Auftakttreffen des DFG-geförderten internationalen Wissenschaftlichen Netzwerks “Reisende Körper / Traveling Bodies”, Koblenz


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
08.05.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Interdisziplinarität, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Reiseliteratur

Erstellt am:
24.04.2023

Das Projekt „Reisende Körper : Körper und Körperlichkeit in Reiseliteratur / Traveling Bodies: Bodies and Corporeality in Travel Texts “ (Projektnr.: 505343076) wird seit 2023 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Wissenschaftliches Netzwerk gefördert. Das international und interdisziplinär zusammengesetzte Netzwerk beschäftigt sich mit dem Reisen als genuin verkörperte Praxis. Ziel des Netzwerks ist es, den Körper als Medium der reisenden Welt- und Selbsterschließung sowie die leiblich-körperliche Erfahrung des Reisens und auf Reisen in die Reiseliteraturforschung zu integrieren, durch literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven, Fragestellungen und Methoden zu erhellen und so das Verständnis von Reiseliteratur insgesamt zu erweitern. Kontakt : Prof. Dr. Uta Schaffers (Institut für Germanistik; schaffers@uni-koblenz.de ) Prof. Dr. Nicole Maruo-Schröder (Institut für Anglistik und Amerikanistik; nmschroeder@uni-koblenz.de ) Programm 08.05.2023 13:00-13.30 Uhr: Get-together, Begrüßung durch Nicole Maruo-Schröder und Uta Schaffers, Grußwort der Vizepäsidentin für Forschung, Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl 13.30-15.30 Uhr: Diskussion der Input-Texte: Positionen und Positionierungen des Körpers und der Verkörperung in der Reiseliteraturforschung 15.30-16:00 Uhr: Kaffeepause 16:00-17:00 Uhr: Weiterführende Textdiskussion: Positionen und Positionierungen des Körpers und der Verkörperung in der Reiseliteraturforschung 17:00-18:00 Uhr: “wanderlust”: peripatetic experience of the Koblenz wilderness 19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen 09.05.2023 Arbeit der Gruppen in den Themengebieten I-IV 9:00-10.45 Uhr: Gruppe I und Gruppe IV 10.45-11.15 Uhr: Kaffeepause 11.15-13:00 Uhr: Gruppe II und Gruppe III 13:00-14:00 Uhr Mittagspause 14:00-16:00 Uhr talk & discussion: Matthias Jung (Universität Koblenz): “Enacting Meaning: The Crucial Role of the Lived Body” 16:00-16.30 Uhr Kaffeepause 16.30-18:00 Uhr Zusammenführung der bisherigen Arbeitsergebnisse 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen 09.05.2023 9:00-11:00 Uhr: Organisatorisches; Diskussion und Konzeptionalisierung der folgenden Arbeitsschritte und Treffen

Narrative Ökonomien (1850–2023), Internationale Tagung, Zürich


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
03.05.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine), 

