Open Windows on Lyric, 3. INSL-Konferenz, 16. bis 18. Juni 2021 (über Zoom)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
16.06.2021
Beitrag von:
Adela Sophia Sabban
Erstellt am:
11.06.2021

Open Windows on Lyric 16. bis 18. Juni 2021 3. weltweite INSL-Konferenz Zoom-Konferenz mit freundlicher Unterstützung der Universität Leuven (B) Englisches Programm: lyricology.org/leuven-2021-on-zoom/ Französisches Programm: lyricology.org/leuven-2021-sur-zoom/ Nach zwei Konferenzen in Boston (2017) und in Lausanne (2019) kündigt das „International Network for the Study of Lyric“ (INSL) hiermit sein drittes internationales Zweijahres-Treffen an. An drei Tagen hintereinander findet täglich eine dreistündige Sitzung über Zoom statt. Anstelle eines übergreifenden Themas hat sich das Exekutivkomitee für drei Themen entschieden, die auf unsere Gegenwart zugeschnitten sind und jeweils darauf abzielen, die traditionellen Herangehensweisen an Lyrik neu zu begreifen: 1. „Zwischen Criticism und Kreativität“; 2. „Digitale Lyrik“; 3. „Globale Lyrik“. Jeder Konferenztag besteht aus zwei Teilen: einer Plenarsitzung, gefolgt von zwei Panels mit eingeladenen namhaften GastrednerInnen. Obwohl die Diskussionen hauptsächlich auf Englisch stattfinden werden, veranstaltet das INSL auch Panels auf Spanisch und Französisch. PROGRAMM 16. JUNI 2021 – 1. TAG ZWISCHEN CRITICISM UND KREATIVITÄT Von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr (MESZ, KU Leuven-Zeit) Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr (EDT) Heutzutage findet das Schreiben von Gedichten in manchen Ländern und Sprachen sowohl an Universitäten als auch an Kunsthochschulen statt. Nicht nur werden LyrikerInnen zu Lehrenden und Lehrende zu LyrikerInnen; in einem weiteren Sinne greifen Universitäten direkt ins poetische Schaffen ein, und zwar auf Weisen, die über die akademische Anerkennung hinausgehen und die Beziehung zwischen kreativem Schreiben und Kritik fördern, wie z. B. Literaturzeitschriften, Workshops für kreatives Schreiben, Festivals und digitale Plattformen. Die Rollenverteilung verläuft nicht mehr nach einer strikten Grenze zwischen Kreativität und Theorie; TheoretikerInnen selbst versuchen, die kreative Arbeit in den Mittelpunkt ihres Denkens und Lehrens zu stellen. Wie ermöglichen die aktuellen Praktiken innerhalb und außerhalb der Universität ein besseres Verständnis der zeitgenössischen Poesie? Wie kann die Literaturwissenschaft ins kreative Schreiben investieren, ohne ihre Expertise zu gefährden? Inwiefern fördern akademische ExpertInnen heute das Entstehen von Lyrik, oder regen es gar an? 16:00 Uhr (MESZ, KU Leuven-Zeit) 10:00 Uhr (EDT) Zoom link: us02web.zoom.us/j/88435279029 Passcode: 732840 Begrüßung, Einführung ins Thema Antonio RODRIGUEZ (U. Lausanne, Präsident des INSL) Heather DUBROW (U. Fordham, Vizepräsidentin des INSL) Jan BAETENS (KU Leuven, Vorstandsmitglied des INSL) 16:15 Uhr (MESZ) 10:15 Uhr (EDT) Plenum – in Englisch Stephanie BURT (U. Harvard) How Is a Poem – No, a Lyric Poem – Like a Comic Book? Why Should We Care? Moderatorin: Heather Dubrow (U. Fordham) 17:15 Uhr (MESZ) 11:15 Uhr (EDT) Panel 1 – LiteraturwissenschaftlerInnen und/oder kreative SchriftstellerInnen: Neuerfindungen und Reinterpretationen 4 Positionspapiere – in Englisch. Moderatorin: Heather Dubrow (U. Fordham) Vincent BROQUA (U. Paris 8) Douglas GREEN (Augsburg College) Kimberly JOHNSON (Brigham Young U.) Yuyutsu SHARMA (Ind, Columbia U.) 17:15 Uhr (MESZ) 11:15 Uhr (EDT) Zoom link: us02web.zoom.us/j/82039667952 Passcode: 482463 Panel 2 – Innen außen/außen innen (DichterInnen und poetische Mittel in Bildungsnetzwerken) 4 Positionspapiere – in Französisch. Moderator: Antonio Rodriguez (U. Lausanne) Denise BRASSARD (UQAM-CA) Serge MARTIN & Serge RITMAN (U. Sorbonne-Nouvelle, Paris 3) Magali NACHTERGAEL (U. Bordeaux 3) Jean-Claude PINSON (U. Nantes) 17. JUNI 2021 – 2. TAG DIGITALE LYRIC Von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr (MESZ, KU Leuven-Zeit) Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr (EDT) Digitale Umwälzungen wirken sich direkt auf das lyrische Schreiben und die darauf bezogene Forschung aus, zweifellos stärker als auf den Roman, der noch weitgehend der Logik der Buchindustrie unterliegt. Unter den zahlreichen Innovationsfaktoren der letzten Jahre finden wir zum einen eine Fülle von kreativen Leistungen wie bspw. multimediale Werke, die den Status des ‚Dichters‘ herausfordern, zum andern neue Plattformen, Repertorien und archivalische Präsentationsformen. Welche digitalen Herausforderungen stellen sich jetzt zu Beginn eines neuen Jahrzehnts, vor allem in Anbetracht der Pandemie, die die aktuellen Praktiken zu einem noch schnelleren Wandel gezwungen hat? 16:00 Uhr (MESZ) 10:00 Uhr (EDT) Zoom link: us02web.zoom.us/j/88435279029 Passcode: 732840 Begrüßung, Einführung ins Thema Jan Baetens (KU Leuven) & Hans Kristian Rustad (U. Oslo, Sekretär des INSL) 16:10 Uhr (MESZ) 10:10 Uhr (EDT) Plenum – in Englisch Bertrand Gervais (UQAM, CA), A Literature of Exhaustion? Thoroughness as an Aesthetic Drive in Digital Culture Moderator: Jan Baetens (KU Leuven) 17:00 Uhr (MESZ) 11:00 Uhr (EDT) Panel 3 – Lyrik im digitalen Zeitalter 3 Positionspapiere – in Englisch. Moderator: Hans Kristian Rustad (U. Oslo, Sekretär des INSL) Johannes Heldén (Ind) Anne Karhio (NUI Galway) Wiebke Vorrath (U. Hamburg) 17:00 Uhr (MESZ) 11:00 Uhr (EDT) Zoom link: us02web.zoom.us/j/82039667952 Passcode: 482463 Panel 4 – Lyrik und Technik: nach der Pandemie ein neuer digitaler Horizont? 3 Positionspapiere – in Spanisch. Moderator: Gustavo Guerrero (U. Cergy-Paris) Claudia Kozak (U. Buenos Aires) Vega Sánchez-Aparicio (U. Salamanca) Vicente Luis Mora (Ind, U. La Rioja) 18:00 Uhr (MESZ) 12:00 Uhr (EDT) Generalversammlung der INSL-Vereinigung Zoom link: us02web.zoom.us/j/82039667952 18. JUNI 2021 – 3. TAG GLOBALE LYRIK Von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr (MESZ, KU Leuven-Zeit) Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr (EDT) Ob in Bezug auf Geographie oder Geschichte, Lyrikforschung hat stets Wert auf die Kontextualisierung von Lyrik in Zeit und Raum gelegt. Aber wie sollen wir verschiedene Korpora der Lyrik nach so unterschiedlichen Maßstäben wie bspw. der entfernten Vergangenheit, der Gegenwart, der Periodisierung, des Lokalen, Regionalen, Nationalen oder Globalen verstehen? Ausgehend von der in Europa als „Mittelalter“ bezeichneten Periode fragt dieser Tag nach Möglichkeiten der Verbindung oder Divergenz zwischen verschiedenen nationalen, transnationalen und multikulturellen Perspektiven. 16:00 Uhr (MESZ) 10:00 Uhr (EDT) Zoom link: us02web.zoom.us/j/88435279029 Passcode: 732840 Begrüßung, Einführung ins Thema Ralph Müller (Universität Freiburg-CH, Vorstandsmitglied des INSL) 16:05 Uhr (MESZ) 10:05 Uhr (EDT) Plenum – in Englisch Defamiliarizing Lyric: Eras and Worlds Eine Diskussion zwischen Ardis Butterfield (U. Yale, Vorstandsmitglied des INSL), Stephen Owen (U. Harvard) und Anthony Reed (U. Vanderbilt) 17:15 Uhr (MESZ) 11:15 Uhr (EDT) Panel 5 – Lyrische Geographien 4 Positionspapiere – in Englisch. Moderator: William Waters (U. Boston, Vorstandsmitglied des INSL) Rebecca Gould (U. Birmingham) Jack Chen (U. Virginia) Almut Suerbaum (U. Oxford) J. Keith Vincent (Boston U.) 17:15 Uhr (MESZ) 11:15 Uhr (EDT) Zoom link: us02web.zoom.us/j/82039667952 Passcode: 482463 Panel 6 – Lyrische Geschichtsschreibung 4 Positionspapiere – in Englisch. Moderatorin: Ardis Butterfield (U. Yale) Patricia Rosenmeyer (U. North Carolina) Susanna Fein (Kent State U.) Danila Sokolov (U. Iceland) Tessie Prakas (Scripps College) 18:30 Uhr (MESZ) 12:30 Uhr (EDT) Allgemeines Fazit

