12. Forum Junge Vormärz Forschung (Wuppertal)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.04.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 19. Jahrhunderts

Erstellt am:
11.04.2022

12. Forum Junge Vormärz Forschung, 30. April 2022 Fakultät für Geistes und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal, Fachgruppe Germanistik in Kooperation mit dem Forum Vormärz Forschung e.V. Veranstaltungsort: Gebäude K, Seminarraum K5 Programm 10.15 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Dr. Bernd Füllner 10.30 Uhr Nursan Celik (Universität Münster): Strategien der Antipathie- und Sympathiesteuerung in Georg Büchners Woyzeck 11.30 Uhr Pauline Solvi (Universität Heidelberg): Prisma eines Ichs. Versuch einer narratologischen Ausdifferenzierung der Ich-Ebenen in der frühen Lyrik Heinrich Heines 12.15 Uhr Dr. Johannes Czakai / Dr. Kathrin Wittler (FU Berlin): Literarischer Geheimdienst im Vormärz: Joel Jacoby (1811–1863) 13 Uhr Mittagspause 14 Uhr Silvie Lang (Universität Tübingen): Der Wald und seine Richter: Holzfrevel im Nachlass von Franz Xaver Schönwerth 14.45 Uhr Anna Weininger (Universität Tübingen): „Zu wissen sey es jedem der’s begehrt: Der Zettel hier ist tausend Kronen werth“ – Literatur, Sprache und der Crash von 1825/26. 15.45 Uhr Christoph Blum (Universität Tübingen): Ein solcher Keim einer neuen gesellschaftlichen Ordnung findet sich bereits im Actienwesen“ – Das Eisenbahnaktienfieber (1835-1844) im Kontext des Übergangs von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft. 16.30 Uhr Tobias Thanisch (Ruhr-Universität Bochum): „Denn ihr habt ein Band gewunden um das deutsche Vaterland.“ Die Bedeutung des Deutschen Zollvereins in der Lyrik des Vormärz. Related date: April 30, 2022

12. Studierendenkongress der Komparatistik: „Literatur & Zukunft“, Bergische Universität Wuppertal


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.05.2022
Beitrag von:
Ben Sulzbacher
Forschungsgebiete

Textgeschichte, Editionstechnik, Handschriftenkunde, 

Digital Humanities, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie)

