Sektion auf dem XXXVII. Romanistentag: ‚Zwischen den Polen. Europa zwischen Selbst- und Fremdreflexion in den mentalen Begegnungsräumen der Literatur des 18. Jahrhunderts‘ (online)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Französische Literatur, 

Literatur und Philosophie, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

Erstellt am:
04.10.2021

Montag, 4. Oktober 2021 15.30-16.00 Uhr Einführung 16.00-16.30 Uhr Robert Fajen (Halle): Unendliche Annäherungen. Robert Challes Reise nach Indien und in die Karibik (1690-91/1721) 16.30-17.00 Uhr Beatrice Nickel (Bochum): Paradiesische Aufklärung: Europa und die Südsee 17.00-17.30 Uhr Caroline Mannweiler (Mainz): Multiple Vermittlung: Reiseberichte in Übersetzung – am Beispiel Keralios Voyage en Sibérie Dienstag, 5. Oktober 2021 09.00-09.30 Uhr Stephanie Wodianka (Rostock): Im Bilde: Diderots transponierte Begegnungsräume im „Sallon de 1767“ 09.30-10.00 Uhr Tobias Berneiser (Siegen): Paraguay in den Schriften der Lumières: zwischen anti-jesuitischer Polemik und sozialutopischer Projektion 10.00-10.30 Uhr: Kaffeepause 10.30-11.00 Uhr Hans-Jürgen Lüsebrink (Saarbrücken): Interkulturelle Dialogizität in enzyklopädischen Werken des Aufklärungszeitalters und ihren Übersetzungen 11.00-11.30 Uhr Susanne Greilich (Regensburg): Die Enzyklopädie als Begegnungsraum: Frankreich und die Welt in geographischen Wörterbüchern des 18. Jahrhunderts 14.00-14.30 Uhr Cerstin Bauer-Funke (Münster): Interkulturelle Begegnungen in Sades Roman Aline et Valcour ou Le roman philosophique 14.30-15.00 Uhr Pierre Saint-Amand (New Haven): Fiction politique du Huron: L’Ingénu de Voltaire 15.00-15.30 Uhr Ourida Mostefai (Providence): Le refus du progrès et de la civilisation: la figure de l’Hottentot dans le Second Discours de Rousseau 15.30-16.00 Uhr: Kaffeepause 16.00-16.30 Uhr Catriona Seth (Oxford): Rencontres réelles et fictives avec l’Autre dans les œuvres et la vie de Parny 16.30-17.00 Uhr Nikolas Immer (Trier): Literarischer Abolitionismus? Über die französische Rezeption und die deutschen Adaptionen von Jean-François de Saint-Lamberts Ziméo (1769) Mittwoch, 6. Oktober 2021 09.00-09.30 Uhr Carolin Fischer (Pau): Ein persischer Rosengarten in Frankreich 09.30-10.00 Uhr Christina Vogel (Zürich): Das Orientbild in Antoine Gallands Les Mille et une nuits : zwischen Fiktion und Wirklichkeit 10.00-10.30 Uhr: Kaffeepause 10.30-11.00 Uhr Henning Hufnagel (Zürich): Zärtliche Gespenster. Interkulturelle Begegnung und enzyklopädisches Wissen in Jan Potockis Manuscrit trouvé à Saragosse 11.00-11.30 Uhr Schlussdiskussion Bei Interesse senden wir Ihnen gerne die Zoom-Zugangsdaten zu. Bitte schreiben Sie uns hierfür an: henning.hufnagel@uzh.ch und Beatrice.Nickel@ruhr-uni-bochum.de

Hybrid-Workshop „Opferdramaturgie nach dem bürgerlichen Trauerspiel. Zur Viktimologie der Geschlechter in Drama, Libretto und Prosa – 19. Jh. bis zur Gegenwart“, Regionalzentrum Berlin der FernUniversität in Hagen, 8./9. Oktober 2021


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
08.10.2021
Beitrag von:
Anna Maria Spener
Erstellt am:
28.09.2021

