Nordsüdlicher Divan. Intercultural Worldmaking in Literature and Film from Europe and the Global South, University of Illinois Chicago


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
02.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Postkoloniale Literaturtheorie, 

World Literature/Weltliteratur, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 2 weitere

Erstellt am:
03.11.2023

Nordsüdlicher Divan: Intercultural Worldmaking in Literature and Film from Europe and the Global South Department of Germanic Studies, University of Illinois Chicago, November 2 & 3, 2023 Thursday, November 2, 2023 3:00- 3:30 pm Coffee & Welcome José Camacho, Director, UIC School of Literatures, Cultural Studies & Linguistics, Susanne Rott, Head, UIC Department of Germanic Studies Imke Meyer, Germanic Studies, UIC, Opening Remarks 3:30-4:15 pm Keynote Nadjib Sadikou: “Writing the North-South Divan: Some Reflections on Intercultural Worldmaking in Literature” 4:30-6:00 pm Panel I Iulia-Karin Patrut, Europa-Universität Flensburg : „South-North Transitivity in Wilhelm Raabe and Gottfried Keller. Revisiting Europe’s Colonial Past on the Eve of German Colonialism” Richard Sperber, Carthage College: “The Global South, Literary Realism, and the Autoexotic” Moderator: Imke Meyer, UIC 6:00 pm Dinner Reception Friday, November 3, 2023, 8:30-9:00 am Coffee & Breakfast 9:00 am Welcome Remarks Rosilie Hernández, Associate Dean, UIC College of Liberal Arts & Sciences Ellen McClure, French and Francophone Studies Director, UIC Institute for the Humanities 9:00-10:30 am Panel II Matthias Bauer, Europa-Universität Flensburg: „Approaching the Next Step: From Bakhtin to Glissant and Beyond“ Michael Stern, University of Oregon: “Violent Rhythms: Misrecognizing the Self, Manufacturing the Other in Nietzsche’s Zur Genealogie der Moral and Fanon’s Damnés de la terre” Moderator: Susanne Rott, UIC 10:45 am-12:15 pm Panel III Jana Kantoříková, Humboldt-Universität zu Berlin: „South Conveyed by the North/West: The Early Domestication of Colonial Imagery in the Czech Lands“ Anke Biendarra, University of California at Irvine: “Visualizing Transnational Memory and Implication in Birgit Weyhe’s Madgermanes” Moderator: Elizabeth Loentz, UIC 12:15-1:30 pm Lunch Buffet 1:30-3:00 pm Panel IV Zach Ramon Fitzpatrick, University of Wisconsin-Madison: “Building Community and Fostering New Perspectives through Asian German Filmmaking” Kristin Dickinson, University of Michigan: “Unraveling the Self: Imagining Turkey’s Multilingual Past in Zafer Şenocak’s First Light and Shore and Shells.” Moderator: Astrida Orle Tantillo, UIC 3:00-3:15 pm Coffee & Cookies 3:15-4:45 pm Panel V Xan Holt, Northwestern University: „Planetary Spam: Hito Steyerl and the Transnational Circulation of Material and Digital Debris.“ Reto Rössler, Europa-Universität Flensburg: „Traveling Objects. Intercultural Worldmaking, Entangled History, and the Role of Things” Moderator: Sara Hall, UIC 5:00-6:00 pm Graduate Student Roundtable Titilope Ajeboriogbon, Germanic Studies, UIC / Cheyenne Otto, Germanic Studies, UIC/ Ireti Ruth Falaiye, Germanic Studies, UIC/ Folorunso Odidiomo, Germanic Studies, UIC/ Andy Modaff, Germanic Studies, UIC Moderator: Heidi Schlipphacke, UIC Discussant: Lauren Stokes, Northwestern University Contact Information Dr. habil. Nadjib Sadikou, Visiting Max Kade Professor, UIC / Europa-Universität Flensburg Contact Email nsadikou@uic.edu

Literaturgeschichten in der digitalen Lehre, Paderborn/online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Digitale Lehre

