Mikrotopoi. Zur Poetik kleiner Räume, Essen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
20.07.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Postkoloniale Literaturtheorie, 

Literatur und Soziologie, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 3 weitere

Erstellt am:
14.07.2023

Workshop Date July 20, 2023 – July 21, 2023 Location Germany Subject Fields Cultural History / Studies, , German History / Studies, , Sociology Die kulturwissenschaftliche Forschung seit dem Spatial Turn hat die Wechselbeziehung zwischen Kultur und Raum in den unterschiedlichsten Konstellationen untersucht. Dabei standen häufig makroskopische Räume im Mittelpunkt des Interesses – das Konzept einer globalen Welt, die Unterscheidung zwischen ‚West‘ und ‚Ost‘ oder zwischen dem globalen Norden und Süden, die Kartierung großer Räume, die sozialen Auswirkungen globaler Transport- und Kommunikationsmittel usw. Der Workshop soll diese makroskopische Perspektive um einen dezidiert mikroskopischen Blickwinkel ergänzen. Im Mittelpunkt steht eine bestimmte Art von Räumen, die sich als Mikrotopoi bezeichnen lassen. Damit sind kleine Räume gemeint, die nur zu bestimmten Zeiten betreten und verlassen werden können. Als ‚klein‘ soll nach der Arbeitsdefinition ein Raum gelten, der ein Interaktionssystem etabliert. In Mikrotopoi zwingt also die bloße Ko-Präsenz von Körpern zur Kommunikation, und daher gilt dort immer Paul Watzlawicks Diktum, dass man nicht nicht kommunizieren kann. 20. Juli 2023: 12:00-13:00 Get-Together 13:00-13:30 Dr. Christian Kirchmeier (Groningen/KWI Essen): Einführung 13:30-14:20 Prof. Dr. Hannes Krämer (Duisburg-Essen): Mikro-Topoi der Störung 14:20-15:10 Dr. Alessandra Goggio (Bergamo): Autoinnenräume als kommunikative Verhandlungsorte 15:10-16:00 Dr. Charlotte Coch (Köln): Kammerspiel im All. Das Raumschiff als (politischer) Mikrokosmos in Science Fiction-Romanen der DDR 16:00-16:30 Kaffeepause 16:30-17:20 Prof. Dr. Julian Müller (Graz): Interaktion im halböffentlichen Raum. Das Fernsehzimmer aus soziologischer und architektonischer Perspektive 17:20-18:10 Dr. Jan Creutzenberg (Seoul): Gemeinsam allein statt einsam daheim: Südkoreanische „Bang“-Kultur im Zeitalter des Livestreamings 18:10-19:00 Dr. Laura Reiling (KWI Essen): Komische kleine Räume. Alan Bennetts Bücherbus 19:30 Abendessen 21. Juli 2023: 9:00-9:50 PD Dr. Erik Schilling (München): Die Sauna als Mikrotopos. Erzwungene Intimität und kulturelle Differenz 9:50-10:40 Prof. Dr. Alexandra Pontzen (Duisburg-Essen): Nasszellen – Bad und Toilette als Intimitätsräume 10:40-11:10 Kaffeepause 11:10-12:00 Jasper Schagerl (Berlin): Interstitien der Arbeit. Mikropolitische Raumpraktiken in Thomas Stubers In den Gängen 12:00-12:50 Eric Dewald (Saarbrücken): Die Bottle Episode als Schaubühne reduzierter Räumlichkeit in TV-Serien 12:50-14:10 Mittagessen 14:10-15:00 Dr. Niklas Barth (München/KWI Essen): Frühneuzeitliche Gleichgültigkeit. Der „Hof als Mikrokosmos der Gesellschaft“ 15:00-15:30 Abschlussdiskussion Veranstaltungsort: Gartensaal des KWI Essen Contact Email c.kirchmeier@rug.nl URL

Muttersprache / Native Speaker. Interdisziplinäre Neuverhandlungen eines ambivalenten Konzeptes, Hamburg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
24.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturdidaktik, 