, und 11 weitere

Erstellt am:
08.04.2022

Mittwoch, 25.05.22 18.00–20.30 Uhr Pre-Conference Workshop (via Zoom) Zur Einstimmung auf die Tagung bieten wir allen Teilnehmenden, Vortragenden und weiteren Interessierten die Möglichkeit, einer virtuellen Diskussionsrunde beizuwohnen. Im digitalen Raum bieten wir die Gelegenheit, einander in lockerer Runde kennenzulernen und auf der Grundlage einer kleinen Vorauswahl thematisch relevanter Texte das Potential des Themenkomplexes ‚Literatur & Zukunft‘ auszuloten. Für die Teilnahme am Pre-Conference Workshop bitten wir um Anmeldung bis zum 15.05.2022 an Ben Sulzbacher ( sulzbacher@uni-wuppertal.de ), Lara Ehlis ( ehlis@uni-wuppertal.de ) oder Kerstin Kiaups ( kiaups@uni-wuppertal.de ). Alle Teilnehmenden erhalten nach Ablauf der Anmeldefrist die zu besprechenden Texte sowie den Link zum Zoom-Meeting per Mail. Wer den Beginn der Tagung nicht mehr erwarten kann, ist herzlich dazu eingeladen, bereits im Vorfeld musikalisch in die folgende Spotify-Playlist reinzuhören und Song-Ergänzung vorzunehmen: open.spotify.com/playlist/1pYWrOzFO7OQVHZ7BXpvCf Freitag, 27.05.22 09.00–10.30 Uhr : Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (Eberhard Karls Universität Tübingen) „Sorry Cassandra“ oder: wie man den Fluch der Cassandra brechen könnte (Eröffnungsvortrag) 10.30–10.45 Uhr: Kaffeepause Panel 1 (findet parallel zu Panel 2 statt): Konzepte von ‚Gender‘ im Laufe der Zeit 10.45–11.30 Uhr: Sofie Aeschlimann (Universität Bern) Konservativ, feministisch, schuldig? Ambivalente Zukunftsideen bei Marie Luise Kaschnitz (Workshop) 11.30–12.00 Uhr: Teresa Böger (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) Binäre Denkstrukturen und ihre Dekonstruktion in Science Fiction Literatur von Frauen 12.00–12.30 Uhr: Katherine Dahlquist-Bauer (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) Mary Shelleys Männer: Die Literatur von Gestern ist die Literatur der Zukunft 12.30–13.00 Uhr: Aiden John (Freie Universität Berlin) „Future early“: Trans*-Körperlichkeit in Jeanette Wintersons Frankissstein (2019) 13.00–13.15 Uhr: Abschlussdiskussion (Panel 1) Panel 2 (findet parallel zu Panel 1 statt): Urbane Zukunftsszenarien im Schatten der Industrialisierung 10.45–11.30 Uhr: Nina Bottenberg (Universität Heidelberg) Stadtvisionen der Moderne – Diskurse zur Zukunft der Stadt in New York und Paris (Workshop) 11.30–12.00 Uhr: Anna Maria Spener (Ruhr-Universität Bochum) Utopie, Dystopie, Topographie. Berlin in der deutschen und israelischen Gegenwartsliteratur zwischen Holocaust Take 2 und One State Solution 12.00–12.30 Uhr: Philip Behrendt (Ruhr-Universität Bochum) Ruhrgebiet ohne Zukunft 12.30–13.00 Uhr: Carolin Slickers (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) Zukunft der Literatur: Literatur im Feld der Energy Studies 13.00–13.15 Uhr: Abschlussdiskussion (Panel 2) 13.15–14.00 Uhr: Mittagessen Panel 3: Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsentwürfe in Phantastik und Science Fiction 14.00–14.30 Uhr: Marie-Claire Steinkraus (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) „Katastrophen kennt allein der Mensch“: Wie das Verhältnis der Menschheit zur Katastrophe unsere Zukunftsliteratur beeinflusst 14.30–15.00 Uhr: Serena Obkircher (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) Die Zukunft erinnern: Zukunftsszenarien in alternativen Vergangenheiten 15.00–15.30 Uhr: Franziska Gruber (Universität Bayreuth) Die Robinsonade zwischen Schiffbruchgeschichte und Science Fiction. Über Vergangenheitsreflexion und die Bewältigung (un)sicherer Zukünfte 15.30–16.00 Uhr: Stefanie Jäger (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) Von Verworfenen und Cyborgs – Machtdiskurse und Zukunftsszenarien in Gustav Meyrinks Der Golem 16.00–16.30 Uhr: Jennifer Preuß (Ruhr-Universität Bochum) Entwürfe von Zukunft in Star Trek 16.30–16.45 Uhr: Abschlussdiskussion (Panel 3) Ab 19 Uhr: Abendprogramm (Führung und Abendessen im Skulpturenpark Waldfrieden; um Anmeldung wird gebeten!) Samstag, 28.05.22 08.45–09.15 Uhr: Frühstück 09.15–10.15 Uhr: Prof. Dr. Ursula Kocher (Bergische Universität Wuppertal) Literatur und Zukunft – Skizze eines Forschungsprogramms (Eröffnungsvortrag) 10.15–10.30 Uhr: Kaffeepause Panel 4 (findet parallel zu Panel 5 statt): Gedächtnis, Geschichte und Gegenwart als Wegbereiter der Zukunft 10.30–11.00 Uhr: Teresa Wolf (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) Erinnern für die Zukunft in Angelika Meiers Dystopie Heimlich, heimlich mich vergiss 11.00–11.30 Uhr: Ana Tskitishvili (Georg-August-Universität Göttingen) Ich habe / die Zukunft geerbt / Mein Atem heißt / jetzt 11.30–12.00 Uhr: Miriam Maja Brost (Ruhr-Universität Bochum) Die kritische Historie in der Literatur. Friedrich Nietzsches Zweite Unzeitgemäße Betrachtung, Über den Begriff der Geschichte von Walter Benjamin und die Ermöglichung der Zukunft in Toni Morrisons Beloved 12.00–12.30 Uhr: Anika Papachronis (Humboldt-Universität zu Berlin) Lyrik und Krisenzeiten – Handlungsperspektiven in Ingeborg Bachmanns Die gestundete Zeit 12.30–12.45 Uhr: Abschlussdiskussion (Panel 4) Panel 5 (findet parallel zu Panel 4 statt): Gesellschaft(sräume) und Zukunft 10.30–11.00 Uhr: Simon Gottwald (Georg-August-Universität Göttingen) Wer ist der König in Gelb? Robert W. Chambers‘ The Repairer of Reputation als Dystopie 11.00–11.30 Uhr: Hanna Sellheim (Georg-August Universität Göttingen) Zukunft in der Klima-Dystopie: Roman Ehrlichs Malé 11.30–12.00 Uhr: Nico Kröger (Ruhr-Universität Bochum) Heimat als das Noch-Nicht des Zukünftigen: Das Hotel als Nicht-Ort und sein Verhältnis zur subjektiven Zukunft 12.00–12.30 Uhr: Julia Gerlof (Humboldt-Universität zu Berlin) „Mein Dampfroß, Muster der Schnelligkeit, Läßt hinter sich die laufende Zeit“. Wie die Eisenbahn die Zeitwahrnehmung veränderte 12.30–12.45 Uhr: Abschlussdiskussion (Panel 5) 12.45–13.30 Uhr: Mittagessen Panel 6: Prophetisch, pathetisch, tragisch – früher und heute 13.30–14.00 Uhr: Christina Marinidis (Bergische Universität Wuppertal) Was bedeutet ‚Zukunft‘ für das Mittelalter? 14.00–14.30 Uhr: Julius Böhm (Freie Universität Berlin) Ein Erbvertrag als Zukunftsdeterminante. Temporalitäten des Tragischen am Beispiel von Kleists Die Familie Schroffenstein 14.30–15.00 Uhr: Claire Schleeger (Ludwig-Maximilians-Universität München) Mutierte Texte, Mythos ohne Pathos: Die Erzählbarkeit der Zukunft bei Christa Wolf 15.00–15.30 Uhr: Marie-Helene Polt & Verena Ingrid Prantl (Universität Wien) Gefühle in Games. Pathetisch Spielen oder Pathos im Spiel? 15.30–16.00 Uhr: Laura Koch (Ruhr-Universität Bochum) Die Zukunft des postindustriellen Menschen in Michel Houellebecqs Anéantir (2022) 16.00–16.30 Uhr: Abschlussdiskussion Der Kongress findet in Präsenz an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 22.04. über das Kontaktformular der Website (https://www.skk2022.de) anzumelden.