Gattungspoetik

, und 1 weitere

Erstellt am:
24.04.2023

Narrative Ökonomien (1850–2023) Internationale Tagung, 03.05.–05.05.2023, Universität Zürich Organisation: Céline Martins-Thomas, M.A. und Dr. Sebastian Meixner Die an der Universität Zürich stattfindende Tagung widmet sich einer Narratologie der Ökonomie in literarischen und theoretischen Texten ab 1850. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Wirtschaft sowohl von Erzählungen als auch vom Erzählen abhängt, indem es nicht nur abstrakte ökonomische Grössen und Prozesse anschaulich macht, Entitäten ordnet, Komplexität reduziert und Handlungsfähigkeit herstellt, sondern umgekehrt auch, Zusammenhänge stiftend, ökonomische Grössen und Prozesse mitkonstituiert. Während der für die literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit narrativen Ökonomien massgebliche New Economic Criticism vor allem Aspekte der histoire in den Blick nimmt (Räume, Figuren, Handlungsmuster), möchte die Tagung die narrativen Verfahren fokussieren, in die Texte wirtschaftliche Motiviken übersetzen. Denn literarische Texte machen narrative Ökonomien in ihren eigenen Welten greifbar und die Formprinzipien des Erzählens beobachtbar, was sich einerseits in eigenen Genres wie etwa dem Kaufhausroman niederschlägt. Andererseits werden neue Erzählverfahren erprobt, die von Wirtschaft erzählen und gleichzeitig in Form ihrer ökonomischen Prinzipien narrativ hinterfragen: Versteckte Voraussetzungen und destruktive Potenziale etwa erfahren in der Literatur in diesem Sinne besondere Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund fragt die Tagung nach den Systemstellen der Narratologie, an denen Ökonomie verortet werden kann, nach rhetorischen und anderen Verfahren, die eine Narratologie der Ökonomie befruchten, nach gattungsspezifischen Dispositionen, die das Verhältnis von Erzählen und Ökonomie beeinflussen, sowie nach transgenerischen Darstellungsverfahren, die eine Narratologie der Ökonomie systematisiert und ökonomische Formmomente auch in lyrischen wie dramatischen Texten analysierbar macht. Die Tagung versammelt sowohl Beiträge, die sich einer narrativen Ökonomie aus narratologischer, literatur- oder kulturtheoretischer Perspektive nähern, als auch solche, die aus wissensgeschichtlicher Perspektive narrative Verfahren in ökonomischen Theorien erkunden. Mittwoch, 3. Mai 09.15 Begrüssung und Einführung 09.30 Ansgar Mohnkern (Amsterdam) Appropriation. Über realistisches Erzählen 10.30 Kaffeepause 11.00 Gudrun Kaufmann (Freiburg) Vom Homo oeconomicus zum Homo narrans. Zur Genealogie und Futurologie einer narrativen Ökonomik 12.00 Jana Vijayakumaran (Antwerpen) Der Aufsteiger und seine wirtschaftsbürgerlichen (Un-)Tugenden. Zur narrativen Konfiguration von Ökonomie um 1850 13.00 Mittagspause 14.30 Michał Mrugalski (Berlin) Provocation and Pre-Diction. Terrorist Realism as a Narrative Mode in the Russian Imperium’s Prose 1862–1917 15.30 Stefanie Populorum (New Brunswick) Industrie und Überwachung. Narrative der Rationalisierung in Franz Kafkas Der Verschollene 16.30 Kaffeepause 17.00 Fritz Breithaupt (Bloomington) Economic Emotions. The Narratives that Guide our Expectations Donnerstag, 4. Mai 09.30 Oliver Fohrmann (Münster) Die geldförmigen Narrative der ökonomischen Theorie 10.30 Kaffeepause 11.00 Johannes Bungenstab (Darmstadt) Ökonomie und Geschichtsphilosophie bei Hans Blumenberg 12.00 Sebastian Meixner (Zürich) Narrative des Unökonomischen 13.00 Mittagspause 14.30 Elisabeth Weiß-Sinn (Würzburg) Weiblichen Konsum erzählen. Reventlows Erzählungen im Spiegel von Simmels (ökonomischem) Geschlechter-Problem 15.30 Lisa Wille (Darmstadt) Konsum, Ware und Der große Ausverkauf bei Vicki Baum 16.30 Kaffeepause 17.00 Yashar Mohagheghi (Aachen) Die Auslage. Zu einer warenökonomischen Praxis in Literatur und Kulturtheorie um 1900 Freitag, 5. Mai 09.30 C éline Martins-Thomas (Zürich) Wende erzählen, ökonomisch. Friedrich Christian Delius’ Die Birnen von Ribbeck 10.30 Kaffeepause 11.00 Lina Wilhelms (Paderborn) Ökonomische Fiktionen und die Fiktionalisierung des Ökonomischen. Ricardo Piglias Ins Weiße zielen 12.00 Johannes Hees-Pelikan (Zürich) Was ist Wirtschaft? Vages und ambiges Erzählen in Hans Magnus Enzensbergers Wirtschaftsroman Immer das Geld! Veranstaltungsort: Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8001 Zürich, KO2-G-275 (3./4. Mai), KOL-E-13 (5. Mai) Link zum Programm: www.ds.uzh.ch/_files/uploads/agenda/1387.pdf Link zur Projekt-Webseite „Poetik des Überflusses: Ästhetik – Ökonomie – Literatur“ : www.ds.uzh.ch/de/projekte/ueberfluss.html

30 Jahre »Stone Butch Blues« – Erinnerungen und Perspektiven, online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
05.05.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Gender Studies/Queer Studies