Postkoloniale Literaturtheorie, 

Mehrsprachigkeitsforschung/Interlingualität

Erstellt am:
14.07.2023

Conference Date November 24, 2023 – November 25, 2023 Location Germany Subject Fields German History / Studies, , Languages, , Literature 1 Muttersprache / Native Speaker Interdisziplinäre (Neu-)Verhandlungen eines ambivalenten Konzepts 24. – 25.11.2023, Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg, Hamburg Workshopprogramm Freitag, 24.11.2023 9:00 – 11:00 Esther Kilchmann (Hamburg, Deutschland) / Nina Simon (Leipzig, Deutschland): Begrüßung Till Dembeck (Belval, Luxemburg): Bildungssprachen der Moderne: Spurensuche in der frühen Neuzeit Radhika Natarajan (Bielefeld, Deutschland): Reader – Speaker – Writer: Was hat ‘native’ damit zu tun? Eine Spurensuche 11:30 – 13:30 Tomás Espino (Granada, Spanien): Muttersprache oder Ammensprache? Sprache, Nation und Kindererziehung in der Sattelzeit İnci Dirim (Wien, Österreich): Zum Umgang mit dem Konzept ‘Native Speaker’ in der Sprach(stands)diagnostik 14:30 – 17:00 -Natascha Khakpour (Bielefeld, Deutschland): Deutsch-Können als umkämpftes Artikulationsgeschehen: Hegemoniale Deutungs- und Positionierungsangebote Yasemin Uçan (Köln, Deutschland): (Sprach-)Biografische Konstruktionen von (Mehr-)Sprachigkeit und Muttersprache bei minorisitierten Sprecher*innen Karsten Schmidt (Osnabrück, Deutschland): Muttersprache und Migrationsgesellschaft. Zur Analyse der politischen Effekte doxischer Sprachvorstellungen Samstag, 25.11.2023 Panel A 9:00 – 11:30 Lumnije Jusufi (Berlin, Deutschland): ’Sie sprechen aber gut Deutsch!’ Zugeschriebene Sprachidentitäten bei (E- /Im- /Re-)Migranten Elisabeth Barakos (Hamburg, Deutschland): Native speakerism revisited: Sprachideologische Debatten im Kontext von Mehrsprachigkeit Daniele Polizio / Doris Pokitsch (Wien, Österreich): ‘Ich bin weiß, ich habe klare Augen. Oft denken sie, dass ich seit meiner Geburt Deutsch spreche.’ (Nicht-)Deutsch-Muttersprachler:innen in Lehr- /Lernkontexten 12:00 – 14:00 Martina Kofer (Potsdam, Deutschland): Muttersprachlichkeit im Literaturunterricht historisieren, kontextualisieren und entmystifizieren – Vorschlag eines Unterrichtskonzepts Simone Heine (Bonn, Deutschland): Die ‘muttersprachliche Kompetenz’ als Bildungsideal des Fremd- und Zweitspracherwerbs überwinden Panel B 9:00 – 11:30 Dirk Weissmann (Toulouse, Frankreich): ‘Dialekt’ und ‘Mundart’ bei Goethe: Sprachliche Varietät und Diversität als Kontrapunkt zur Geburt einer deutschen Nationalliteratur Sebastian Schirrmeister (Hamburg, Deutschland): ’Meine Muttersprache ist nicht die Muttersprache meiner Mutter.’ Perspektiven jüdischer Autor:innen Zita Balogh-Auer (Berlin, Deutschland): ’In derselben Mutterzunge’? Fragen der Mehrsprachigkeit in der türkisch-deutschen Literatur 12:00 – 14:00 Arantzazu Saratxaga Arregi (Wien, Österreich): Stimme der Müttern-X: Asymmetrie der Information und mediales Pharmakon Julia Boog-Kaminski (Wien, Österreich): Laute, Lallen und Lalangue – Muttersprache als Onomatopoesie Informationen zur Anmeldung: Die Teilnehmer:innenanzahl ist beschränkt. Anmeldungen bitte bis spätestens 15.09.2023 per Email an ulrike.kersting@uni-leipzig.de. Contact Email esther.kilchmann@uni-hamburg.de

Revolte, Gesetz des Geselligen, Publikum: Zum Politischen Imaginären in Literatur und Theorie seit dem 18. Jahrhundert, online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
15.07.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und Soziologie, 

Literatur und Visual Studies/Bildwissenschaften

, und 2 weitere

Erstellt am:
14.07.2023

Conference Date July 15, 2023 Location Germany Subject Fields Cultural History / Studies, , German History / Studies, , Intellectual History, , Literature Revolte, Gesetz des Geselligen, Publikum: Zum Politischen Imaginären in Literatur und Theorie seit dem 18. Jahrhundert Virtueller Workshop – RWTH Aachen / Johns Hopkins University Samstag, 15. Juli 2023 12:15-16:30 [MEZ] Dieser virtuelle Workshop “Zum Politischen Imaginären” – mit einem Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundert – stellt noch einmal die Frage, welche Funktion Bildern, Metaphern und Imaginationen zukommt, wenn politische Regime zu stürzen drohen und Gesellschaften sich neu formieren. In welchem Verhältnis stehen Formen kollektiver Repräsentation und Vorstellungen einer besseren Gesellschaft zur Praxis von Revolten? Geht der Wille zur besseren Herrschaft notorisch mit Herrschsucht einher – oder lassen sich ‘Gesetze des Geselligen’ imaginieren, die Soziales und Politisches verbinden? Welche Rolle spielen Literatur und Theorie, welche das Theater, wenn es um Räume politischen und öffentlichen Handelns geht? Der geplante transatlantische Workshop, der aus einem Kolloquium und zwei Seminaren an der RWTH Aachen & der Johns Hopkins University hervorgegangen ist und von Studierenden des Aachener Instituts für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft organisiert wird, lädt zum offenen Gespräch ein. Programm 12:15 Christiane Frey (Baltimore): Begrüßung & Einführung 12:30 Jeannie Moser (Berlin): Misstrauen gegenüber der Herrschsucht. Zu Schillers Fiesko 13:10 Luke Beller (Baltimore): „Das gesellige Gesetz“: Anfänge und Enden des politischen Imaginären in Schillers Ästhetischen Briefen 14:00 Christian Moser (Bonn): Publicum. Das Theater als Paradigma der Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert 15:00 Patrick Fortmann (Chicago): Endspiele der politischen Imagination: Heine, Büchner, Marx 15:40 Ivana Perica (Berlin): Das politische Imaginäre, der politische Roman Bitte melden Sie sich per Email an ( politisch.imaginaere@gmail.com ), wenn Sie an unserem virtuellen Workshop teilnehmen möchten. Sie erhalten den Zoom-Link spätestens drei Stunden vor Beginn der Veranstaltung. Contact Information Prof. Dr. Christiane Frey Department of Modern Languages and Literatures Johns Hopkins University 3400 N. Charles Street, Gilman Hall 408 Baltimore, MD 21218 Contact Email cfrey9@jhu.edu URL krieger.jhu.edu/modern-languages-literatures/directory/christiane-frey/