Grenzwertige Ästhetik. Drastik und Erhabenheit von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (Lausanne)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
28.04.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Ästhetik, 

Literatur der Frühen Neuzeit (14. und 15. Jh.), 

Literatur des 16. Jahrhunderts

, und 5 weitere

Erstellt am:
08.04.2022

Université de Lausanne, Campus UNIL. Bâtiment Amphimax, Raum 414 (1. Stock) Eine Teilnahme via Zoom ist möglich, bitte kontaktieren Sie hierfür: elias.zimmermann@unil.ch Wo ‹ästhetische Grenzphänomene› ausgemacht werden, stellen sich Fragen nach dem Bereich der Ästhetik selbst: Ist sein ‹Äußeres› Schund, Nicht-Kunst oder empirisch erfahrbare Welt? Sind solche Grenzziehungen noch zu rechtfertigen, wenn ‹Überschreitungen ästhetischer Grenzen› als probates Mittel der Kunst betrachtet werden? Dient letztlich eine Topologie der Ästhetik nur noch dem Nachvollzug historischer Modelle? Oder sind alle ästhetischen Vorstellungen Grenzwerte, die sich dem Undarstellbaren oder dem realen Empfinden annähern? Unter den Begriffen der Drastik und Erhabenheit wurden und werden ästhetische Vorstellungen und emotionale Zustände nicht nur gegenseitig angenähert, sondern überlagern sich oder werden gar ununterscheidbar. Mit diesem Prozess einher geht die Vermischung des Ästhetischen mit dem Ethischen. Wo Emotionen unmittelbar wirkkräftig werden, droht Kunst moralisch, politisch oder psychisch ‹gefährliche› Empfindungen zu erzeugen. Der Tagungstitel «Grenzwertige Ästhetik» bezeichnet sowohl das umgangssprachlich ‹Grenzwertige›, d.h. das ethisch und psychisch Gefährliche, wie auch die ab- und entgrenzenden Bewegungen der Ästhetik zwischen Normativität und Kritik. Dabei sollen nicht nur Einzelphänomene, sondern anhand der Kategorien Drastik und Erhabenheit größere Zusammenhänge in den Blick genommen werden. Programm Donnerstag, 28. April Moderation: Hans-Georg von Arburg 13.00: Elias Zimmermann, Lausanne: Grenzwertige Ästhetik. Eine Einleitung 13.50: Robert Stockhammer, München: Drastik als ‹beschleunigte› Annäherung an Grenzwerte des Ästhetischen – und deren Begrenzung in der Gegen­wart Kaffeepause 17. und 18. Jahrhundert 15.10: Max Bergengruen, Würzburg: «Was aber raechelt hier fuer eine blutt’ge Leiche?». Grenzwertige Ästhetik in Lohensteins Agrippina 16.00: Roland Spalinger, Bern: Ethik der Ästhetik. Grenzen der Kunst in Hallers Über den Ursprung des Übels Freitag, 29. April 18. und 19. Jahrhundert Moderation: Davide Giuriato 09.30: Hans-Georg von Arburg, Lausan­ne: Krass. Karl Philipp Moritz’ Klassizismus 10.20: Anita Martin, Bern: Bedecken, Verhüllen, Verschwinden. Verklärte Drastik in Dramen des 19. Jahrhunderts Kaffeepause 11.40 Franziska Link, München: Nadryw – Elemente des Drastischen bei Dostojewskij Spätes 19. und 20. Jahrhundert Moderation: Max Bergengruen 14.00: Adrian Renner, Hamburg: Unbegrenzte (Lebens-)Kräfte? Ästhetische Strategien zwischen Drastik und Erhabenheit im deutschsprachi­gen Naturalismus (1880-1900) 14.50: Davide Giuriato, Zürich: Drastische Manifeste Kaffeepause 16.10: Stephanie Langer, Wien: Wuchernde Wälder. Zu Alfred Döblins Berge Meere und Giganten 17.00: Shantala Hummler, Zürich: Brachiale Plastikwelt – Figurationen faschistischer Ästhetik in Jelineks bukolit Samstag, 30. April Gegenwart Moderation: Elias Zimmermann 09.00: Klaus Müller-Wille, Zürich: «Det gode med det onde» – Drastik in Lars von Triers Riget (1994/1997) 09.50: Dorota Sajewska, Zürich: Obscena. Das Obszöne als wanderndes Theaterkon­zept Kaffeepause 11.00: Philipp Theisohn, Zürich:«… og hjernemasse sprøjter i en guddommelig regn ud over de folkevalgte.» Madame Nielsens Verdens­frelserinden (2021) oder Das Klima der Gewalt. Kontakt Organisatoren Dr. Elias Zimmermann: elias.zimmermann@unil.ch Prof. Dr. Hans-Georg von Arburg: hg.vonarburg@unil.ch Prof. Dr. Davide Giuriato: davide.giuriato@ds.uzh.ch

