Georg Lukács im 21. Jahrhundert, Konferenz zum 50. Todestag


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturtheorie, 

Literatur und Soziologie, 

Literatur und Philosophie

, und 3 weitere

Erstellt am:
31.05.2021

Ort: Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84, 10969 Berlin / Livestream Organisiert von Rüdiger Dannemann (Internationale Georg-Lukács-Gesellschaft), Patrick Eiden-Offe (ZfL), Frank Engster (Helle Panke e.V.) ZfL-Projekt(e): Georg Lukács: eine intellektuelle Biographie Georg Lukács ist einer der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Er hat die Umbrüche dieses Jahrhunderts begleitet und sie in Philosophie und politischer Theorie, in Ästhetik und Literatur, aber auch in seinem politischen Handeln verarbeitet. Sein epochemachendes Werk Geschichte und Klassenbewußtsein war nichts weniger als die Initialzündung des sogenannten Westlichen Marxismus und strahlte aus in die Kritische Theorie, die Praxisphilosophie und den Humanistischen Marxismus; durch seine Theorie des Romans und die Ausarbeitung einer marxistischen Ästhetik wurde er ein Klassiker der Literaturtheorie des 20. Jahrhunderts. Zum 50. Todestag will die Konferenz die großen Ereignisse und Strömungen in Politik, Ästhetik & Literatur und Philosophie des 21. Jahrhundert mit Lukács’ Biographie und ihren Wendepunkten ins Verhältnis setzen – mit einer Biographie, die das gesamte »kurze 20. Jahrhundert« (Hobsbawm) auch im persönlichen Werdegang und in seinen (Um-)Brüchen und Spannungen durchmessen hat. Die Konferenz ist in die drei Panels Politik, Wahlverwandtschaften sowie Ästhetik & Kunst gegliedert. Ein internationales Panel behandelt die Wirkungsgeschichte und die aktuelle Rezeption in seinem Heimatland Ungarn sowie in zwei Regionen, in denen Lukács inzwischen ungeheuer wirkungsmächtig geworden ist, nämlich China und Brasilien. Zum Abschluss gibt es zwei Abendvorträge von Axel Honneth und Michael Löwy. Die Konferenz wird live gestreamt, bitte melden Sie sich für den Zugangslink hier an: www.helle-panke.de/de/topic/3.termine.html Programm Eine Kooperation des Helle Panke e.V. mit der Internationalen Georg Lukács Gesellschaft , dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung sowie dem Prince Charles und dem Bechstein Network . 10.00 Begrüßung 10.15–12.00 1. Panel: Politik. Theorie, Praxis und Revolution Moderation: Patrick Eiden-Offe Frank Engster (Helle Panke e.V.): Das Klassische bei Marx und Lukács: die Schnittstelle von Ökonomie und Politik Stefan Bollinger (Helle Panke e.V.): Georg Lukács – ein »organischer Intellektueller«? Luise Meier (Berlin): Mit Geschichte und Klassenbewusstsein gegen neoliberale Denkpanzer 12.15–13.30 2. Panel: Internationales Online-Panel: Lukács in Ungarn, China und Brasilien Moderation: Rüdiger Dannemann André Brandão (Universidade Federal da Bahia): Die Lukács-Rezeption in Brasilien Miklós Mesterházi (Georg-Lukács-Archiv Budapest): Lukács und Ungarn Liang Zhang (Universität Nanjing): Lukács im China des 21. Jahrhunderts 14.30–16.15 Panel 3: Wahlverwandtschaften. Situationistische Internationale, Frankfurter Schule und 68er Studentenbewegung Moderation: Frank Engster Rüdiger Dannemann (Internationale Georg-Lukács Gesellschaft): Georg Lukács, die Frankfurter Schule und die Geschichte der marxistischen Philosophie (Umwege und Paradoxien der Rezeption) Eric-John Russell (Universität Paris 8): Spectacular Contemplation: Lukács Einfluss auf die Situationistische Internationale Dimitra Alifieraki (Rosa-Luxemburg-Stiftung): Die Lukács-Rezeption in der deutschen 68er Bewegung 16.45–18.00 Panel 4: Ästhetik und Literatur. Kunst und Verbrechen Moderation: Patrick Eiden-Offe Philipp Weber (Ruhr-Universität Bochum): Dialektik des Verbrechers. Lukács’ Zweite Ethik und Der junge Hegel Kristin Bönicke (Humboldt-Universität zu Berlin): Die Besonderheit als Zentralkategorie von Georg Lukács‘ später Ästhetik Jette Gindner (Yale University): Was ist realistische Gegenwartsliteratur? Christine Magerski (Universität Zagreb): Faszination Gestaltung. Georg Lukács und der Wille zur Form 19.00–21.00 Abendvorträge Moderation: Rüdiger Dannemann Axel Honneth (Columbia University): Lukács’ Gratwanderung zwischen philosophischem Argument und parteilichem Engagement Michael Löwy (Centre National de la Recherche Scientifique / École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris): Lukács on Hölderlin and Thermidor

