Das Schreiben in die Hand nehmen: ‚Femmes de Lettres‘ im 17. und 18. Jahrhundert, HU Berlin


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Feministische Literaturtheorie, 

Gender Studies/Queer Studies, 

Literatur des 17. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
24.09.2021

Die zweite, von der FONTE-Stiftung geförderte Jahrestagung ‚Femmes de Lettres‘ möchte vorrangig das Vorhaben der ersten Tagung weiterverfolgen, Autorinnen vom 17. bis 18. Jahrhundert (neu) zu entdecken, die das literarische Schreiben und mit diesem Schreiben oftmals auch ihre eigene Geschichte selbst in die Hand genommen haben. In einer transphilologischen Herangehensweise wird es Beiträge geben, in denen literarische Schriften von europäischen Autorinnen dieser Jahrhunderte vorgestellt werden. Zugleich soll die Tagung zur Diskussion darüber anregen, wie das literaturwissenschaftliche Schreiben über die Geschichte der Literatur selbst neu zu schreiben wäre als Umschrift, Weiterschrift, als re-writing und Eröffnung neuer Denkbereiche. Die Jahrestagung steht im Kontext des Symposiums ‚Femmes de Lettres‘, die 2019 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattgefunden hat und zu der ein Sammelband (Hg. Marina O. Hertrampf) unter dem Titel Femmes de lettres. Wiederentdeckungen und Neulektüren europäischer Autorinnen des 17. und 18. Jahrhunderts (Frank & Timme 2020) erschienen ist. Angebunden an diese Tagung ist die von der FONTE-Stiftung herausgegebene, im Berliner Secession -Verlag erscheinende Buchreihe ‚Femmes de Lettres‘, in der bereits Texte der Autorinnen Louise Labé, Christiana Mariana von Ziegler, Françoise de Grafigny, Sidonia Hedwig Zäunemann sowie Sibylla Schwarz erschienen sind. Programm 07. Oktober 2021 12.30–13.00 Begrüßung 13.00–13.30 RENATE KROLL | ANNINA KLAPPERT: Einführung 13.30–14.00 CORNELIA SIEBER: Wiederentdeckte Polyphonie – portugiesische Poetinnen des 16.–18. Jahrhunderts 14.00–14.30 JULIA HOYDIS: Zwischen allen Welten: Zum Werk und der Rezeption von Margaret Cavendish 15.00–15.30 MARLENE DIRSCHAUER: „More passion in my heart doth move.“ Manifestationen weiblichen Begehrens in der englischen Lyrik des 17. Jahrhunderts 15.30–16.00 ISABELLE STAUFFER: „[E]in künstliches und gelehrtes Frauenzimmer“: Barbara Helena Kopsch als Lyrikerin und Übersetzerin 16.30–17.30 Netzwerkgespräch | Vorstellung des Moderata Fonte-Forums durch ASTRID DRÖSE 19.30 Lesung ausgewählter Texte von Françoise de Grafigny, organisiert vom Secession-Verlag (Potsdamer Straße 98a, EG, 10785 Berlin) 08. Oktober 2021 9.15–9.30 Begrüßung 9.30–10.00 GUDRUN WEILAND: Die Feder erfassen, die Stimme finden – Sibylla Schwarz‘ „Ein Gesang wieder den Neidt“ 10.00–10.30 ZOZAN KARABULUT | CHRISTIAN WIEBE: Subversive Bescheidenheit. Emanzipation in der deutschen Barocklyrik 11.00–11.30 ANNINA KLAPPERT | SOPHIE LIEPOLD: Emilie von Berlepsch: Emanzipatorisches Schreiben in vielfältiger Form 11.30–12.15 VERA MÜTHERIG: „Kan ich die Narren nicht durch sanfte Lieder rühren / Ey! so versuch ichs jetzt durch beissende Satyren!“. Sidona Hedwig Zäunemann als Vorreiterin satirischer Schreibweise mit einer Response von CORINNA DZIUDZIA 14.00–14.30 ANGELA SANMAN-GRAF: Übersetzung als Instrument von Gesellschaftskritik: Die Gellert-Übersetzerin Marianne Wilhelmine de Stevens (1734–?) 14.30–15.00 ELISABETH STADLINGER: Elisabetta Caminer Turra und Maria Fortuna: Der weibliche Literaturbetrieb im Italien des 18. Jahrhunderts 15.00–15.30 Offenes Gespräch 15.30–16.00 Werkstattgespräch mit dem Secession-Verlag Tagungsleitung: Prof. Renate Kroll, PD Dr. Annina Klappert Kontakt: annina.klappert@hu-berlin.de

Topografien der ‚Abweichung‘ – Urbane Subkulturen in Literatur und Film des frühen 20. Jahrhunderts, Wuppertal