Politische Lyrik in Europa vom 12. bis zum 15. Jahrhundert Freiburg/Schweiz


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
06.09.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Soziologie, 

Lyrik allgemein, 

Literatur des Mittelalters (6.-13. Jh.)

Erstellt am:
07.07.2023

Freiburger Colloquium 2023 / Colloque fribourgeois 2023 6. – 8. September 2023 Universität Freiburg / Université de Fribourg (Schweiz) Politische Lyrik in Europa vom 12. bis zum 15. Jahrhundert La poésie politique dans les littératures européennes du XIIe au XVe siècle Political Poetry in European Literature from the 12th to the 15th centuries La poesia politica nelle letterature europee tra il XII e il XV secolo PROGRAMM Mittwoch, 6. September 2023 9.15–9.30 Einführung durch Paolo Borsa SEKTION 1 Moderation: Elisabeth Dutton, Karin Schlapbach 9.30–10.15 Wim Verbaal (Universiteit Gent, Latin Language and Literature)  (De)Forming the Present: Politics of ‚renaissance‘ in Medieval Latin Poetry 10.45–11.30 Marie-Agnès Lucas-Avenel (Université de Caen, Langue et littérature latines) Le poète, les armes et le roi, dans le ‚Corde fero tristi‘ de Serlon de Bayeux 11.30–12.15 Mikael Males (University of Oslo, Scandinavian Studies)  The Strenuous Joys of Old Norse Panegyrics 14.00–14.45 Nikolaos Zagklas (Universität Wien, Byzantinistik und Neogräzistik)  In Praise of the Emperor: Political Poetry in Medieval Greek Tradition 14.45–15.30 Sandro Nikolaishvili (University of Southern Denmark, Odense, Medieval History)  Political Poetry in the Service of a Female Ruler: Court Rhetoric in the Age of Queen Tamar (r. 1184–1212) 16.00–16.45 Ophir Münz-Manor (The Open University of Israel, Jewish liturgy and liturgical poetry) Hebrew Laments of the Crusades as Political Poetry Donnerstag, 7. September 2023 SEkTION 2 Moderation: Paolo Borsa, Martin Rohde 9.00–9.45 Andrea Scala (Università degli Studi di Milano, Glottologia e Linguistica) Temi politici e sociali nella lirica armena del XIII secolo: il caso del canzoniere di Frik 10.15–11.00 Stefano Asperti (Sapienza Università di Roma, Filologia e linguistica romanza) Testi e temi politici nella lirica provenzale 11.00–11.45 Matteo Cambi (Firenze, Opera del Vocabolario italiano – CNR, Filologia e linguistica romanza) Rimatori guelfi (e ghibellini) nel X fascicolo del Canzoniere palatino 13.30–14.15 Alessandro Pilosu (Sapienza Università di Roma, Italianistica) ‚di valor dimembrata‘ l’allegoria del corpo politico da Guittone al Saviozzo 14.15–15.00 Marco Grimaldi (Sapienza Università di Roma, Filologia della letteratura italiana) La poesia politica dai trovatori a Dante 15.30–16.15 Ricarda Bauschke-Hartung (Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Germanistische Mediävistik) Die politische Lyrik Walthers von der Vogelweide im Kontext der altokzitanischen Sirventes 16.15–17.00 Daniel Eder (Universität Kiel, Ältere deutsche Literatur) Repräsentationen des Politischen in der Minnekanzone (bei Ulrich von Winterstetten und Hug von Werbenwag) Freitag, 8. September 2023 SEKTION 3 Moderation: Cornelia Herberichs, Marion Uhlig 9h00–9h45 Klaus Amann (Universität Innsbruck, Germanistische Mediävistik) Hybride Form und die (Un-)Möglichkeit epistemischer Deutung: Das Wappengedicht ‚Der Fürsten Warnung‘ 10h15–11h00 Jean-Claude Mühlethaler (Université de Lausanne, Littérature française du Moyen Âge) D’Alain Chartier à George Chastelain: Le lyrisme, vecteur de la pensée politique au temps de Charles VII 11h00–11h45 Philippe Frieden (Université de Genève, Littérature française médiévale) Politique courtoise et poétique du recueil: le manuscrit BL Harley 4431 de Christine de Pizan 13h30–14h15 Aude Mairey (CNRS, Laboratoire de Médiévistique occidentale de Paris, Histoire médiévale) Les poésies politiques anglaises à la fin du Moyen Âge 14h45–15h30 Ludovica Sasso (Universität Münster i.W., Lateinische Philologie des Mittelalters) Hostis fidei in propinquo est: il ‚Türkendiskurs‘ in versi nella poesia neolatina del XV secolo italiano 15h30–16h00 Schlussworte ——– Weitere Informationen unter: www.unifr.ch/mediaevum/de/veranstaltungen/freiburger-kolloquien/ Anmeldung zur Teilnahme wird erbeten. Bitte kontaktieren Sie: iem@unifr.ch