Erstellt am:
03.11.2023

Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut, 40213 Düsseldorf, Deutschland Veranstaltungsart: Hybrid Gefördert durch: Stiftung Innovation in der Hochschullehre Die Tagung thematisiert sowohl aus praktischer als auch aus programmatischer Perspektive Möglichkeiten und Schwierigkeiten digitaler Literaturgeschichtsvermittlung, ohne dabei Digital- und Präsenzlehre als Fronten zu verstehen. So werden unter anderem Herausforderungen und Chancen hybrider Szenarien in der Lehre analysiert. Literaturgeschichten in der digitalen Lehre Die theoretische Unmöglichkeitserklärung der Literaturgeschichte im ausgehenden 20. Jahrhundert wurde (und wird) begleitet von einem grundlegenden Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Literaturkanons. Aus dieser Entwicklung resultiert bis heute der prekäre Status, der Literaturgeschichte im germanistischen Studium zukommt. Dem entgegen steht der ungeminderte Bedarf sowohl der literaturwissenschaftlichen als auch der lehramtsbezogenen germanistischen Studiengänge an der Vermittlung überblickshafter Ordnungsstrukturen. In verstärktem Maße gilt dies für das Bachelor-Studium, in dem Studierende außerdem weiterreichende, für ein Studium relevante Kompetenzen erwerben sollen. Mit Blick auf die digitalen Entwicklungen der vergangenen Jahre stellt sich nun die Frage, ob bzw. inwieweit digitale Lehr-Lern-Szenarien spezifische Lösungen für dieses Problem bereithalten können und welchen Herausforderungen sich eine Lehre stellen muss, die fachspezifisch mit digitalen Inhalten arbeitet. Unter dem Tagungstitel „Literaturgeschichten in der digitalen Lehre“ werden Literaturwissenschaftler:innen zusammengeführt, die sich in den vergangenen Jahren sowohl aus praktischer als auch aus programmatischer Perspektive intensiv mit den Möglichkeiten und Schwierigkeiten digitaler Lehre im Fach auseinandergesetzt haben. Digital- und Präsenzlehre werden dabei bewusst nicht als Fronten verstanden, deren Vor- und Nachteile gegeneinander ausgespielt werden könnten. Stattdessen werden unter anderem auch die Herausforderungen und Chancen hybrider Szenarien in der Lehre analysiert. Außerdem soll nicht die Vorstellung reiner Best- oder Worst-Practice-Beispiele oder digitaler Tools im Zentrum stehen. Vielmehr zielt die Tagung auf eine Verzahnung von programmatischen und praxisbezogenen Aspekten, bei denen nicht zuletzt auch Fragen nach dem didaktischen Nutzen und der Produktivität von Multimedialität in der Vermittlung gestellt werden. Der Abend des zweiten Tages klingt mit einer Lesung von Jörg Piringer aus. Diese Tagung geht aus dem Projekt „LiGeDi: Literaturgeschichte(n) erarbeiten – Gemeinsam im Digitalen“ der Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie der Bergischen Universität Wuppertal hervor, das durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird. Eine Online-Teilnahme ist möglich, beachten Sie dafür bitte die Informationen auf der Projektwebsite. Programm Mittwoch, 22.11. 14.00 Uhr: Matthias Buschmeier: Begrüßung und Projektvorstellung „LiGeDi: Literaturgeschichte(n) erarbeiten – Gemeinsam im Digitalen“ 14.45 Uhr: Eröffnungsvortrag von Norbert Eke: Verdatungen. Literaturgeschichtsschreibung im Horizont der dritten Medienrevolution 15.30 Uhr: Kaffeepause 16.00 Uhr: Elke Brüggen u. Peter Glasner (Bonn): Literaturgeschichtliche Perspektiven digitaler Lehre in der Germanistischen Mediävistik 17.00 Uhr: Andrea Sieber u. Julia Siwek (Passau): Mittelalter, multimodal – Literaturgeschichte(n) anhand von Handschriften-Digitalisaten vermitteln Donnerstag, 23.11. 09.30 Uhr: Christine Frank (FU Berlin): Konstellationen österreichischer Literatur – ein literaturgeschichtlicher Ansatz auch für die digitale Lehre? 10.30 Uhr: Andrea Schütte (FU Berlin): ‚Digital ist wie analog, nur anders‘?! Didaktische Perspektiven auf Motivation und fachwissenschaftliche Perspektiven auf Komplexität in der digitalen Lehre von Literaturwissenschaft 11.30 Uhr: Kaffeepause 12.00 Uhr: Uwe Spörl (Bremen): Texte, Kontexte und Texte. Zu den Möglichkeiten und Grenzen digitaler Literaturgeschichtsvermittlung 13.00 Uhr: Mittagspause 14.00 Uhr: Malte Kleinwort (Bochum): Kollaboratives Arbeiten in asynchronen Lernphasen 15.00 Uhr: Ralf Erlebach u. Anne Schwarz (Wuppertal): Was steckt da (noch) im literarischen Schulranzen? Bausteine des Schulvorwissens aus dem Literaturunterricht fürs Studium, deren diagnostische Erfassung und digitale Aufarbeitung 16.00 Uhr: Kaffeepause / Interaktive Präsentationen 17.00 Uhr: Podiumsdiskussion (Moderation: Anne-Rose Meyer) „Digitale Lehre in der germanistischen Literaturwissenschaft. Schwierigkeiten und Chancen“. Mit Johannes Lehmann (Bonn), Carolin Führer (Tübingen), Matthias Buschmeier (Bielefeld), Johanna von der Fecht u. Jana Eckardt (Göttingen) 18.30 Uhr: Abendessen 20.00 Uhr: Daten/Poesie. Jörg Piringer liest aus seinem digitalliterarischen Werk (Moderation: Norbert Eke) Freitag, 24.11. 09.30 Uhr: Claudius Sittig (Freiburg): Potenziale einer digitalen Lehr- und Forschungsumgebung (am Beispiel eines Projekts zu Inkle & Yariko im 18. Jahrhundert) 10.30 Uhr: Christian Sieg (Münster): Blackbox E-Learning? Für eine Optimierung von digitalen Selbstlernprozessen mithilfe von Learning Analytics 11.30 Uhr: Kaffeepause 12.00 Uhr: Alexandra Pontzen (Duisburg-Essen): LSL – Lesen, Schreiben, Lektorieren. Ein Werkstattbericht zu digitalen Lehrprojekten im Bereich Literaturkritik 13.00 Uhr: Abschluss und Ausblick 13.30 Uhr: Ende der Tagung Contact Information Alina Kornbach Universität Paderborn Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft Warburger Str. 100 33098 Paderborn Contact Email alina.kornbach@uni-paderborn.de URL literaturgeschichten.de/tagung/