Erstellt am:
14.04.2023

Interdisziplinäre Online-Tagung, 5. & 6. Mai 2023 Anlässlich des Publikationsjubiläums von Leslie Feinbergs Roman Stone Butch Blues blicken wir mit wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträgen in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von trans und queeren Geschichten sowie Studien, Arbeiter*innenkämpfen und anti-rassistischen Bewegungen. Keynote: Minnie Bruce Pratt (Lyrikerin und Aktivistin) Anmeldung zur Tagung unter: uhh.de/te0xd Programm Freitag, 5. Mai Zeitangaben in CET 13:00-13:30 Begrüßung und Einführung Michaela Koch (Zentrum Gender & Diversity, Hamburg), Jara Schmidt (Universität Hamburg) & Clara Rosa Schwarz (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) (auf Deutsch und Englisch) 13:30-15:00 Panel I – Übersetzungen Marina Allal (Freie Universität Berlin): »Bousculer les imaginaires et développer des alternatives…« On the Reception of Stone Butch Blues in France (Vortrag, auf Englisch) Ylva Emel Karlsson (Malmö): Translating Translanguage (Vortrag, auf Englisch) Desz Debreceni (Bergisch Gladbach): Re_translating as Activist Practice. Queering the German Translation of Stone Butch Blues (Vortrag, auf Englisch) 15:30-16:30 Workshop I Ylva Emel Karlsson (Malmö): Translating Translanguage (auf Englisch) 15:30-16:45 Workshop II Hani Portner (Bard College Berlin): Jewish QT Futures (auf Englisch) 15:30-17:00 Panel II – Femme/Butch I: Gender und Sexualität Anja*Oliver Schneider (Frankfurt): Stone Butch Blues as Encounter/Intersection of Lesbian and Trans* Identities (Vortrag, auf Englisch) Lorenz Weinberg (Freie Universität Berlin): Von Papafrauen, Geschlechterrollenspiel, Kessen Vätern und Ladys. Fem(me)/Butch in den Sexualitätsdiskussionen deutschsprachiger Lesbenbewegungskontexte der 1970er-1990er Jahre (Vortrag, auf Deutsch) Anngret Schultze (Hamburg): To Me, My Gender Is and Always Has Been Something Highly Relational (auditive Lecture-Performance, auf Deutsch) Sabine Fuchs (Hamburg): Sternenklare Reise. Eine Reminiszenz an Leslie Feinberg, in Dankbarkeit (Vortrag, auf Deutsch) 18:00-19:30 Keynote Minnie Bruce Pratt (Syracuse, New York): Lyrik-Lesung und Gespräch (auf Englisch) Online abrufbar für die Dauer der Tagung Nike Hartmond (Berlin/Wien) & Fred (Vera) Heinemann (Wien): Bubbles oder: Weggefährt*innen (performative Lesung/Foto-Love-Story, auf Deutsch) k kater (Hamburg): Belonging – Queer Politics of Space and Constellations (Audiovortrag, auf Deutsch) & Put Your Hands in My Lungs. Femme/Butch Miniatures (Audiocollage, auf Deutsch) Samstag, 6. Mai Zeitangaben in CET 10:30-11:15 Begrüßungskaffee und Open Space 11:15-12:30 Panel III – Räume Jojo Hofmann (Universität Münster): Queertopia verstehen. Eine intersektionale Betrachtung des Raums der schwul-lesbischen Bar in Stone Butch Blues (Vortrag, auf Deutsch) Camellia Choudhuri (St. Xavier’s College, Kalkutta): »Two truths can exist in the same space«: Examining Joelle Taylor’s Butch Life-Writing in Performance (Vortrag, auf Englisch) Nike Hartmond (Berlin/Wien) & Fred (Vera) Heinemann (Wien): Bubbles oder: Weggefährt*innen (performative Lesung/Foto-Love-Story, auf Deutsch) 13:30-15:00 Panel IV – Femme/Butch II: Schreiben/Konzeptualisieren von Identität El/len Reid-Buckley (University of Limerick): Looking for the Bisexual Butch (Vortrag, auf Englisch) Anja*Oliver Schneider (Frankfurt): Poems on Trans* and Femme/Butch (Lesung, auf Englisch) Clara Rosa Schwarz (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg): How Femmes Care in Stone Butch Blues (Vortrag, auf Englisch) Laura Brightwell (York University, Toronto): Femme Life Writing: No Femininities Left Behind (Vortrag, auf Englisch) 15:30-17:00 Panel V – Queere und trans Zukünfte Mischa Regenbrecht (Köln): Lesben mit Unterstützungsbedarf im Alltag (Vortrag, auf Deutsch) Jonah Reimann (Freie Universität Berlin): Butch Then and Now: Finding Butch Identity and (Visions of) Solidarity on TikTok (Vortrag, auf Englisch) Jade Da Costa (York University, Tkaronto): Erotic Pedagogy: Anti-Racist Sexual Education (Vortrag, auf Englisch) H. Zipfel (Universität Münster): Growing Sideways. An Écriture of the Queer Kid (Lecture-Performance, auf Englisch) 17:00-17:30 Abschluss Organisation: Dr. Michaela Koch (Zentrum Gender & Diversity, Hamburg), Dr. Jara Schmidt (Universität Hamburg) & Clara Rosa Schwarz (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Banales Publizieren. Praktiken, Verfahren und Episteme des Digitalen Selbstverlags in Kunst-, Literatur- und Wissenschaftsbetrieb | Bochum


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
20.04.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Verlagswesen/Buchhandel