Landwirtschaft & Literatur Berlin


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
13.07.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Geographie/Kartographie, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
07.07.2023

Über ihr initiales Wirken für menschliche, tierische und pflanzliche Lebensformen hinaus bildet die Landwirtschaft nicht nur ein kontinuierliches Element in der Entwicklung vielfältigster Kulturtechniken, sondern beschäftigt als Topos über Jahrtausende hinweg die kollektive Imagination. Genres wie Georgik und Bukolik, aber auch unterschiedlichste Erzählmodelle zeugen bis heute von den Wechselverhältnissen zwischen Agrikultur und Textkultur. Die Landwirtschaft nährt das Erzählen, und sie ermöglicht es der Literatur, Gegenentwürfe zu den nichtagrarischen (insbesondere den städtischen) Lebensformen anzubieten, wobei diese Entwürfe zwischen Idyll und Regression pendeln. Denn auch wenn auf dem Land seit jeher ganz elementare Kulturarbeit betrieben wird, verbinden sich mit den Rückzügen aufs Land bis in die Literatur der Gegenwart hinein Vorstellungen des Natürlichen, Ursprünglichen und Bodenständigen. Aus dessen sprachlicher Kultivierung soll einerseits auf bisweilen zweideutige Weise kulturkritischer Gewinn geschlagen werden; andererseits kann das scheinbar Ursprüngliche agrarischer Existenzweisen in der Literatur aber auch zum Signum des Unkultivierten, Rückständigen, Groben werden.Die Tagung geht dem Themenkomplex »Landwirtschaft & Literatur« aus literaturwissenschaftlicher Perspektive nach, aber bezieht dabei wesentlich auch medientheoretische und kulturhistorische Fragen und Wissensbestände ein. Adressiert wird das Feld in seiner ganzen historischen Breite: von Georgik und Bukolik und deren neuzeitlichen Nachwirkungen über erzählerische Kultivierungsunternehmungen des 19. und 20. Jahrhunderts bis zum Erzählen der Gegenwart. Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Exzellenzclusters »Matters of Activity« an der Humboldt-Universität zu Berlin und des Instituts für deutsche Philologie der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Konzept und Organisation: Prof. Dr. Stephan Kammer (LMU) und Dr. Karin Krauthausen (HU). Veranstaltungsort: Exzellenzcluster »Matters of Activity«, Sophienstr. 22a, 10178 Berlin – 2. Hinterhof, 2. Stock, Zentrallabor. PROGRAMM: www.matters-of-activity.de/de/activities/11178/landwirtschaft-und-literatur 13.7.2023 Von Naturdichtung und Land Grabbing Moderation: Stephan Kammer und Sandra Fluhrer 13:30 Uhr Stephan Kammer & Karin Krauthausen Landwirtschaft und Literatur. Begrüßung und Einführung 14:00 Uhr Robert Stockhammer Die Verdrängung der Georgik. Oder: Zur Geschichte der Dichotomisierung von ›Natur‹ und ›Kultur‹ 15:00 Uhr KAFFEEPAUSE 15:30 Uhr Christiane Arndt Gartenarbeit als kollektive, widerständige Zukunftsvision bei Lola Randl und Daniel Schreiber 16:30 Uhr Mareike Schildmann Herrenlose Äcker. Land Grabbing in der Literatur des Realismus (Keller, Raabe) 14.7.2023 Von Ackerbau und literarischer Arbeit Moderation: Mareike Schildmann und Hendrik Blumentrath 10 Uhr Erik C. Born Pflug, Feder, Feld: Literarische Arbeit und Kulturtechniken 11:00 Uhr Uwe Wirth Fort-Pflanzungen. Pfropfung in den ›Wahlverwandtschaften‹ 12:00 Uhr MITTAGSPAUSE 13:30 Uhr Michael Bies Robinson als Ackermann 14:30 Uhr Sebastian Meixner Ökonomien der Fruchtbarkeit. Hauptmanns Agrarrobinsonade ›Die Insel der großen Mutter‹ 15:30 Uhr KAFFEEPAUSE 16:00 Uhr Alix Ricau Der Bauer als Tierfreund und Nationalheld. Zur Entstehung einer pittoresken Medienfigur im Frankreich und Deutschland des 19. Jahrhunderts 15.7.2023 Von göttlichem Maß und irdischer Verbundenheit Moderation: Michael Bies und Karin Krauthausen 10:00 Uhr Hendrik Blumentrath Rurale Maße 11:00 Uhr Sandra Fluhrer Poetische Apologien der Bodenständigkeit (Graf, Müller, Rau) 12:00 Uhr MITTAGSPAUSE 13:30 Uhr Till Greite Von der Saat des Schweigens zur Asche im Gartenhaus. Über Franz Hessel, den ›Bauern von Berlin‹ 14:30 Uhr Stephan Kammer & Karin Krauthausen Abschlussdiskussion und Resümee 15:30 Uhr: Ende der Tagung

