkge.de/Veranstaltungen/Kalender/3803-veranstaltungsreihe-shared-heritagegemeinsames-erbe.-kultur.html Kooperationspartner Staatsbibliothek zu Berlin –Preußischer Kulturbesitz Literaturhaus Berlin Deutschlandfunk Kultur

Weltentdeckung und Weltwissen: Komparatistik in praxeologischer Perspektive


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.11.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Reiseliteratur

Erstellt am:
16.11.2020

Tagung, 23.–24.11.2020 Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13–15, 50672 Köln Um Anmeldung wird gebeten: komparatistik@uni-koeln.de Komparatistik als wissenschaftliche Disziplin ist notorisch unterbestimmt. Weder über ihren Gegenstand, noch über ihre Methode herrscht Einigkeit – und dies seit ihrer Institutionalisierung als akademisches Fach im 19. Jahrhundert. Wenn man das Entstehen der vergleichenden Wissenschaften mit einer „Episteme des Vergleichs” (Eggers 2016) begründet, wählt man einen strukturellen Ansatz und hebt auf das historische Verständnis des Vergleichs als objektivierende und systematisierende Methode ab. Heute ist der Vergleich als Methode hingegen – v.a. aus postkolonialistischer Perspektive – in die Kritik geraten (vgl. Felski/Friedman 2013). Zudem lässt sich Komparatistik heute nur noch schwer mit den positivistischen Ansätzen der Vergleichenden Literaturgeschichte in Einklang bringen, aus der sie hervorgegangen ist. Will man den Begriff des Vergleichs für die Komparatistik nicht gänzlich aufgeben, muss er also neu gefasst werden. Der geplante Workshop fragt daher nach den vergleichenden Praktiken, die schon vor bzw. während der Etablierung einer ‚komparatistischen’ Episteme gelebt wurden. 23.11.2020 18:00 Uhr | Walter Erhart Die Geschichte der Weltreisen und die Last des Vergleichens. Praktiken der Globalisierung im 19. Jahrhundert. 24.11.2020 9:30 Uhr | Angus Nicholls The Comparative Method in Oxford Around 1870: Max Müller, Edward Augustus Freeman, Edward Burnett Tylor 10:30 Uhr | Dorit Müller Komparatistische Praxis auf Expeditionsreisen (Ende 18. Jhdt.): Georg Wilhelm Steller und Adelbert Chamisso 11:30 Uhr | Monika Sproll Sehen, was sich zeigt. Chamissos "Theater der Natur" 16:00 Uhr | Reinhard Möller Impulsvortrag zu Georg Forster 17:00 Uhr | Michael Eggers Sammeln vs. Ordnen. Einige Gedanken zur Genese von Carl von Linnés Natursystem anhand seiner Reiseberichte

Heimat. Wo alles bleibt, wie es nie war. Online-Tagung des Einstein Forums


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
03.12.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
13.11.2020