„Real Adventure? Abenteuererzählungen zwischen Fiktion und Tatsachenbericht“ (Jahrestagung der DFG-Forschungsgruppe „Philologie des Abenteuers“)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
01.07.2021
Beitrag von:
Carina Breidenbach
Forschungsgebiete

Literatur aus Nordamerika, 

Nordeuropäische Literatur (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland), 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

, und 3 weitere

Erstellt am:
12.06.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir laden Sie herzlich zur Jahrestagung "Real Adventure? Abenteuererzählungen zwischen Fiktion und Tatsachenbericht" der DFG-Forschungsgruppe "Philologie des Abenteuers" ( lmu.de/philologie-des-abenteuers ) ein, die am 01. und 02. Juli über Zoom stattfinden wird. Das Programm finden Sie auf dem Flyer im Anhang. Den Zoom-Link erhalten Sie nach Anmeldung per Email an: Carina.Breidenbach@lrz.uni-muenchen.de Herzliche Grüße, Brigitte Obermayr und Robert Stockhammer Laut Encyclopédie ist ein Abenteuer ein „évenement extraordinaire ou surprenant, soit réel soit imaginaire". Allerdings ist diese Alternative, derzufolge das außerordentliche oder überraschende Ereignis ein ‚wirkliches‘ oder ‚imaginäres‘ sein kann, nicht spannungsfrei. Ist der fiktionale Status eines Textes, in dem von einem außeralltäglichen, möglicherweise hochgefährlichen Ereignis erzählt wird, gesichert, so mag dies als beruhigende Schutzzone anmuten. Oft genug jedoch, etwa bei Berichten von Expeditionsreisen, wird durchaus erwartet, dass sich das Berichtete in allen wesentlichen Punkten tatsächlich so zugetragen habe – und Abweichungen davon werden dann nicht als ‚Fiktionen‘, sondern schlicht als Unwahrheiten gewertet. Einen solchen Anspruch auf Tatsächlichkeit erheben sogar Autoren, die sonst eher durch ihre Romane bekannt sind, etwa Jack London, der anlässlich einer Geschichte seines alter egos Martin Eden insistiert: „He had entitled the story ‚Adventure‘, and it was the apotheosis of adventure – not of the adventure of the storybooks, but of real adventure". Auch in der russischen Spätavantgarde entstehen Texte mit dem Anspruch, abenteuerlich ‚und trotzdem‘ faktographisch zu sein. In anderen Fällen wird der Status fiktionaler Texte missverstanden – wie dies etwa im Don Quixote seinerseits fiktional gestaltet wird (jedenfalls solange nicht Cervantes‘ Roman wiederum als Fallstudie über einen tatsächlich existiert habenden Leser von Ritterromanen verstanden wird…). Mindestens gelegentlich dürften Autoren solche Missverständnisse befördert haben: Waren etwa Mandevilles Berichte von Menschen ohne Kopf ‚Fiktionen‘ (als die sie heute gern neutralisiert werden) oder nicht doch eher ‚fake news‘, denen Leser jahrhundertelang auf den Leim gingen? Oder ist diese Alternative als solche keine transhistorisch gültige, sondern musste erst herausgebildet werden? Die Tagung soll die Trennlinien, oft wohl eher Grauzonen, zwischen fiktionalen und faktualen Abenteuererzählungen in historischer Perspektive ausloten.