Programm „(Dis-)Harmonien. Kulturvermittelnde am Limit“ | Online-Tagung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.09.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Interdisziplinarität, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Theologie/Religionswissenschaften

, und 5 weitere

Erstellt am:
03.07.2023

(Dis-)Harmonien. Kulturvermittelnde am Limit Interkulturelle und interdisziplinäre Online-Tagung 7.-8. September 2023 Zum Anlass des 60jährigen Jubiläums des DAAD in Frankreich widmet sich diese Tagung interkulturellen Problemen und Schwierigkeiten von AutorInnen, Bildenden KünstlerInnen, MusikerInnen, ÜbersetzerInnen und anderen Kulturschaffenden und -mittelnden zwischen Deutschland, Frankreich und darüber hinaus. Programm: Donnerstag, 7. September 9h30 Begrüßung und Einführung Verena Ott (DAAD-Lektorin, Université de Lorraine) und Theresa Heyer (DAAD-Lektorin, Université de Strasbourg) 9h45 Begrüßung in Namen des DAAD Ursula Egyptien, DAAD France Panel 1: Musikalische Missverständnisse Moderation: Sylvie Grimm-Hamen (Université de Lorraine, Nancy) 10h00 Des malentendus dans le domaine des chansons franco-allemandes Didier Francfort (Université de Lorraine) 10h30 Miss Verständnis und Mister Marmor. Musiktransfer zwischen Frankreich und Deutschland in den 60er Jahren am Beispiel von France Gall und Drafi Deutscher Nils Terp (Université de Paris-Sorbonne) 11h00 Pause Panel 2: Übersetzung und Interreligiosität mittelalterlicher Texte Moderation: Daniel Kazmaier (Université de Lorraine, Nancy) 11h15 Die französischen Hartmann-Übersetzungen Peter Andersen (Université de Strasbourg) 11h45 Interreligiöse Beziehungen im Parzival Wolframs von Eschenbach Vivian Donath (Universität Kassel) 12h15 Pause Panel 3: Warum es sich (nicht) lohnt, zu übersetzen Moderation: Theresa Heyer (Université de Strasbourg) 13h30 Vom Erfolg und Scheitern translatorischen Handelns Mahmoud Hassanein (Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Germersheim) 14h00 Goethes Dolmetscher Andreas F. Kelletat (Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Germersheim) 14h30 Gewinn und Grenzen der deutsch-französischen Kulturvermittlung: die kollaborative Übersetzung der Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge durch Rainer Maria Rilke und Maurice Betz Esa Hartmann (Université de Strasbourg) 15h00 Pause Panel 4: Kuriose (Un-)Bekannte Moderation: Jasmin Berger (Université Toulouse – Jean-Jaurès / Hochschule Fulda) 15h15 Wilma Vukelich, eine kroatische Schriftstellerin? Stephanie Jug (Universität Osijek) 15h45 Lotte Eisner, alias Louise Escoffier : la sauvegarde et la transmission du cinéma allemand en France à partir de 1933 Tamara Eble (Université de Bourgogne) 16h15 Pause Panel 5: Kuriose (Un-)Bekannte II Moderation: Verena Ott und Theresa Heyer 16h30 Die Deploige-Affäre: Emile Durkheim und Wilhelm Wundt Soonim Shin (Psychologische Beratung, Wien) 17h00 Mariella Mehr: Übersetzung eines Theaterstücks Nathalie Helmer (Universität Brüssel) 17h30 Sympoetische Konflikte im Werk Claire Golls Olaf Berwald (Middle Tennessee State University) 18h00 Pause 18h30 Kultur pur (Theaterspectacle von und mit Studierenden der Université de Lorraine und der Université de Strasbourg) Freitag, 8. September Panel 6: Écriture migrante et récits de voyage Moderation: Myriam Renaudot (Université de Lorraine, Nancy) 10h00 L’écriture migrante algérienne : Ensemencements culturels médiatisés par des bribes de langues Asma Slimani (Université de M’hamed Bougara, Boumerdes) 10h30 “Music always haunts me in such German places” : cosmopolitisme et empathie esthétique dans les récits de voyage de Vernon Lee Claire McKeown (IDEA, Université de Lorraine) 11h00 Pause Panel 7: Verhinderte Übersetzungen Moderation: Esa Hartmann (Université de Strasbourg) 11h15 Vom Hörensagen. Walter Benjamins verhinderte Übersetzungen und Werke Daniel Kazmaier und Astrid Seeger (Université de Lorraine) 11h45 Valéry, Gide, Benjamin Ingo Ebener (Universität Frankfurt am Main) 12h15 Walter Benjamins Engel der Geschichte als Flaneur in Paris Verena Ott (Université de Lorraine) 12h45 Pause Panel 8: Grenzen(-losigkeit) der Bilder Moderation: Verena Ott (Université de Lorraine, Nancy) 14h00 „Die spinnen, die Römer!“ – Asterix-Übersetzungen ins Deutsche. Gudrun Penndorfs erfolgreiche Kulturvermittlung? Jasmin Berger (Université Toulouse – Jean-Jaurès / Hochschule Fulda) 14h30 Grenzen des Interkulturellen in den Graphic Novels Birgit Weyhes Theresa Heyer (Université de Strasbourg) 15h00 Schlussdiskussion Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Tagung: kulturvermittelnde-am-limit.de