Heimat ist in der öffentlichen Debatte zu einem polarisierenden Schlagwort geworden. Die Sehnsucht nach einem vermeintlich idealen, aber verlorenen Ort der Geborgenheit erlebt – dreißig Jahre nach Wende und Wiedervereinigung – eine Konjunktur, die eine besonnene Betrachtung verdient: Wie hat sich die Idee der Heimat in Literatur, Religion und Recht seit dem 18. Jahrhundert entwickelt? Wie wird sie zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen politischen Systemen verhandelt? Welche Ängste, Illusionen und Wünsche verbinden einzelne Bevölkerungsgruppen mit der Heimat, und wie ist damit in einer demokratischen und weltoffenen Gesellschaft umzugehen? Programm Donnerstag, 3. Dezember 2020 19:00 Susan Neimann (Potsdam): Begrüßung María Cecilia Barbetta (Berlin): Phantasmagorische Heimat Argentinien. Lesung und Gespräch Freitag, 4. Dezember 2020 10:00–10:15 Franziska Bomski (Potsdam): Einführung 10:15–11:00 Eberhard Seidel (Berlin): Wie der Döner Kebap Deutschland verändert. Heimat, Einwanderungsland und wiedervereinigtes Deutschland entlang der Geschichte des Döner Kebaps erzählt 11:05–11:50 Justus H. Ulbricht (Dresden): Heimat Dresden?! Orientierungsversuche zwsichen Lokalpatriotismus, Populismus und Fremdenangst 12:00–12:45 Sebastian Cunitz und Julius Matuschik (Hannover): Kannst du dich ohne Heimat denken? Vielfalt künstlerisch sichtbar machen 14:30–15:15 Britta Hochkirchen (Bielefeld): "Heimat" in Ausstellungen? Zur Aushandlung von Zugehörigkeit in und über Kunst 15:20–16:05 Natalie Moser (Potsdam): Von der "Heimat Berlin" bis zum "Dr. Heimat". Herkunfts- und Ankunftserzählungen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur 16:15–17:00 Tilman Venzl (New Haven): Lob der Ratlosigkeit. Rainald Grebes Heimaten Samstag, 5. Dezember 2020 10:00–10:45 Beate Mitzscherlich (Zwickau): Heimat. Psychologische Dimensionen eines utopischen Begriffs 10:50–11:35 Susanne Scharnowski (Berlin): Weggehen, um anzukommen: Heimat, Ort und Bindung vor und während/nach Corona 11:45–12.30 Anja Oesterhelt (Gießen): Heimat und Klassenkampf. Zum Fortleben historischer Heimatkonzepte in der Gegenwart 12:30–13:00 Abschlussdiskussion Ausführliches Programm und Tagung als Livestream unter http://www.einsteinforum.de Diskussionsteilnahme nach vorheriger Registrierung Konzeption und Kontakt: Franziska Bomski ( franziska.bomski@einsteinforum.de )

Bonner literatur- und kulturwissenschaftliches Kolloquium, online (16.12.2020 – 03.02.2021)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
16.12.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
13.11.2020

Alle Interessierten sind herzlich zu den Vorträgen im Bonner literatur- und kulturwissenschaftlichen Kolloquium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität eingeladen. Das Programm: 16.12.2020: Christian Junge (Marburg): Unendliche Wortlisten als kulturelle Identität – al-Shidyaq und der Beginn der arabischen Moderne im 19. Jahrhundert 13.1.2021: Claude Haas (Berlin): Der historische Roman in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur 03.02.2021: Annika Hildebrandt (Siegen): Poeta non doctus. Autorschaftsdiskurse um 1800 Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs, 18-20 Uhr, c.t., digital per Zoom statt. Bei Interesse stellen wir Ihnen den Link für das Zoom-Meeting gerne zur Verfügung. Veranstalter*innen: Ursula Geitner, Alexander Kling und Christian Moser. Kontakt und Informationen: Alexander Kling akling@uni-bonn.de

Gedenkkonferenz: W.G. Sebald zum 20. Todestag


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
09.12.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