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und andere Künste, 

Literatur und Soziologie

, und 2 weitere

Erstellt am:
24.09.2021

Topografien der ‚Abweichung‘ – Urbane Subkulturen in Literatur und Film des frühen 20. Jahrhunderts Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal 7.–9. Oktober 2021 Mit Unterstützung der Internationalen Alfred-Döblin-Gesellschaft, des Vereins der Freunde und Alumni der Bergischen Universität (FABU) und der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften, des Prorektorats „Forschung, Drittmittel und Graduiertenförderung“ sowie der Transferstelle der Bergischen Universität Wuppertal In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wuppertal Leitung: Wolfgang Lukas, Anne-Rose Meyer, Rüdiger Nutt-Kofoth (Bergische Universität Wuppertal) Ort: Bergische Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg (Hauptcampus), Bergisches Zimmer (Gebäude ME, Ebene 02) Programm Donnerstag, 7. Oktober 2021 14:00 Uhr Begrüßung Michael Scheffel, Prorektor für Forschung und Lehre der Bergischen Universität Wuppertal Ursula Kocher , Dekanin der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal Einführung: Wolfgang Lukas, Anne-Rose Meyer, Rüdiger Nutt-Kofoth Sektion I: Neuverortungen des Urbanen 14:30 Uhr Rüdiger Görner (London): „Die Städte aber wollen nur das Ihre“. Urbane Räume als Welt-Spiegel bei Rilke 15:15 Uhr Steffan Davies (Bristol): „Arbeit am Wirklichen“. Zolas Städte bei Heinrich Mann 16:00 Uhr Kaffeepause Sektion II: Film als gegenwärtiges Medium zeitgenössischer Devianzphänomene 16:30 Uhr Sabina Becker (Freiburg): Babylon Berlin – Historische Realität oder kultureller Mythos? 17:15 Uhr Andreas Blödorn (Münster): „Tanz auf dem Vulkan“? Die Unterwelten in Babylon Berlin 19:00 Uhr Lesung und Gespräch (Musiksaal, Raum M.09.01) in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wuppertal: Volker Kutscher , Autor der Gereon-Rath-Roman-Reihe (Vorlage für die Filmserie Babylon Berlin ) 21:00 Uhr Abendessen („Kneipe“ auf dem Campus) Freitag, 8. Oktober 2021 Sektion III: Raum und Grenze 9:45 Uhr Barbara Neymeyr (Klagenfurt): Exotische Ekstasen. Zum Faszinosum der Devianz in Stefan Zweigs Erzählung Der Amokläufer (1922) 10:30 Uhr Kaffeepause 11:00 Uhr Irmgard Nickel-Bacon (Wuppertal): Grenzüberschreitungen. Groß-Berlin als Bewährungs- und Erlebnisraum in Kinderromanen der Weimarer Republik Sektion IV: Subkultur/Halbwelt 11.45 Uhr Klaus Wieland (Beirut, Online-Vortrag): Die Darstellung der schwulen Subkultur Berlins in Romanen der Weimarer Republik 12:30 Uhr Mittagspause (Mittagessen auf dem Campus) 14:00 Uhr Michael Scheffel (Wuppertal): In der ‚Wirtsstube zum Grünen Kakadu‘ – Unter- und Halbwelten bei Arthur Schnitzler 14:45 Uhr Stefan Keppler-Tasaki (Tokio, Online-Vortrag): Der „Turm zu Babelsberg“ und die „Hölle Hollywood“. Literarische Filmdämonologie der 1920er bis 1940er Jahre Sektion V: Unterwelt/Kriminalität 15:30 Uhr Dominik Orth (Wuppertal): Syndikate, Serienmörder und verlorene Seelen – Fritz Langs Schattenreiche in Filmen der 1920er und 1930er Jahre 16:30 Uhr Empfang 18:00 Uhr Musiksaal (Raum M 09.01) Ursula von Keitz (Potsdam): Josef von Sternbergs Underworld (USA 1927) im Kontext einer topographischen und metaphorischen Semantik filmischer Unterwelten Filmvorführung: Josef von Sternberg, Underworld (80 Minuten) Am Flügel: Eunice Martins 20:30 Uhr Abendessen (Restaurant Taormina, Südstraße 26, 42103 Wuppertal) Samstag, 9. Oktober 2021 9:00 Uhr Caspar Battegay (Basel): Im Rausch. Topografie des Alkohols 9:45 Uhr Johanna Burggräfe (Wuppertal): Die kriminelle Unterwelt in Alfred Döblins Roman Berlin Alexanderplatz 10:30 Uhr Kaffeepause Sektion VI: Raum im Meta-Diskurs 11:00 Uhr Alexander Wagner (Wuppertal): Nachverschlüsselt. Raum- und Mediensysteme spiritistischer Superschurken 1922 11:45 Uhr Antonius Weixler (Wuppertal): „Man hatte allzulande den toten Begriffsraum mit dem Raumerleben selber verwechselt, und übersah, daß es qualitativ viele Raumarten gibt.“ Carl Einsteins Vermessung avantgardistischer Raumwelten 12:30 Uhr Abschlussdiskussion 13:00 Uhr Tagungsausklang: Geführter Stadtspaziergang (ca. 2 Stunden) Michael Okroy (Wuppertal): „Kein Fußbreit den Faschisten!“ oder „Heute ins Maxim?“ – Ein Streifzug durch Wuppertals (historische) Subkulturen Es gelten die aktuellen Corona-Schutzverordnungen. Interessierte melden sich bitte an bei: Anne-Rose Meyer ( ameyer@uni-wuppertal.de ).

13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender: Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse); Stuttgart-Hohenheim


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
09.12.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturtheorie, 

Gender Studies/Queer Studies

, und 2 weitere

Erstellt am:
20.09.2021

13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse) 9.–11. Dezember 2021, Tagungszentrum Hohenheim Nicht erst mit den prominenten Naturbeschreibungen des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgård erscheint das Verhältnis zwischen Männlichkeiten und Natur wieder auf der Agenda. Auch bei den Auseinandersetzungen um den Klimawandel wird gegenwärtig Männlichkeit zum Thema: alltägliche Praxen wie extensiver Fleischkonsum oder unlimitiertes Autofahren werden hier ebenso mit Männlichkeit in Beziehung gebracht wie die Zerstörung natürlicher Ressourcen. Männlichkeiten und Natur stehen in einem dialektischen Wechselverhältnis zueinander: auf der einen Seite männliche Tendenzen zu Zerstörung, Instrumentalisierung und Ausbeutung, auf der anderen Seite männliche Kompensations- und Harmonisierungsbestrebungen. Die 13. AIM Gender-Tagung greift anthropologische, historische, ästhetisch-literarische Hervorbringungen und soziale Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur sowie Männern zu sich selbst auf. PROGRAMM Donnerstag, 9. Dezember 2021 18:00 Uhr Abendessen 19:00 Uhr Begrüßung Johannes Kuber (Stuttgart) & Martin Dinges (Stuttgart) Einführung in die Tagung Toni Tholen (Hildesheim) & Diana Lengersdorf (Bielefeld) Freitag, 10. Dezember 2021 8:00 Uhr Morgenimpuls Frühstück 9:00–10:10 Uhr Sektion 1: Natur und männliche Selbstverhältnisse Leitung: Diana Lengersdorf (Bielefeld) Zur ‚Urgeschichte‘ männlicher Subjektivität in der Kritischen Theorie und bei Karl Ove Knausgård Toni Tholen (Hildesheim) Die Natur als identitätskonstruierender Faktor. Die Männerrollen im Roman von Reinhard Kaiser-Mühlecker Regina Goda (Budapest) 10:10 Uhr Kaffee/Tee 10:40–11:50 Uhr Sektion 2: Imagination männlicher Nähe zur Natur Leitung: Sylka Scholz (Jena) Zur Hormonalisierung von Männlichkeit. Skizze zur männlichen Natur der Gegenwart Marlene Hartmann (Chemnitz) Zum Aufstieg dominanter Männlichkeit. Albert Leo Schlageter zwischen Naturzerstörung und -instrumentalisierung Giulia Iannucci (Rom) 12:00 Uhr Mittagessen 14:35–15:45 Uhr Sektion 3: Natur-/Kultur-/Technik-/Männlichkeits-Verhältnisse I Leitung: Martin Dinges (Stuttgart) Säkularisierte Männlichkeit. Identifikatorische Gegenentwürfe zu Weiblichkeit, Natur und Tod in der Moderne Carolin Kosuch (Göttingen) Die Verdichtung des Heldenkörpers. Substanzwerdungen militärischer Machbarkeit im 21. Jahrhundert Kristin Platt (Bochum) 15:45 Uhr Kaffee/Tee 16:15–18:00 Uhr Sektion 4: Natur-/Kultur-/Technik-/Männlichkeitsverhältnisse II Leitung: Toni Tholen (Hildesheim) Archaischer und höfischer Held. Zum Verhältnis von Natur und Kultur in den Männlichkeitsidealen der höfischen Epik Nina Sarah Holzschuh (Tübingen) Leonardo im Wald oder für oder gegen die Natur. Italienische Männlichkeitsdiskurse im 16. Jahrhundert Miriam Sarah Marotzki (Düsseldorf) Die Zeugung der Männlichkeit. Von generischen und gegenderten Naturformen um 1800 Marius Reisener (Zürich) 18:00 Uhr Abendessen danach gesellige Runde in der Denkbar Samstag, 11. Dezember 2021 8:00 Uhr Morgenimpuls Frühstück 9:00–10:10 Uhr Sektion 5: Männliche Körperpraktiken Leitung: Martin Dinges (Stuttgart) Von rohen und gekochten Eiern. Das Hodenbad als Verhütungsmethode, Männlichkeitskritik und Körperpraktik Fabian Hennig (Mainz) Der Alpinismus der Gegenwart. Eine ‚Schule‘ der Männlichkeit? Leonie Silber (Marburg) 10:10 Uhr Kaffee/Tee 10:30–12:00 Uhr Sektion 6: Gegenläufige Zuschreibungen Leitung: Diana Lengersdorf (Bielefeld) Das Paradigma der Natürlichkeit männlichen Verhaltens bei Partnerschaftsgewalt Ursula Matschke (Stuttgart) „Er ist so zart.“ Die kränkliche Natur männlicher Figuren in den Romanen Eduard von Keyserlings Anna Murawska (Hamburg) Tagungskritik und Perspektiven 12:00 Uhr Mittagessen danach Ende der Tagung Tagungsleitung Prof. Dr. Martin Dinges, Stuttgart Johannes Kuber, Stuttgart Prof. Dr. Diana Lengersdorf, Bielefeld Prof. Dr. Toni Tholen, Hildesheim Zur Teilnahme Tagungskosten – inkl. Verpflegung und Übernachtung im EZ 142,00 € – inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ 118,00 € – ohne Übernachtung und Frühstück 60,00 € Ermäßigt – inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ 60,00 € – ohne Übernachtung und Frühstück 12,00 € Anmeldung und Rückfragen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Geschäftsstelle – Fachbereich Geschichte Assistenz: Kerstin Hopfensitz Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart Tel: +49 711 1640 752 E-Mail: geschichte@akademie-rs.de Anmeldung: https://ift.tt/3nT7Eif Die Anmeldung erbitten wir schriftlich spätestens bis zum 25.11.2021. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Bei Rücktritt von der Anmeldung vom 26.11.–6.12.2021 (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen die Hälfte der Tagungskosten in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten. Ersatz durch eine andere Person befreit von Stornogebühren. Corona-Info: Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Teilnahme über unser aktuelles Hygienekonzept ( https://ift.tt/2Z7QSl3 ). Wir müssen uns dennoch Änderungen zum Umfang und den TeilnehmerInnenzahlen vorbehalten und ggf. kostenfrei stornieren, wenn die geplante Veranstaltung aufgrund der aktuellen behördlichen Anordnungen und Hygiene-schutzbestimmungen nicht umsetzbar sein sollte. Wir bitten um Ihr Verständnis und informieren Sie zeitnah. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir gegebenenfalls Fotos oder Filme veröffentlichen, auf denen Sie zu erkennen sind. Tagungshaus und Anreise Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Tagungszentrum Hohenheim Paracelsusstraße 91, 70599 Stuttgart Tel: +49 711 451034 600; Fax: +49 711 451034 898 Ihre Anreise: https://ift.tt/3nUnKIF