Natur nach der Mimesis. Poetologische Konzeptionen und Formideale um 1800 | Universität Zürich


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
05.07.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Ecocriticism, 

Literatur und Geographie/Kartographie, 

Poetik

, und 3 weitere

Erstellt am:
30.06.2023

5.–6. Juli 2023, Abteilung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Zürich Veranstaltungsort: PLG 2-211, Plattenstrasse 43, 8032 Zürich In der europäischen Poetik und Ästhetik um 1800 sind Naturbegriffe ebenso zentral wie komplex und vieldeutig. Wenn Kant in der Kritik der Urteilskraft von 1790 das autonome Kunstwerk als ein Produkt bestimmt, das „Natur zu sein scheint“ (KU § 45 Schöne Kunst ist eine Kunst, sofern sie zugleich Natur zu sein scheint), so markiert dies nur den Beginn einer Zeit, in der Natur zum Ideal moderner Dichtung avanciert und nach der Verabschiedung des tradierten Mimesisbegriffs Kunst erneut via ihres – jetzt historisierten und kulturtheoretisch reflektierten – Verhältnisses zur Natur konzipiert wird. In der klassisch-romantischen Epoche werden nun allerorten Naturvorstellungen entworfen, die ihre Bedeutung aus der Theorie einer besonderen, ausgezeichneten Beziehung von Kunst und Natur oder Dichtung und Natur gewinnen. Von Vorläufern bei Scaliger, G. Bruno und Shaftsbury finden sich derart spezifisch ästhetische oder poetologische Naturbegriffe bei Herder, Schiller, Hardenberg, Günderrode, A.W. und F. Schlegel, Heinrich von Kleist, Schelling, Hölderlin, Goethe und vielen anderen. Dabei vereint viele poetologische Naturbezüge um 1800 eine doppelte Absetzungsbewegung: Während der Anspruch auf ästhetische Autonomie die Absetzung vom prämodernen Kunstverständnis als abbildender Nachahmung der Natur unterstreicht, führt die Absetzung schöner Künste von Kunst und Wissenschaft als verstandesbasierter techne in einem zweiten Schritt zurück zur ‘Natur‘ bzw. hin zu kunsttheoretisch oder formpoetologisch begründeten Naturbezügen, die alternative kulturelle Naturverhältnisse entwerfen. Erstaunlicherweise haben ästhetische und poetologische Naturbegriffe in der jüngeren literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschung dennoch keine besondere Beachtung erfahren. Anders als Darstellung, Leben, Kraft, Form oder Bild spielt der Naturbegriff in der transdisziplinären Forschung zur ästhetischen Moderne insgesamt keine prominente Rolle – obwohl er alle genannten, in den letzten Jahrzehnten intensiv erforschten Konzepte informiert. Während aus wissenspoetologischer Perspektive zwar intensiv untersucht wurde, wie ‚Natur-Wissen‘ bzw. ‚Natur‘ im Sinne eines ontologischen oder erkenntnistheoretischen Naturbegriffs oder im Sinne eines Gegenstands von Naturwissenschaften in Literatur und anderen Künsten vermittelt wird, gerieten viele Eigenheiten und Besonderheiten poetologischer Naturbegriffe, ohne die die emphatischen Kunst-, Gattungs-, Form- und Werkbegriffe der Goethezeit kaum verständlich sind, aus dem Sichtfeld der Forschung. Im Kontext der Environmental Humanities wiederum werden zur Formulierung forschungsleitender Fragen meist der Begriff der Umwelt [environment] oder der Ökologie [ecology] dem Begriff der Natur vorgezogen. Auch dadurch wird häufig eine ästhetik- und poetikgeschichtliche Untersuchung von Bezugnahmen auf ‚Natur‘ verstellt, die Natur – poetologisch, kunsttheoretisch oder verfahrenslogisch – nicht nur als Inbegriff äußerer Umwelt oder als ökologischen Zusammenhang verstehen, sondern damit zunächst eine fundamentale Neubestimmung von Kunst, Dichtung und Kultur zum Ziel hatten. Vor diesem Hintergrund möchte sich die Tagung folgenden – weiter zu ergänzenden – Fragekomplexen widmen: Wie setzen sich literarische, ästhetische und poetologische Konzeptionen von Natur um 1800 von anderen wissenschaftlich oder philosophisch informierten Naturbegriffen ab und/oder inwiefern sprengen sie zugleich jede – selbst analytische oder bloß heuristische – Unterscheidung ästhetischer, ontologischer und erkenntnistheoretischer Naturbegriffe? Wenn ästhetische oder dichtungstheoretische Naturbegriffe ein Verhältnis von Natur und Kunst bzw. ein Verhältnis Natur und Dichtung artikulieren, was heißt das für die in Frage stehenden Konzeptionen von Kunst, Dichtung oder Form? Welche Eigenschaften werden (der Dichtung, dem Kunstwerk, der Gattungsform o.a.) ästhetisch oder poetologisch via ‚Natur‘ zugesprochen oder via ‚Natur‘ idealisiert? Referenzen auf ‚Natur‘ sind im Kontext von Kunsttheorien und Poetiken um 1800 ebenso vielfältig wie es dasjenige sein dürfte, was dabei jeweils mit ‚Natur‘ gemeint ist. Lassen sich trotz aller Heterogenität der Rede von ‚Natur‘ gewisse häufig vorkommende Bedeutungsdimensionen ausmachen? Welche ästhetischen Desiderate oder Formideale verbinden sich besonders oft mit Natur? Gibt es neben dem dominanten organologischen Formtypus andere Naturformen, die zentral sind? Konzepte wie „Naturpoesie“ (beispielsweise bei Herder oder F. Schlegel), Friedrich Schillers sentimentalische Rede von einer „Natur“, deren „Bewahrer“ die Dichter seien und viele andere Bezugnahmen auf ‚Natur‘ in poetologischen Zusammenhängen der Zeit um 1800 haben anthropologische Komponenten. Die Natur der Menschen ist also in den verschiedenen ästhetischen Naturbegriffen, die hier im Spiel sind, oft mitgemeint. Insofern gehen poetologische Naturbegriffe der ersten Moderneschwelle häufig gerade nicht von einer dichotomischen Trennung zwischen Natur und Mensch aus, sondern unterlaufen eine solche Trennung von Vornherein. Welche Möglichkeiten für Anschlüsse ökologiekritischer Fragestellungen bieten sich hier? Programm Mittwoch, 5. Juli 2023 9.30 Rahel Villinger (Universität Zürich): Einführung 10.00 – 11.00 Evelyn Dueck (Universität Genf) : „Die ‚Verfahren der Natur‘ – Ansätze zu einem aisthetischen Naturkonzept in Johann Georg Sulzers Allgemeiner Theorie der schönen Künste (1771, 1774)“ Moderation: Sandro Zanetti Kaffeepause 11.15 – 12.15 Yvonne Al-Taie (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel): „‚Im gemischten formlosen Reich der Schöpfung‘. Natürliche Gestaltwerdungsprozesse in der Kunsttheorie Johann Gottfried Herders und August Wilhelm Schlegels“ Moderation: Frederike Middelhoff Mittagessen 14.00 – 15.00 Frauke Berndt (Universität Zürich): „Goethes Finger: Natur zwischen Allegorie und Symbol in ‚Amor als Landschaftsmaler‘“ Moderation: Rahel Villinger 15.00 – 16.00 Christian Jany (ETH Zürich): „Idylle als Form des Natürlichen um 1800. Skizze einer Geschichte in einer Serie von Vignetten“ Moderation: Vera Thomann Kaffeepause 16.30 – 17.30 Christian Metz (RWTH Aachen): „Blitze. Zur Inszenierung diffraktiver Natur um 1800“ Moderation: Evelyn Dueck Pause 18.00 KEYNOTE Gabriel Trop (UNC): „Hyperbolische Wahrnehmung und Naturästhetik: Schelling, Hegel, Hölderlin“ Moderation: Rahel Villinger Gemeinsames Abendessen Donnerstag, 6. Juli 2023 9.30 – 10.30 Frederike Middelhoff (Goethe-Universität Frankfurt a. M.): „‚Natürlichkeit des Originals durchleuchten zu lassen‘. Post-mimetische Natur- und Natürlichkeitskonzepte in romantischen Übersetzungstheorien“ Moderation: Yvonne Al-Taie Kaffeepause 11.00 – 12.00 Jan Urbich (Universität Leipzig): „Nachtraum und Naturraum in Joseph von Eichendorffs Lyrik“ Moderation: Christian Jany 12.00 – 12.30 Abschlussdiskussion und Ausklang der Tagung