Erstellt am:
13.11.2020

Am 14. Dezember 2021 jährt sich der Todestag von W.G. Sebald zum zwanzigsten Mal. Eine anlässlich dieses traurigen Datums an der Universität Göttingen stattfindende internationale Konferenz soll den bedeutenden Autor ehren, indem Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Experten gemeinsam zentrale Fragestellungen seines literarischen wie literaturkritischen Werkes diskutieren. Neben den Vorträgen wird ein Hauptakzent der Tagung auf Diskussionsrunden liegen, die sich der Reflexion der Wirkung seines Schreibens annehmen, die weit über die literarische Öffentlichkeit und die Literaturwissenschaft im engeren Sinne hinausreicht. Eine öffentliche Abendveranstaltung des Literarischen Zentrums Göttingen, des örtlichen Literaturhauses, wird die Konferenz ergänzen und abrunden. Der Konferenz vorgeschaltet ist eine Auftaktveranstaltung im Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin am 7. Dezember 2021. Dabei wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Einfluss von Sebalds Texten auf deutschsprachige Schriftsteller und Schriftstellerinnen im Vordergrund stehen, sowie die Wirkung von Sebald als zugleich bereitwillig kanonisierte wie teilweise scharf kritisierte Schriftstellerfigur. Termin : Do 9. & Fr 10. Dez 2021 Ort : Hannah-Vogt-Saal im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen Programm : Neben wissenschaftlichen Vorträgen wird ein Akzent der Tagung auf Gesprächsrunden liegen, darunter zum Thema „Sebald als Doktorvater“ (Ralf Jeutter, Florian Radvan, Uwe Schütte) und „Sebald und seine Gesellschaften“ (mit Vertretern der schwedischen Sebaldsällskapet und der deutschen W.G. Sebald-Gesellschaft). Bestätigte Teilnehmer und Vorträge u.a. Rüdiger Görner zu „Der lange Atem des W.G. Sebald“, Lothar Müller zur Syntax bei Sebald, Scott Bartsch über die Entstehung von „Ambros Adelwarth“, Sven Meyer zu „›Areas beyond one’s ken‹. Sebalds Metaphysik“, Iain Galbraith zu “Untiefen. The curse of Dimensionality in Sebald’s poetry”, Markus Joch über Sebalds Literaturkritik. Eine Doppel-Keynote von Heinrich Detering und Uwe Schütte wird die Tagung eröffnen bzw. abschließen. Organisation: Katerina Kroucheva und Uwe Schütte

Korrigieren – eine Kulturtechnik (Online, 19. und 20.11.2020)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
18.11.2020
Beitrag von:
Thomas Ernst
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Textgeschichte, Editionstechnik, Handschriftenkunde, 