Soziales Medium Brief. Sharen, Liken, Retweeten im 18. und 19. Jahrhundert – Neue Perspektiven auf die Briefkultur


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
24.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Medientheorie, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 4 weitere

Erstellt am:
11.06.2021

In der Briefkultur des ausgehenden 18. und des 19. Jahrhunderts begegnen uns interaktive Phänomene, die auch integraler Bestandteil der Neuen Medien sind, weil sie den gleichen Kommunikationsbedürfnissen entspringen; allerdings bedingen die unterschiedlichen Medialitäten deren Gestaltung. Nach der Kulturrevolution durch das WWW, die die Kommunikationsrevolution der sozialen Medien nach sich gezogen hat, erscheint es reizvoll, vergangene Briefkulturen neu zu befragen. Auch schafft die digitale Modellierung eine Grundlage, um Briefkorpora mit Verfahren der Social Media wie der Kommunikations- und Netzwerkanalyse weiter zu durchleuchten. Zum digitalen Besuch der Konferenz, die vom 24. bis 26. Juni 2021 im Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfindet, bitte anmelden unter www.bbaw.de/veranstaltungen/veranstaltung-soziales-medium-brief Ein Besuch der Konferenz in Präsenz ist nur in Ausnahmefällen möglich. Bei Interesse bitte per mail anfragen bei der Jean Paul Edition ( selma.jahnke@bbaw.de ). 24. Juni 2021 Begrüssung und Einführung BEGINN: 9:30 UHR Norbert Miller und Markus Bernauer (BBAW ) Sektion 1 : community BEGINN: 10:30 UHR Eva Lia Wyss (Universität Koblenz-Landau) , Andrea Rapp (TU Darmstadt) und Canan Hastik (DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt am Main) Liebesbriefe in sozialen Netzen des 19. und 21. Jahrhunderts Valérie Leyh (Université de Namur) Eine Influencerin der Aufklärungszeit? Elisa von der Recke und ihr Briefnetzwerk Rotraut Fischer (TU Darmstadt) »Unsrer Gemeinde […] die herzlichsten Grüße«. Mehrfachadressierung und erweiterte Lektüre in einem romantischen Netzwerk (zum Freundeskreis von Friedrich Carl von Savigny) Sektion 2 : Mittelbarkeiten – Reproduktion und Retardierung BEGINN: 15:00 UHR Michael Rölcke (BBAW) »Sei vorsichtig mit diesem Briefe […]. Es ist ein Privatbrief.« Copy & paste in Heinrich Voss‘ Berichten über Jean Pauls Besuch in Heidelberg Alexander Honold (Universität Basel) »DeadLines«. Hölderlin an Schiller – ein Fall von komplexbehafteter Vernetzung Jochen Strobel (Philipps-Universität Marburg) ›Zuletzt online‹? Schweigen, täuschen und das Leiden am Phasenverzug in der Korrespondenzpraxis um 1800 und heute Abendvortrag 19:00 UHR Cornelia Ortlieb (Freie Universität Berlin) Von Hand zu Hand über Zeit und Raum oder: Billett-Gaben, soziale Maskenspiele und Briefe aus dem Himmel 25. Juni 2021 Sektion 3 : Mediale Körper BEGINN: 10:00 UHR Sophia Krebs (Bergische Universität Wuppertal) Codierte Nähe. Zur Lesbarkeit von Text und Nicht-Text im Privatbrief Selma Jahnke (BBAW, Jean Paul Edition) Gesundheit, Krankheit, Tod. Der Körper im sozialen Medium Brief Roman Lach (Keimyung University Daegu, Republik Korea) Säkulare Confessionen – der Brief als Ort der Offenheit bei Büchner, Mörike und Stifter Sektion 4 : Netzwerkdarstellung und -analyse Digital BEGINN: 15:00 UHR Ursula Caflisch-Schnetzler (Universität Zürich, Edition Johann Caspar Lavater) "Halte künftighin meine Briefe hübsch in Ordnung" – Darstellung von Netzwerken in einer digitalen Edition Frederike Neuber (BBAW, TELOTA) #jeanpaulanalytics: Activity, Trending Topics und Influencer in der Edition der Umfeldbriefe Stefan Dumont, Sascha Grabsch und Jonas Müller-Laackman (BBAW, TELOTA) Datenaggregation und Werkzeuge für die editionsübergreifende Erforschung von Briefen und Korrespondenznetzwerken 26. Juni 2021 Sektion 5 : Spuren BEGINN: 10:00 UHR Andrea Hübener (TU Braunschweig) und Jörg Paulus (Bauhaus-Universität Weimar) CC (Carbon Copy), BCC (Blind Carbon Copy) und Data Compression. Prozesse des Vervielfältigens, Verdichtens und Verbergens von Bild und Schrift in Briefwechseln des 19. Jahrhunderts Angela Steinsiek (Deutsches Historisches Institut Rom) Private und öffentliche Kommunikationsstrukturen in den Briefen von Ferdinand Gregorovius Julia Nantke und Sandra Bläß (Universität Hamburg) Dehmel digital – Ein Hamburger Ehepaar und sein internationales Netzwerk Abschlussdiskussion

Kafka und Griechenland


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
18.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Südosteuropäische Literatur (Albanien, Balkanstaaten, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Türkei), 