Erstellt am:
14.04.2023

Internationale Konferenz: Banales Publizieren. Praktiken, Verfahren und Episteme des Digitalen Selbstverlags in Kunst-, Literatur- und Wissenschaftsbetrieb 20.04-21.04.2023 Beckmannshof, Raum Shanghai, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum Konzeption und Organisation: Elisa Linseisen: elisa.linseisen@uni-hamburg.de Dorothea Walzer: dorothea.walzer@rub.de Gegenstand dieser Tagung sind die Praktiken, Verfahren und Episteme des digitalen Selbstverlags in Kunst, Literatur und Wissenschaft, die heute konkurrierend neben die institutionalisierte Publikationslandschaft treten. Wir schlagen vor, die ‚Banalität‘ als wesentliches Merkmal des digitalen Selbstverlags zu begreifen und dieses Konzept an Selbstverlagsprojekte in unseren eigenen Disziplinen, der Kultur-, Literatur-, Medien-, Tanz-, Filmwissenschaft und den Gender Studies heranzutragen. Ziel ist es, die Erweiterung und Überformung der institutionalisierten Verlagslandschaft durch plattformbasierte Publikationsmodelle zu verstehen und zu fragen, inwiefern diese Entwicklung (die eigenen) wissenschaftlichen Erkenntnismodelle und ihre konstitutiven Ein- und Ausschlussprinzipien aufs Spiel setzt. Konkret geht es um die Vermessung eines Feldes von buchförmigen und nicht-buchförmigen digitalen Selbstpublikationen auf Plattformen und im Print-on-Demand-Bereich, das die Grenzen zwischen professionellen Autor:innen und Lai:innen zur Diskussion stellt, genauso wie die Unterscheidung von Literatur/Theorie/Kunst/Wissenschaft und ihrer Vermittlung. Der Begriff des ‚Banalen‘ ist aus einer von Meaghan Morris, Jack Halberstam u. a. inspirierten Perspektive der Cultural-, Gender- und Queer Studies heraus für die von uns projektierte Analyse des digitalen Selbstverlags weiterführend. Morris fasst in ihrem Text „Banality in Cultural Studies“ die negativ abwertende Bedeutung des ‚Banalen‘ als Effekt einer Geschichte der modernen Desintegration eines aufklärerisch-europäischen Ideals des Gemeinsamen — der „common people“, „common places“, „common culture“ — hin zu einem sich erst im späten 18. Jahrhundert etablierten Bedeutungsspektrum des Abgedroschenen, Plattitüdenhaften, Unoriginellen zusammen. Sie konstatiert vor diesem Hintergrund, der Begriff des ‚Banalen‘ sei in der Moderne immer ein mythischer Signifikant oder eine Maske für Fragen der Wertung, des Unterscheidungsvermögens und der Abwertung von Problemen gewesen. In Abgrenzung von Jean Baudrillard und Michel de Certau macht Morris eine doppelte historische Funktion des ‚Banalen‘ als Herrschaftsinstrument („lordly pronouncement“) und Schauplatz des Gemeinsamen (der „popular performance“) geltend. Vor diesem Hintergrund lässt sich das ‚Banale‘, so unser Vorschlag, einerseits als ökonomisch durchdrungene mediale Logik und andererseits als widerständige Epistemologie digitalen Selbstpublizierens begreifen. Der Versuch einer Objektivierung und damit einhergehenden wissenschaftlichen Legitimierung des ‚Banalen‘ durch eine Rückwendung auf die eigenen Wissenspraktiken ließe sich mit Halberstams Überlegungen zur „low theory“ ebenso vermeiden wie mit der Diskussion über Praktiken des gemeinsamen und kollektiven Publizierens, die auf dieser Tagung geführt werden soll. //// This conference focuses on the practices, procedures and epistemes of digital self-publishing in art, literature and science. Starting from their analysis, we would like to examine such platform-based models of independent publishing that compete with the institutionalised publishing landscape, using the epistemic problem of ‘banality’ as a point of departure. We propose to understand ‘banality’ as an essential feature of digital self-publishing and to apply this concept to self-publishing projects in our own disciplines, i.e. cultural studies, literature studies, media studies, dance studies, film studies and gender studies. Our aim is to understand the expansion and transformation of the institutionalised publishing landscape through platform-based publishing models, and to ask how this development challenges (our own) scientific models of knowledge and their constitutive principles of inclusion and exclusion. In particular, we aim to explore a field of bookish and non-bookish digital self-publishing on platforms and in the print-on-demand26 sector that challenge the boundaries between professional authors and amateurs, as well as the distinction between literature/theory/art/science and their mediation. The notion of the ‘banal’ is further relevant to our projected analysis of digital self-publishing from a perspective inspired by Meaghan Morris, Jack Halberstam and others in cultural, gender and queer studies. Morris, in her text “Banality in Cultural Studies”, summarises the negatively pejorative meaning of ‘banal’ as an effect of a modern history of the disintegration of an Enlightenment European ideal of the common — of ‘common people’, ‘common places’, ‘common culture’ — into a spectrum of meanings of the banal, the platitudinous, the unoriginal, which only began to emerge in the late eighteenth century. Against this background, she argues that the concept of the ‘banal’ has always been a mythical signifier or mask for questions of valuing, differentiating and devaluing the problems of modernity. Distancing herself from Jean Baudrillard and Michel de Certau, Morris asserts a dual historical function of the ‘banal’ as an instrument of domination (‘lordly pronouncement’) and a site of the common (‘popular performance’). Against this background, we suggest that the ‘banal’ can be understood as both an economically imbued medial logic and a resistant epistemology of digital self-publishing. The attempt to objectify and thus scientifically legitimise the ‘banal’ through a return to one’s own practices of knowledge could be avoided with Halberstam’s reflections on ‘low theory’ as well as with the discussion on practices of collaborative and collective publishing28 that will take place at this conference. Programm: DONNERSTAG, 20. April 2023 10:00 Elisa Linseisen (Hamburg) & Dorothea Walzer (Bochum) Einführung 10:30 Annette Gilbert (Erlangen) Print-on-Demand-Plattformpublikationen zwischen „imagined printedness“ und „public by default“ 11:30 Tania Prill (Bremen) 50 Ways To Activate Your Archive 12:30—14:00 Mittagspause 14:00 Eva Weinmayr (London) Publishing Strategies: From “independent” to “intersectional” 15:00 Matthias Preuss (Bochum) Verteiltes Selbst, wiederholte Publikation. Produktionsgeschichten bei Lütfiye Güzel und Francis Nenik 16:00—16:30 Pause 16:30 Timothy Laquintano (Pennsylvania, Easton) Generative AI and the Writer/Publisher: What the Lessons of Content Moderation Have to Teach Us about the Future of Large Language Models FREITAG, 21. April 2023 10:30 Anke Finger (Connecticut, Storrs) Knowledge-Designing Digital Publics and the UX Honeycomb 11:30 Sarah-Mai Dang (Marburg) Plurales Publizieren. Vom hybriden Open-Access-Verlag zum kollaborativen Open-Media-Studies-Blog 12:30—14:00 Mittagspause 14:00 Julia Bee (Siegen) & Gerko Egert (Gießen) Nocturne Platt form: Open Source Thinking and Making 15:00 Workshop and coffee talk: publication 15:30—16:00 Pause 16:00 Erin Rose Glass, Social Diss (San Diego) What could these words become: Social Paper and other utopian dreams for student writing

Moving Normativity – Agency between Contestation and Confirmation (Freie Universität Berlin)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
11.05.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Gender Studies/Queer Studies, 