EXPOSÉ Im Zeitraum von 1760–1850 werden die Grundlagen noch für gegenwärtige Opferdiskurse gelegt. Sie werden etwa mit Gendersemantiken überformt. Für den engen Verbund zwischen wirkungsmächtigen ästhetischen Strategien und den im gleichen Zeitraum entstehenden neuen Geschlechteranthropologien (Honegger 1991, Kucklick 2008, Tosh 1999/2005) steht das bürgerliche Trauerspiel (Mönch 1993). Es ist Lessing, der insbesondere mit der Emilia Galotti die Dramaturgie des weiblichen Bühnenopfers umprägt, sie geschlechteranthropologisch überformt und wirkungspolitisch ausmünzt. Immer wieder wird die Position des tragischen Helden/der tragischen Heldin eigens im Drama selbst reflektiert, und das nicht zuletzt, indem die tragische Position genderbezogen codiert wird. Seit dem 18. Jahrhundert besetzt auffällig häufig das weibliche Opfer diese Position, komplementär übernimmt männliche Täterschaft die antagonistische Funktion. Zwar hat es tragische Heldinnen oder männliche Täter in der Geschichte der Gattung seit je gegeben. Neu erscheint jedoch die explizite Reflexion der Geschlechtlichkeit in Verbindung mit der tragischen Funktion. Die Dramen selbst bringen die Funktion des tragischen Helden/der tragischen Heldin mit den seinerzeit akuten Diskursen der Geschlechteranthropologie in Verbindung. Lessing prägt ein wirkmächtiges Schema, das sich in mimetischer Anknüpfung oder Konkurrenz in der Dramatik über Lenz, Klinger, Schiller, Gotter, Goethe und Kleist bis hin zu Hebbel, Grillparzer und darüber hinaus fortschreibt. Und er wirkt auf die seinerzeit populäre Dramatik des bürgerlichen Rührstücks à la von Gemmingen, Iffland, Kotzebue u.a. Schließlich wird es die Gattungsgrenze überschreiten: Erzählungen wie Kleists Marquise von O…. , Romane wie Goethes Wahlverwandtschaften oder Fontanes Effi Briest beobachten auf ihre Weise jene Konstellation von Opfer und Drama, wie sie sich ähnlich auch auf der Opernbühne, in Mozarts Don Giovanni bis hin zum Musikdrama Richard Wagners einstellen. Das enge Band zwischen Gender, Tragödie und Opfer zieht sich bis in die Gegenwart hinein, zu Dürrenmatt, Jelinek oder Lars von Trier. Zugespitzt geht es auch darum, zu prüfen, inwiefern und in welchem Ausmaß der gesellschaftliche Wandel in der Reflexion von Geschlechterdifferenzen bis in die Gegenwart hinein auf die nachhaltige Wirksamkeit dieser spezifisch literarischen Opferkonstruktion angewiesen ist. Prof. Dr. Uwe Steiner – Dr. Wim Peeters PROGRAMM FREITAG, 08. OKTOBER 2021 14:00: Begrüßung 14:10 Prof. Dr. Uwe Steiner (Hagen): Lessing und die Folgen 15:10 Anita Martin, M.A. (Bern): „Sobald ein Weib das Opfer wird.“ Über die Theatralität der Schlussbilder in bürgerlichen Trauerspielen Respondenz : Manusch Rimkus 15:50–16:20: Kaffeepause 16:20 Merisa Taranis, M.A. (Stuttgart): „ Du bist nicht sein Erstes – wirst nicht sein letztes Opfer seyn“. Weibliche Viktimologie in Christiane Karoline Schlegels Düval und Charmille (1778) Respondenz : Uwe Steiner> 17:00 Manusch Rimkus, M.A. (Hagen): Warum Emilie darauf wartet „ihre tragische Aufopferung an den Mann zu bringen“ und Eduard aus „übel verstandener Männlichkeit“ Gefühlsäußerungen unterdrückt. Zur Inszenierung der Geschlechtersemantik in Tiecks William Lovell Respondenz : Florian Stegmaier (per Zoom zugeschaltet) 19:30: Gemeinsames Abendessen SAMSTAG, 09. OKTOBER 2021 09:30 Prof. Dr. Kanichiro Omiya (Tokyo): Keynote 1: Hofmannsthals Opferdiskurs im Gespräch über Gedichte und in der Elektra (per Zoom zugeschaltet) 11:00–11:20: Kaffeepause 11:20 Florian Stegmaier, M.A. (Hagen): Für ein Opfer schön genug? Zur Motivation der tragischen Heldin in Friedrich Hebbels Judith (per Zoom zugeschaltet) Respondenz: Irene Husser 12:00 Dr. des Irene Husser (Münster): Männliche Erlösungsphantasien und weibliche Opfer – Geschlecht und Religion im (post-)naturalistischen Drama Respondenz : Kanichiro Omiya (per Zoom zugeschaltet) 12:40–13:40 Mittagslunch 13:40 Dr. Christoph Kucklick (Hamburg): Keynote 2: Die Geburt der negativen Andrologie revisited 15:10–15:30: Kaffeepause 15:30 Dr. Wim Peeters (Hagen): Besuch der alten und jungen Dame bei Dürrenmatt und Lars von Trier und die Opferung einer Ziege bei Albee Respondenz : Rabea Conrad 16:10 Rabea Conrad, M.A. (München): Über Lust und Verlust des (reinen) Opfers. Botho Strauß’ Shakespeare-Übermalung als Anti-Emilia Respondenz : Wim Peeters 16:50 Abschluss Interessierte dürfen sich gern bei Anna Maria Spener ( anna-maria.spener@fernuni-hagen.de ) melden, um die Zoom-Zugangsdaten zu erhalten.

Büchners Dinge. Jahrestagung der Büchner-Gesellschaft, 28.-30.10.21 (Präsenz, Anmeldung bis 01.10.2021)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
28.10.2021
Beitrag von:
Martina Wernli
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
27.09.2021

Eine Veranstaltung der Büchner-Gesellschaft und Forschungsstelle Georg Büchner (Universität Marburg) sowie des Instituts für Deutsche Literatur und ihre Didaktik (Universität Frankfurt) Veranstaltungsort: Universität Frankfurt, Campus Westend, IG-Farben-Gebäude Konzeption: Roland Borgards, Martina Wernli Donnerstag, 28.10.2021 13.30-14.00 Uhr: Begrüßung und Einleitung (Roland Borgards, Martina Wernli) 14.00-15.00 Uhr: Doerte Bischoff: „Schwerter, mit denen Geister kämpfen“. Zur Performativität der Waffen bei Büchner 15.00-15.30 Uhr: Pause 15.30-16.30 Uhr: Peter Schnyder: Bube, Dame, König. Spielkarten und Spieltische bei Büchner 16.30-17.30 Uhr: Esther Köhring: „Streckt Eure Tannenzweige grad vor Euch hin, daß man meint Ihr wärt ein Tannenwald“. Theatralität und Theatralisation der Dinge in Büchners Dramen 17.30-18.00 Uhr: Pause 18.00-19.00 Uhr: Alexander Kling: Vorhang auf. Politische Dinge in Büchners Briefen Freitag, 29.10.2021 09.30-10.30 Uhr: Peter C. Pohl: Über Makkaroni und andere Dinge in Leonce und Lena 10.30-11.30 Uhr: Christiane Holm: Rede und Requisite. Komische Dinge in Büchners Leonce und Lena 11.30-12.00 Uhr: Pause 12.00-13.00 Uhr: Antonia Eder: Porosität. Zur Sehnsucht nach Dinglichkeit und Verdinglichung der Dinge in Büchners Lenz 13.00-14.30 Uhr: Mittagspause 14.30-15.30 Uhr: Magdalena Maria Idzi: Schmuck für Arme. Maries Ohrringe in Georg Büchners Woyzeck 15.30-16.30 Uhr: Michael Niehaus: Sonne, Mond und Sterne. Nahbare Gestirne in Büchners Woyzeck 16.30-17.00 Uhr: Pause 17.00-18.00 Uhr: Alfons Glück: Über Dinge in Büchners Woyzeck [ 18.00-19.00 Uhr: Mitgliederversammlung Büchner-Gesellschaft ] Samstag, 30.10.2021 09.00-10.00 Uhr: Agnes Hoffmann: Unter der Schädeldecke. Büchners Präparate zwischen Pathologie und Poetik 10.00-11.00 Uhr: Elisabeth Flucher: Menschen als Dinge. Fragmentierte Körper und ihre Semiotik in Büchners Dramen 11.00-11.30 Uhr: Pause 11.30-12.30 Uhr: Rudolf Drux: Drehorgel bzw. Leierkasten. Ein musikästhetisches ‚Unding‘ als ‚Daseinsmetapher‘ bei G. Büchner und Zeitgenossen 12:30-13:00 Uhr: Abschluss und Ausblick Wegen der Hygiene-Vorschriften ist eine Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz zwingend erforderlich. Anmeldungen bis zum 1.10.2021 per Mail an Borgards@lingua.uni-frankfurt.de