Literatur und Philosophie

, und 2 weitere

Erstellt am:
11.06.2021

Online Konferenz Kafka und Griechenland (18./19.6.2021) 18.6.2021, 9:15 –19:45 Uhr 19.6.2021, 10 – 15.15 Uhr Veranstalter: Fachbereich für Deutsche Sprache und Literatur an der Philosophischen Fakultät der Nationalen Kapodistrias Universität Athen Organisation: Katerina Karakassi, Nikolaos-Ioannis Koskinas Das Programm ist per Padlet-Link abrufbar – hier werden zeitnah auch die Online-Zugangsdaten zur Veranstaltung bekanntgegeben. Programm (Alle Uhrzeiten auf dem Programm sind in Eastern European Summer Time (EEST) angegeben!) 18. Juni 2021 09:15 – 09.45 Eröffnung der Konferenz 09:45 – 10:30 | Eröffnungsvortrag Reiner Stach (Berlin): Kafkas platonische Aphorismen 10: 15 – 10:30 | Diskussion 10:30 – 11:50 | Sektion I: Kafka und die griechische Philosophie Moderation: Ekkehard Haring (Dresden) 10:30 – 10:50 | Sarah Stoll (München): Ratlosigkeiten. Platonische Aporetik in Kafkas Dialogen 10:50 – 11:10 | Sofia Augerinou (Athen): Licht und Schatten. Das Höhlengleichnis bei Platon und Kafka 11:10 – 11:30 | Dimitris Karydas (Berlin): Zwischen oikos und moderne Sinnentleerung: Zu Odradek in geschichts-philosophischer Perspektive 11:30 – 11:50 | Diskussion 12:00 – 13:50 | Sektion II: Kafkas kulturhistorisches Umfeld und die Antike Moderation: Anastasia Antonopoulou (Athen) 12:00 – 12:20 | Anna Dorothea Ludewig (Potsdam): ‚Denkraum‘ Griechenland: Antike- Bezüge im Werk Max Brods 12:20 – 12:40 | Steffen Hannig (Seoul): Kafkas Euripides Bekenntnis: Zu einer vergessenen Tagebuchnotiz 12:40 – 13:00 | Ekkehard Haring (Dresden): Fortgesetzte Klassiker-Lektüren: Vom Prager humanistischen Gymnasium zur Jüdischen Renaissance. Einige Hintergründe und offene Fragen 13:00 – 13:20 | Fabio Ramasso (Verona): Kafkas Arbeit am griechischen Mythos. Mythologische Modalitäten für eine Theorie der Realität 13:20 – 13:50 | Diskussion 14:50 – 16.10 | Sektion III: Kafka und die griechische Mythologie I. Moderation: Dimitris Karydas (Athen) 14:50 – 15:10 | Michael Weitz (Pécs): Die Sirenen des Schweigens: Kafkas alarmierende Moralistik angesichts einer überwältigenden griechischen Tradition 15:10 – 15:30 | Almut-Barbara Renger (Berlin): Kafkas Sirenen: Verführung, Überfremdung, Bedrohung: Zur Wirkungsgeschichte eines antiken griechischen Mythos 15:30 – 15.50 | Jürgen Pelzer (Los Angeles/ Athen): „Märchen für Dialektiker“: Franz Kafkas Mythoskritik in der Sicht Walter Benjamins und Max Horkheimers/T. W, Adornos 15:50 – 16:10 | Diskussion 16:20 – 17:40 | Sektion IV: Kafka und die griechische Mythologie II. Moderation: Michael Weitz (Pécs) 16:20 – 16:40 | Burkhardt Wolf (Wien): Poseidons Inventur 16:40 – 17:00 | Filip Charvat (Prag): Der gejagte Mensch: Zu Kafkas Prosa-Skizze Poseidon 17:00 – 17:20 | Georgios Sagriotis (Patras): Mythos und literarische Form in Kafkas „Derneue Advokat“ 17:20 – 17:40 | Diskussion 17:50 – 19:40 | Sektion V: Kafka-Rezeption in Griechenland I. Moderation: Nikolaos-Ioannis Koskinas (Athen) 17:50 – 18:10 | Christina Serafim/ Ioannis Pangalos (Saloniki): Die „existentielle“ Sackgasse der Politik: KafkaeskeMerkmale in Aris Alexandrous „Die Kiste“ (1974) 18:10 – 18:30 | Isabella Zborka (Athen): Franz Kafka und Aris Alexandou: Die Darstellung von Macht und Ohmacht in Kafkas „Der Prozess“ und Alexandrous „Die Kiste“ 18:30 – 18:50 | Chrysoula Katzouraki (Athen): „Die Stimme der Helden, die die innere Stimme des Lesers zu werden versucht […]. Mit dieser Stimme sprechen sicher K und alle anderen anonymen Helden Kafkas“ (Aristeidis Antonas) 18:50 – 19:10 | Katerina Karakassi (Athen): Warten auf die Barbaren: Kavafis und Kafka 19:10 – 19:40 | Diskussion 19. Juni 2021 /19 Ιουνίου 2021 Panel A 10:00 – 11:20 | Συνεδρία I: Ο Κάφκα στην Ελλάδα I. Συντονισμός: Εύη Πετροπούλου (Αθήνα) 10:00 – 10:20 | Μαρία Σεχοπούλου (Αθήνα): Διασκευάζοντας τη Μεταμόρφωση για το θέατρο: από τον Steven Berkoff στον Δημήτρη Ποταμίτη 10:20 – 10:40 | Στέλλα Κουλάνδρου (Αθήνα): Η καφκική Δίκη υπό τη σκηνοθετική ματιά του Θωμά Μοσχόπουλου 10:40 – 11:00 | Φανή Παραφόρου (Βόλος/ Θεσσαλονίκη): Το καφκικό σύμπαν ως διακαλλιτεχνικό εγχείρημα: η περίπτωση της «Δίκης του Γιόζεφ Κ.» του Γιάννη Κολιού 11:00 – 11:20 | Συζήτηση 11:30 – 13:20 | Συνεδρία II: Η υποδοχή του Κάφκα στην Ελλάδα II. Συντονισμός: Αλεξάνδρα Ρασιδάκη (Θεσσαλονίκη) 11:30 – 11:50 | Βασιλική Δημουλά (Βιέννη) / Ροζαλί Σινοπούλου (Αθήνα): Χειρονομία: Προς μια ποιητική της καφκικής παραβολής στη νεοελληνική λογοτεχνία 11:50 – 12:10 | Μαρία Οικονόμου (Θεσσαλονίκη): Διπλό «Κάππα» – Δύο στάδια ελάσσονος λογοτεχνίας 12:10 – 12:30 | Ευριπίδης Γαραντούδης (Αθήνα): Ο Κάφκα στην ελληνική μεταπολεμική και μεταπολιτευτική ποίηση 12:30 – 12:50 | Αναστασία Αντωνοπούλου (Αθήνα): Η δημιουργική παρουσία του Κάφκα στην ελληνική πεζογραφία της δεκαετίας του 1960 12:50 – 13:20 | Συζήτηση 19. Juni 2021 / 19 Ιουνίου 2021 Panel B 10:00 – 11:20 | Συνεδρία I Κάφκα & Διδακτική Συντονισμός: Άννα Χήτα (Αθήνα) 10:00 – 10:20 | Αγλαΐα Μπλιούμη (Αθήνα) / Ευαγγελία Αραβανή (Αθήνα): Κάφκα και δημιουργική γραφή στη Δευτεροβάθμια και Τριτοβάθμια Εκπαίδευση. Προτάσεις ερμηνευτικών και διδακτικών προσεγγίσεων 10:20 – 10:40 | Έλενα Χατζόγλου (Αθήνα): Αξιοποίηση έργων του Φραντς Κάφκα στο πλαίσιο του μαθήματος της Νεοελληνικής Λογοτεχνίας στη δευτεροβάθμια εκπαίδευση: Εφαρμογές και προτάσεις 10:40 – 11:00 | Συμεών Δεγερμεντζίδης (Θεσσαλονίκη): Διδακτική προσέγγιση της Μεταμόρφωσης του Κάφκα με μπαχτινικά και πολυμεσικά εργαλεία 11:00 – 11:20 | Συζήτηση 11:30 – 13:20 | Συνεδρία II: Ο Κάφκα στην Ελλάδα II. Συντονισμός: Ιωάννης Πάγκαλος (Θεσσαλονίκη) 11:30 – 11:50 | Αναστάσιος Μιχαηλίδης (Αθήνα): Φ: Κάφκα και ελληνική μεταπολεμική πεζογραφία: η επίδραση της Δίκης του Φ: Κάφκα στο Πλήθος του Α: Φραγκιά 11:50 – 12:10 | Παρασκευή Σαββίδου (Αθήνα / Γκέτινγκεν): Από τον Κάφκα στο νεοελληνικό επίθετο καφκικός 12:10 – 12:30 | Θωμάς Συμεωνίδης (Αθήνα): Δύο (από τις πολλές) σημασίες της αρχιτεκτονικής στον Κάφκα: μετατοπίσεις και εκτοπίσεις της έννοιας στον χώρο και αντίστροφα 12:30 – 12:50 | Νικόλαος-Ιωάννης Κοσκινάς (Αθήνα): Η πρόσληψη του Κάφκα στην ελληνική τέχνη στις αρχές του 21 ου αιώνα: Από το «Φλογοκρύπτη» του Αντονά στον «Αστακό» του Λάνθιμου 12:50 – 13:20 | Συζήτηση 19 Ιουνίου 2021 Συζήτηση στρογγυλής τραπέζης 13:30 – 14:30 | Μεταφράζοντας Κάφκα Συντονισμός: Άντζη Σαλταμπάση (Αθήνα) Αλέξανδρος Κυπριώτης (Αθήνα) Γιώτα Λαγουδάκου (Αθήνα ) Αλεξάνδρα Ρασιδάκη (Θεσσαλονίκη) Βασίλης Τσαλής (Αθήνα) 14:00 – 14.30 | Συζήτηση 14:30 – 15:00 | Απολογισμός του Συνεδρίου Abschlussdiskussion Συντονισμός – Moderation: Κατερίνα Καρακάση (Αθήνα) Katerina Karakassi (Athen) Η Πράγα του Κάφκα 15.00– 15.15 | Lucie Kuligová (Αθήνα / Πράγα) Λήξη του συνεδρίου