Postkoloniale Literaturtheorie, 

Literatur und Soziologie

, und 2 weitere

Erstellt am:
14.04.2023

The DFG Graduate Research Programme “Normativity, Critique, Change” (FU Berlin) invites you to our international interdisciplinary conference Moving Normativity – Agency between Contestation and Confirmation which takes place at Uferstudios on May 11-12. The conference will be preceded by two artistic interventions on May 9-10 . Moving Normativity – Agency between Contestation and Confirmation In recent years, new ways of engaging with action and agency have emerged. In humanities, social sciences and artistic practices, much intellectual work has focused on the emancipation of historically marginalized subjects. We witness a provincializing of classical frameworks and a redefinition of rights around the embodied categories of sexuality, race, and class. The normativity of individual agency has expanded and condensed under these conditions. Even the category of agency itself, classically understood as a form of activity, has come under scrutiny: Theory and artistic practice have explored the generative potential of passivity, paralysis, and rest. The interdisciplinary Graduiertenkolleg “Normativity, Critique, Change” hosts a conference to investigate agency as the site of a tension between contestation and confirmation across a range of disciplines in the arts, law, and humanities. According to a general premise of our research, action is based on norms on the one hand, and only possible through a distance from norms on the other. In this understanding, critique is inherent to normativity. The conference sheds light on the various sites of tension inherent to agency, normative action and critique in four panels. Speakers: Sarah Colvin Ana Deumert Bojana Kunst André Lepecki Daniel Loick Sumi Madhok Fiona McGovern Jessica Ullrich Francesca Raimondi Giulia Sissa Massimiliano Tomba Tim Wihl Artists: Gulzat Egemberdieva Choy Ka Fai

72nd National Postgraduate Colloquium in German Studies, London


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
28.04.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
03.04.2023

72 ND NATIONAL POSTGRADUATE COLLOQUIUM IN GERMAN STUDIES Friday, 28 and Saturday, 29 April 2023 At the University of London Senate House, Malet Street, WC1E 7HU Friday, 28 April 2023 11.00-11.15 Registration / Welcome 11.15-12.45 Panel 1: Memory, Landscapes & Objects Nancy Wilson (Queen Mary, University of London): Nothing to See Out There?: The Ruin Gazers of Postwar German Cinema (1946–1948) Lauren Cuthbert (University of Aberdeen): Commemoration and Commodification: Memorialisation of the German and Vietnamese Past through Objects in Meiers Nachlass (1975) and Eintritt kostenlos (1976) Matthew Childs (University of Washington): The Ethics of Narrating Catastrophe: Kleist’s Das Erdbeben in Chili Discussion 12.45-13.45 Lunch (Sandwich lunch provided) 13.45-15.15 Panel 2: Unusual Narrative Voices Johanna Käsmann (University of Vienna): Vom Skandal zur Literaturkritik nach 1990. ˈIchˈ von Wolfgang Hilbig Jente Azou (University of Mainz): Intergenerationelle Erinnerungskonstruktion in Nora Krugs Graphic Novel Heimat Sara Walker (University of Vienna): Farewell, Cruel Landscape and Utopia in Ilse Aichinger’s ‘Mirror story’ Discussion 15.15-16.00 Tea 16.00-17.00 2023 Sylvia Naish Lecture Sophia Buck (Merton College, Oxford): A ‚Baedecker durch das Geistige Paris‘. Walter Benjamin’s (National) Literary Histories as Travel Guides Saturday, 29 April 2023 10.30 -10.45 Registration / Welcome 10.45 -11.45 Panel 3: Gender & Sexuality in Literature Daniel Glanzner (University of Bamberg): The Musical Erotic in Klaus Mann’s Symphonie Pathétique Alida Vetturelli (University of Salzburg): Kafkas Frauenfiguren an der Schwelle zum Matriarchatsmythos und zum Judentum Discussion 11.45-12.15 Tea / Coffee 12.15 -13.15 Panel 4: Reading & Rereading Laura Kinzig (University of Göttingen): The Aesthetic Character of Literary Works: Outline of a Literary Hermeneutics Bogdan Burghelea (University of Tübingen): Reading Romantik Queer Discussion End of colloquium with optional lunch (own arrangements) Advance online registration is essential Book at: ilcs.sas.ac.uk/events/72nd-national-postgraduate-colloquium-german-studies The registration fee payable by speakers and other attendees: £15 (covers teas and coffees as well as a sandwich lunch on the first day) The Colloquium is organised by a committee of students in association with the Institute of Languages, Cultures and Societies (ILCS) Current members: Lauren Cuthbert (Aberdeen); Matthew Hines (Birmingham); Anja Rekeszus (King’s College London); Monja Stahlberger (ILCS, London) Institute of Languages, Cultures and Societies (formerly IMLR) School of Advanced Study |University of London Senate House | Malet Street |London WC1E 7HU Tel: +44 (0)20 7862 8966 | Email: jane.lewin@sas.ac.uk Website: ilcs.sas.ac.uk

Reading Bachmann Now, London


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.05.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Gender Studies/Queer Studies, 