Von einem Blatt auf „Vrony´s Grab“ bis zur „Stauffer-Mühle“. Neue Beiträge zu Johanna Spyri (1827-1901). 21.–23. Oktober 2021 (digital)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
21.10.2021
Beitrag von:
Martina Wernli
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
27.09.2021

Donnerstag, 21.10.21 Kontexte 10:00 Begrüßung, Einführung: Martina Wernli (Mainz/Frankfurt), Christine Lötscher (Zürich) 10:30 Maria Becker (Sikjm Zürich): Das Johanna Spyri-Archiv in Zürich: Einblicke in den Bestand des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM 11:30 Felix Giesa (Frankfurt): Gritlis Kinder . Über Johanna Spyris kinderliterarisches Schreiben (jenseits von Heidi ) 13:30 Jana Mikota (Siegen): Johanna Spyris Sina : Studierte Mädchen in der Literatur um 1900 14:30 Sigrid Nieberle, Linda Leskau (Dortmund): Kanonisierung/ Popularisierung ( Heidi ) 15:30 Stefanie Heine (Kopenhagen): „Re-created“: Heidi und ihre amerikanischen Übersetzerinnen 16:30 Peter O. Büttner (Zürich): Verehrt und bewundert: Johanna Spyris letzten Jahre Freitag, 22.10.21 Neue Lektüren 10:00 Sonja Klimek (Kiel): „Geschichten für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben“. Mehrfachadressierung bei Johanna Spyri 11:00 Malika Maskarinec (Bern): Das Buch als Mutterersatz: Das Werk Johanna Spyris im Kontext der Mädchenliteratur des 19. Jahrhunderts 12:00 Martina Wernli (Frankfurt/Mainz): Männlichkeit im Werk Johanna Spyris 14:00 Esther Köhring (Frankfurt): Tiere und Raum bei Spyri 15:00 Christine Lötscher (Zürich): Blumenmädchen, Mädchenblumen: Neomaterialistische Spyri-Lektüren 16:00 Kathrin Lang (Frankfurt): „Ich wollte in einem schönen Garten sitzen, wo die fremden Blumen duften, und eine Harfe wollte ich haben, dann würde ich schöne Lieder machen und singen den ganzen Tag“. Musik und Heil(ung) in Johanna Spyris Werk 17:00 Harm-Peer Zimmermann (Zürich): Heimat als Leerstelle. Und zwei Kinder aus Eden: Heidi und Goldmarie Samstag, 23.10.21 Bild und Medienwelten 10:00 Anna Lehninger (Zürich): Bilder von Heimatsuche und Gottvertrauen. Illustrationen in Johanna Spyris Erzählungen in Schweizer Jugendschriften der 1930er-1950er Jahre 11:00 Julia Stetter (Bochum): Materialität des Stadt-Land-Gegensatzes in Johanna Spyris Heidi -Romanen und der Heidi -Zeichentrickserie von Hayao Miyazaki und Isao Takahata 12:15 Johannes Binotto (Luzern): Echos, Projektionen: Heidis Wanderjahre in Kino und Fernsehen 13:15 Abschluss der Tagung Konzept und Kontakt für die Anmeldung (Zoom-Link): Prof. Dr. Christine Lötscher (Universität Zürich) christine.loetscher@uzh.ch und PD Dr. Martina Wernli (Universität Mainz und Frankfurt a.M.) mwernli@uni-mainz.de

Workshop Rhetorik und Transzendenz, Martin-Lurther-Universität Halle-Wittenberg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.09.2021
Beitrag von:
Robert Buch
Forschungsgebiete

Hermeneutik, 

Literatur und Theologie/Religionswissenschaften, 

Rhetorik

Erstellt am:
28.09.2021

Donnerstag, 30. September 9:00-9:30 Begrüßung 9:30-10:30 Gemeinsame Lektüre und Diskussion: Paul Ricœur, »Gott nennen« 11:000-13:00 Mike Rottmann (Halle): Rudolf Ottos romantische Wissenschaft Stefanie Burkhardt (Erlangen-Nürnberg): Mircea Eliades »kreative Hermeneutik« Mittagspause 14:30-16:30 Hanna Miethner (Berlin): Populäre Rhetorik in der Predigt? Wie die Homiletik um 1800 populär sein will Korbinian Lindel (Erlangen-Nürnberg): Dekondeszendenz, ›Herablassung‹. Zur Rhetorik der Offenbarung in der deutschen Aufklärung Pause 17:00-18:00 Jacob Heller (Halle): Die Kritik romantischer Ironie aus spätromantischer Perspektive: Friedrich Schlegels Vorlesungen zur Philosophie der Sprache und des Wortes 18:00-19:00 Zweite gemeinsame Lektüre und Diskussion: Peter Sloterdijk, Den Himmel zum Sprechen bringen (Kapitel 8 »Die theopoetische Differenz«) Freitag, 1. Oktober 2021 9:00-10:00 Dritte gemeinsame Lektüre und Diskussion: Hans Blumenberg, »Anthropologische Annäherungen an die Aktualität der Rhetorik« 10:30-12:30 Lea Weber (Halle): Zwischen Poesie und Schweigen. Mystische Elemente im lyrischen Œuvre Alejandra Pizarniks Milena Maren Röthig (Hildesheim): »Den transzendenzverriegelten Alltag aufbrechen.« Spiritualität in der Gegenwartsliteratur des 21. Jahrhunderts 14:00-16:00 Michael Berger (Wien): Poetik des Enthüllens. Zur Präsenz des Heiligen in den Legenden Konrads von Würzburg Anita Martin (Bern): Szenen des Sakralen. Heiligendramen um 1800 16:30-18:30 Amrei Kempendorf (Berlin): Weltliche und geistliche Sphären in der sozialen Predigt des 19. Jahrhunderts Konstantin Sacher (Leipzig), Zum Transzendenzbezug in politischer Rhetorik der Gegenwart. Frank-Walter Steinmeiers »Mutreden« Teilnahme nur nach Anmeldung. Bei Interesse schreiben Sie bitte an Robert.Buch@germanistik.uni-halle.de