Corps et correspondances (Journée d’étude & CfP), Centre national de littérature à Mersch (Luxembourg)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.09.2021
Beitrag von:
Jeanne Glesener
Forschungsgebiete

Französische Literatur, 

Literatur und Soziologie, 

Brief

, und 1 weitere

Erstellt am:
17.09.2021

La journée d’étude « Corps et correspondances » qui fait l’objet de cet appel, élargira la perspective au corps de l’écrivain ou de l’artiste tel qu’il apparaît dans ses correspondances ou dans ses métatextes (recensions, articles, entretiens, etc.). Autant le discours métatextuel est bien étudié, autant le genre épistolaire sui generis (c’est-à-dire au-delà du cas de tel ou tel individu ou de tel ou tel groupe) ne suscite des travaux que depuis quelque trois décennies, le plus souvent axés sur une époque ou sur une thématique précise. Si les recherches spécifiques sur les correspondances d’artistes et / ou d’écrivains comme genre singulier et spécialement comme révélatrices d’options esthétiques et poétiques restent exceptionnelles, elles n’en sont pas moins fécondes et propres à éclairer les œuvres de manière originale (Ambrière & Chotard, 1996 ; Michel & Chotard, 2001 ; Levaillant, 2004 ; Hovasse, 2011 et 2012, Corbel, 2012). L’ouverture sur le corps de l’écrivain / artiste épistolier ou intervenant dans le débat public impliquera aussi le corps de ses récepteurs (à commencer par celui de son destinataire), dans la mesure où ils se voient abordés dans le matériau épistolaire ou métatextuel. Alors que le corps du producteur divulgue rarement à travers son œuvre des informations directes et identifiables à son propre (corps-)sujet, on peut faire l’hypothèse que ce corps se dévoile plus spontanément dans ses échanges épistolaires ou, dans une moindre mesure, à l’occasion de ses prises de position dans la presse écrite ou en ligne. Il arrive régulièrement que, dans les correspondances, le corps se mette en scène en évoquant ou en commentant de manière réflexive ses propres activités, son état de santé, les effets qu’a sur lui son travail, etc. Cette sorte d’« écriture de l’intime » qu’est la correspondance (Dufief, 2004) peut même prendre appui sur un langage graphique aussi révélateur que souvent négligé. Les caractéristiques matérielles (type de papier, format, calligraphie, encre, couleur(s), etc.) ou digitales sont également susceptibles de révéler des traits insoupçonnés de la corporéité du producteur et, par là, de renseigner sur ses modes d’engendrement artistique (tout en veillant à ne pas non plus prendre l’artiste au mot (Wat, 2003) et à garder à l’esprit que la correspondance peut aussi participer à faire œuvre). Car il s’agira moins d’interpréter pour eux-mêmes les états corporels et autres « postures » (Meizoz, 2016) du producteur en terme de « présentation de soi » que d’essayer de comprendre, si besoin en convoquant le cadre du champ littéraire (Bourdieu, 1992) ou artistique (Fosse & Lerichomme, 2012) dans lequel il s’inscrit, en quoi ils éclairent son œuvre en général ou telle de ses œuvres en particulier entendues comme des traces de son corps. Quant aux corps des récepteurs, ils peuvent, on l’a dit, venir à l’appui de cette étude « corpogénétique », mais ils peuvent aussi en constituer l’objet principal. Cette journée d’étude aura lieu le 29 avril 2022 au Centre national de littérature à Mersch (Luxembourg). Les propositions d’environ 3.000 signes espaces compris pour une communication de 20 minutes maximum devront concerner un écrivain ou un artiste – ou les deux en même temps, les artistes et les écrivains n’étant séparés de manière étanche que dans la logique disciplinaire – qui a déployé son œuvre entre les années 1920 et aujourd’hui, dans un pays européen où le français est une langue nationale ou régionale (le ou les acteurs choisis ne devront donc pas être nécessairement francophones, ni même francographes). Saisies sous Word ou équivalent (pas de pdf) et accompagnées d’une brève notice bio-bibliographique , elles sont à envoyer pour le 15 octobre 2021 dernier délai à Paul Dirkx (université de Lille, EA 1061 Alithila), Nathalie Jacoby (Centre national de littérature) et Bruno Trentini (université de Lorraine, EA 3943 Écritures) aux adresses suivantes : paul.dirkx@univ-lille.fr, nathalie.jacoby@cnl.etat.lu et bruno.trentini@univ-lorraine.fr Les propositions seront soumises à évaluation (notification de l’acceptation : 1 er décembre 2021). La journée d’étude donnera lieu à une publication.