Kolportage-Literatur. Textverfahren, Medien und Distributionsformen populärer Literatur im Vor- und Nachmärz


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
24.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Medientheorie, 

Literatur und Medienwissenschaften

, und 1 weitere

Erstellt am:
31.05.2021

Online-Tagung, 24./25.06.2021 Die Tagung ‚Kolportage-Literatur‘ zielt auf eine Neubestimmung einer im 19. Jahrhundert verbreiteten Form populärer Literatur, deren Name sich einem konkreten Vertriebsweg verdankt, zunehmend aber auch zum Synonym für ‚triviale‘ Unterhaltungsliteratur schlechthin wird: der Kolportage. Ausgangspunkt ist eine einzigartige Sammlung populärer ‚Groschenheftchen‘ des 19. Jahrhunderts, die sich in den Beständen der Landesbibliothek Oldenburg befindet und bisher – obgleich katalogisch erschlossen – von der Forschung kaum beachtet wurde. Während die Heftchen vereinzelt zum Gegenstand sozialhistorischer und volkskundlicher Untersuchungen wurden, sind literatur- und medienwissenschaftliche Analysen, die das für Kolportageliteratur typische Zusammenspiel von Textverfahren, Medienformaten und Distributionsmechanismen in den Blick nehmen, selten. Ziel der Tagung ist es, dafür geeignete Zugriffsweisen zu entwickeln und so der Medienliteraturgeschichte des 19. Jahrhunderts neue Impulse zu geben, unter Einbezug der bisher weniger beachteten Zeit des Vor- und unmittelbaren Nachmärz. Programm: Donnerstag, 24.06.2021 19:00 Rudolf Fietz (LB Oldenburg), Katharina Grabbe (Münster), Christian Schmitt (Oldenburg): Begrüßung 19:15 Christine Haug (München): Das Geschäftsmodell des Kolportagebuchhandels im 19. Jahrhundert: Autoren – Produkte – Händler Abendvortrag in Kooperation mit der Landesbibliothek Oldenburg & der Bibliotheksgesellschaft Oldenburg e.V. Freitag, 25.06.2021 9:00–9:50 Katharina Grabbe (Münster), Christian Schmitt (Oldenburg): Zugänge zur Kolportage. Am Beispiel der Oldenburger Sammlung populärer Lesestoffe 10:00–10:50 Eberhard Nehlsen (Oldenburg): Lieddrucke im deutschsprachigen Raum vom 15. bis 19. Jahrhundert 11:00–11:50 Hedwig Pompe (Bonn): Von den Rändern her – Anmerkungen zur Selbstreflexion von Kommunikation und Medium in publizistischer Druckgraphik (17. bis 19. Jahrhundert) 12:00–12:50 Elke Dubbels (Bonn): Die Französische Revolution zwischen Gerücht und Kolportage: Christian August Vulpius’ Szenen in Paris (Mittagspause) 14:00–14:50 Madleen Podewski (Berlin): Kolportierte Lese- und Sehstoffe. Wie das Pfennig-Magazin Weltzugriffe modelliert 15:00–15:50 Gudrun Weiland (Berlin): Wie Heftromanliteratur Zeit als ‚Serialität‘ gestaltet 16:00–16:50 Irmtraud Hnilica (Hagen): Wilde Märchen. Ernst Blochs Theorie der Kolportage 17:00 Abschlussdiskussion Informationen zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung und zur Anmeldung unter: https://ift.tt/3wPtuEJ Die Tagung findet in Kooperation mit dem Forum Vormärz Forschung e.V., der Landesbibliothek Oldenburg und der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft statt und wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert. Organisation: Katharina Grabbe (Münster), Christian Schmitt (Oldenburg).