Sektion Romanistentag 2021: Europäische Ästhetik(en). Körperbilder in Kunst und Literatur zwischen europäischem Kanon und regionalen Heterodoxien (13.-17. Jahrhundert), Göttingen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Französische Literatur, 

Italienische Literatur, 

Spanische Literatur

, und 10 weitere

Erstellt am:
27.09.2021

Die Sektion findet im Hybridmodus an der Universität Göttingen statt: Adresse: Georg-August-Universität Göttingen, Verfügungsgebäude, Platz der Göttinger sieben 7, Raum 0.111 Zoom-Link: uni-bonn.zoom.us/j/99101412755 Programm Montag/Lundi, 4/10/2021 Einführung durch die OrganisatorInnen/Mot d’accueil 13.00 Uhr – 15.00 Uhr I : (Digitale) Körperbiler zwischen Schönheit und Hässlichkeit/Images (numériques) du corps entre beauté et laideur Moderation/présidence : Sofina Dembruk 13.30-14.00 : Prof. Dr. Folke Gernert (U Trier) – Schönheit und Hässlichkeit des lesbaren Körpers. Physionomie im frühneuzeitlichen Frankreich 14.00-14.30 : Greta Lansen (U Bonn) – Subversive Wirkungspotentiale des Hässlichen in La pícara Justina (1605) 14.30-15.00 : Prof. Dr. Gernert/Dr. Hinzmann/Prof. Dr. Schöch (U Trier) – Körperbilder digital : Strategien zur Identifikation literarischer Figurenbeschreibungen (Methoden der Körpererfassung) 15.00 Uhr – 15.30 Uhr Kaffeepause/Pause-café II: Von dicken und mächtigen Körpern/Des corps gros et puissants Moderation/présidence : Claudia Jacobi 15.30- 16.00: Prof. Dr. Christine Ott (U Frankfurt) – Körper von Gewicht : Prolegomena zu einer Literaturgeschichte des dicken Körpers 16.00-16.30 : Andrea Baldan (U Frankfurt) – Der fette Monarch : Darstellungen des Schlaraffenlandkönigs in der französischen und italienischen Literatur (15.-17. Jh.) 16-30-17.00 : Dr. Fabienne Huguenin ( MUT Tübingen) – Frauen der Macht. Ästhetische Paradoxien in Herrscherinnenporträts 17.00 Uhr – 17.15 Uhr Kaffeepause/Pause-café III. Der Körper der Anderen/ Le corps de l’Autre Moderation/présidence : Marco A. Cristalli (Marburg) 17.15-17.45: Dr. Romana Radlwimmer (U Tübingen) – Biopolitische Interventionen in Chroniken und Bildern der Romania 17.45-18.15: Dr. Jonas Hock (U Regensburg) – « Bianca nel latteo sen, vermiglia in volto ». Sitti Maani zwischen Europäisierung und Exotisierung in della Valles Viaggi un 18.15 Uhr – 20.00 Uhr Umtrunk/Pot d’accueil Dienstag/Mardi, 05/10/21 IV. Der Körper zwischen den Geschlechtern/ Le corps entre les genres Moderation/présidence : Dr. Ioana Manea, Sofina Dembruk 9.30-10.00 : Prof. Dr. Daniele Maira (U Göttingen) – Plus femme que les femmes elles-mêmes : pour une typologie de la féminité masculine d’après les traités de physionomie 10.30-11.00 : Dr. Alexandra Ilina (U Bukarest) – La découverte du corps de Narcisse dans les textes, manuscrits et imprimés français (XIIe – XVIe s.) 11.00-11.30 : Dr. Manuel Mühlbacher ( LMU München) – Die Metamorphosen des Polyphem. Ein behaarter Männerkörper in der italienischen Literatur der Frühen Neuzeit 11.30 Uhr -12.30 Uhr DRV -Plenum 12.30 Uhr – 14.00 Uhr Mittagspause/Pause-midi V. Ästhetik und Poetik des versehrten Körpers/L’esthétique et poétique du corps mutilé Moderation/présidence : Sofina Dembruk, Dr. Ioana Manea 14.00-14.30 : Prof. Dr. Björn Reich (HU Berlin) – Verstümmelung und Blindheit in den Exempeln Konrads von Ammenhausen 14.30-15.00 : Katharina Rempe (U Osnabrück)/ Marco A. Cristalli (U Marburg)/ Moritz Rauchhaus (U Berlin) – Geschundene Körper bei Boccaccio und Marguerite de Navarre 15.00-15.30 : Jeannie Croset (U Grenoble Alpes) – Laideur anatomiques du corps féminin : quelle influence des blasons et contre-blasons dans la poésie satirique de Charles de Sigogne ? 15.30 Uhr – 17.00 Uhr Pause 17.00 Uhr – 20.00 Uhr Eröffungsveranstaltung online Gemeinsames Abendessen in der /Dîner à la ,Scharwache‘ Bullerjahn Göttingen Mittwoch/Mercredi, 6/10/2021 VI. Der inszenierte Körper/ Le corps mis en scène Moderation/présidence : Claudia Jacobi, Dr. Olivier Chiquet 9.00-9.30 : Prof. Dr. Hendrik Schlieper (U Paderborn) – Der schöne Schurke : Tirsos burlador als körpergeschichtliche Gründungsfigur 9.30-10.00 : Mélanie Fruitier (U du Littoral Côte d’Opale) – À la croisée des siècles : le double héritage médiéval des comédies françaises de la Renaissance sur la perception du corps de la femme 10.00 Uhr – 10.15 Uhr Kaffeepause VII. Der beschämte Körper/ Nudité et corps honteux Moderation/présidence : Claudia Jacobi 10.15-10.45 : Dr. Daniel Fliege (HU Berlin) – « L’homme innocent à honte n’est tenu ». La difinition de vray amour par dixains de Marguerite de Navarre, la question de la nudité et les Libertins spirituels 10.45-11.15 : Dr. Cora Rok (U Bonn/Trier) – Scham und Schambekundung. Körperliche Manifestation eines Affekts in der französischen Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts Plenum 11.30 Uhr – 12. 30 Uhr Mittagspause 12.30 – 14.00 VII. Der Körper in christlicher Perspektive/Le corps chrétien Moderation/présidence : Dr. Olivier Chiquet, Dr. Daniel Fliege 14.00-14.30 : Charlotte Chennetier (U Montpellier) – L’harmonie de la chair : le mythe d’Orphée et le corps des saints dans les Stromes sacrées d ‘André Valladier 14.30-15.00: Sarra Mezhoud (U Paris 1 Panthéon-Sorbonne) – Maculer l’imago dei. Le corps tatoué dans l’iconographie chrétienne : étude du Couronnement d’épines de Jörg Breu l’Ancien (1501) 15.30-16.00 : Hippolyte Doyen (U Lorraine/ ICP ) – Dire le corps anéanti : la poésie mystique et les paradoxes de la représentation du corps dans les recueils de Claude Hopil et de Jean Auvray Verabschiedung durch die OrganisatorInnen Donnerstag/Jeudi, 07/10/21 11.30-12.30 Plenum Nachwuchswissenschaftler (online) Organisationsteam: Sofina Dembruk, Olivier Chiquet, Claudia Jacobi, Ioana Manea