Literatur und Soziologie

, und 2 weitere

Erstellt am:
03.04.2023

INGEBORG BACHMANN CENTRE FOR AUSTRIAN LITERATURE & CULTURE At the Institute of Languages, Cultures and Societies, University of London Wednesday, 17 – Friday, 19 May 2023 at the University of London Senate House and Austrian Cultural Forum London Reading Bachmann Now (Conference at the University of London Senate House, 18-19 May) Langer Transit. A Reading with Maja Haderlap and Tess Lewis (at the Austrian Cultural Forum, 17 May) Translating Ingeborg Bachmann (Workshop at the University of London Senate House, 17 May) Fifty years after her death Ingeborg Bachmann has become a modern classic. She was a cosmopolitan, transnational and rebellious thinker whose work has considerable intellectual reach and political urgency. Regarded a rising star as a young poet, it was her later prose work which became a fulcrum of feminist theory in the 1980s. Over time, the breadth of her fictional and theoretical writing has received multi-faceted critical attention, not least because of its complicated and ongoing editorial history. Bachmann’s work and life have also inspired a multitude of biographical readings and a certain amount of mythologising. The conference (18-19 May) Reading Bachmann Now explores Bachmann’s unbroken relevance as an author who confronts questions of gender (in-)equality and female authorship, legacies of fascism and violence, encounters with otherness and difference, and the difficulties and possibilities of literature in an increasingly volatile world. A forum for discussion, this conference brings early career researchers together with established scholars and editors of Bachmann’s work. Two panel discussions with Barbara Agnese, Merve Emre, Peter Filkins, Dirk Göttsche and Tess Lewis will address questions of biography, editorial practice, translation and the continued impact of her work. The conference is preceded on 17 May by a Translation Workshop led by Lyn Marven and Áine McMurtry and a Bilingual Poetry Reading by Maja Haderlap and translator Tess Lewis from the collection langer transit (distant transit). The poems trace the history and trajectory of the Carinthian-Slovenian-Italian borderland, which also informed Bachmann’s writing. Conference Programme All are welcome to attend. Advance online registration is essential. Conference registration fees include lunch as well as refreshments morning and afternoon. Fees are as follows: 2 Days: £60.00 (Standard Rate); £55.00 (Friends of Germanic Studies at the ILCS); £30.00 (Students) 1 Day: £35.00 (Standard Rate); £30.00 (Friends of Germanic Studies at the ILCS); £20.00 (Students) Separate registration is required for the Translation Workshop and the Reading at the Austrian Cultural Forum with Maja Haderlap and Tess Lewis. Institute of Languages, Cultures and Societies (formerly IMLR) School of Advanced Study |University of London Senate House | Malet Street |London WC1E 7HU Email: jane.lewin@sas.ac.uk | Website: ilcs.sas.ac.uk

Mäzenatische Poetik. Textverfahren und Autorschaftsmodelle im Kontext literarischer Förderpraktiken, Marbach a. N.


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.04.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Poetik, 

Ästhetik

Erstellt am:
03.04.2023

Donnerstag, 27. April 2023, bis Sonntag, 29. April 2023 Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8–10, 71672 Marbach a. N. Organisation: Alexander Honold (Basel), Dirk Rose (Innsbruck), Jochen Strobel (Marburg), Jürgen Wolf (Marburg) Die Tagung soll Klarheit darüber schaffen, wie die Reflexion auf mäzenatische Textverfahren und Autorschaftsmodelle die Poetik moderner Texte, und in Relation dazu: vormoderner Texte, geprägt hat und weiterhin prägt. Daher stehen weniger die Strukturen der Förderpolitik (in Gestalt von Stellen bei Hofe, Sinekuren, Pensionen, Preisen, Stipendien etc.), sondern die Werkpolitik einzelner Autoren sowie die Analyse einzelner Texte in ihren Genese- und Rezeptionskontexten, ihren rhetorischen Strategien sowie ihrer Performanz und Medialität im Vordergrund. So sollen querschnitthaft mäzenatische Poetiken in Austausch gesetzt werden mit den je zu einer Zeit vorgängigen und sich wandelnden Bedingungen literarischer Produktion. Das Programm der Tagung finden Sie hier . Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldung per Mail bei Jochen Strobel ( jochen.strobel@uni-marburg.de ) bis zum 24.4.2023 wird gebeten.

Colloque international Grenzen überschreiten. Zeiten, Räume, Akteure, 1400–1630 / S’affranchir des frontières. Temps, espaces, acteurs, 1400-1630 / Transgressing boundaries. Times, spaces, and people, 1400-1630, Fribourg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
12.06.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Postkoloniale Literaturtheorie, 