Überforderung der Form. Erkundung einer neuen Fragestellung in der Theorie der Dichtung und in der interpretatorischen Praxis, Leipzig


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturtheorie, 

Poetik, 

Lyrik allgemein

, und 1 weitere

Erstellt am:
17.09.2021

Tagung des Instituts für Germanistik der Universität Leipzig (Abteilung Literaturwissenschaft) und des Department of German der University of Chicago an der Universität Leipzig vom 23.-24.10.2021 Konzeption, Organisation und Leitung: Prof. Dr. David Wellbery (University of Chicago, Department of German – wellbery@uchicago.edu ) und Dr. Jan Urbich (Universität Leipzig, Institut für Germanistik – jan.urbich@uni-leipzig.de ) Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung Veranstaltungsort: Vortragssaal der „Bibliotheca Albertina“ (Universitätsbibliothek Leipzig), Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig Die Formdiskussion in der Literaturwissenschaft hat dem Phänomen der Überforderung von dichterischen Formen bisher keine systematische Beachtung geschenkt. Fälle von Formüberforderung stellen einen Grenzbereich der Manifestation von formensprachlichen Mustern dar, mit denen eine innere Spannung in das Werk eindringt, welche die Integrationsleistung der Form problematisiert und – gerade dadurch – sichtbar macht. Überforderte Form exploriert angeschichtlich erprobten Formmöglichkeiten neue Formpotentiale, deren Bedürfnisse bereits durchbrechen und in diesem Rahmen noch nicht anders denn als Defizite, Abbrüche, Versagen etc. verwirklicht werden können. Sie erkundet im Raum bestehender Ausdrucksmöglichkeiten und Gestaltsemantiken der Form das Begehren nach neuen, bisher noch nicht bis zur Freiheit der Form entwickelten poetischen Mustern. Dichterische Form kann demnach nicht nur von einem Normalbereich, sondern muss auch von einem internen Grenzbereich ihres Gelingens her verstanden werden, der die geschichtliche Dimension eines utopischen Formenpotentials beinhaltet. Der Zugriff auf solche Phänomene gibt möglicherweise bestimmte wesentliche Eigenschaften und Funktionskontexte dichterischer Form überhaupt zu erkennen. Dem will die Tagung in konzentrierten Einzellektüren nachgehen und so den Regularien der Selbstüberschreitung dichterischer Formen auf die Spur kommen. Tagungsplan : 23. Oktober 09.00 Uhr Begrüßung und Einführung (David Wellbery, Jan Urbich) 09.30 Uhr Helmut Hühn Zeit und Form. Überlegungen im Ausgang von Hölderlins Gedicht Hälfte des Lebens 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Dirk Oschmann Innere Unendlichkeit. Zur Paradoxie einer Denkfigur um 1800 12.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr David Wellbery Zur Formfrage in Goethes Iphigenie auf Tauris 14.00 Uhr Jan Urbich Schlussfiguren. Überforderungen der inneren Form in zwei Gedichten Goethes und Rilkes (Dornburg, Archaischer Torso Apollos) 15.00 Uhr Pause 15.30 Uhr Daniel Carranza Literaturgeschichte als Formproblem. Stefan Georges Reim 16.30 Uhr Juliane Vogel Überforderte Syntax. Hofmannsthals Chandos-Brief 18.00 Uhr Abendveranstaltung: Dieter Burdorf Hölderlins Zackern. Leistung und Überforderung der Odenform. 24. Oktober 09.00 Uhr Frauke Berndt Formen generischer Ambiguität 10.00 Uhr Jan Röhnert „Aufforderung“ und „Entfaltung“. Die formalen Aporien des Expressionismus und der Dichter Wilhelm Klemm 11.00 Uhr Pause 11.30 Uhr Heinrich Detering Propheten im verbrannten Strauch: Weinheber und Hermlin 1940 12.30 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr Carsten Dutt Gottfried Benn: Metaphysik und Melancholie der Form 14.30 Uhr Matthias Löwe „Du sollst Dir kein Bild machen!“ – Überforderung der Form in Arnold Schönbergs Oper Moses und Aron. 15.30 Uhr Pause 16.30 Uhr Peter Utz Die „kleine Form“ des Feuilletons und ihre Überforderungen 17.30 Uhr Eva Geulen Klassizität als Effekt überforderter Form bei Peter Szondi 18.30 Uhr Schlussdiskussion

Kafkas Zeiten: Jahrestagung der Deutschen Kafka-Gesellschaft, Bonn/online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturtheorie, 