Liberalismus (Be-)denken. Konzepte europäischer Identität im frühen 20. Jahrhundert, Heidelberg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Italienische Literatur, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie)

, und 3 weitere

Erstellt am:
27.09.2021

Journée d’étude des internationalen Forschungsprojekts (Re)Penser le libéralisme: Les idées d’Europe (1900–1950) Liberalismus (Be-)denken. Konzepte europäischer Identität im frühen 20. Jahrhundert Die Frage einer europäischen Identität wurde in den Intellektuellendiskursen des frühen 20. Jahrhunderts länderübergreifend kontrovers diskutiert. Besonders nach dem Ersten Weltkrieg zirkulierten dabei in großer Zahl politische, gesellschaftliche und kulturelle Europa-Konzepte, die den Liberalismus problematisierten oder sich dezidiert gegen liberale Ideen richteten, keinesfalls als hell leuchtende Vorläufer der Europäischen Union gelten können und in der Forschung bislang unterrepräsentiert sind. Die internationale und interdisziplinäre Journée d’étude untersucht, wie Intellektuelle unterschiedlicher Profession und Nationalität europäische Identität(en) in fachwissenschaftlichen, essayistischen und weltanschauungsliterarischen Texten zwischen 1900 und 1950 entwerfen. Ihre Auseinandersetzung mit liberalen Denktraditionen steht dabei ebenso im Fokus wie die intellektuellen Konstellationen, politisch-kulturellen Kontexte und spezifischen Schreibweisen der heterogenen Europa-Entwürfe. Die Journée d’étude ist Teil eines internationalen Forschungsprojekts der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ( Prof. Dr. Barbara Beßlich ) in Kooperation mit der Sorbonne Université Paris ( Prof. Dr. Olivier Agard ) und der Università Ca’ Foscari Venezia ( Prof. Dr. Cristina Fossaluzza ) und wird gefördert durch das Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne ( CIERA ). Programm Donnerstag, den 30. September 2021 14.30 Uhr Prof. Dr. Olivier Agard (Paris), Prof. Dr. Barbara Beßlich (Heidelberg), Prof. Dr. Cristina Fossaluzza (Venezia): Begrüßung und thematische Einführung Moderation: Prof. Dr. Barbara Beßlich (Heidelberg) 14.45 Uhr Prof. Dr. Maurizio Pirro (Milano): Theodor Lessings Europa-Bild im Kontext seiner kulturkritischen Schriften 15.30 Uhr Prof. Dr. Anne Kraume (Konstanz): Europa und die kulturelle Verspätung Spaniens bei Ernst Robert Curtius und Américo Castro. Anmerkungen zu einer freundschaftlichen Debatte 16.15 Uhr Kaffeepause Moderation: Prof. Dr. Cristina Fossaluzza (Venezia): 16.45 Uhr Tillmann Heise (M.A.) (Heidelberg): Dorische Welt – Dorisches Europa? Ästhetischer Aristokratismus zwischen Poetologie und Weltanschauung in Gottfried Benns Essayistik 1933/34 17.30 Uhr Bérénice Palaric (M.A.) (Paris): Der Begriff des „Europäismus“ in Ernst Troeltschs Spätwerk (1917– 1923). Ein kulturpolitischer Vorschlag in der pluralistischen Moderne 18.15 Uhr Prof. Dr. Thomas Keller (Aix-en-Provence): Europa als dritter Weg. Die Nonkonformisten der 1930er Jahre 19.00 Uhr Apéro in der Akademie 20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen im Restaurant Freitag, 1. Oktober 2021 Moderation: PD Dr. Bernhard Walcher (Heidelberg) 9.30 Uhr Tobias Wissinger (M.A.) (Berlin/Heidelberg): Thomas Manns Essayistik der Jahre 1918‒1926. Als Europäer auf der Suche nach der Einheit in der Vielfalt? 10.15 Uhr Prof. Dr. Cristina Fossaluzza (Venezia): Giuseppe Antonio Borgeses kulturkritische Auseinandersetz- ung mit Europa 11.00 Uhr Kaffeepause Moderation: Prof. Dr. Anne Kraume (Konstanz) 11.30 Uhr Prof. Dr. Daniel Winkler (Heidelberg): Austromarxismus in Südosteuropa? Zum Triestiner Sozialisten und Exilanten Valentino Pittoni 12.15 Uhr Prof. Dr. Tomislav Zelic (Zadar): Mediterraner Liberalismus in Mitteleuropa am Vorabend des Ersten Weltkriegs 13.00 Uhr Mittagspause Moderation: Prof. Dr. Olivier Agard (Paris) 14.30 Uhr PD Dr. Bernhard Walcher (Heidelberg): „Im Schatten gigantischer Bedrohungen“. Rasse und Nation, Geschichte und Geographie in Kasimir Edschmids Europa-Konzepten zur Zeit der Weimarer Republik und nach dem Zweiten Weltkrieg 15.15 Uhr Prof. Dr. Aleš Urválek (Brno): Gute und böse Europäer revisited: Europamemoiren von Richard Couden hove-Kalergi und Karl Anton Rohan 16.00 Uhr Abschlussdiskussion Tagungsort: Heidelberger Akademie der Wissenschaften Karlstr. 4 69117 Heidelberg Kontakt: Prof. Dr. Barbara Beßlich ( barbara.besslich@gs.uni-heidelberg.de , sekretariat.besslich@gs.uni- heidelberg.de ) Mit freundlicher Unterstützung und in Kooperation mit dem CIERA, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Sorbonne Université Paris, der Università Ca’Foscari Venezia und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Sektion des Romanistentags 2021: Ost und West in der Romania. Globale und regionale Vernetzungen der rumänischen Literaturen (FU Berlin & online)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.10.2021
Beitrag von:
Iulia Dondorici
Forschungsgebiete