Der blinde Fleck (post-)romantischer Naturemphase. Zur Versäumnisgeschichte der Nachhaltigkeit im 18. und 19. Jahrhundert | Aachen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
06.07.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ecocriticism, 

Literatur des 18. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
30.06.2023

Der blinde Fleck (post-)romantischer Naturemphase Zur Versäumnisgeschichte der Nachhaltigkeit im 18. und 19. Jahrhundert Ein hybrider Workshop der RWTH Aachen, Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Germanistik Abt. II Aachen, 06.–07.07.2023 Seit den Anfängen der modernen Ökologie gegen Ende des 18. Jahrhunderts weist das Nachhaltigkeitsdenken eigentümliche Dialektiken zwischen ökologischer Sorge, ökonomischer Prosperität und kultureller Bewahrung auf, die in diesem Workshop identifiziert, kontextualisiert und historisiert werden sollen. Besonders auffällig ist die Ambivalenz zwischen literarischer Apotheose der Natur und ihrer wirtschaftlichen Ausbeutung, die bis in die Gegenwart in Kunstdiskurs und -produktion strukturbildend ist. Dieses Nebeneinander soll u. a. anhand von drei zentralen Bereichen der Ressourcenwirtschaft im 19. Jahrhundert erschlossen werden: der Landwirtschaft, dem Bergbau und der Wasserwirtschaft. Donnerstag 06.07.2023 14:30–15:15 Martin Bartelmus (Düsseldorf), Yashar Mohagheghi (Aachen), Sergej Rickenbacher (Aachen) Einführung 15:15–16:00 Anna Hordych (München) „Das äußere Auge vor der Zukunft verschließend“: Zur Kurzsichtigkeit der Indifferenz bei Keller 16:00–16:15 Pause 16:15–17:00 Antonia Villinger (Nürnberg-Erlangen) Kohle- und Bergbaudarstellungen im naturalistischen Drama (Marie Eugenie Delle Grazie, Gerhart Hauptmann) 17:00–17:45 Mareike Schildmann (Bremen) Konservieren, Kultivieren. Agrikulturelle Konzepte von Nachhaltigkeit im Realismus (Stifter-Rosegger) Freitag 07.07.2023 10:00–10:45 Matthias Preuss (Bochum) T/D. Die Umcodierung der Teiche und die intensive Steigerung der Aquakultur (Raabe, Storm, Benecke) 10:45–11:30 Christine Waldschmidt (Aachen) Mythisieren, Schicksal und Gewalt: Die Weichselregulierung in den Dramen Max Halbes oder: Ausblenden und Umdeuten ökonomisch-ökologischer Konflikte im Dienste anti-moderner Ideologie 11:30–11:45 Pause 11:45–12:30 Solvejg Nitzke (Dresden) Nachhaltige Durchdringung. Die Heimsuchung der Gegenwart durch das 19. Jahrhundert 12:30–13:00 Abschlussdiskussion Tagungsort: Gebäude Kármán-Auditorium | Raum 213 (2. Etage) | Eilfschornsteinstraße 15 | 52056 Aachen Für Online-Teilnahme bitte Anmeldung bei s.rickenbacher@germlit.rwth-aachen.de