Erzähltheorie

, und 5 weitere

Erstellt am:
17.09.2021

Kafkas Zeiten 30.9.-2.10.2021, Bonn, Genscherallee 3, Foyer Jahrestagung der Deutschen Kafka-Gesellschaft, Veranstalter: Alexander Kling, Johannes Lehmann In Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg 2291 Gegenwart/Literatur und der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn In den Texten Franz Kafkas ist die Zeit regelmäßig aus den Fugen. Immer wieder verpassen die Figuren den richtigen Augenblick, Geschehen und Handlung werden ins Absolute beschleunigt oder verlangsamt, Briefe treffen zur Unzeit oder überhaupt nicht ein, auf die Medien der Zeitmessung ist kein Verlass, dunkel bleibende Vorgeschichten wirken sich drückend auf die Gegenwart aus. Zeitliche Konzepte wie die Widerkehr, die variierende Wiederholung, die Aufschiebung, das Zurückbleiben oder Überholtwerden und das Sich-Verpassen sind prägend für Kafkas Literatur, zudem organisieren temporale Oppositionen wie die zwischen dem Einmaligen und dem Endlosen, dem Singulativen und Iterativen, dem Warten und dem plötzlichen Umschwung die narrative Struktur der Texte. Die Tagung will den temporalen (Un-)Ordnungen in Kafkas Texten aus drei Perspektiven nachgehen. Erstens ist ein kulturwissenschaftlicher Zugriff zu nennen, der Kafkas Texte in Bezug auf ihre historischen Kontexte und die hier verorteten Zeittheorien in den Blick nimmt. Zweitens bietet sich ein medientheoretischer Zugriff an, denn in Kafkas Werk, das zeigen u.a. seine Briefe an Felice Bauer und Milena Jesenská (etwa der berühmte Gespenster-Brief), sind es nicht zuletzt die medialen Formen der Kommunikation, die dem immer wieder ausgetragenen Kampf zwischen temporaler Synchronisierung und Desychronisierung zugrunde liegen. Drittens bedarf es eines narratologischen Zugriffs, der sich etwa den Relationen von Erzählzeit und erzählter Zeit, von singulativem und iterativem Erzählen widmet. Donnerstag, 30. September 2021 13.30-14.00 Uhr Agnes Bidmon (Erlangen, Präsidentin der Deutschen Kafka-Gesellschaft): Grußwort Alexander Kling , Johannes Lehmann (Bonn): Einführung zu Kafkas Zeiten 14.00-14.50 Uhr Alexander Honold (Basel): Zeitschwellen/Schwellenzeiten. Chronische Liminalität bei Kafka (digital) 14.50-15.40 Uhr Isolde Schiffermüller (Verona): Ein Traum. Kafkas Zeiten im Proceβ 15.40-16.10 Uhr Kaffeepause 16.10-17.00 Uhr Kyung-Ho Cha (Bayreuth/Greifswald): Physikalische und philosophische Perspektiven auf die Zeit in Eine alltägliche Verwirrung 17.00-17.50 Uhr Martin Bartelmus (Düsseldorf): Kafkas Aperturen. Was literarische Anfänge mit der Relativitätstheorie zu tun haben 19.30 Uhr: Gemeinsames Abendessen: Tuscolo Münsterblick, Gerhard-von-Are-Straße 8, 53111 Bonn Freitag, 1. Oktober 2021 10.00-10.50 Uhr Antonia Eder (Karlsruhe): Der Mythos und seine Zeit. Kafkas Mythosvariationen ( Prometheus, Das Schweigen der Sirenen ) 10.50-11.40 Uhr Armin Schäfer (Bochum): Aspekt und Zeitlichkeit im Gracchus-Komplex 11.40-12.00 Uhr Kaffeepause 12.00-12.50 Uhr Sarah Stoll (München): Engste Bühne. Zerstörte Gegenwart. Der Gruft-Wächter – ein episches Drama 12.50-13.40 Uhr Dirk Oschmann (Leipzig): „Sturz durch die Jahrtausende“. Zum Problem der Überlieferung in Kafkas Beim Bau der Chinesischen Mauer 13.40-15.00 Uhr Mittagspause: Gemeinsames Essen im Café im Kunstmuseum 15.00-15.50 Uhr Syamala Roberts (Cambridge): Kafka beim Zeitverschwenden. Zur Kafkaschen Hörpoetik 15.50-16.40 Uhr Rolf Goebel (Huntsville): Zeit und Klang. Kafkas auditive Atmosphären (digital) 16.40-17.10 Uhr Kaffeepause 17.10-18.00 Uhr Michael Niehaus (Hagen): „ Letzthin “. Über ein zeitliches Scharnier in einigen Texten Franz Kafkas 18.00-18.50 Uhr Anatol Heller (Berlin): Zerdehnte Zeit. Langeweile und Messianismus in späten Texten Kafkas 20.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen: Restaurant Bühne, Kapuzinerstraße 13, 53111 Bonn Samstag, 2. Oktober 2021 9.30-10.20 Uhr Anne Fuchs (Dublin): Posthumane Figurationen der Beschleunigung in Kafkas Betrachtung 10.20-11.10 Uhr Lea Liese (Basel): Philiströses Zeitempfinden und Raubtier-Kapitalismus: Kafkas Arbeits-Tiere 11.10-11.30 Uhr Kaffeepause 11.30-12.20 Uhr David Fuchs (Luxemburg): Hungerkunst als Zeitkunst. Zur ästhetischen Eigenzeitlichkeit der Hungerkünstler -Erzählung Franz Kafkas 12.20 Uhr Abschlussdiskussion Aufgrund der Corona-Hygienevorgaben ist es leider nicht möglich, dass interessierte Gäste vor Ort in Bonn an der Tagung teilnehmen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis. Es besteht aber die Möglichkeit, per Zoom an der Tagung teilzunehmen. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne den Zoom-Zugangslink. Anfragen hierzu bitte an: akling@uni-bonn.de

Theorie in Literatur, AG „Populärkultur(en)“ der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturtheorie, 

Poststrukturalismus, 

Roman

, und 4 weitere

Erstellt am:
17.09.2021

Workshop der AG „Populärkultur(en)“ der Jungen Akademie Zeit: Freitag, 17.9. bis Samstag, 18.9.2021 Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Exposé Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zeichnet sich in der Literaturwissenschaft durch rege Theorie-Diskussionen aus. Hermeneutik und Strukturalismus, Diskursanalyse und Dekonstruktion, Gendertheorie und postkoloniale Literaturwissenschaft streiten darum, ob und wie (literarische) Texte ‚richtig‘ auszulegen seien. Diese literaturtheoretischen Debatten hatten nicht nur ein geschärftes Methodenbewusstsein in der Literaturwissenschaft zur Folge, sie haben auch zu einer Reihe von literarischen Texten geführt, die sich im Rahmen der Fiktion mit den Mechanismen ihrer eigenen interpretatorischen Erschließung auseinandersetzen. Italo Calvinos Se una notte d’inverno un viaggiatore (1979) oder Umberto Ecos Il nome della rosa (1980) greifen poststrukturalistische, rezeptionsästhetische und semiotische Theoriekonzepte auf. David Lodge lässt in Small World (1984) verschiedene Romanfiguren nach verschiedenen theoretischen Ansätzen ‚leben‘. Patricia Duncker greift in Hallucinating Foucault (1996) auf Gedanken der psychoanalytischen Literaturwissenschaft und der Diskursanalyse zurück. Laurent Binet schließlich lässt in La septième fonction du langage (2015) Roland Barthes in Paris ermorden und damit den von Barthes selbst proklamierten ‚Tod des Autors‘ erleiden. Im Rahmen des Workshops wollen wir uns diese und andere Texte ansehen, die Theorie rezipieren und dabei literarisch weiterdenken. Es muss dabei nicht zwangsläufig um Literaturtheorien der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehen, auch frühere literarische Formen der Verarbeitung von Theorie sind denkbar, etwa der Psychoanalyse bei Rilke oder mathematischer Konzepte bei Robert Musil. In verschiedenen Fallstudien wollen wir das Phänomen ‚Theorie im literarischen Text‘ analysieren, dabei untersuchen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich im jeweiligen Umgang mit der Theorie identifizieren lassen, und auch betrachten, wie Theorie in der literarischen Darstellung wiederum selbst konturiert wird. Programm Freitag, 17. September 2021 bis 14:00 Uhr Anreise 14:00-14:30 Uhr Michael Bies (Berlin) und Erik Schilling (München) : Begrüßung und Eröffnung 14:30-15:15 Uhr Michael Bies (Berlin): Literatur in Theorie 15:15-16:00 Uhr Erik Schilling (München): Theorie in Literatur – und Grundzüge einer Literaturtheorie 2. Ordnung 16:00-16:30 Uhr Kaffeepause 16:30-17:15 Uhr Elias Kreuzmair (Greifswald): Körper von Gewicht? Theorie-Figuren bei Thomas Meinecke und Mithu Sanyal 17:15 – 18:00 Uhr Monika Schmitz-Emans (Bochum): Bildtheorie in M. Lentz: Schattenfroh und Innehaben. Schattenfroh und die Bilder ab 18:30 Uhr Gemeinsames Abendessen Samstag, 18. September 2021 9:30-10:15 Uhr Klaus Birnstiel (Greifswald): Schiller auf Tagalog. Übersetzungsprozesse und Theorietransfer in Anette Hugs Wilhelm Tell in Manila 10:15-11:00 Uhr Solvejg Nitzke (Dresden): Über Bäume reden. Nicht so neue Materialismen und was sie in der Literaturwissenschaft zu suchen haben 11:00-11:30 Uhr Kaffeepause 11:30-12:15 Uhr Patrick Durdel (Berlin): Theorie und Liebe in Jeffrey Eugenides’ The Marriage Plot und Dionne Brands Theory 12:15-13:00 Uhr Kai Wiegandt (Berlin): Realismustheorie und -praxis in J.M. Coetzees Elizabeth Costello 13:00-13:30 Uhr Abschlussdiskussion ab 14:00 Uhr Abreise Teilnahme Die Veranstaltung findet in Präsenz statt. Gäste sind herzlich willkommen, es ist jedoch vorab eine Anmeldung per E-Mail erforderlich an: michael.bies@fu-berlin.de oder erik.schilling@lmu.de