Figuren der Endlichkeit in der europäischen Romantik


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
21.04.2022
Beitrag von:
Sebastian Schönbeck
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Französische Literatur, 

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine)

, und 7 weitere

Erstellt am:
06.04.2022

Die Konferenz untersucht Figuren der Endlichkeit in der europäischen Romantik. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Figuren des Letzten – letzte Menschen (J.-B. Grainville: Le dernier homm e (1805); M. Shelley: The Last Man (1826)), letzte Dinge (I. Kant: Das Ende aller Dinge (1794)) – in der Romantik ein spezifisches Endlichkeitsbewusstsein artikulieren. Die einsetzende romantische Reflexion der Endlichkeit, die sich synchron mit den zeitgenössischen Diskursen über die Begrenztheit von Ressourcen ausbildet, stellt dabei den Beginn einer genuin modernen Erfahrung dar. Die Verzeitlichung wird um 1800, so die Grundthese, vor allem verhandelt und reflektiert an poetologischen und philosophischen Figuren der Endlichkeit, des Letzten und des Verbrauchbaren. Wenn die Konferenz etwa das Fragment, die Ruine oder die „Denkmäler der alten Zeiten“ (F. Schiller) als Figurationen einer Reflexion der Endlichkeit erneut in den Blick nimmt, dann schärft und ergänzt sie zugleich klassische Elemente der Epochenkonstruktion der Romantik, welche bislang vorwiegend mit Begriffen wie Entgrenzung, Potenzierung und Unendlichkeit oder mit einem Fokus auf Gegenwart, Jetztzeit und Augenblick in Verbindung gebracht wurde. Konzept und Organisation: Dr. Jakob Christoph Heller (Halle), Dr. habil. Erik Martin (Frankfurt/Oder), Dr. Sebastian Schönbeck (Bielefeld) Die Konferenz wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung der Fritz Thyssen Stiftung und die Unterstützung durch das IZEA. Die Konferenz steht allen interessierten Gästen offen; es wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an jakob.heller@germanistik.uni-halle.de gebeten. Programm Donnerstag, 21.04. 13:30 Tagungsbeginn; Registrierung 14:00 Jakob C. Heller / Erik Martin / Sebastian Schönbeck: Begrüßung und thematische Einführung Sektion I: Poetologie der Endlichkeit Moderation: Christiane Holm 14.15 Andrea Polaschegg (Bonn) Tod, Untergang, Auflösung: Schlüsse romantischer Lyrik 15.00 Paul Strohmaier (Trier) (Paen)ultima verba. Leopardis Imaginarium des Endes 15.45 Kaffeepause 16.15 Sebastian Schönbeck (Bielefeld) Geteiltes Wissen vom Ende. Grainvilles Erste und Letzte Menschen 17:00 Alexander Kling (Bonn) Angewandte Endlichkeit. Komische Umkehrungen der Romantik 18:15 Keynote: Heinrich Detering (Göttingen) Bergmann und Dryade: Allegorien des Verschwindens von Novalis bis Andersen 19:00 Abendessen Freitag, 22.04. Sektion II: Erfahrungsräume von Endlichkeit Moderation: Jana Katharina Mende 9:30 Clemens Günther (Berlin) Unendliche Kargheit – Steppenbilder in der russischen Romantik 10:00 Jana Schuster (Bonn) Grenzen des Himmels. All, Äther und Atmosphäre bei Jean Paul und Stifter 11:00 Kaffeepause 11:30 Rebekka Rohleder (Flensburg) Endliche Zeiten, Räume und Ressourcen in Mary Shelleys The Last Man 12:15 Oliver Völker (Frankfurt/Main) „To the Dark, to the past, to the dead.“ Zeit- und Endlichkeit bei Percy Shelley 13:00 Mittagspause Sektion III: Endliche Naturen Moderation: Erik Martin 14:00 Solvejg Nitzke (Dresden) Romantische Nachhaltigkeit? Ökonomien des Wald-Endes 14:45 Philipp Kohl (München) Geologische Endlichkeiten bei Baratynskij, Tjutčev und Odoevskij 15:30 Kaffeepause 15:45 Frederike Middelhoff (Frankfurt/Main) „Seht, unsre Rittergeschlechter sterben meist Alle schon aus“. Der Tod des Adels als romantische Reflexionsfigur bei Caroline und Friedrich de la Motte Fouqué 16:30 Dirk Uffelmann (Gießen) Die Endlichkeit des Klassenfriedens. Krasińskis katastrofische Komödie 18:00 Führung durch Reichardts Garten und Giebichenstein (Heidi Ritter) 19:00 Abendessen Samstag, 23.04. Sektion IV: Geschichte und Endlichkeit Moderation: Sebastian Schönbeck 9:15 Elisa Ronzheimer (Bielefeld) Das Ende der Romantik. Ludwig Tiecks Vittoria Accorombona 10:00 Jana Katharina Mende (Halle) (K)Ein Ende der Literatur im europäischen romantischen Messianismus in Paris (1840–1855) 10:45 Kaffeepause 11:15 Jakob Christoph Heller (Halle) Eine Architektur der Un/Endlichkeit: Tieck und Wackenroder imaginieren die Peterskirche in Rom 12:00 Erik Martin (Frankfurt/Oder) The Sense of an Ending. Słowackis Anhelli 12:45 Abschlussdiskussion