Literatur und Theologie/Religionswissenschaften, 

Literatur und Philosophie

, und 4 weitere

Erstellt am:
28.03.2023

Organisation : David Amherdt (langue et littérature latines de la Renaissance), Nadine Amsler (histoire moderne), Claude Bourqui (littérature française), Claire Gantet (histoire moderne), Cornelia Herberichs (Germanistik), Jérémie Koering (histoire de l’art des temps moderne), Nina Mueggler (littérature française) Ort/Lieu, Datum/date : Université de Fribourg, 12.-14.06.2023 Langues : français, anglais, allemand, italien Programme prévisionnel Lundi 12 juin, 14h-18h30, salle Mis. 10 01.13 14h-14h30 Mots de bienvenue (Victor Stoichita, Université de Fribourg) ; introduction au colloque La Renaissance globale – modération Nadine Amsler Hui Andrew (Yale-NUS College) : Confucius the Stoic. Matteo Ricci and the Encounter between Western and Chinese Philosophy, 14h30-15h10 Delgado Mariano (Université de Fribourg) : Bartolomé de Las Casas als ‘Überschreiter von Grenzen’ in der Neuen Welt, 15h10-15h50 Pause café 15h50-16h10, hall Mis. 10 Frontières temporelles – modération Claire Gantet Beyer Andreas (Universität Basel) : Huizinga et les frontières temporelles de la Renaissance, 16h10-16h50 Reichlin Susanne (LMU München) : Ökonomische Grenzsetzungen und Grenzüberschreitungen. Geldspekulation und Zukunftsreflexion in Flugblättern des 16. und frühen 17. Jahrhunderts, 16h50-17h30 Maillard Sandy (Université de Neuchâtel/Université de Fribourg) : La lettre I dans Champ fleury de Geoffroy Tory : entre Antiquité et XVIe siècle, 17h30-18h10 Mardi 13 juin, salle Mis 10 01.13 Frontières spatiale s , 9h-12h30 – modération Claude Bourqui Morales Jorge (Sorbonne/Università di Roma La Sapienza) : Franchir les frontières, dessiner la géographie musicale. La mobilité des musiciens à Turin à l’époque du duc Charles- Emmanuel Ier (1600-1630), 9h-9h40 Pretalli Michel (Université de Franche-Comté) : Giulio Cesare Brancaccio : franchissement et affranchissement des frontières dans l’Europe de la fin de la Renaissance, 9h40-10h20 Pause café, 10h20-10h40, hall Mis. 10 Schindler Kilian (Université de Fribourg): Questioning the English Protestant Nation in Sir Thomas More, 10h40-11h20 Séris Émilie (Sorbonne) : Paul Jove, Descriptio Britanniae (1548) : l’Angleterre et l’Europe à la Renaissance, 11h20-12h Circulations linguistiques et spatiales , 14h-18h – modération David Amherdt Leroux Virginie (EPHE Paris) : Circulations linguistiques et spatiales : le rôle des traductions latines d’oeuvres vernaculaires, 14h-14h40 Cézard-Leyral Marie (Université de la Polynésie française) : S’affranchir des frontières linguistiques : du rapport entre les langues, anciennes et vernaculaires, dans le De origine usu et ratione vulgarium vocum de Jacques Bourgoing (1583), 14h40-15h20 Pause café 15h20-15h40, hall Mis 10 Marrone Daniela (Università degli Studi di Padova) : Grammatici e medici ai limiti della conoscenza. Sconfinamento e interazione tra discipline alla fine del Quattrocento, 15h40-16h20 Motta Uberto (Université de Fribourg) : De Mantoue à Madrid. L’utopie courtisane de Castiglione et sa fortune dans l’Europe moderne, 16h20-17h Mercredi 14 juin, Mis 08 0101 espace Güggi Étrangeté, altérité : les confins de la connaissance , 9h-12h – modération Nina Müggler Boariu Dominic-Alain (Université de Fribourg) : Turcs et Tziganes selon Lucas D’Heere, 9h-9h40 Kodera Sergius (Universität Wien): Physiognomik als universelle Grenzüberschreitung im Werk von Giovan Battista della Porta, 9h40-10h20 Pause café 10h20-10h40, hall devant la chapelle Kraus Marius (Technische Universität Dresden) : Boundary work. Strategien der Grenzziehung und -überschreitung im Kontext humanistischer Invektivenproduktion des frühen 16. Jahrhunderts, 10h40-11h20 Espaces de la Renaissance – modération Jérémie Koering Zagoury David (Universität Zürich) : L’imagination fugitive. Autour du fantasme aéronautique au seuil de la Contre-Réforme, 13h30-14h10 Usher Phillip (New York University) : De la frontière à la zone critique : hauts et bas de l’espace, 14h10-14h50 Discussion générale , 14h50-15h30 Site web : https://ift.tt/iTmVMYN Contact : renaissance@unifr.ch

Männlichkeiten als Lebensweisen in Geschichte und Gegenwart (14. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender), Stuttgart-Hohenheim


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
15.06.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine), 