eins: zum andern – ein Gesprächsexperiment zwischen Lyrik und Wissenschaft


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
16.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Lyrik allgemein

Erstellt am:
13.09.2021

Die Konferenz akzentuiert das Gespräch zwischen Lyrik und Wissenschaft neu. Zur Debatte stehen die Eigenständigkeit und der Stellenwert von Lyrik im Ensemble der Künste und Medien sowie die Frage, wie Lyrik und Wissenschaft in Zukunft enger institutionell zusammenarbeiten können. Zu Gast sind ca. 90 Personen aus Lyrik und Wissenschaft, um in ganz unterschiedlichen Formaten – vom Vortrag über die Podiumsdiskussion bis zur Performance – ins Gespräch zu kommen. Detailliertes Programm, Veranstaltungsorte und alle weiteren Informationen unter: www.lyrikundwissenschaft.de Eine Anmeldung für externe Konferenzteilnehmende ist erforderlich und möglich ab dem 13. September 2021. Zur Kontaktnachverfolgung werden pro Person Name, Adresse, Mailadresse und Telefonnummer benötigt. Anmeldung über: pr@ojekte.de Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und sind nach der Konferenz auf der Webseite abrufbar. Kuration: Alexander Rudolph / Tristan Marquardt (Mediävistik, LMU München; Lyriker), Christian Metz (NDL, LMU München; Literaturkritiker), Anja Utler (Lyrikerin, Leipzig) Eine Kooperation des Netzwerk Lyrik e. V. mit der Universität Fribourg (CH), der Universität Hamburg, der Universität und dem Literaturhaus Leipzig, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Trier, mit dem Adalbert Stifter Verein, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, dem Kunstverein München, der Stiftung Lyrik Kabinett München sowie der Alexander von Humboldt Stiftung und dem Österreichischen Kulturfonds. PROGRAMM Donnerstag 16.09. 14:00 – 16:00 Bayerische Akademie der Schönen Künste ERÖFFNUNG: Wie aber das Gespräch beginnen? Podiumsdiskussion Tobias Döring, Karin Fellner, Karen Leeder, Uljana Wolf Moderation: Tristan Marquardt / Alexander Rudolph ​ Büro der überflüssigen Worte Poetisch-bürokratisches Projekt Dirk Hülstrunk ​ Narration Und Notwendigkeit | Rhetorische Freiheit (!) | Erholung Lyrikperformance / Musik Lisa Jeschke & Emre Dündar 16:30 – 17:30 Bayerische Akademie der Wissenschaften MODELLBAU: Kooperationsvorbilder historisch und international Vorträge Tobias Bulang, Sofia Gräsberg, Fiona Sampson 16:30 – 17:30 Bayerische Akademie der Schönen Künste SYNERGIEN: Welche Wissenschaften sprechen mit “der”Lyrik? Podiumsdiskussion Sylvia Geist, Klaus Mecke, Katja Mellmann, Daniela Seel Moderation: Andrea Grill 19:00 – 21:00 Bayerische Akademie der Schönen Künste SENSING… I’animot | Archiv | (An-)Bindungen | das Atom | Öffentlichkeit | CO2 Präsentationen Susanne Abel & Sylvia Geist Klaus Mecke & Christiane Heidrich Friederike Reents & Lütfiye Güzel Judith Siegmund & Mara Genschel Peer Trilcke & Brigitte Oleschinski Michael Waltenberger & Mara-Daria Cojocaru Moderation: Anja Utler Freitag 17.09. 10:00 – 12:30 Bayerische Akademie der Wissenschaften Die Redeform ‘Lyrik’ oder Was ist eigentlich poetisch? Austausch und Diskussion Josefine Berkholz, Nico Bleutge, Ricardo Domeneck, Nadja Küchenmeister, Claudia Hillebrandt, Marc Matter, Ralph Müller, Alexandra Tretakov, Frieder von Ammon Moderation: Uljana Wolf 10:00 – 12:30 Bayerische Akademie der Schönen Künste Poetische Praxis: Mehr als Print Auftakt: Wiebke Vorrath Poetische Praxis (1) Visuell Brigitta Falkner, Sabine Mainberger, Cia Rinne 10:00 – 12:30 Lyrik Kabinett Geschenke an die Gegenwart Lubi Barre & Sina Dell’Anno José F.A. Oliver & Kay Wolfinger Özlem Dündar & Katja Friedrichs Slata Roschal & Nora Zapf 14:30 – 16:00 Bayerische Akademie der Wissenschaften Einander lesen (1) Sprachliche Konventionen und Innovationen in Lyrik und Wissenschaft Gespräch Jörg Döring, Steffen Popp, Christian Uetz Einander lesen (2) Vielsprachig denken in Lyrik und Wissenschaft Gespräch Viktor Fritzenkötter, Dagmara Kraus, Cia Rinne 14:30 – 16:00 Bayerische Akademie der Schönen Künste Poetische Praxis (2) Performativ Alessandro de Francesco, Heike Fiedler, Henrik Wehmeier Poetische Praxis (3) Hörbar mündlich Claudia Hillebrandt, Marc Matter, Tanasgol Sabbagh 14:30 – 16:00 Lyrik Kabinett Kompositionen: Was macht eine gute Anthologie aus? Podiumsdiskussion Anna Bers, Matthias Kniep Moderation: Christian Metz 16:30 – 18:00 Bayerische Akademie der Wissenschaften Adressiert & erreicht (1) Erfahrungen aus der Vermittlungspraxis Gespräch Rabea Conrad, Karin Fellner, Irene Pieper ​ Adressiert & erreicht (2) Vom Umgang mit Institutionenskepsis in Lyrik und Wissenschaft Podiumsdiskussion Matthias Fechner, Pola Groß, Swantje Lichtenstein, Christian Schloyer Moderation: Anja Utler 16:30 – 18:00 Bayerische Akademie der Schönen Künste Poetische Praxis (4) Hörbar musikalisch Michael Engelhardt, Rike Scheffler, Frieder von Ammon Poetische Praxis (5) Digital Andreas Bülhoff, Jörg Piringer, Wiebke Vorrath 16:30 – 18:00 Lyrik Kabinett (Nicht) Durchgesetzt! Wie Diskursmacht hergestellt und verhindert wird Podiumsdiskussion Nico Bleutge, Samuel Kramer, Olga Martynova, Ralph Müller Moderation: Florian Kessler 20:00 – 21:00 Bayerische Akademie der Wissenschaften Lyrik Macht Politik Podiumsdiskussion Matthias Fechner, Jo Frank, Heike Paul, Monika Rinck Moderation: Christian Metz 21:30 – 23:00 Kunstverein München Nachtclub – Literatur-Saloon: Lyrisches Standoff Carina Eckl, Susanna Fischerauer, Jakob Liebig, Alina Tempelhoff Moderation: Magdalena Specht Samstag 18.09. 10:00 – 12:30 Sudetendeutsches Haus Inventur: Was wäre besser anders? Podiumsdiskussion Ulrike Draesner, Achim Geisenhanslüke, Ralph Müller, Nora Zapf Moderation: Holger Pils ab 11:30 Next X – Steps, Stationen, Strukturen Moderation: Christian Metz 10:00 – 12:30 Lyrik Kabinett Einander lesen (3) Authentisch ausgedacht und dokumentiert – Wirklichkeitszugriffe in Lyrik und Wissenschaft Gespräch Natalie Binczek, Monika Rinck, André Rudolph ab 11:30 Next X – Steps, Stationen, Strukturen Moderation: Anja Utler 10:00 – 12:30 Kunstverein München Switch! frei dilettiert Präsentation: David Gabriel, Martina Hefter ab 11:30 Next X – Steps, Stationen, Strukturen Moderation: Tristan Marquardt / Alexander Rudolph 14:00 – 15:30 Sudetendeutsches Haus Büro der überflüssigen Worte: Verflüssigung – Interaktives Wortrecycling Poetisch-bürokratisches Projekt Dirk Hülstrunk Sensing… Zukunft Präsentation Daniel Falb & Dana Giesecke ​ „So war’s!“ Berichte & Gespräch Maximilian Mengeringhaus, Ulf Stolterfoht, Saskia Warzecha