Literaturtheorie

, und 1 weitere

Erstellt am:
11.11.2020

Prozesse des Korrigierens bilden neben dem eigentlichen Schreibprozess das Fundament der literarischen und wissenschaftlichen Produktion. Sie bleiben jedoch zumeist im Verborgenen und sind bislang lediglich peripher untersucht worden. In der digitalen Gegenwart gewinnen kollaborative Schreib- und Korrekturprozesse an Bedeutung, für deren Analyse jedoch sowohl eine historische Aufarbeitung als auch eine breitere Diskussion verschiedener Korrekturphänomene notwendig ist. Diesen Prozessen wollen wir im Rahmen der Konferenz intensiver nachspüren. Dabei interessiert uns das Korrigieren als Tätigkeit, die einerseits den Produktionsverhältnissen unterworfen ist und andererseits selbst zur Produktion und Destruktion, Ergänzung und Verbesserung, Versionierung und Überschreibung von Texten beiträgt und möglicherweise Autorschaften erweitert oder differenziert. Zudem werden im (zumeist nicht öffentlichen) Korrekturprozess ästhetische, stilistische, grammatikalische und inhaltliche Regelsysteme angewandt, die eine normierende Funktion haben. Im Fokus der Konferenz stehen vor allem textbasierte Medien. Die Vorträge bieten systematisierende Perspektiven, sie reflektieren Korrigieren als eine philologische Praxis, untersuchen Korrekturpraxen in der Schuldidaktik und analysieren Korrekturprozesse vom 18. bis zum 21. Jahrhundert – als Medienpraxis, innerhalb der literarischen Produktion und bezogen auf Phänomene der Autokorrektur. Die Beiträge werden im Vorfeld der Konferenz selbst einem Korrekturprozess unterzogen, der auf der Konferenz reflektiert werden soll. Eine Diskussionsrunde mit der Autorin Mara Genschel (Berlin), dem Journalisten Dirk von Gehlen (München) und dem Verleger Jörg Sundermeier (Berlin) beschließt die Konferenz. Die Konferenz wird digital stattfinden, Mitdiskutierende sind sehr willkommen. Melden Sie sich bitte bis zum 17.11.2020 bei Janneke Eggert an, dann erhalten Sie rechtzeitig einen Zugang zur Konferenzplattform: jeggert@stadtdo.de . Nutzen Sie in den Sozialen Medien für die Konferenz als Hashtag bitte #Korrigieren. Den Link zum kompletten Konferenzprogramm finden Sie hier: www.dortmund.de/media/p/fritz_hueser_institut/fhi_pdf/fhi_2020_11_Korrekturen_Tagungsprogramm.pdf Organisation: Dr. Iuditha Balint (FHI Dortmund) & Prof. Dr. Thomas Ernst (Amsterdam/Antwerpen) unter Mitarbeit von Janneke Eggert (FHI Dortmund) Eine Kooperation des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt mit der Amsterdam School for Cultural Analysis und dem Department Moderne Vreemde Talen en Culturen der Universiteit van Amsterdam sowie dem Departement Letterkunde der Universiteit Antwerpen. Donnerstag, 19. November 2020 9:30 Öffnung des digitalen Konferenzraums 9:45 Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer*innen Korrigieren: Überblick und Konzepte 10:00 Iuditha Balint (Dortmund) / Thomas Ernst (Amsterdam/Antwerpen) / Janneke Eggert (Dortmund): Korrigieren – eine Kulturtechnik. Zur Einführung und zu den Vorab-Korrekturen 10:30 Ines Barner (Essen): Fremdkorrekturen. Systematisierende Perspektiven auf eine unsichtbare Kulturtechnik Korrigieren als philologische Praxis im Wandel der Zeit 11:45 Julia Nantke (Hamburg): Zwischen Korrektur und Verfälschung: Philologische Verfahren der Normalisierung im 19. Jahrhundert und heute 12:30 Felix Hasebrink / Vanessa Klomfaß / Fynn-Adrian Richter (Bochum): Korrigieren. Eine medien-philologische Annäherung Korrekturpraktiken und Schuldidaktik 14:30 Sabine Reh (HU Berlin) / Marco Lorenz (Bochum): Nicht genügend? Korrektur und Lehrerurteile in deutschen Abituraufsätzen am Beispiel eines (West-)Berliner Gymnasiums in den 1950er Jahren 15:15 Sabrina Schmitz-Zerres (Duisburg-Essen): Korrekturpraktiken in der Schulbuchproduktion – Die Aushandlung verschiedener Geschichtsdeutungen in Geschichtsbüchern der DDR Freitag, 20. November 2020 Korrigieren als Medienpraxis im 18. Jahrhundert 10:00 Moritz Ahrens (Bern): Korrigieren als kollaborative Medienpraktik: Literarisches Schaffen und naturwissenschaftliche Forschung im 18. Jahrhundert 10:45 Alexander Weinstock (Hamburg): „Er sticht sie“ – Korrekturprozesse im Soufflierbuch um 1800 Korrekturen und literarische Produktion im 19. und 20. Jahrhundert 11:45 Stavros Patoussis (Saarbrücken) / Mike Rottmann (Freiburg / Halle-Wittenberg): ‚Korrekturhelfer‘, ‚Zuarbeiter‘ oder Co-Autor? Peter Gasts ‚Autorität‘ und die Produktion von Nietzsches Fröhlicher Wissenschaft 12:30 Justus Fetscher (Mannheim): Omnia sunt corrigenda. Zur Figur des Korrigierens bei Thomas Bernhard Medien der (Auto-)Korrektur im 20. und 21. Jahrhundert 14:45 Marie Millutat (Berlin): Korrigieren mit der Schere 15:30 Karl Wolfgang Flender (Berlin): „Liftoff“ – das Protokoll einer Korrektur 16:30 Ilka Lemke / Katrin Ortmann (Bochum): Sprachliche Normen und Korrekturimpulse in automatisierten Korrekturprozessen Diskussionsrunden: Korrigieren – eine Kulturtechnik 17:15 Abschlussdiskussion 18:00-19:30 Podiumsdiskussion mit Dirk von Gehlen (Journalist, Süddeutsche Zeitung, München), Mara Genschel (Autorin, Berlin) und Jörg Sundermeier (Verleger, Verbrecher Verlag, Berlin)