Von der Anekdote zum Hashtag. Perspektiven auf die politische Kommunikation kleiner (literarischer) Formen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literaturtheorie, 

Medientheorie

, und 3 weitere

Erstellt am:
11.06.2021

Tagung des Deutschen Seminars der Universität Basel in Kooperation mit dem Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen Gefördert vom Doktoratsprogramm Literaturwissenschaft und vom Ressort Nachwuchsförderung der Universität Basel Organisation: Lea Liese und Yashar Mohagheghi Tagungsprogramm Freitag, 25. Juni 2021 09:30 – 10:00 – Lea Liese (Basel) und Yashar Mohagheghi (Aachen): Einführung 10:00 – 10:45 – Andreas Bernard (Lüneburg): „Theorie des Hashtags“ 10:45 – 11:15 – Kaffeepause 11:15 – 12:00 – Rupert Gaderer (Bochum): „Im Kleinen Streiten. Minimalisierte Formen der Unruhe“ 12:00 – 12:45 – Elias Kreuzmair (Greifswald): „Twitter und das Feuilleton. Über die Konkurrenz kleiner Formen“ 12:45 – 13:45 – Mittagspause 13:45 – 14:30 – Katja Holweck (Mannheim): „‚Ist die beste Subversion nicht die, die bestehenden Codes zu entstellen, statt zu zerstören?‘ (R. Barthes) Neue Formen politischer Kommunikation in der jungen deutschen Gegenwartsliteratur“ 14:30 – 15:15 – Simon Sahner (Greifswald): „Interventionen der Girls. Literarische Spielarten feministischer Aktion“ 15:15 – 15:45 – Kaffeepause 15:45 – 16:30 – Daphne Weber (Berlin): „#unteilbar (2018) und #leavenoonebehind (2020). Politische Mobilisierungsstrategien zwischen Straße und Digitalität“ 16:30 – 17:15 – Agnes Hoffmann (Basel): „Im Gedränge der Medien. Politische Kritik in der Satire des Vormärz“ Samstag, 26. Juni 2021 09:30 – 10:15 – Claudia Öhlschläger (Paderborn): „Wiederholung. Passiv erfahrene Zeit in feuilletonistischen Städtebildern Siegfried Kracauers“ 10:15 ­– 11:00 – Karl Clemens Kübler (Basel): „Die Aufhebung des Harzes. Zwei Seiten aus Alexander Kluges Luftangriff auf Halberstadt als dialektisches Bild betrachtet“ 11:00 – 11:15 Kaffeepause 11:15 – 12:00 – Sarah Maaß (Duisburg-Essen): „(Un)Politisch? Zur ‚Neutralität‘ von Robert Walsers Prosa“ 12:00 – 12:45 – Caroline Adler (Berlin): „‚Neu gesehene Menschenfiguren‘ – Walter Benjamins Russland-Berichte in der Literarischen Welt 1927“ 12:45 – 13:45 – Mittagspause 13:45 – 14:30 – Caroline Torra-Mattenklott (Aachen): „‚Le macaroni est coupé.‘ Telegramm-Gedichte und poèmes publicitaires bei Blaise Cendrars“ 14:30 – 15:15 – Christiane Frey (Aachen): „Claude Lefort und die Préface : Zur Poetik einer politisierten Form“ 15:15 – Ausklang der Tagung Die Tagung findet online via Zoom statt. Gäste sind herzlich eingeladen. Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an: y.mohagheghi@germlit.rwth-aachen.de oder lea.liese@unibas.ch

Senghor im 21. Jahrhundert: Rezeptionsdynamiken, kulturelles Erbe und aktuelle Lektüren / Ce que Senghor apporte au XXIe siècle Dynamiques de réception, héritage et lectures actuelles


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Französische Literatur, 

Literatur aus Afrika südlich der Sahara, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 1 weitere

Erstellt am:
08.06.2021

Internationales Online-Kolloquium / Colloque international en ligne 17. und 18. Juni 2021 / 17 et 18 juin 2021 Der Dichter und Staatsmann Léopold Sédar Senghor gehört zu den am widersprüchlichsten rezipierten Persönlichkeiten der jüngeren afrikanischen Geschichte. In jüngster Zeit wurde in verschiedenen Disziplinen wie etwa der Philosophie, der Kunstgeschichte, der Ökonomie, der Ethnologie und der Literaturwissenschaft eine Neubewertung von Senghor angestoßen, die sein kulturelles wie politisches Erbe als eine Ressource für das 21. Jahrhundert zurückzugewinnen versuchen.Das interdisziplinäre Kolloquium des ZFF will diese Anstöße aufnehmen und dazu die Senghors Denken und Werken innewohnende Dynamik nachzeichnen und in ihre historischen Kontexte stellen. Es möchte so eine Diskussion anstoßen, die jenseits der historischen Frontlinien fragt, was sein Vermächtnis im Hinblick auf aktuelle Konfigurationen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur darstellt. Le poète et homme politique sénégalais Léopold Sédar Senghor compte parmi les personnalités les plus controversées de l’histoire africaine contemporaine. Récemment, plusieurs études issues de diverses disciplines (philosophie, histoire de l’art, économie, anthropologie, entre autres) ont procédé à une relecture et à une réévaluation de l’importance de Senghor, signalant ainsi tout à la fois la nécessité de porter un regard apaisé et désidéologisé sur son oeuvre et soulignant l’importance de l’héritage senghorien pour le XXIe siècle.Le colloque du ZFF (Centre d’Études sur la France et la Francophonie) se propose d’identifier les dynamiques inhérentes à l’œuvre de Senghor et de les situer dans leurs contextes historiques respectifs. Il s’agira d’ouvrir le d ́ebat sur ce qu’une perception dépassionnée de l’œuvre de Senghor est susceptible d’apporter au XXIe siècle, notamment au regard des reconfigurations politiques, économiques, sociales et culturelles

H.C. ARTMANN in seinen Sprachen und die Kunst der Übersetzung. Internationale Tagung zum 100. Geburtstag


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
10.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Poetik