Südosteuropäische Literatur (Albanien, Balkanstaaten, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Türkei)

Erstellt am:
26.09.2021

Montag, 4.10.2021 10:00 – 10:20 Begrüßung der Teilnehmer*innen und Einführung Transnationale Perspektiven auf ‚rumänische‘ Literaturen (I) / Perspective transnaționale asupra literaturilor ‚române‘ (I) 10:20 – 10:40 Andrei Terian (Universität Lucian Blaga Sibiu): „Matrice culturală versus model cultural: două concepte pentru o istorie transnațională a literaturii române“ 10:40 – 11:00 Ileana-Alexandra Orlich (Arizona State University SUA): „East of the West: Politicizing the Western Canon in the Romanian Theatre“ 11:00 – 11:20 Diskussionsrunde / Discussion 11:20 – 11:30 Pause 11:30 – 11:50 Susanne Zepp-Zwirner (Freie Universität Berlin): „Sprache, Text, Geschichtserfahrung: Überlegungen zu den rumänisch-jüdischen Literaturen“ 11:50 – 12:10 Kirsten von Hagen (Universität Gießen): „Anna de Noailles: Mittlerin zwischen den Kulturen und Akteurin der Moderne“ 12:10 – 12:30 Ana-Stanca Tabarasi-Hoffmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): „Jean Alexandre Cantacuzène – ein adeliger Kulturvermittler zwischen Deutschland, Frankreich und Rumänien“ 12:30 – 13:00 Diskussionsrunde / Discussion 13:00 – 14:00 Mittagspause / Lunch Break Dossier Matei Vișniec 14:00 – 14:20 Svitlana Kovalova (Université Paris 8): « Matéi Visniec : l’écriture entre l’Est et l’Ouest » 14:20 – 14:40 Crina Bud (York Universität Toronto): « Matei Visniec – le théâtre décomposé et les frontières recomposées » 14:40 – 15:20 Diskussionsrunde / Discussion 15:20 – 15:30 Pause III. Transnationale Perspektiven auf ‚rumänische‘ Literaturen (II) / transnational Perspectives on ‚romanian‘ literatures (II) 15:30 – 15:50 Nicola Perencin (Università di Padova): „Lazăr Șăineanu and Folklore: the Transnational Research of a European Scholar“ 15:50 – 16:10 Raluca Petrescu (Université de Grenoble-Alpes): „ Close Your Eyes and You will See the City : Transnational and Regional Networks in Iordan Chimet’s Poetic Novel“ 16:10 – 16:30 Diskussionsrunde / Discussion 16:30 – 16:40 Pause SÜDOSTEUROPÄISCHE LITERATUREN / LITERATURI SUD-EST-EUROPENE 16:40 – 17:00 Florin Cioban (ELTE Budapest / Universität Oradea): „Literatura contemporană a românilor din Ungaria – o frântură de literatură română la vest, cu privirile înspre est“ 17:00 – 17:20 Sorin D. Vintilă (Universität Novi Sad): „Bilingvism, discurs literar și estetică: Herta Müller și Győrgy Dragomán“ 17:20 – 17:40 Diskussionsrunde / Discussion Dienstag, 5.10.2021 RÉCEPTION ET CIRCULATION DES ÉCRIVAINS FRANCOPHONES 9:00 – 9:20 Frédérica Zephir (Université de Nice): « De la lumière à l’ombre : l’œuvre de Panaït Istrati au regard de la presse française de l’entre-deux-guerres » 9:20 – 9:40 Iulia Dondorici (Freie Universität Berlin): « La réception des écrivains francophones d’avant-garde en Roumanie » 9:40 – 10:00 Diskussionsrunde / Discussion 10:00 – 10.10 Pause Dossier Gherasim Luca 10:10 – 10:30 Fatma Belhedi (Université Paris Nanterre / Université de Tunis): « Corres-pondance avec Tilo Wenner : Gherasim Luca et la poésie en faveur de l’‚amitié-à-distance‘ » 10:30 – 10:50 Christina Vogel (Universität Zürich): « Gherasim Luca : à la recherche d’une langue nouvelle » 10:50 – 11:20 Diskussionsrunde / Discussion 11:20 – 11:30 Pause 11:30 – 12:30 PLENUM des Kongresses / plenary lecture 12:30 – 14:00 Mittagspause / Lunch Break JENSEITS VON ‚OST‘ UND ‚WEST‘: Literaturen und Künste in Bewegung / DINCOLO DE ‚EST‘ SI ‚VEST‘: LITERATURI ȘI ARTE ÎN MIȘCARE 14:00 – 14:20 Alexander Wöll (Universität Potsdam): „Mythos und Wirklichkeit: Mircea Eliade und die russische Literaturwissenschaft“ 14:20 – 14:40 Isabel Richter (Freie Universität Berlin): „Emeric Marcier: Wandeln zwischen Welten und die Zukunft der