Fremdbegegnungen: Alterität und deutschsprachige Gegenwartsliteratur Internationale Konferenz an der Universität Ljubljana


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
10.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturtheorie, 

Literatur und Philosophie

, und 2 weitere

Erstellt am:
31.05.2021

Fremdbegegnung ist eine elementare und universelle anthropologische Erfahrung und ein fester Bestandteil gesellschaftlicher Prozesse und kultureller Identitätsbildung. Als hochaktuelles Thema und intellektuelle Herausforderung soll die Fremdheit als konkrete Konfiguration wie auch als relationaler Begriff untersucht werden. Die Philosophie der Alterität, die Bernhard Waldenfels wie auch Emmanuel Lévinas entwickelt haben, geht von der Grundthese aus, die Begegnung mit dem Anderen stelle eine anthropologisch bedingte Erfahrung dar, ohne die eine Konstitution der Identität nicht zu denken ist – generell ist Identität auf Anerkennung durch andere angewiesen. In dieser Theorie wird der Anspruch des Anderen als die Bedingung für die Konstituierung des Eigenen postuliert. In seinen zahlreichen Fremdheitsstudien beleuchtet Bernhard Waldenfels die „Bewältigung der Andersheit“ in ihrer ganzen Zwiespältigkeit und versucht sich ihr mit der Figur der „Responsivität“ anzunähern, womit er ein Konzept zur Begegnung und für den Umgang mit Fremdheit zur Verfügung stellt. Die theoretisch ausgerichtete Konferenz in Ljubljana möchte eine Reflexion in diesen Bereichen anstoßen und eine erneute Diskussion bereits etablierter Theorieansätze der interkulturellen Literaturwissenschaft im weitesten Sinne ins Leben rufen. Was leisten diese Theorien für den Bereich der Fremdbegegnung im 21. Jahrhundert? Welche Antworten geben sie auf die gesellschaftlichen Herausforderungen? Durch welche aktuelleren Konzepte und Ansätze aus dem Feld der Alteritäts- und Interkulturalitätsforschung lassen sie sich ergänzen? Welche literaturwissenschaftlichen Konzepte stehen zur Verfügung, um den Komplex der Fremdbegegnung in der Literatur zu erfassen? Nicht zuletzt, wie ist die Gegenwartsliteratur im Konzept der Fremdbegegnung zu lesen? Den Plenarvortrag wird Professor Bernhard Waldenfels halten. Die Konferenz findet im Onlineformat statt. Interessenten schicken wir gerne die Zoomverbindung zu . Kontakt: aleskovec@web.de / janz.snoj@gmail.com (bitte an beide Adressen schreiben) Donnerstag, 10.6. 2021 9.30: Begrüßung 10.00: Eröffnungsvortrag von Bernhard Waldenfels: Kreative Responsivität 10.30.-11.30: Werner Wintersteiner (Universität Klagenfurt): Über die Unmöglichkeit des Verstehens und die Möglichkeit der Verständigung Wolfgang Müller-Funk (Universität Wien): Anders, fremd und exterritorial. Und doch ähnlich? Fragen an einen gegenwärtigen Diskurs unter Bezugnahme auf Kafka, Camus und Chamisso. 11.30-12.00: Pause 12.00-13.00: Mohammed Laasri (Uni-Fes/Marokko): Interkulturelles Verstehen des Fremden und kosmopolitische Ethik Stephan Mühr (Universität Pretoria): The Postcolonial Game. Ist eine postkoloniale Alteritätstheorie möglich? 13.00-14.00 Mittagspause 14.00-16.00: Michael Hofmann (Universität Paderborn): Walter Benjamin und die Produktivität reflektierter Fremderfahrungen Mauricio Mendonça Cardozo (Universidade Federal do Paraná / CNPq – Curitiba, Brasilien): Fremdbegegnen: Literatur, Translation und die Poiesis der Relation Andrea Leskovec (Universität Ljubljana): Responsives Erzählen Abschlussdiskussion Freitag, 11.6.2021: 10.00-12.00: Svjetlan Lacko Vidulić (Universität Zagreb): Entrückte Lebenswelten. Überlegungen zu der zeitlichen Relation von Fremdheit und Vertrautheit Johannes Odendahl (Universität Innsbruck): Schließen Verstehen und Fremdheit einander aus? Perspektiven eines körperlich-affektiv fundierten Verstehenskonzepts für ein literarisches Lesen als Alteritätserfahrung Marijan Bobinac (Universität Zagreb): Literatur der Gegenwart im postimperialen Schlüssel 12.00: Kaffeepause 12.30-13.30: Milka Car (Universität Zagreb): Die Phänomenologie der Grenze und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur Neva Šlibar (Universität Ljubljana): Bodo Kirchhoffs „Widerfahrnis“ mit Waldenfels gelesen. Überlegungen zur Anwendung von Bernhard Waldenfels´ „Responsivität“ bei der Literaturanalyse 13.30-14.30: Mittagspause 14.30-15.30: Stephan Wolting (Universität Poznań) Die letzte Begegnung – Fremdheitsdarstellungen und Alteritätskonzepte in Carmen Francesca Bancius´ Langgedicht „Lebt wohl, ihr Genossen und Geliebten! Tod eines Patrioten“ Martin Hainz: Elfriede Jelineks Schutzbefohlene als Fremdbegegnung, die „unserm Reden […] Gewicht verleiht“ – eine Lektüre mit Bernhard Waldenfels Abschlussdiskussion Die Konferenz findet mit freundlicher Unterstützung des DAAD und der Slowenischen Forschungsagentur (Forschungsgruppe Nr. P6-0265) statt. Kontakt: Andrea Leskovec – aleskovec @web.de