, und 3 weitere

Erstellt am:
07.06.2021

Die Tagung aus Anlass des 100. Geburtstags von H.C. Artmann – Autor, Dichter, Übersetzer, „Anschauung und Beweis, dass die Existenz des Dichters möglich ist“ (Konrad Bayer) – widmet sich den Sprachen und den Übersetzungen. Artmann, „Proteus“, gilt als einer der größten Sprachvirtuosen der modernen Literatur; Polyphonie und Vielsprachigkeit gehören wie Sprach-, Stil- und Gattungszitat zum Kern des umfangreichen Werks. Fragen der kulturellen Übersetzung, Artmanns eigene Übersetzungen (von F. Villon über H. P. Lovecraft und B. Stoker bis zum Asterix) und die Probleme der Übersetzung von Artmanns Texten sollen als Aspekte einer performativen Poetik diskutiert werden, der die ganze Welt Medium und Thema ist. Konzeption, Organisation: Werner Michler, Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft und Kunst – Paris Lodron-Universität Salzburg und Universität Mozarteum, Programmbereich Figurationen des Übergangs, in Kooperation mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe Die gesamte Tagung wird in hybridem Modus durchgeführt, elektronisch sowie mit Präsenz vor Ort (in eingeschränktem Ausmaß). Elektronische Zugangsdaten und weitere Informationen bei Anmeldung unter: www.leselampe-salz.at oder w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/ . Persönliche Teilnahme nach Anmeldung unter Beachtung der geltenden COVID-Regeln. Donnerstag, 10.6. 2021 Literaturhaus Salzburg, Strubergasse 23, H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg 14.30 -15.00 Werner Michler (Salzburg): Polyphonie und Vielsprachigkeit als Werkprinzip. Zur Einleitung 15.00-15.45 Wolfgang Pöckl (Innsbruck) : Artmanns Übersetzungen in Nichtstandardvarietäten (Villon, Kleist, Ashford, Asterix) 16.15-17.00 Urška Černe (Maribor): med ana schwoazzn dintn auf Slowenisch 17.00-17.45 Geoffrey C. Howes (Bowling Green): ritn in blak ink: Die Übertragung von H. C. Artmanns med ana schwoazzn dintn ins Amerikanische 19.15-20.45 Klaus Reichert (Frankfurt/M.): Über H.C. Artmann. Ein Gespräch mit Werner Michler Freitag, 11.6.2021 Universität Salzburg, Unipark, Hs. Thomas Bernhard, Erzabt Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg 09.15-10.00 Heide Kunzelmann (Wien): Artmann und die englischsprachige Welt 10.00-10.45 Caitríona Ní Dhúill (Cork): Homo ludens auf den Inseln: H. C. Artmanns keltische Nachdichtungen zwischen Exotismus und Sprachspiel 11.00-11.45 Jacques Lajarrige (Toulouse): Artmanns Übersetzungen der Komödien von Eugène Labiche 11.45-12.30 Maria Piok (Innsbruck): „Das ist mir wurst und salami“. Artmanns Goldoni-Übersetzungen Literaturhaus Salzburg, Strubergasse 23, H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg 14.15-15.00 Teresa Vinardell Puig (Barcelona): „die wunder wundern“. H. C. Artmanns lob der optik ins Katalanische übersetzen 15.00-15.45 Kalina Kupczyńska (Łodz): Schornstein mit Hoden, Malice in Sussex, Kreise, Schluchten, Möbiusschleifen – Exzesse in intermedialen Übersetzungen von Frankenstein in Sussex 16.00-16.45 Katherine Arens (Austin): Übersetzung als hybrides Denken: Artmanns Gruselgeschichten (Dracula, Frankenstein) 17.00-18.00 Barbara Stasta, Magdalena Stieb ( Salzburg): Präsentation von SALZ. zeitschrift für literatur Nr. 182: zu h. c. artmann. Gespräch mit Monika Rinck (W ien/Berlin ) Samstag, 12.6.2021 Literaturhaus Salzburg, Strubergasse 23, H.C. Artmann-Platz, 5020 Salzburg 09.00-09.30 Clemens Peck (Salzburg): Artmanns Barock 09.30-10.15 Sugi Shindo (Tokio): Japanische Kurzgedichte bei H. C. Artmann 10.30-11.00 Roozbeh Nafisi (Wien): Artmanns persische quatrainen ins Persische übersetzen 11.00-12.00 Jacques Lajarrige (Toulouse), Jani Virk (Ljubljana): Artmanns Die Sonne war ein grünes Ei übersetzen 13.00-22.00 Fest: 100 Jahre H.C. Artmann, Literaturhaus Salzburg Ausstellung, Lesung, Gespräch, Film u.a. mit Autor:innen, Verleger:innen, Musik und Schauspiel. Veranstalter: Literaturhaus Salzburg, Literaturforum Leselampe, Literaturarchiv Salzburg

International Conference: „Post-Global Aesthetics: 21st Century Latin American Literatures and Cultures“


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
29.06.2021
Beitrag von:
Benjamin Loy
Forschungsgebiete

Ibero-Amerikanische Literatur (einschl. Karibik)