Literarische Landsichten: Juli Zehs Roman „Unterleuten“ im Fokus, mit Ausblick auf „Über Menschen“, Online-Kurztagung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
09.04.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 21. Jahrhunderts

Erstellt am:
01.04.2022

9. April 2022 Welches Bild sich Menschen vom Leben auf dem Land machen, hängt nicht zuletzt von den Blickwinkeln ab, die unterschiedliche Medien vermitteln. Im Buchhandel häufen sich derzeit Neuerscheinungen von Regionalkrimis, Dorfromanen und anderweitiger Literatur mit ländlichem Bezug. Juli Zehs Romane zum Leben auf dem Land, Unterleuten und Über Menschen , zählen dabei zu den viel gekauften, gelesenen und rezensierten Titeln. Welchen Aspekten der ruralen Räume werden Zehs Gesellschaftsromane gerecht, welches kritische Potential entfalten sie im Hinblick auf Lebensverhältnisse, Infrastruktur, Bildung, Kultur und Migration? Die Online-Veranstaltung bietet einen ausführlichen analytischen Blick auf den früheren Roman Unterleuten von 2016 und nimmt dabei auch die Verfilmung im medialen Vergleich zum Text unter die Lupe. Ausgehend davon fragen wir nach der politischen Kultur im Dorf und der vielfach diskutierten Krise der Demokratie. Unter diesem Gesichtspunkt widmen wir ebenso einen Ausblick auf den jüngsten Roman Über Menschen von 2021. Neben literaturwissenschaftlichen Fachbeiträgen laden wir zu Fragen, weiteren Überlegungen und Diskussionen im gemeinsamen Gespräch ein. Programm: 16.00 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Sabine Zubarik, Dr. Kerstin Renz 16.15 Uhr Vortrag und Diskussion Polyvalente Landsichten in Juli Zehs Roman Unterleuten und dessen ZDF-Adaption Dr. Julia Stetter, Ruhr-Universität Bochum 17.00 Uhr Vortrag und Diskussion Das Dorf als Brennpunkt der politischen Kultur. Juli Zehs Dorfromane und die Krise der Demokratie Dr. Tilman Venzl, Universität Bielefeld 17.45 Uhr Gesprächsrunde Anmeldung: Die Veranstaltung findet online via Zoom-Konferenz statt. Eine Anmeldung ist erforderlich, Kontaktdaten siehe: www.ev-akademie-thueringen.de/veranstaltungen/042-2022/ . Mit Bestätigung der Anmeldung erhalten Sie den Link zur Zoom-Veranstaltung. Organisation: Dr. Sabine Zubarik, Evangelische Akademie Thüringen Dr. Kerstin Renz, Evangelische Akademie Bad Boll Die Veranstaltung wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

200 Jahre „Meister Floh“ – E.T.A. Hoffmanns Märchen zwischen Zensur und Staatsaffäre, Berlin


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
29.04.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literatur und Psychoanalyse/Psychologie