Grenzen der Künste im Zeitalter der Digitalisierung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Poststrukturalismus, 

Rezeptionsästhetik, 

Literatur und andere Künste

, und 5 weitere

Erstellt am:
31.05.2021

GRENZEN DER KÜNSTE IM ZEITALTER DER DIGITALISIERUNG Digitale Kulturen – Bildende Kunst und literarische Formen – Rezeptionsästhetik Interdisziplinäres Symposium an der Leuphana Universität Lüneburg als Zoom-Konferenz, 4. bis 5. Juni 2021 Vom 4. bis zum 5. Juni 2021 wird an der Leuphana Universität Lüneburg das interdisziplinäre Symposium „Grenzen der Künste im Zeitalter der Digitalisierung“ als Zoom-Konferenz stattfinden. Das Symposium ist für Gäste geöffnet. Die Zugangsdaten erhalten Sie auf Anfrage. Anmeldung bis zum 2.6.2021. Tagungsbüro: Annemarie Bergmann ( Annemarie.Bergmann@stud.leuphana.de ) Die anberaumte Tagung widmet sich den Veränderungen der Kunstformen aufgrund des medientechnologischen Fortschritts. Im Zentrum steht das epistemische Potential der „Grenze“ als Denkfigur. Das heißt: Wir gehen nicht nur der allgemeinen Frage nach, inwiefern sich die Kunstformen sowie Konstellationen der künstlerischen Produktion und Rezeption in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund der als „Digitalisierung“ bezeichneten Entwicklungen verändert haben, sondern interessieren uns insbesondere für Reflexionen der Grenzerfahrung und der Grenzüberschreitung. Ob Künste durch digitale Techniken be- oder entgrenzt werden und was dies für die Interpretationskunst bedeutet, soll aus verschiedenen Perspektiven erörtert werden. Programm Freitag, 4. Juni 2021 10-10.20 Uhr Sarah Hegenbart (München/Greifswald), Markus Kersten (Basel), Marlene Meuer (Lüneburg) Begrüßung und Einführung in das Thema Panel I Digitale (Kultur-)techniken, Digitale Kulturen und Bildkünstlerische Praktiken 10.20-11 Uhr Eröffnungsvortrag zum Panel I (Keynote) – Sybille Krämer (Berlin/Lüneburg) Die ‚Kulturtechnik der Verflachung‘. Reflexionen über das Digitale vor und mit dem Computer. 11-11.30 Uhr Annekathrin Kohout (Siegen) Aneignung oder Anpassung? Kunst und digitale Bildkulturen 11.30-12 Uhr Kaffeepause 12-12.30 Uhr Kerstin Borchhardt (Siegen) Postnatürliche Netzwerke im Netz: Zur Relevanz von Künstler*innen-Websites für die künstlerische Praxis im digitalen Zeitalter 12.30-13 Uhr Sarah Hegenbart (München/Greifswald) „Zum Raum wird hier die Zeit“: Digitale Grenzüberschreitungen 13-13.30 Uhr Mara Kölmel (London, UK)/Lüneburg /Stuttgart) Sculpture in the Augmented Sphere: Towards a Nomadic Monumentality 13.30-15 Uhr Mittagspause Panel II Digital Poetry, Literarische Interart-Studies und Transmedialität 15-15.30 Uhr Marlene Meuer (Lüneburg) Was ist literarische Hybridart? 