Erstellt am:
07.06.2021

International Conference Post-Global Aesthetics: 21st Century Latin American Literatures and Cultures Organization & Concept: Gesine Müller (University of Cologne) & Benjamin Loy (University of Vienna) Phenomena such as the Covid-19 pandemic, climate change, and the global surge of political populism have demonstrated that, after thirty years of shaping the world, the current phase of accelerated globalization is over. New categories and concepts are needed in order to respond to this exhaustion of the global project while devising alternative models and ideas of globality. The conference aims to scrutinize these responses in the aesthetic realm and under a “post-global” banner. “Post-globality” denotes a critical response framework that helps us understand the problematic economic, ecological, social, and technological dimensions of this current phase of globalization while seeking out new forms of world creation in twenty-first century literature. In this process, it is deeply important to incorporate alternative, non-Western epistemologies and literatures of the post-colonial Global South. The example of Latin America serves as an observational microcosm of the ambivalences posed by the globalized experience of the world over the past decade. The conference will be held via Zoom. Conference Program Tuesday, June 29 15.00 – 15.15 Uhr Introduction (Gesine Müller & Benjamin Loy) Post-Global Trends (and Latin American Perspectives) 15.15 – 15.35 Mariano Siskind (Harvard University): “Inhospitalidad: crisis y dislocaciones de eso que ya no es mundo” 15.35 – 15.55 Luis Prádanos-Garcia (Miami University): “Retos estéticos del postdesarrollo” 15.55 – 16.15 Gesine Müller (University of Cologne): “El desafío post-global en el debate sobre la literatura mundial: perspectivas latinoamericanas” 16.15 – 16.45 Discussion 16.45 – 17.00 Break Between Alienation and New Communities: Digitally Created and Exhausted Worlds 17.00 – 17.20 Carolina Gainza (Universidad Diego Portales/Santiago de Chile): “Pensar la condición digital desde la literatura digital latinoamericana. Apropiaciones, decolonización y cosmotécnicas” 17.20 – 17.40 Carolina Ferrer (Université du Québec à Montréal): “Convergencias y divergencias de la globalización y las humanidades digitales: constitución, circulación y desaparición de tendencias conceptuales” 17.40 – 18.00 Benjamin Loy (University of Vienna): “La conectividad total(itaria): tecnología, comunicación y arte digitales en Kentukis de Samanta Schweblin” 18.00 – 18.30 Discussion 18.30 – 19.15 Break Exhausted Resources: Anthropocene Narratives and Geo-Poetics I 19.15 – 19.35 Alexis Radisoglou (Durham University): “Postglobality and/as Ethnoplanetarity: On a Contemporary Cultural Constellation” 19.35 – 19.55 Samir Sellami (Hamburg Institute for Social Research) – “The Poetics of Respiration” 19.55 – 20.15 Discussion 20.15 – 20.30 Break 20.30 – 20.50 Liliana Gomez (University of Zurich): “Leakages, Exhaustions, Extractivisms: Liquid Ecologies as Alternate Aesthetic Responses from the Global South” 20.50 – 21.10 Héctor Hoyos (Stanford University): “Reading García Márquez Against Globalism” 21.10 – 21.30 Discussion 21.30 – 21.45 Break 21.45 – 22.45 Keynote: Ursula K. Heise (University of California, Los Angeles): “Environmental Justice and Urban Narrative in Latin America” Wednesday, June 30 Exhausted Resources: Anthropocene Narratives and Geo-Poetics II 15.00 – 15.20 Jobst Welge (University of Leipzig): “Post-Natural Histories and Created Worlds in Pola Oloixarac’s Las Constelaciones Oscuras and Carlos Fonseca’s Museo Animal ” 15.20 – 15.40 Jenny Haase (University of Halle-Wittenberg): “‘Mi voz contra la tierra ahogada.’ Entrelazamientos corporales, ecológicos y económicos en la poesía de Rosabetty Muñoz” 15.40 – 16.00 Nicolás Campisi (Brown University): “Documentary Mines: Archives of Ecohorror in the Anthropocene” 16.00 – 16.30 Discussion 16.30 – 16.45 Break Contaminated Worlds: Epidemic and Dystopic Fictions. 16.45 – 17.05 Lina Meruane (New York University): “La vivibilidad pandémica: el aislamiento como modelo comunitario actual” 17.05 – 17.25 Romina Wainberg (Stanford University): „Writing about Writing Amidst the End of Worlds: An Invitation“ 17.25 – 17.45 Jan Knobloch (University of Cologne): “Globalization reversed: Pedro Mairal’s El año del desierto ” 17.45 – 18.15 Discussion 18.15 – 19.00 Break Creating and Exhausting Home: New Narratives of Migration and Displacement 19.00 – 19.20 Ignacio Sánchez Prado (Washington University, St. Louis): “La condición binacional en la era post-global. Kinopolíticas en el eje México-Estados Unidos” 19.20 – 19.40 Ignacio Azcueta (Harvard University): “Cartografías nostálgicas. Espacio y afecto en Formas de volver a casa (2011) y Poeta Chileno (2020) de Alejandro Zambra 19.40 – 20.00 Gustavo Guerrero (Université Paris-Seine): „Perder el mundo: la poesia venezolana ante la experiencia de la migracion“ 20.00 – 20.30 Discussion 20.30 – 21.00 Break 21.00 – 21.20 Alexander Beecroft (University of South Carolina): “The Global Novel in Post-Global Times” 21.20 – 22.00 Discussion

Der Traum vom Berg. Berge in ästhetischen Traumdarstellungen zwischen Symbolik und Erfahrungsraum


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
24.06.2021
Beitrag von:
Sophia Mehrbrey
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Französische Literatur, 

Italienische Literatur

, und 3 weitere

Erstellt am:
04.06.2021

[english below] Am 24. und 25. Juni 2021 findet an der Universität des Saarlandes, in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« eine internationale Tagung über das Verhältnis von Traum und Berg in Film und Literatur statt. In der literarischen wie kinematographischen Darstellung werden Berge, und insbesondere Hochgebirge, sowohl zu nationalen Symbolen als auch zu regionalen Identitäts-Orten. Doch auch auf individueller Ebene kann die Lebens- und Erfahrungswelt der Berge eine identitätsstiftende Rolle einnehmen. Dabei fällt auf, dass der Einfluss der Berge auf die Erfahrungsweisen des Selbst vor allem im Unterbewussten offenbar wird. Gerade im Traum nimmt der Berg, symbolisch oder als konkrete Erfahrungswelt, eine imposante Rolle ein. Die anstehende Tagung macht es sich daher zur Aufgabe, die verschiedenen Facetten und Funktionen des Erträumens der Berge in Literatur und Film zu untersuchen. Die Tagung findet online über Zoom statt. Externe Zuhörende sind herzlich willkommen und werden gebeten sich per Mail an traumkulturen@uni-saarland.de anzumelden. ——————————— Mountain dreams. Mountains in aesthetic representations of dreams: between symbolism and space of experience. On 24 and 25 June 2021, an international conference on the relationship between dream and mountain in film and literature will take place at Saarland University in cooperation with the DFG Research Training Group »European Dream Cultures«. Literary and cinematographic representations of mountains – and particularly high mountains – frequently depict them as national symbols and sites of regional identification. Also, on an individual level, mountains as places of human life and experience play a significant part in processes of personal identity building. It is interesting to see that this influence of landscape on individual experiences of the self occurs predominantly in the unconscious. Especially in dreams, mountains feature prominently, both on a symbolic level and as spaces of concrete experiences. We will examine different aspects and functions of dreaming about mountains in literature and film at this conference. The conference will take place online via Zoom. External listeners are welcome and are requested to register by email to traumkulturen@uni-saarland.de .

Lizensur fiktionaler Literatur. Modalitäten epistemischer, ethischer und ästhetischer Autorisierungsprozesse


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.06.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Recht, 