Erinnerung. Reichweiten eines Künstlers und seiner Werke (Rumänien, Italien, Frankreich, Portugal, Brasilien 1935-1990)“ 14:40 – 15:00 Diskussionsrunde / Discussion 15:00 – 15:10 Pause REGIUNI, SPAȚII, PERSONAJE / REGIONS, SPACES, CHARACTERS 15: 10 – 15:30 Alina Bako (Universität Lucian Blaga Sibiu): „Spațiul germanic reflectat în scrierile lui Liviu Rebreanu. De la hartă la ficțiune“ 15:30 – 15:50 Manuela Boatcă (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) & Anca Pârvulescu (Washington University Saint Louis): „Minor characters in minor literatures: Romani labor in Rebreanu’s inter-imperial novel Ion (1920)“ 15:50 – 16:10 Alina Pavelescu (Arhivele Naționale Române Bukarest) „ Izvor. Țara sălciilor. Imaginea lumii rurale românești în opera Marthei Bibescu“ 16:10 –16:30 Diskussionsrunde / Discussion 16:30 – 17:00 Pause 17:00 Eröffnungsveranstaltung des Kongresses / Congress opening event Mittwoch, 6.10.2021 ‚RUMÄNISCHE‘ LITERATUREN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM / LITERATURI ‚române‘ în spațiul de limbă germană 9:00 – 9:20 Nicoleta Enciu (Goethe-Universität Frankfurt) : „Neue literarische Stimmen aus der Republik Moldau — Liliana Corobca und Tatiana Țîbuleac in deutscher Übersetzung“ 9:20 – 9:40 Valeska Bopp-Filimonov (Friedrich-Schiller-Universität Jena): „Abschied von den Eltern oder literarisches ZwischenWeltenSchreiben bei Carmen-Francesca Banciu und Daniel Marius Popescu“ 9:40 – 10:00 Gundel Große (Friedrich-Schiller-Universität Jena): „Transkulturalität. Carmen Francesca Banciu: Ich gehöre sowohl zur rumänischen Literatur, als auch zur deutschen .“ 10:00 – 10:20 Diskussionsrunde / Discussion 10:20 – 10:30 Pause Schreiben der Wahrheit an die Welt 10:30 – 10:50 Matei Chihaia (Bergische Universität Wuppertal): „Auf der Suche nach der verlorenen Sprache. Marcel Proust in der rumänischen Lager-Erinnerungsliteratur“ 10:50 –11:10 Romanița Constantinescu (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitatea din București): „Missachtung des Eisernen Vorhangs: osteuropäische Literatur mit moralischer Appellfunktion in westlicher Übersetzung. Der Fall Paul Goma” 11:10 –11:30 Diskussionsrunde / Discussion 11:30 – 12:30 PLENUM des Kongresses / plenary lecture 12:30 – 14:00 Mittagspause / Lunch Break Über Grenzen Hinweg über-setzen / Tra-Ducând în Pofida GranițeLOR 14:00 – 14:20 Federico Donatiello (Università di Padova): „Civilizaţia traducerii şi spiritul romanic: Alexandru Ciorănescu, traductolog şi traducător“ 14:20 – 14:40 Iulia-Mihaela Cosma (Università di Padova): „New Directions in Romanian Studies on Nineteen Century’s Literary Production: Translation History and Multilingual Philology“ 14:40 – 15:10 Diskussionsrunde / Discussion 15:10 – 15:30 Pause teorII franceze în critica literară românească / Importation de THÉORIES FRANçAISES dans la critique littéraire roumaine 15:30 – 15:50 Gina Puică (Chernivetskyi Natsionalnyi Universytet imeni Yuriia Fedkovycha, Universitatea „Ștefan cel Mare” Suceava): « Emil Cioran, Theodor Cazaban. Parentés antimodernes » 15:50 – 16:10 Cătălin M. Constantinescu (Universitatea Alexandru Ioan Cuza Iași): „Receptarea Antidoturilor lui Eugène Ionesco în România“ 16:10 – 16:30 Józefina ŚWIĘCICKA (Babeș-Bolyai Universität Cluj): « Le champ littéraire roumain des années 1980. Possibilités et difficultés de l’application des idées de Pierre Bourdieu dans la réalité socio-économique de la fin de période communiste en Roumanie » 16:30 – 17:00 Diskussionsrunde / Discussion 70:00 – 17:30 Abschlussdiskussion / Final discussion, conclusions Die Tagung findet im hybriden Format statt (FU Berlin und online über Webex) statt. Externe Zuhörende sind im analogen wie digitalen Raum herzlich willkommen und werden gebeten sich per Mail an dondorici@zedat.fu-berlin.de anzumelden.