15.30-16 Uhr Martina Kieninger (Montevideo, URY) Begehbare Gedichte 16-16.30 Uhr Sophie König (Berlin) Hans Magnus Enzensbergers ‚Einladung zu einem Poesie-Automaten‘, transmedial 16.30-17 Uhr Kaffeepause Rahmenprogramm 17-17.40 Uhr Abendvortrag (Keynote) – Martin Warnke (Lüneburg) Neuere Formen der Kunst und rezente technologische Entwicklungen 17.40-18 Uhr Pause 18-19.30 Uhr Künstlerisches Abendprogramm: Literarische Medienkunst Pavel Novotný (Liberec, CZ): Literatur als Wort und Klang Zbyněk Baladrán (Prag, CZ): Literatur als Videokunst (Werkpräsentationen + Künstlergespräch) ab 19.30 Uhr Ausklang Samstag, 5. Juni 2021 Panel II (Forts.) Digital Poetry, Literarische Interart-Studies und Transmedialität 10-10.30 Uhr Ondřej Buddeus (Prag, CZ) Grenzgang? Eine polemische Station auf dem Weg zu den guten alten neuen Medien 10.30-11 Uhr Niels Penke (Siegen) Lyrik auf Instagram. Grenzen von Text, Medium und Mensch 11-11.20 Uhr Kaffeepause Panel III Hermeneutik und Rezeptionsästhetik 11.20-12 Eröffnungsvortrag zum Panel III (Keynote) Wolfgang Kemp (Hamburg/Lüneburg) Digitale Kunst ist angekommen, das Publikum noch nicht 12-12.30 Uhr Cristina Moraru (Iasi, ROU) Crossing Borders into the Digital Sphere. Towards A New Hermeneutics of the Art Work 12.30-13 Uhr Nishant K Narayanan (Hyderabad, IND) Grenzüberschreitungen und Grenzverwischungen: Die (Wieder)Geburt des Werkes aus dem Geiste des Bloggers 13-14.30 Uhr Mittagspause 14.30-15 Uhr Luise Borek (Darmstadt) Digitalität und Hermeneutik – am Beispiel der Editionsphilologie 15-15.30 Uhr Markus Kersten (Basel) (Antike) Stellen lesen. Über das Digitale in der Philologie und die Grenzen des Texts 15.30-16 Uhr Julia Nantke (Hamburg) Zum Verhältnis von Begrenzung und Erweiterung in der digitalen Literaturwissenschaft – mit einigen Schlussfolgerungen für eine ‚digitale Hermeneutik‘ 16-16.30 Uhr Kaffeepause 16.30-17 Uhr Abschlussdiskussion 17-17.30 Uhr Ausklang Kontakt: Dr. Sarah Hegenbart (Kunstwissenschaft, München/Greifswald): Sarah.Hegenbart@tum.de Dr. Markus Kersten (Klassische Philologie, Basel): Markus.Kersten@unibas.ch Dr. Marlene Meuer (Literaturwissenschaft, Lüneburg): Marlene.Meuer@leuphana.de Bitte richten Sie Ihre Anmeldungen für die Zoom-Konferenz bis zum 2.6. an das Tagungsbüro: Frau Annemarie Bergmann (Annemarie.Bergmann­@­stud.leuphana.de)

Fantasmas del amor en la era digital. Lectura y discusión con Alan Pauls a propósito de „La mitad fantasma“ (2021).