Literatur und Verlagswesen/Buchhandel, 

Literatur und Medienwissenschaften

Erstellt am:
04.06.2021

SFB 1385 Recht und Literatur/WWU Münster Lizensur fiktionaler Literatur Modalitäten epistemischer, ethischer und ästhetischer Autorisierungsprozesse (30.06.-02.07.21) – English Version below – Was sind Autorisierungsprozesse fiktionaler Literatur? Wer lizensiert? Und vor allem: Wie? Dies sind Fragen, denen wir uns vertieft widmen wollen. Ziel der Tagung ist es daher, die Autorisierungsprozesse fiktionaler Literatur zu thematisieren, die als Prozesse der Lizensur umschrieben werden. Dabei ist unter Lizensur das Dürfen literarischer Fiktion zu verstehen, in etwa ästhetischer, epistemischer oder ethischer Hinsicht eigengesetzliche Quasi-Normen aufzustellen und zu verfolgen. Im ersten Panel werden zunächst begrifflich-konzeptuelle Grundlagen, Ansätze und Probleme von Fiktionalität kartiert. Das zweite Panel zeichnet Fiktionalität in historischer Genese nach und legt anhand einzelner kontroverser Fallbeispiele auch rezeptionelle Entwicklungen dar. Im abschließenden dritten Panel werden normative Fragestellungen und juristische Praxen im Umgang mit fiktionaler Literatur beleuchtet. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Online-Tagung teilzunehmen. Den Zoom-Zugangslink erhalten Sie durch Anmeldung bei ncelik@uni-muenster.de . 30.06.2021 (Mittwoch) 13:00-13:15 Uhr: Daniel Arjomand & Nursan Celik: Begrüßung und Einführung Panel I: Grundlagen, Ansätze, Probleme 13:15-13:45 Uhr: Johannes Franzen (Bonn): Umkämpfte Lizenzen. Überlegungen zu einer Konfliktgeschichte der Fiktionalität 13:45-14:15 Uhr: Frank Zipfel (Mainz): Imaginiertes Wissen? Fiktionslizenzen und kognitive Funktionen von Literatur 14:15-14:30 Uhr: Pause 14:30-15:00 Uhr: Nursan Celik (Münster): On Fictional Speech 15:00-15:30 Uhr: Nikola Roßbach (Kassel): „so gut wie geschehen“? Überlegungen zu Zensur, Literaturprozessen und Ehrverletzung durch literarische Fiktion 15:30-16:30 Uhr: Paneldiskussion I Keynote Ab 18:00 Uhr: Peter Lamarque (York): The Values of Literature: Balancing the Aesthetic and the Ethical 01.07.2021 (Donnerstag) Fortsetzung Panel I: 11:00-11:30 Uhr: Daniela Henke (Freiburg): Brisante Hybride. Zur Ermächtigung von Faktualitätslizenzen in fiktionalen Texten 11:30-12:00 Uhr: Jan Alber (Aachen): Possible-Worlds Theory, Fictionality, and the Unnatural 12:00-13:00 Uhr: Paneldiskussion II 13:00-14:00 Uhr: Mittagspause Panel II: Geschichte, Entwicklung, Rezeption 14:00-14:30 Uhr: Robert Gisselbaek (Genève): Zwischen Tabubruch und Selbstzensur? Die Bewältigung des Kontroversen im Tristan Gottfrieds von Straßburg 14:30-15:00 Uhr: Charlotte Coch (Köln): „Das Recht einer reizenden Verwirrung“: Lizensur und Lektüre um 1800 15:00-16:00 Uhr: Paneldiskussion I 16:00-16:30 Uhr: Pause 16:30-17:00 Uhr: Jorge Estrada (Berlin): Licencing the Exceptional: the captatio benevolentiae in Modernist Narratives 17:00-17:30 Uhr: Florian Gassner (Vancouver): Lizenz zum Sprechen: Liberale Zensurfantasie und das Problem des Pöbels im langen 19. Jahrhundert 17:30-18:00 Uhr: Johanna Käsmann (Erfurt): Am Zögern. Selbst-/Zensur in „Eine Übertragung“ von Wolfgang Hilbig 18:00-19:00 Uhr: Paneldiskussion II 02.07.2021 (Freitag) Panel III: Normen, Urteile, Rechte 10:00-10:30 Uhr: Eileen John (Warwick): Literary Fiction and the Right to make Ethical Judgement 10:30-11:00 Uhr: Thomas Gutmann (Münster): Die rechtliche Autonomie der Literatur 11:00-11:30 Uhr: Daniel Arjomand (Münster): Die gerichtliche Fiktionalitätsvermutung des Bundesverfassungsgerichts 11:30-12:30 Uhr: Mittagspause 12:30-13:00 Uhr: Hans Lind (New Haven): Quod licet Iovi, non licet bovi? – Zu den Gesetzen der Fiktion in Literatur und Recht 13:00-14:00 Uhr: Paneldiskussion und Abschluss ___________________________________________________________________________________________________________________ CRC 1385 Law and Literature/ University of Muenster Licencorship for Fiction Modalities of Epistemic, Ethical, and Aesthetic Authorisation Processes (June 30th – July 2nd 2021) What are authorisation processes of fiction? Who licences? And above all: How? These are questions we want to investigate in depth. Hence, the aim of the conference is to address the authorisation processes of fictionality in general and fiction in particular, which are described as processes of licencorship. Licencorship is understood as the right of fiction to set up and pursue its own quasi-norms in, for instance, aesthetic, epistemic, or ethical respects. The first panel will map conceptual foundations, approaches, and problems of fictionality. The second panel will trace the historical genesis of fictionality, accompanied by developments of reception on the basis of individual, controversial works of fiction. Finally, in the third panel, normative questions and legal practices in dealing with works of fiction will be examined. Everyone is welcome to particapte and join us on Zoom. To receive the zoom link, please send an email to ncelik@uni-muenster.de . Wednesday 30 June 13.00-13.15: Daniel Arjomand & Nursan Celik: Welcome and Introductory Remarks Panel I: Foundations, Theories, Conflicts 13.15-13.45: Johannes Franzen (Bonn): Umkämpfte Lizenzen. Überlegungen zu einer Konfliktgeschichte der Fiktionalität 13.45-14.15: Frank Zipfel (Mainz): Imaginiertes Wissen? Fiktionslizenzen und kognitive Funktionen von Literatur 14.15-14.30: Break 14.30-15.00: Nursan Celik (Muenster): On Fictional Speech 15.00-15.30: Nikola Roßbach (Kassel): „so gut wie geschehen“? Überlegungen zu Zensur, Literaturprozessen und Ehrverletzung durch literarische Fiktion 15.30-16.30: Panel Discussion I Keynote 18.00: Peter Lamarque (York): The Values of Literature: Balancing the Aesthetic and the Ethical Thursday 1 July Continued: Panel I 11.00-11.30: Daniela Henke (Freiburg): Brisante Hybride. Zur Ermächtigung von Faktualitätslizenzen in fiktionalen Texten 11.30-12.00: Jan Alber (Aachen): Possible-Worlds Theory, Fictionality, and the Unnatural 12.00-13.00: Panel Discussion II 13.00-14.00: Lunch Break Panel II: History, Evolution, Reception 14.00-14.30: Robert Gisselbaek (Genève): Zwischen Tabubruch und Selbstzensur? Die Bewältigung des Kontroversen im Tristan Gottfrieds von Straßburg 14.30-15.00: Charlot te Coch (Cologne): „Das Recht einer reizenden Verwirrung“: Lizensur und Lektüre um 1800 15.00-16.00: Panel Discussion I 16.00-16.30: Break 16.30-17.00: Jorge Estrada (Berlin): Licencing the Exceptional: the captatio benevolentiae in Modernist Narratives 17.00-17.30: Florian Gassner (Vancouver): Lizenz zum Sprechen: Liberale Zensurfantasien und das Problem des Pöbels im langen 19. Jahrhundert 17.30-18.00: Johanna Käsmann (Erfurt): Am Zögern. Selbst-/Zensur in „Eine Übertragung“ von Wolfgang Hilbig 18.00-19.00: Panel Discussion II Friday 2 July Panel III: Norms, Judgements, Rights 10.00-10.30: Eileen John (Warwick): Literary Fiction and the Right to make Ethical Judgement 10.30-11.00 : Thomas Gutmann (Muenster): Die rechtliche Autonomie der Literatur 11.00-11.30: Daniel Arjomand (Muenster): Die gerichtliche Fiktionalitätsvermutung des Bundesverfassungsgerichts 11.30-12.30: Lunch Break 12.30-13.00: Hans Lind (New Haven): Quod licet Iovi, non licet bovi? – Zu den Gesetzen der Fiktion in Literatur und Recht 13.00-14.00: Panel Discussion and Final Remarks