, und 3 weitere

Erstellt am:
28.03.2022

Fr., 29. April 2022 10:00 Uhr – 14:30 Uhr Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden 8 10117 Berlin Wilhelm-von-Humboldt-Saal Treffpunkt: Brunnenhof Der Richter E.T.A. Hoffmann war seit 1819 Mitglied der Königlichen Immediat-Untersuchungs-Kommission zur Ermittlung „hochverräterischer Verbindungen und anderer gefährlicher Umtriebe“ im Zusammenhang mit der Ermordung August von Kotzebues durch den Burschenschafter Karl Sand. Hoffmanns Persiflage auf den ermittelnden Polizeiminister von Kamptz als Hofrat Knarrpanti bewirkte die Beschlagnahme des Meister Floh-Manuskripts durch die preußischen Behörden und die Eliminierung der satirischen Passagen, so dass die Erstausgabe 1822 nur zensiert erscheinen konnte. Erst 1908 erschien die erste vollständige Buchausgabe des Meister Floh. Programm 9.45 Registrierung 10.00 -10.30 Grußworte und Einführung: Lesung von Jörg Petzel und Bernd Hesse aus dem Meister Floh und dem Kater Murr 10.30- 11.00 Prof. Dr. Wolfgang Bunzel (Frankfurt am Main): Der mikroskopische Blick. Zu den Umschlagillustrationen des Meister Floh 11.00-11.30 Kaffeepause 11.30-12.00 Dr. Dr. Bernd Hesse (Frankfurt an der Oder): Eine Staatsaffäre – E.T.A. Hoffmann als Richter und Dichter im Kampf mit der preußischen Ministerialbürokratie 12.00-12.30 Dr. Doris Fouquet-Plümacher (Berlin): Rezeption und Einfluss E.T.A. Hoffmanns bei Franz von Gaudy 12.30-13.30 Mittagspause 13.30-14.00 Dr. Nikolaus Gatter (Köln): Karl August Varnhagen von Ense und E.T.A. Hoffmann – Skandal, Studentenverfolgung, sexualisierte Gewalt in den Blättern aus der preußischen Geschichte 14.00-14.30 Jörg Petzel (Berlin): Meister Floh zensiert und unzensiert. 200 Jahre Editionsgeschichte Eintritt frei Anmeldung bis 21.4.22 erforderlich über: SBB Blog Eine Veranstaltung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin im Rahmen des Projektes Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022 etah2022.de Beim Besuch der Veranstaltung beachten Sie bitte die aktuell geltenden Hygieneregeln (Zusatzinformationen für Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen) Die Veranstaltung ist Teil des Projektes Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022 . Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes , gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien , durch die LOTTO-Stiftung Berlin , die Kulturstiftung der Länder , die Wüstenrot Stiftung , die Kulturinitiative „experimente#digital“ der Aventis Foundation , den Kulturfonds Frankfurt RheinMain , die Oberfrankenstiftung , die Stiftung Preußische Seehandlung sowie die Stiftung Joseph Breitbach .

Sebald international. Weite Spuren im Ausgang des Werkes W. G. Sebalds, München


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.04.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Ibero-Amerikanische Literatur (einschl. Karibik), 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Spanische Literatur

, und 5 weitere

Erstellt am:
28.03.2022

Sebald international. Weite Spuren im Ausgang des Werkes W. G. Sebalds Workshop der Deutschen Sebald Gesellschaft bei der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München am 25. April 2022 10.00–10.30 Uhr Eröffnung Ricardo Felberbaum (Deutsche Sebald Gesellschaft): Begrüßung Kay Wolfinger (LMU München): W. G. Sebalds Ein-Flüsse und Über-Setzungen 10.30–11.30 Uhr: Andrea Capovilla (Ingeborg Bachmann Centre, University of London): Sebalds Österreicher*innen 12.00–13.00 Uhr: Mette Sørensen (FU Berlin): Layout, Formate und Pseudo-Bildunterschriften: Die Übersetzung visuell-materieller Bedeutungsträger in W. G. Sebalds Die Ringe des Saturn und Austerlitz aus literaturwissenschaftlicher und verlagspolitischer Sicht 14.00–15.00: David Klein (LMU München): Sebald und die spanische/lateinamerikanische Literatur 15.30–17.00 Uhr: Christian Wagner (München) / Ralf Bücheler (München) und Johannes Mayr (Basel): W. G. Sebald in Film und Hörspiel 17.15 Uhr: Jonas Lüscher: Im Nachklang W. G. Sebalds – Lesung und Gespräch, Moderation: Michael Ott (Kulturreferat München) Moderation: Dorothea Hauser (Stiftung Warburg Archiv, Hamburg), Teresa Löwe (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt) Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 11. April 2022 unter: kontakt@sebald-gesellschaft.de (ggf. auch für eine Teilnahme per Livestream) Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Carl Friedrich von Siemens Stiftung Tagungsort: Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Südliches Schloßrondell 23, 80638 München

Einsatz der Affekte: Momente der Alteritätserfahrung im Schrifttum der europäischen Expansion 1460–1700


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
30.03.2022
Beitrag von:
Dirk Brunke
Forschungsgebiete