Netzwerke im Kulturtransfer, online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
13.09.2021

Netzwerke im Kulturtransfer Interdisziplinäre Online-Tagung am Internationalen Graduiertenkolleg 1956 Kulturtransfer (Freiburg/Moskau) in Zusammenarbeit mit dem SFB 1187 Medien der Kooperation (Siegen) und dem Institut für Medienkultur und Theater (Köln) 30. September – 1. Oktober 2021, online Veranstaltet von Dr. Sebastian Gießmann und Prof. Dr. Stephan Packard Konzeption: Friederike Ahrens, MA., Dr. Sebastian Gießmann und Prof. Dr. Stephan Packard Kulturkontakte und Kulturtransfer finden stets in Netzwerken statt: Sie sind von Beziehungen zwischen einzelnen Vermittler:innenfiguren und vermittelnden Institutionen, von materiellen und konventionellen Handels-, Verkehrs- und Kommunikationswegen, von den transportierten Gegenständen und nomadischen Medien, und von den impliziten Protokollen für jede der einzelnen involvierten Kommunikationen und Kooperationen abhängig. Der in den letzten beiden Jahrzehnten rasante und innovative Fortschritt der Forschung zu Netzwerken in etlichen Disziplinen bietet den Geisteswissenschaften deshalb auch in diesem Bereich neue Herausforderungen und Chancen. Die zweitägige interdisziplinäre Tagung Kulturtransfer in Netzwerken untersucht Prozesse der kulturellen Vermittlung dezidiert mit dem Blick auf jene Netzwerke, die sie ermöglichen und die von ihnen performiert werden. Es gilt, neue Verfahren und Begriffe zu entwickeln, die dem Fortschritt der Netzwerkforschung Rechnung tragen und zugleich grundlegend zum Verständnis gerade grenzüberschreitender kultureller Netzwerke beitragen – von der qualitativen und quantitativen Netzwerkforschung über ANT und AMT bis zu Profilierungen zwischen system.- und netzwerkorientierten Ansätzen. Die Tagung findet vollständig online statt. Bitte melden Sie sich hier kostenlos zur Teilnahme an: kontakt@igk1956.uni-freiburg.de 30. September 9:00 Begrüßungen 9:30 Eröffnungsvortrag: Sebastian Gießmann (Siegen): Morenos Kartierung, Jennings’ Test: Zur geteilten Wissensgeschichte von Netzwerk- und Testgesellschaft 10:30 Keynote I: Betina Hollstein (Bremen): Möglichkeiten und Grenzen der Qualitativen Netzwerkforschung für die Analyse von Kulturtransfers 11:30 Mittagspause 13:00 Regina Schober (Düsseldorf): Netzwerkkonzepte in der US-amerikanischen Literatur: Kulturkontakt und Methodenkritik 13:30 Ann-Marie Riesner (Düsseldorf): Zirkulationen einrichten – zu Konflikt und Kongruenz von materiellen und immateriellen Netzwerken bei Bruno Latour 14:00 Fatima Kastner (Köln): Digitale Globalisierung: Inkludierende Exklusionen in globalen, regionalen und lokalen Netzwerken 14:30 Pause 15:00 Lothar Krempel (Köln): Visualisierung als explorative, multivariate Technologie zur Analyse großer Mengen relationaler Informationen 15:30 Daniela van Geenen (Siegen): Die (fehlende) Reflexivität der Mapping-Software Gephi 16:00 Abendpause 18:00 Keynote II: Amadeo Gandolfo (Berlin): Empire of Cartoons: Building a Transnational Network of Ibero-American Graphic Humor (1940-1990) 19:00 Ende 1. Oktober 9:00 Keynote III: Iris Clemens (Bayreuth): Transfers in Netzwerken am Beispiel transnationaler oder transkultureller Wissensproduktion: eine post-koloniale Perspektive 10:00 Pause 10:30 Irina Pohlan (Mainz): Die Akteur-Netzwerk-Theorie in der Translationswissenschaft 11:00 Stephan Packard (Köln): Nahökologien: Netzwerkeffekte an Systemgrenzen im Kulturtransfer 11:30 Pause 12:00 Sophia Buck (Oxford): Kritik an (journalistischen) Netzwerken. Walter Benjamins Modellierungen russisch-französischer Verflechtungen 12:30 Charlotte Murphy (Freiburg): Staatlich-zivilgesellschaftliche Netzwerke als Kanäle des Transfers von Erinnerungspraktiken zwischen Deutschland und Russland? 13:00 Mittagspause 14:30 Katja Plachov (Freiburg): Die Qualität der Kanten oder: Was hat ein Busfahrer mit dem Nobelpreis zu tun? Methoden der Netzwerkanalyse im biographischen Kontext. 15:00 Larissa Polubojarinova (St. Petersburg): Ivan Turgenev in/und Österreich in 1865-1914: Netzwerke und Kulturtransfers 15:30 Abschlussdiskussion mit Respondenzen von Elisabeth Cheauré (Freiburg) und Johannes Paßmann (Siegen) 16:30 Schluss