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.06.2021
Beitrag von:
Camilo Del Valle Lattanzio
Forschungsgebiete

Ibero-Amerikanische Literatur (einschl. Karibik), 

Digital Humanities, 

Medientheorie

, und 4 weitere

Erstellt am:
28.05.2021

Invita: Instituto de Lenguas Romances, Facultad filosófica y teológica, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg. El escritor argentino Alan Pauls acaba de publicar su última novela “La mitad fantasma” (Literatura Random House 2021) en la que trata de captar la fantasmagoría de las relaciones amorosas en nuestra era digital. Leerá un fragmento de la novela para después conversar con Camilo Del Valle (FAU) sobre algunos temas. Acompáñenos y participe al final en una ronda de preguntas. No es necesario un previo registro. Viernes 25 de junio del 2021 a las 19 h (DE) / 14 h (AR) Webinar-Link: fau.zoom.us/j/69061130834 Contacto y organización: Camilo Del Valle Lattanzio camilo.del.valle@fau.de

Celans Theorie der Dichtung heute


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
10.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturtheorie, 

Poetik

, und 2 weitere

Erstellt am:
28.05.2021

Über den gesamten Zeitraum seines dichterischen Schaffens reflektierte, positionierte und begleitete Paul Celan (1920-1970) seine dichterischen Grundannahmen und Manifestationen in theoretischen Texten, Notizen, Materialsammlungen und Briefen. Es ging ihm dabei nicht um Interpretations- und Verständnisfragen einzelner Gedichte oder Gedichtbände, sondern darum, das Selbstverständnis und die Aufgabe der eigenen Dichtung sowie der Dichtung als solcher immer wieder von neuem zu befragen. Dabei liegt Celans ‚Theorie der Dichtung‘ nicht in geschlossener oder systematischer Form vor, sondern sie besteht aus einzelnen Vorstößen, Merksätzen und Bruchstücken. Es handelt sich um theoretische Ansätze, deren – dialogische, zeitdurchgreifende – Unabgeschlossenheit allerdings zu ihrem Prinzip gehört und daher wesentlich für sie ist. Die Tagung fragt nach der anhaltenden Aktualität von Celans Theorie der Dichtung heute. Donnerstag, 10. Juni 2021 (falls möglich hybrid, ansonsten ganz online, nähere Infos auf Nachfrage) 14:00–14:30 Evelyn Dueck & Sandro Zanetti: Einführung 14:30–15:10 Barbara Wiedemann: „Das – damals und dort – Gesagte“. Paul Celans Briefe und die Entwicklung seiner Poetik 15:10–15:30 Pause 15:30–16:10 Christine Ivanovic: Celans Poetik der Begegnung und die Wiederkehr des Unheimlichen: Von Mandelstam zu Heidegger 16:10–16:50 Esther Kilchmann: „An Zweisprachigkeit in der Dichtung glaube ich nicht“. Celans Poetologie als Herausforderung literarischer Mehrsprachigkeitsforschung heute. 16:50–17:30 Apéro Freitag, 11. Juni 2021 (online) 10:00–10:40 Dirk Weissmann: Anders einsprachig. Celan in Derridas Sprachphilosophie 10:40–11:20 Ralf Simon: Vielstimmigkeit. Celans prosaische Lyrik 11:20–11:40 Pause 11:40–12:20 Charles de Roche: Automatisches Leben, Poetik der Sterblichkeit: Celans Dichtungstheorie und David Wills’ Inanimation 12:20–14:40 Mittagspause 14:40–15:20 Yvonne Al-Taie: Die Ellipse, der Körper und Paul Celans Poetik der Berührung 15:20–16:00 Stefanie Heine & Cory Stockwell: „[A]m Rande unserer eigenen Zeit“. Celan in the Anthropocene Samstag, 12. Juni 2021 (online) 10:00–10:40 Clément Fradin: Dunkelheit, Schatten und Licht: implizite vs explizite Poetik bei Paul Celan 10:40–11:20 Christian Metz: Celans Lachen 11:20–12:30 Schlussdiskussion Organisation Prof. Dr. Sandro Zanetti Prof. ass. Evelyn Dueck Universität Zürich Université de Genève Romanisches Seminar Département de langue et littérature Abteilung AVL allemandes Plattenstrasse 43 12, bd des Philosophes CH-8032 Zürich CH-1205 Genève Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle Interessierten . Da die Vorträge auf Aufsatz- manuskripten beruhen, die bestenfalls vorab gelesen werden sollten, bitten wir interessierte Hörerinnen und Hörer um Anmeldung via evelyn.dueck@unige.ch und sandro.zanetti@uzh.ch . Mit der Bestätigung der Anmeldung wird auch der Zoom-Link zur Online-Teilnahme mitgeteilt.