Ibero-Amerikanische Literatur (einschl. Karibik), 

Französische Literatur, 

Italienische Literatur

, und 2 weitere

Erstellt am:
23.03.2022

Einsatz der Affekte Momente der Alteritätserfahrung im Schrifttum der europäischen Expansion 1460–1700 Forschungskolloquium an der Ruhr-Universität Bochum 30. März – 1. April 2022 Afecto, Latine affectus.us. propiamente es passion del anima, que redundando en la voz, la altera y causa en el cuerpo un particular movimiento, con que movemos a compassion y misericordia, a ira, y a vengança, a tristeza y alegria […]. (Covarrubias 1611: 17) Das Schrifttum der europäischen Expansion – d.h. jene Texte, die im Zusammenhang mit der frühneuzeitlichen Vereinnahmung der beiden Amerikas, des Fernen Ostens und des Mittelmeerraumes entstehen – umfasst ein breites Spektrum an Textsorten, so etwa Bordbücher, Briefe, Reise-, Schiffbruch- und Gefangenenberichte sowie verschiedene Formen der Historiographie und Kosmographie. Aufbauend auf den wegweisenden Studien von Todorov ( La conquête de l’Amérique, 1982) und Greenblatt (Marvelous Possessions , 1991) zur Imagologie der ‚Eroberungen‘, hat sich die Forschung diesem Textkorpus bislang unter recht heterogenen Gesichtspunkten genähert. Zunächst sind die historische Fiktionstheorie (vgl. grundlegend Hempfer 2002, weiterführend und am Beispiel der Conquista Mexikos Carman 2006) und Studien zur Narrativierung von Geschichte (im Sinne Hayden Whites) zu nennen, die die fließenden Grenzen zwischen Fakt und Fiktion ebenso thematisieren wie die Nicht-Abgrenzbarkeit der genannten Textsorten zu im modernen Sinne literarischen Texten, wie sich dies paradigmatisch an Cabeza de Vacas Naufragios aufzeigen lässt. Besonderes Interesse gilt außerdem der Dynamisierung von Diskurstraditionen und Gattungsgrenzen, die im Dienst komplexer Legitimationsverfahren stehen kann, wie etwa in Cortés’ Cartas de relación (vgl. hier auch Frömmer 2018 zu Kolumbus und Vespucci). Darüber hinaus werden Fragen des autobiographischen Erzählens und der Emergenz frühneuzeitlicher Subjektivität diskutiert (vgl. Penzkofer 2016 resp. Gumbrecht 1987 und Folger 2011), wie sie sich beispielhaft in Jean de Lérys Histoire d’un voyage faict en la terre du Brésil und den Comentarios reales des Inca Garcilaso darstellen. Das Forschungskolloquium setzt an diesem Punkt an, um das Schrifttum der europäischen Expansion auf den gemeinsamen Einsatz von Affekten hin zu befragen. Hierbei kann von der leitenden Beobachtung ausgegangen werden, dass den Momenten der Alteritätserfahrung, auf die die genannten und zahlreiche weitere einschlägige Texte des hier betrachteten Zeitraums gründen, ein spezifisches Affektpotenzial eigen ist: Die dargestellte Begegnung mit dem Anderen steht konstitutiv – und ganz im Sinne der zitierten Definition aus Covarrubias’ Tesoro (1611) – im Zeichen des instantanen, starken und nicht steuerbaren ‚Ergreifens‘. Den komplexen Verfahren der Verschriftlichung und Darstellung, aber auch der bewussten Ausklammerung ebendieses Affektpotenzials nachzugehen, lohnt nun aus drei Gründen: Die hier interessierenden Texte sind erstens Dokumente der Zeitgeschichte, die zwar vordergründig Anspruch auf Referenzialität erheben, in die aber zugleich die jeweils individuelle Erfahrung (mit) der Alterität eingeschrieben ist. Es handelt sich zweitens um dezidiert adressatenorientierte und handlungspragmatisch ausgerichtete Texte, in denen Affekte strategisch mit Blick auf Publikations-, Gebrauchs- und Rezeptionskontexte zum Einsatz kommen. Schließlich und drittens ist aus literaturwissenschaftlicher Perspektive in Betracht zu ziehen, dass sich der jeweilige dokumentarische Anspruch eben auch an dezidiert poetischen Mitteln und Formen bemisst, die vor dem Hintergrund der frühneuzeitlichen Diskussion und Neubewertung der Affekte (vgl. hierzu grundlegend Steiger 2005 sowie jüngst Matzat 2020) auch im Schrifttum der Expansionszeit eine ganz eigene Prägung erhalten. Tagungsprogramm Mittwoch, 30. März 2022 14.00 Uhr Dirk Brunke (Bochum) / Hendrik Schlieper (Paderborn): Begrüßung und Einführung: Einsatz der Affekte – Momente der Alteritätserfahrung im Schrifttum der europäischen Expansion 1460-1700 Sektion I: Affektspektren Moderation: Susanne Friede (Bochum) 14.30 Uhr Roger Friedlein (Bochum): Das Mitleid und die Affekte im Epos der iberischen Expansion: Jerónimo de Corte-Reals Naufrágio de Sepúlveda 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Manuel Mühlbacher (München): Die Verdeckung der Angst: Zur Steuerung phobischer Affekte in der Neuen Welt 17.00 Uhr Hendrik Schlieper (Paderborn): Staunen: Zur Funktion eines starken Affekts in Bernal Díaz del Castillos Historia verdadera de la conquista de la Nueva España Donnerstag, 31. März 2022 Sektion II: Körper Moderation: Corinna Albert (Bochum) 10.00 Uhr Stephanie Béreiziat-Lang (Heidelberg): Kannibalismus und textuelles Unbehagen (Jean de Léry, José de Anchieta, Álvar Núñez Cabeza de Vaca) 11.00 Uhr Romana Radlwimmer (Tübingen): Rhetorik der Affekte: Biopolitische Auseinandersetzungen zur Entdeckung und Eroberung 12.00 Uhr Mittagspause (Mensa) Sektion III: Vertextungsverfahren Moderation: Hendrik Schlieper (Paderborn) 13.30 Uhr Fernando Nina (Heidelberg): Bild, Körper, Schrift und „hütendes Schauen“ in Waman Pumas Primer Nueva Corónica y Buen Gobierno (1615) 14.30 Uhr Dirk Brunke (Bochum): Mitleid in der iberoromanischen Narrativik der Expansionszeit 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Luis Castellví Laukamp (Manchester): La influencia de la literatura de cordel en la primera crónica hispanofilipina Freitag, 1. April 2022 9.00 Uhr Elisabeth Kruse (München): Die Funktion der Affekte bei der Hybridisierung von Berichten der europäischen Expansion: der Fall von Ruy Díaz de Guzmáns La Argentina 10.00 Uhr Kaffeepause Sektion IV: Rahmungen Moderation: Dirk Brunke (Bochum) 10.30 Uhr Jörn Steigerwald (Paderborn): Affizierte und affizierende Alteritätserfahrung: zu Montaignes Essais I, 31 und III, 6 11.30 Uhr Jan-Henrik Witthaus (Kassel): Internationale Affekte. Die ‚Übersetzung‘ von Guillaume Raynals Histoire des deux Indes durch den Duque de Almodóvar 12.30 Uhr Dirk Brunke (Bochum) / Hendrik Schlieper (Paderborn): Zusammenfassung und Verabschiedung