Gender Studies/Queer Studies

, und 1 weitere

Erstellt am:
28.03.2023

Männlichkeit(en) werden erlernt, erlebt, erfahren, erlitten und performativ hergestellt. Die Tagung wendet sich vorrangig alltäglichen Praktiken zu und ist insbesondere interessiert an den Arten und Weisen, wie Männlichkeit(en) gelebt werden. Mannsein zu leben war nie ein einfaches Unterfangen, sondern gekennzeichnet von einer je historisch und soziokulturell spezifischen Verwobenheit von Privilegien, Abwertungen, Überlegenheiten und Unterdrückungen. Dabei geht es – oft nur unterschwellig oder unbewusst – auch um den Aufbau von Identitäten in Vergleich und Konkurrenz mit oder in Abgrenzung von „anderen“. Für die Stabilisierung, aber auch für die Veränderung von Männlichkeit spielen Sozialisation und Subjektivierung eine zentrale Rolle. Die Art und Weise, wie Männlichkeit gelebt wird, verändert sich im Lebensverlauf. Formen von Partnerschaften, Freundschaften, aber auch solitäre und ungebundene Lebensweisen bestimmen große Bereiche des Alltags von Männern, und sie werden sehr unterschiedlich erlebt. Eine Veranstaltung des Arbeitskreises AIM Gender und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte, in Kooperation mit dem Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Hildesheim. Der Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender) Ziel des Arbeitskreises ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forschenden aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten. Auch Angehörige anderer Fachrichtungen sind willkommen. Weitere Informationen: https://ift.tt/6ljmre4 Programm Donnerstag, 15. Juni 2023 18:00 Uhr Abendessen 19:00 Uhr Begrüßung Johannes Kuber (Stuttgart), Prof. Dr. Martin Dinges (Stuttgart), Prof. Dr. Britta Hoffarth (Hildesheim) Einleitende Kurz-Statements Martin Dinges, Prof. Dr. Diana Lengersdorf (Bielefeld), Britta Hoffarth, Prof. Dr. Toni Tholen (Hildesheim) 19:30–20:40 Uhr Sektion 1: Queere Männlichkeiten Moderation: Diana Lengersdorf Napoleon Seyfarths mediale Selbstinszenierungen. Untergeordnete Männlichkeit und Tier-Werden unter dem Zeichen von Aids Dr. Jean-François Laplénie (Paris) Nicht-binäre Männlichkeit. Zur Paradoxie einer Ästhetik der Transgression Prof. Dr. Walter Erhart (Bielefeld) Kennenlernen in der Denkbar Freitag, 16. Juni 2023 8:00 Uhr Frühstück & Morgenimpuls 9:00–10:10 Uhr Sektion 2: Jugend Moderation: Britta Hoffarth „Immer näher rückt der Knabe seinem Berufe“. Gefühlsbezogene Praktiken der Männlichkeit in Tagebüchern von Jungen (1840–1900) Dr. Sylvia Wehren (Hildesheim) Praktiken außeralltäglicher (Nicht-)Männlichkeiten. Geschlechterkonstruktionen in Jugendszenen Prof. Dr. Michael Meuser (Dortmund) 10:10 Uhr Kaffee/Tee & Butterbrezel 10:40–11:50 Uhr Sektion 3: Männliches Leben im Spätmittelalter Moderation: Martin Dinges Maskulinität(en) im Spätmittelalter. Konstruktionen der Männlichkeit des römisch-deutschen Herrschers im 13. und 14. Jahrhundert Dr. Hendrik Hess (Bonn) Männlichkeit vor dem Straßburger Rügegericht (1478/79) Prof. Dr. Gabriela Signori (Konstanz) 12:00 Uhr Mittagessen 13:30–15:15 Uhr Sektion 4: Väterlichkeit Moderation: Michael Meuser Die Szene der Vaterschaft. Drama & Krise Marten Weise (Frankfurt) Heimwerken – eine Vatergeschichte? PD Dr. Jonathan Voges (Hannover) Involvierte Väterlichkeit. Transformation männlicher Sorgelogik in eine neue Ethik der Sorge Matthias Luterbach (Basel) 15:15 Uhr Kaffee/Tee & Kuchen 15:40–18:00 Uhr Sektion 5: Männlichkeiten in der Kunst Moderation: Toni Tholen Spielmann, Deserteur und Galgenvogel. „Männerliebe, -leben und -sterben“ im German Lied Prof. Dr. Gesine Schröder (Leipzig) Zur Intersektionalität von Männlichkeit, Behinderung und sozialer Schicht. Eine Analyse des Dramas „Graf Karl von Adelsberg“ (1776) von Ludwig Philipp Hahn Isabelle Wagner (Darmstadt) Männliche Leidenschaften – Vitalismus, Futurismus und Suprematismus. Eine künstlerische Avantgarde in der Dynamik der Moderne und als symbolische Repräsentanz politischer Macht Dr. Ursula Matschke (Stuttgart) Am Pissoir Florenz Gilly (Wien) 18:00 Uhr Abendessen danach gesellige Runde in der Denkbar Samstag, 17. Juni 2023 8:00 Uhr Frühstück & Morgenimpuls 9:00–10:45 Uhr Sektion 6: Männliche Selbstkonstruktionen Moderation: Johannes Kuber Biographisches Erzählen als konstitutiver Faktor von „Männlichkeit(en)“ in Briefen Ewald Christian von Kleists (1715–1759) Annika Hübner (Potsdam) Spuren von „männlichem“ Heroismus und „männlichem“ Mut in Selbstzeugnissen und Berichten von und über Geistliche im Dreißigjährigen Krieg PD Dr. Andreas Weigl (Wien) Männer unterwegs. Herstellung und Aushandlung von Männlichkeiten in den spätmittelalterlichen Pilgerberichten des Dominikaners Felix Fabri Anne-Greta Sacher (Oldenburg) 10:45 Uhr Kaffee/Tee & Snacks 11:15–12:25 Uhr Sektion 7: Männliche Nahbeziehungen Moderation: Walter Erhart Serielle Monogamie und emotionaler Kapitalismus als männliche Genderpraktik der Spätmoderne PD Dr. Katja Kauer (Fribourg/Tübingen) Male polygamy. An emerging trend in the group of economically successful men in contemporary Russia Dr. Tatjana Fenicia (Zürich) 12:30 Uhr Mittagessen 13:30–14:40 Uhr Sektion 8: Berufsmännlichkeiten Moderation: Diana Lengersdorf Ärztlicher Habitus und hegemoniale Männlichkeit. Der Einfluss hegemonialer Männlichkeitsleitbilder auf das Gesundheits- und Krankheitsverhalten von Ärztinnen und Ärzten im 20. Jahrhundert Dr. Sebastian Wenger (Konstanz) Lebensweisen von Männern aus Führungspositionen in der Finanzbranche. Selbstreflexion und Transformation Anika Thym (Basel) 14:40 Uhr Tagungskritik und Perspektiven 15:00 Uhr Ende der Tagung Tagungsleitung Prof. Dr. Martin Dinges, Stuttgart Prof. Dr. Britta Hoffarth, Universität Hildesheim, Zentrum für Geschlechterforschung Johannes Kuber, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte Prof. Dr. Diana Lengersdorf, Universität Bielefeld Prof. Dr. Toni Tholen, Universität Hildesheim Tagungskosten – inkl. Verpflegung und Übernachtung im EZ 176,70 € – inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ 147,70 € – ohne Übernachtung und Frühstück 78,70 € Ermäßigt – inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ 117,70 € – ohne Übernachtung und Frühstück 48,70 € Anmeldung https://ift.tt/KIgmFZD Die Anmeldung erbitten wir schriftlich spätestens bis zum 31.05.2023. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Bei Rücktritt von der Anmeldung vom 05.–13.06. (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen die Hälfte der Tagungskosten in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten. Ersatz durch eine andere Person befreit von Stornogebühren. Tagungsstipendium Wenn Sie als Studierende Interesse an einem Stipendium für diese Tagung haben, melden Sie sich bei Johannes Kuber ( kuber@akademie-rs.de ). Der Förderverein der Akademie kann bei entsprechender Eignung die Kosten bis auf einen geringen Eigenanteil übernehmen. (Rechtsweg ist ausgeschlossen.) Kontakt Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Fachbereich Geschichte Assistenz: Simone Storck Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart Tel: +49 711 1640 752 E-Mail: storck@akademie-rs.de