Kunst und Gebrechen (Online-Tagung)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
05.11.2020
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und andere Künste

Erstellt am:
06.11.2020

Online-Tagung: "Kunst und Gebrechen" Programmbereich „Figurationen des Übergangs“ am Kooperationsschwerpunkt „Wissenschaft & Kunst“ der Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Universität Mozarteum 05.-07.11.2020 Donnerstag, 05.11.2020 9:30 Uhr: Begrüßung und Einführung 10:00 Uhr: Nelly Janotka (München): Prothesen in der Body Art. Zwischen Selbstermächtigung, (Dys-)Funktion und Posthumanismus 11:15 Uhr: Julia Hinterberger (Salzburg): "… selten war in einer Krankheitsgeschichte die Szene derart effektvoll gestellt.“ Maria Theresia Paradis in der Populärkultur 12:15 Uhr: Romana Sammern (Salzburg): Weiblichkeit als Gebrechen. Von Sofonisba Anguissola bis Amanda Palmer 15:00 Uhr: Max Pommer (Jena): „Der Einsamkeiten tiefste schauend unter meinem Fuß…“ – Max Klingers tauber Beethoven und die erlösende Macht der Musik 16:00 Uhr: Andreas Emmelheinz (Frankfurt): Krankheit und (Alters)Gebrechen in Goyas Spätwerk 17:15 Uhr: Peter Deutschmann (Salzburg): Wie das Stottern aus Gogols Mantel kam Freitag, 06.11.2020 9:30 Uhr: Georg Danek (Wien): Der Dichter als blinder Seher: Teiresias, Demodokos, Homer 10:30 Uhr: Dorothea Weber (Salzburg): Dichtung und Wahnsinn: Der Fall Lukrez 12:00 Uhr: Marlen Mairhofer (Salzburg): „Ich war ja nicht krank – ich war nur krank, aber ganz anders.“ Bachmanns (Patho?-)Texte 14:30 Uhr: Ronny F. Schulz (Kiel): Zur Inszenierung körperlicher Defizite als Manifestation poetischer Potenz in Ulrichs von Liechtenstein ‘Frauendienst’ 15:30 Uhr: Daniel Ehrmann (Salzburg): Buckel, Blutsturz und das tägliche Befinden. Widerständige Körperlichkeit im Zeitalter der Autonomie (Lichtenberg, Schiller, Stifter) 17:00 Uhr: Gregor Schuhen (Koblenz-Landau): Kranke Genies. Zum Verhältnis von Versehrtheit und Kreativität bei Miguel de Cervantes und Thomas Mann Samstag, 07.11.2020 9:30 Uhr: Jana Graul (Hamburg): Wenn der frühneuzeitliche Künstler erkrankt: Destruktive Kraft mit kreativem Potenzial 10:30 Uhr: Jenny Lehrl (Marburg): „Für den Augenarzt ist der Anblick eines Gemäldes auch eine medizinische Betrachtung“ – Der Künstler als Sehgestörter
 11:45 Uhr: Céline Roussel (Paris): Was wäre Blindheit ohne das Wort des Blinden? Das subversive Potenzial autobiographischer Werke dreier blinder Autoren in der zeitgenössischen Literatur 12:45 Uhr: Resümee und Ausklang Konzeption und Organisation: Hildegard Fraueneder, Nora Grundtner und Manfred Kern Die Tagung kann ohne Voranmeldung über folgenden Link besucht werden: w-k.sbg.ac.at/veranstaltung/kunst-und-gebrechen/d