Auerbach Lectures, Erich Auerbach Institute for Advanced Studies, Universität zu Köln


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Nordamerika, 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ostasiatische Literatur

, und 5 weitere

Erstellt am:
28.05.2021

Das Erich Auerbach Institute for Advanced Studies lädt Sie herzlich zu den Auerbach Lectures im Sommersemester 2021 ein. Die Vorlesungsreihe wird online via Zoom stattfinden. Gäste sind herzlich willkommen! Für mehr Informationen besuchen Sie gerne unsere Homepage. Kontakt und Anmeldung bei: Maximilian Kloppert, m.kloppert@uni-koeln.de. Programm 07.06. Petra Goedde (Philadelphia): On Culture and International Relations: Seven Ways of Seeing the Cold War in a New Light 14.06. Sandy Flitterman-Lewis (New Brunswick, NJ): Heavenʼs Allotment: Contradictions of Class, Race, and Gender in the Melodramas of Douglas Sirk and Todd Haynes 21.06. Beatrice Kitzinger (Princeton): Medieval Art and the Present Tense 28.06. Graciela Montaldo (New York): Territory and Bureaucracy: Fiction and Politics in the Pampas 05.07. Matt Erlin (St. Louis): Niklas Luhmann, Aesthetic Autonomy, and the Ethical Aspirations of North American Literary Studies 12.07. Winnie Wong (Berkeley): Framed Authors: German Conceptualisms and Chinese Readymades

Worlds of Literature – Competing Notions of the Global, Annual Conference EXC 2020 Temporal Communities


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.07.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

World Literature/Weltliteratur, 

Literatur und andere Künste

, und 2 weitere

Erstellt am:
21.05.2021

With its first annual conference, "Worlds of Literature — Competing Notions of the Global", the Cluster of Excellence EXC 2020 Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective turns to the question of how competing notions of the global have affected and continue to affect debates about ‚world literature‘ and matters of transnational literary canonization. As the cluster assumes that literature becomes global through its temporal entanglements, its annual conference seeks to reflect and expand upon established theories of world literature by drawing on spatiotemporal networks of literary communities and their interaction with other arts and media. Accordingly, the conference brings together scholars from the humanities and the social sciences to debate and contrast different theoretical and methodological framings of globality, cosmopolitanism, and competing cultural conceptions of mundanity across world history. Confirmed speakers: Jessica Berman (University of Maryland Baltimore County), Gloria Chicote (Universidad Nacional de La Plata, Buenos Aires), Sebastian Conrad (Freie Universität Berlin, EXC 2020), Susanne Frank (Humboldt-Universität zu Berlin, EXC 2020), Bernhard Huss (Freie Universität Berlin, EXC 2020), Aamir Mufti (UCLA), Jutta Müller-Tamm (Freie Universität Berlin, EXC 2020), Daniel Purdy (Penn State University), Harsha Ram (UC Berkeley), Boaventura de Sousa Santos (Universidade de Coimbra), Anita Traninger (Freie Universität Berlin, EXC 2020), Rebecca Walkowitz (Rutgers University), Ban Wang (Stanford University), Chunjie Zhang (UC Davis) The conference is co-organised by Chunjie Zhang (UC Davis). Further updates will follow. The conference will take place online.

Periodical Formats in the Market / Periodische Formate auf dem Markt


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
01.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Medientheorie