Schreibarten im Umbruch. Stildiskurse im 18. Jahrhundert


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
06.10.2021
Beitrag von:
Kathrin Wittler
Forschungsgebiete

Nordeuropäische Literatur (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland), 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur aus Großbritannien und Irland

, und 8 weitere

Erstellt am:
24.09.2021

Internationale Tagung am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, 6. bis 8. Oktober 2021 Organisiert von Eva Axer (ZfL Berlin), Annika Hildebrandt (Universität Siegen) und Kathrin Wittler (Freie Universität Berlin) Ausgangspunkt der Tagung ist die Beobachtung, dass sich im Nachdenken über Schreibweisen und Schreibarten im 18. Jahrhundert eine Neujustierung der Stilkategorie abzeichnet. Um 1750 wird der Stil aus dem rhetorischen System herausgelöst und zu einem vieldeutigen Konzept ausgebaut. Hatte man zuvor schematisch genus sublime , genus mediocre und genus humile unterschieden, identifiziert man nun naive und scherzhafte (frz. naïf , gracieux ), launische (engl. humour ) und kräftige Schreibarten, die zum Gegenstand ästhetischer Reflexion werden. So vollzieht sich eine Pluralisierung, Historisierung und Individualisierung des Stils, die ihm neue literatur- und kulturtheoretische Anwendungsbereiche eröffnet. In gesellschaftstheoretischen Diskursen wird er zum Beispiel als sprachlicher Index für politische und kulturelle Gemeinschaft diskutiert. Damit in Verbindung steht ein wachsendes Bewusstsein für den Eigensinn von Sprachen, das sich in der Übersetzungsreflexion niederschlägt. Am Stil werden Probleme der Übertragung verhandelt, die auch für den Austausch zwischen medialen Formationen relevant werden (z.B. Text/Musik, Mündlichkeit/Schriftlichkeit). Diese Bewegungen zwischen Sprachen, Literaturen, Medien und semantischen Feldern erschließt die Tagung, indem sie europäische Vergleichshorizonte eröffnet und Literatur- mit Sprachwissenschaft verbindet. Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Tagung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Pandemiebedingt ist die Präsenz vor Ort auf die eingeladenen Tagungsteilnehmer*innen beschränkt. Für interessierte Gäste ist eine Online-Teilnahme möglich. Wenn Sie sich als Gast per Zoom zuschalten möchten, melden Sie sich bitte bis 4. Oktober 2021 an bei: webredaktion@zfl-berlin.org . Programm Mittwoch, 6.10.2021 13.00–13.30 Begrüßung und Einführung (Eva Axer, Annika Hildebrandt, Kathrin Wittler) 13.30–15.00 Stildiskurse, Stilvergleiche Michael Gamper (Freie Universität Berlin): Stilübertragungen. Prosabildung als Stilkomparatistik in Herders frühen Schriften Dietmar Till (Universität Tübingen): Hugh Blairs Stilanalysen und das Konzept der belletristic rhetoric 15.30–16.30 Theorie und Poetik des Stils: LEKTÜRE-WORKSHOPS (nichtöffentlich) Sina Dell’Anno/Emmanuel Heman (Universität Basel): »der Styl des Sokrates«: Johann Georg Hamanns monströse Schreibart zwischen Zitationismus und Individualität Roland Spalinger (Universität Bern): Stil der ästhetischen Erkenntnis. Johann Georg Sulzer 17.00–17.45 Stil und Gattungspoetik Karin Kukkonen (Universität Oslo): Die Wahrnehmung des Inneren: Stil in der Romanpoetik Donnerstag, 7.10.2021 9.00–10.30 Tonqualitäten und Medientransfer Yael Sela Teichler (The Open University of Israel): Found in Translation: Moses Mendelssohn and the Discourse of Biblical Poetry Elisa Ronzheimer (Universität Bielefeld): Ton und Stil. Überlegungen zu einer intermedialen Schnittstelle im Stildiskurs des 18. Jahrhunderts 11.00–12.30 Stilqualitäten und Stilprinzipien Cornelia Zumbusch (Universität Hamburg): Mit Nachdruck. Zur emphasis als Figur und Schreibart Caroline Torra-Mattenklott (Universität Aachen): Reichtum an Worten und Lakonie des Ausdrucks. Zur Theorie des körnigen Stils 14.00–15.30 Individualisierung des Stils? Dirk Oschmann (Universität Leipzig): Natürliche Ordnung? Lichtenbergs Sprachreflexionen zwischen »Nomenklatur« und »Stil« Kira Louisa Künstler (Freie Universität Berlin): »Kennt kein Gesetz als jedes Augenblicks Laune«? Christoph Martin Wielands Versepos Der neue Amadis (1771) 16.00–17.30 Individualstil und Stilwandel Jan Oliver Jost-Fritz (East Tennessee State University): Stil und energeia. Stilimplikationen der Kürze zwischen Rhetorik und Ästhetik Joel Lande (Princeton University): Handschrift und Hochstapler. Zu Goethes Groß-Cophta Freitag, 8.10.2021 9.00–10.30 Stil im Kulturtransfer I Valérie Leyh (Université de Namur): Goût, manière und esprit. Jean-François Marmontels Ansichten zum Stil und ihre Rezeption im deutschsprachigen Raum Jørgen Sneis (Universität Bielefeld): Konzeptualisierungen des Nordischen im dänischen Gesamtstaat 11.30–13.00 Stil im Kulturtransfer II Lore Knapp (Universität Bielefeld): Empirismus und Stil. Zur Rezeption britischer Schriften um 1750 Anja Voeste (Universität Gießen): Beispiel und Regel. Ein Blick in zweisprachige Wörterbücher des 18. Jahrhunderts 14.30–15.30 Abschlussdiskussion

International Conference: Dreaming into Reality, at London Centre for Interdisciplinary Research (London/online)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
02.10.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Psychoanalyse/Psychologie, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Philosophie

, und 3 weitere

Erstellt am:
24.09.2021

Dreams used to be the Surrealists‘ favourite terrain to explore, while their interpretation a modus operandi for investigating human psyche ‚fossilized‘ by the pressures of an increasingly urbanized society, war trauma, while doing so against the background of nascent science of psychoanalysis. For this purpose they devised creative strategies like automatic writing, collage, or exquisite corpse to break away from internalized constraints. Nowadays, universes of the unconscious can be shared, tagged, broadcast, and communicated in every conceivable medium; some can even be subscribed to, as many come in templates (for those among us less imaginatively inclined to unleash the powers of imagination). It can be argued that surrealism, as the foremost mode of interrogating dream realities, served its purpose with flying colours. However, with new philosophical concepts of the 21st century (Object-Oriented Ontology, speculative realism, the anthropocene discourse), there has been a noticeable shift in terms of focus, away from a purely subjective, let alone anthropocentric agenda – held so dear by the Surrealists – towards what Timothy Morton named hyperobjects – conceptual entities that exceed the capabilities of human cognition. “There is no such thing as an “accurate” perception of a thing’s real qualities, because by their very nature real qualities are not translatable into something to which we can have access” – states Graham Harman. Just as much as surrealism sought to bring out dreaming lives‘ influence on everyday actions and habits, so does speculative realism convince us that this is pretty much a futile enterprise, and an overtly narcissistic at that. Given the influence of Object-Oriented Ontology on authors across various fields (literature, cinema, visual arts, music), in an age propelled by a networked mentality, we should be curious about the emergent role of dream narratives – have accounts of dreams and dream sequences in cinema and literature retain their former role, or do they point to some exteriority, a global(ized) unconscious of planetary proportions? What is the role of dreaming (as a narrative device, concept, aesthetic category, strata of experience – represented on canvas, in pixels, on a page) in filmic and literary fictions, in which hyperobjects abound? As the OOO postulates irreducible ‚weirdness‘ whenever the gap between reality and its explicit manifestation is bridged (or is it ‚breached‘?), doesn’t such speculating on reality render the entirety of our experience dreamlike? This conference is meant to encourage formulating similar questions, and trying to locate these post-surrealist accounts of dreaming life in contemporary fiction – literature, film, TV series, artworks, etc.. It might be that Breton’s ruminations never did concern the additional, intuitive sphere of experiences layered over reality, but – as speculative realism postulates – a primordial magma from which all creation stems, both tangible and intangible. dreams.lcir.co.uk dreams@lcir.co.uk London Centre for Interdisciplinary Research