Narrative des Humanismus in der Weimarer Republik und im Exil: Zur Aktualität einer kulturpolitischen Herausforderung für Europa


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Erzähltheorie, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

Erstellt am:
13.09.2021

Humanismus früher und heute: Erkenntnisse aus der Literatur der 1920er bis 1940er Jahre Internationale Tagung an der Universität Paderborn Wie haben Intellektuelle und Schriftsteller*innen in historischen Krisenzeiten über Humanismus gedacht? In Zeiten sich verhärtender politischer Fronten, eines wachsenden Rechtspopulismus, der Herausforderungen eines angemessenen Umgangs mit geflüchteten und flüchtenden Menschen, der Pandemie und der Diskussion um eine europäische Wertegemeinschaft sind Fragen nach Menschlichkeit, Empathie und gegenseitiger Verständigung brisanter denn je. Vom 27. bis 29. September greift die internationale Tagung „Narrative des Humanismus in der Weimarer Republik und im Exil: Zur Aktualität einer kulturpolitischen Herausforderung für Europa“ an der Universität Paderborn diese Thematik auf. In Kooperation mit den italienischen Partneruniversitäten Verona und Foggia lädt das Fach Komparatistik am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft alle Interessierten zu der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Tagung ins Jenny-Aloni-Haus auf dem Campus der Universität Paderborn ein. Es wird um vorherige Anmeldungen per E-Mail bei Prof. Dr. Claudia Öhlschläger gebeten: claudia.oehlschlaeger@uni-paderborn.de Die Tagung wird unter Beachtung der zu dem Zeitpunkt gültigen Hygienevorschriften durchgeführt. Aktuelle Informationen sowie das vollständige Programm sind auf der Bereichsseite der Komparatistik bereit gestellt: go.uni-paderborn.de/komparatistik In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen geriet der Humanismus nach dem Vorbild der Antike und der Renaissance in eine Krise. Wie würde seine Neubestimmung nach den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und unter dem Eindruck demokratischer und pazifistischer Vorhaben, aber auch angesichts des sich formierenden italienischen Faschismus und deutschen Nationalsozialismus aussehen können? Das Spektrum der Antworten ist facettenreich. In Beiträgen über Thomas Mann, Heinrich Mann, Erika Mann und Klaus Mann, Ernst Cassirer, Ernst Robert Curtius, Stefan Zweig, Joseph Roth, Helen Wolff und weitere Schriftsteller*innen diskutieren Wissenschaftler*innen aus Italien, Österreich und Deutschland über humanistische Konzepte der Weimarer Republik und des Exils, über deren narrative Gestaltung und ihren jeweiligen interkulturellen Kontext. Was können wir über Humanismus-Konzepte in einer vergangenen historischen Krisenzeit lernen, wie können wir sie für gegenwärtige Problemlagen fruchtbar machen? Diese Fragen stehen im Zentrum der Tagung. Durch die internationale Zusammenarbeit und Verständigung über dieses aktuelle Thema wollen die Organisatoren Prof. Dr. Claudia Öhlschläger (Paderborn), Prof. Dr. Isolde Schiffermüller (Verona), Prof. Dr. Lucia Perrone Capano (Foggia) und Prof. Dr. Arturo Larcati (Verona) den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn befördern. Kontakt: Prof. Dr. Claudia Öhlschläger, Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn, Fon: +49 5251 60-3212 , E-Mail: claudia.oehlschlaeger@uni-paderborn.de Programm: Montag, 27. September 2021 Ab 18:00 Uhr: Empfang und Imbiss im Jenny-Aloni-Haus (Liese-Dreyer-Weg, Campus Universität Paderborn) Dienstag, 28. September 2021 Humanismus-Diskurs und Kulturanthropologie in der Zeit zwischen den Kriegen 9:00 Uhr: Begrüßung (Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften) 9:30 – 10:00 Uhr: Prof. Dr. Gregor Streim (Jena) Ein ‚wahrer klassischer Humanist?’ Thomas Mann und der Humanismus-Diskurs der 1930er/1940er Jahre 10:00 – 10:30 Uhr: PD Dr. Matthias Löwe (Jena) Ernst Cassirer im Kontext zeitgenössischer Humanismus-Varianten 10:30 – 11:00 Uhr: Pause 11:00 – 11:30 Uhr: Dr. Antonio Roselli (Magdeburg) Kulturanthropologischer Humanismus im Kontext 11:30 – 12:15 Uhr: Diskussion Mittagessen Humanistische Essayistik 14:30 – 15:00 Uhr: Prof. Dr. Isolde Schiffermüller (Verona) Narrative des Humanismus in der Essayistik der 1930er Jahre (Ernst Robert Curtius, Werner Jaeger, Exil) 15:00 – 15:30 Uhr: Dr. Elisa Destro (Verona) Ernst Robert Curtius (Bildungskrise und Kulturhass) 15:30 – 16:00 Uhr : Pause 16:00 – 16:30 Uhr: Dr. Gabriella Pelloni (Verona) „Europa wird nur sein, wenn der Humanismus seine Männlichkeit entdeckt.“ Zum Humanismus von Thomas Mann und Klaus Mann 16:30 – 17:15 Uhr: Diskussion 19:30 Uhr: Abendessen im Restaurant Mittwoch, 29. September 2021 Humanismus in der biographischen Essayistik 9:30 – 10:00 Uhr: Prof. Dr. Arturo Larcati (Verona) Stefan Zweigs Projekt einer „Humanisierung der Welt“: Anspruch und Wirklichkeit 10:00 – 10:30 Uhr: Clemens Woldan, M.A. (Salzburg) Humanismus und Humanität im Todesstrafe-Diskurs bei Stefan Zweig 10:30 – 11:00 Uhr: Pause 11:00 – 11:30 Uhr : Simone Lettner, M.A. (Salzburg) Humanismus bei Heinrich Mann (Henri IV.) 11:30 – 12:15 Uhr : Diskussion Mittagessen Humanismus in kleinen kulturpolitischen Formen/Interkultureller Dialog 14:30 – 15:00 Uhr: Prof. Dr. Claudia Öhlschläger (Paderborn) Politisch-humanistische Positionen in Reisenarrativen über Frankreich der 1920/1930er Jahre 15:00 – 15:30 Uhr: Prof. Dr. Lucia Perrone Capano (Foggia) Humanistische Nomadin mit internationalem Blick: Erika Manns kleine kulturpolitische Formen der 1930/1940er Jahre 15:30 – 16:00 Uhr: Diskussion 16:00 – 16:30 Uhr: Dr. Myrtha de Meo-Ehlert (Foggia) Dante als Angelpunkt deutsch-italienischer Kulturbeziehungen 16:30 – 17:00 Uhr: Abschlussdiskussion Ausklang der Veranstaltung