, und 5 weitere

Erstellt am:
21.05.2021

9 th ESPRit Conference Periodical Formats in the Market: Economies of Space and Time, Competition and Transfer Periodische Formate auf dem Markt: Ökonomien von Raum und Zeit, Konkurrenz und Transfer 1.-17. Juni 2021, organisiert von der DFG FOR 2288 Journalliteratur http://www.rub.de/esprit2021 Die 9. Jahreskonferenz der European Society for Periodical Research (ESPRit) findet erstmalig im deutschsprachigen Raum statt und will Zeitschriften vom 18. bis zum 21. Jahrhundert als Agenten auf dem literarischen Markt in ihren jeweiligen soziokulturellen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen untersuchen. Zwei Schwerpunkte bilden Ökonomien von Zeit und Raum, d.h. raumzeitliche Aspekte der Produktion, Distribution und Rezeption von Zeitschriften und ähnlichen serialisierten Formaten, sowie Facetten des Wettbewerbs und Transfers zwischen Zeitschriften innerhalb lokaler, regionaler und internationaler Märkte. Zu diesem Zweck betrachtet die Konferenz Zeitschriften als Agenten, die auf soziokulturelle Raum- und Zeitkonfigurationen reagieren und gleichzeitig an deren Entstehung, Formierung, Erscheinen und fortwährender Transformation beteiligt sind. 1.-13. Juni 2021 Panels mit Videovorträgen schauen und kommentieren 11. Juni 2021 Postgraduierten-Workshop mit Posterpräsentation 14.-17. Juni 2021 Online-Konferenz mit Live-Sessions, Keynotes, virtuellen Ausstellungen und vielem mehr Die Teilnahme ist kostenlos, die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Programm und Anmeldung auf der Konferenzwebsite: http://www.rub.de/esprit2021 , Updates auf Twitter @2021Esprit. Kontakt: espr-it2020@ruhr-uni-bochum.de

Real Adventure? Abenteuererzählungen zwischen Fiktion und Tatsachenbericht


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
01.07.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Erzähltheorie, 

World Literature/Weltliteratur, 

Gattungspoetik

, und 2 weitere

Erstellt am:
17.05.2021

Jahrestagung der DFG-Forshcungsgruppe "Philologie des Abenteuers" an der LMU München Laut Encyclopédie ist ein Abenteuer ein "évenement extraordinaire ou surprenant, soit réel soit imaginaire". Allerdings ist diese Alternative, derzufolge das außerordentliche oder überraschende Ereignis ein ‚wirkliches‘ oder ‚imaginäres‘ sein kann, nicht spannungsfrei. Ist der fiktionale Status eines Textes, in dem von einem außeralltäglichen, möglicherweise hochgefährlichen Ereignis erzählt wird, gesichert, so mag dies als beruhigende Schutzzone anmuten. Oft genug jedoch, etwa bei Berichten von Expeditionsreisen, wird durchaus erwartet, dass sich das Berichtete in allen wesentlichen Punkten tatsächlich so zugetragen habe – und Abweichungen davon werden dann nicht als ‚Fiktionen‘, sondern schlicht als Unwahrheiten gewertet. Einen solchen Anspruch auf Tatsächlichkeit erheben sogar Autoren, die sonst eher durch ihre Romane bekannt sind, etwa Jack London, der anlässlich einer Geschichte seines alter egos Martin Eden insistiert: "He had entitled the story ‚Adventure‘, and it was the apotheosis of adventure – not of the adventure of the storybooks, but of real adventure". Auch in der russischen Spätavantgarde entstehen Texte mit dem Anspruch, abenteuerlich ‚und trotzdem‘ faktographisch zu sein. In anderen Fällen wird der Status fiktionaler Texte missverstanden – wie dies etwa im Don Quixote seinerseits fiktional gestaltet wird (jedenfalls solange nicht Cervantes‘ Roman wiederum als Fallstudie über einen tatsächlich existiert habenden Leser von Ritterromanen verstanden wird…). Mindestens gelegentlich dürften Autoren solche Missverständnisse befördert haben: Waren etwa Mandevilles Berichte von Menschen ohne Kopf ‚Fiktionen‘ (als die sie heute gern neutralisiert werden) oder nicht doch eher ‚fake news‘, denen Leser jahrhundertelang auf den Leim gingen? Oder ist diese Alternative als solche keine transhistorisch gültige, sondern musste erst herausgebildet werden? – Die geplante Tagung soll die Trennlinien, oft wohl eher Grauzonen, zwischen fiktionalen und faktualen Abenteuererzählungen in historischer Perspektive ausloten. Mit Beiträgen von Hannah Eglinger, Wolfram Ette, Marina Münkler, Brigitte Obermayr, Michael Ott, Robert Stockhammer, Georg Witte, Burkhard Wolf und Matthias Bauer. Programm und Format der Tagung werden in Kürze bekannt gegeben. Organisation und Konzeption: Brigitte Obermayr und Robert Stockhammer