Book Launch of Eva Mona Altmann’s „Das Unsagbare Verschweigen“


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
31.03.2022
Beitrag von:
Juliane Prade-Weiss
Forschungsgebiete

Literaturtheorie, 

Literatur und Psychoanalyse/Psychologie, 

Literatur und Soziologie

, und 1 weitere

Erstellt am:
21.03.2022

On 31 March, 2022 at 17.00 CET our PSN Book Launch Series will feature a discussion of Eva Mona Altmann’s „Das Unsagbare Verschweigen: Holocaust-Literatur aus Täterperspektive“ (Concealing the Unspeakable: Holocaust-Literature from the Perpetrators‘ Perspective, Transcript, 2021). Perpetrators are everywhere in contemporary popular culture — and in scholarship. This omnipresence of perpetrator representations calls for critical reflection, particularly in cases where they invite identification. A paradigmatic case of this ambivalent trend is the recent proliferation of Holocaust literature told from the perpetrators‘ perspective. In this book, Altmann develops an interdisciplinary model of close textual analysis that pays careful attention to perpetrator rhetoric, the role of empathy and sympathy in perpetrator representation, and to how literary devices such as unreliable narration allow for an immanent deconstruction of perpetrator discourse. Respondents will be Juliane Prade-Weiss and Brigitte Jirku. The event will be moderated by Susanne Knittel. The book is written in German, but the presentation and discussion will take place in English. This event will take place online, on Zoom. Please register via this link: unibw.zoom.us/meeting/register/u5wpde6sqT4rGtcfqvKw6PrJ3EzHhTgi1QLh This series is organised by Susanne Knittel and Timothy Williams.

European Literatures of Military Occupation 1938-1955 (Loveno di Menaggio & Online)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.04.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur der Benelux-Länder, 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Französische Literatur

, und 6 weitere

Erstellt am:
21.03.2022

The conference aims to shed light on the literary and cultural representation of occupation as a European experience. Literary scholars from all over Europe will come together to discuss the outlines and implications of a comparative perspective on the topic. Since this is almost-uncharted territory, the conference is intended as a first step for mapping the literary representation and articulation of the experience of occupation. Differentiating between two periods of occupation – 1938-1945 (period of the heterogeneous German occupational regimes established throughout Europe) and 1945 to 1955 (period of the allied presence in Germany and Europe after the war, the death of Stalin in 1953, which changed the occupational regime of the Soviet Union in the Baltic States and the official end of the time of occupation in Western Germany through the “General Treaty” in 1952/1955) – the aim is to investigate how literary texts figure the complex and often intertwined relationship between complicity, collaboration, and resistance. It also seeks to see to what extent historical differences in the reality of occupation in various European countries are mirrored in literary texts. Finally, it endeavors to point out the role played by literary representations in the reconstitution of the (formerly) occupied countries, and the accompanying and highly debated memory politics. Register HERE for the online partecipation Contact Dr. Francesca Zilio phone +39 379 20 00 416 mail_outline zilio@villavigoni.eu