„wer hinten geht / hat seine eigene welt“ Lutz Seilers literarische Arbeit Bamberg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
13.07.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur des 21. Jahrhunderts

Erstellt am:
26.06.2023

Tagung, 13. bis 14. Juli 2023, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg Organisation: Julia Ingold, Christoph Jürgensen (Professur für neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung, Bamberg) in Kooperation mit dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung Auftakt Mittwoch, 12. Juli 2023 20.00 Uhr Eröffnungsvortrag mit Lutz Seiler: Spaziergänge im Niemandsland. Pink Floyd, Aurora und andere Künste (Vierte Poetikvorlesung) Begrüßung und Moderation: Julia Ingold, Christoph Jürgensen Ort: An der Universität 2, Raum 00.25 Tagung Donnerstag, 13. Juli 2023 9.30 Uhr Begrüßung: Nora Gomringer, Leiterin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Einführung: Julia Ingold, Christoph Jürgensen 10.00 Uhr Stephan Pabst: Die Aufhebung der DDR. Lutz Seilers Roman Kruso 10.45 Uhr Hendrikje J. Schauer: Freiheitsutopien auf dem Prüfstand: Lutz Seilers Kruso 11.30 Uhr Kaffeepause 12.00 Uhr Nora Weinelt: Sinkende Schiffe. Solidarität und Schiffbruch in Lutz Seilers Kruso 12.45 Uhr Matthias Aumüller: Metapher, Motiv, Topos. Schach bei Seiler (und darüber hinaus) 13.30 Uhr Mittagspause 15.00 Uhr Sylvie Arlaud: Bewegte W/Orte oder Lutz Seilers Kunst der Heim(durch)Suchung 15.45 Uhr Carola Hähnel-Mesnard: Lutz Seilers Poetik des Übergangs 16.30 Uhr Kaffeepause 17.00 Uhr David-Christopher Assmann: Lutz Seilers Homepage 19.00 Uhr Conference Dinner Freitag, 14. Juli 2023 9.30 Uhr Iris Hermann: »Eine Tonfolge, die in Sprache ausgedrückt wird«. Akustisches in Lutz Seilers Gedichten 10.15 Uhr Friedhelm Marx: Berlin von unten. Lutz Seilers Stern 111 und Wolfgang Hilbigs Ich 11.00 Uhr Kaffeepause 11.30 Uhr Gerhard Kaiser: Kruso/Stern 111: Erzählstrategien eines Lyrikers 12.15 Uhr Mittagpause 13.15 Uhr Antonia Villinger: Energie und Produktion in Lutz Seilers Stern 111 14.00 Uhr Julia Ingold: Das Bild als Gegenstand. Lutz Seilers Am Kap des guten Abends 14.45 Uhr Abschlussdiskussion

Text Plenary Göttingen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
28.09.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Digital Humanities

Erstellt am:
23.06.2023

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 28./29. September findet der öffentliche Teil des Text+-Plenarys an der SUB Göttingen statt, zu dem wir Sie herzlich einladen! Er bietet Anknüpfungspunkte für diverse Communitys, Möglichkeiten zur Interaktion und Diskussion, aber auch zur Informationen über das NFDI-Konsortium Text+. Die Eventwebsite finden Sie unter events.gwdg.de/e/textplus-plenary2023 . Dort finden Sie auch Informationen zum Programm, zur Anmeldung, zu Calls und zur Logistik. Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet! Wir bitten Sie, die Einladung zum öffentlichen Teil des Plenarys, aber auch zu den Calls, in Ihren Communitys zu bewerben. Tragen Sie dadurch dazu bei, eine diskussionsreiche und integrative Veranstaltung zu ermöglichen, von der Community und Text+ profitieren. Fragen beantworten wir Ihnen gerne unter textplusplenary23@sub.uni-goettingen.de Herzliche Grüße im Namen des Programmkomitees