Literatur in Krisenzeiten – Stimmen aus dem östlichen Europa | Berlin, online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine), 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn), 

Südosteuropäische Literatur (Albanien, Balkanstaaten, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Türkei)

, und 1 weitere

Erstellt am:
27.10.2023

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) Einladung/Presseinformation Oldenburg, 25. Oktober 2023 Literatur in Krisenzeiten – Stimmen aus dem östlichen Europa 27. November 2023, 19 Uhr Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin mit Livestream Mit Russlands Angriff auf die Ukraine ist der Krieg nach Europa zurückgekehrt und mit ihm gewaltsamer Tod von Soldat*innen und Zivilist*innen, Kriegsverbrechen, Zerstörung von Lebenswelten, Flucht und Vertreibung – all dies sind nun keine abgeschlossenen Kapitel der Geschichte mehr, sondern die Gegenwart. Wie reagieren Schriftsteller*innen – aus der Ukraine, aus postsowjetischen Ländern, aus Russland, aber auch aus Deutschland und anderen europäischen Ländern – auf die aktuelle Herausforderung? Welche Bedeutung kommt Literatur in Krisenzeiten zu? Wie ein Blick in aktuelle literarische Produktionen zumal von Autor*innen aus dem östlichen Europa zeigt, werden in Zeiten des Krieges die Zeugenschaft, die Aufzeichnung des Erlebten oder Beobachteten sowie dessen mediale Dokumentation und Reflexion wichtig. Welche Genres, welche Sprache werden dafür gewählt? Kann in Kriegszeiten, in denen sich erneut ein Schwarz-Weiß-Denken einstellt und „Freunde“ von „Feinden“ unterschieden werden, das inter- und transkulturelle Potential von Literatur gewahrt bleiben – oder muss es modifiziert werden? Ist Literatur ein propagandafreier Raum oder ist sie ihrerseits in der Gefahr, in Dienst genommen zu werden? Kann sich Literatur als ein wichtiges Medium des kulturellen Gedächtnisses auch in Krisenzeiten dem Erbe – gerade als gemeinsames und geteiltes begriffen – von Familien und Räumen zuwenden? Impulsvorträge Dr. Silke Pasewalck, BKGE Oldenburg: Shared Heritage? Welche Bedeutung hat Literatur in Krisenzeiten? Prof. Dr. Jürgen Wertheimer, Universität Tübingen: Cassandra! Die warnenden Stimmen aus dem östlichen Europa Dr. Oxana Matiychuk, Universität Tscherniwzi/Czernowitz: Die ukrainische Literatur und der Krieg Gäste des Podiumsgesprächs Die ukrainische Prosaistin und Essayistin Tanja Maljartschuk (geb. 1983 in Iwano-Frankiwsk) lebt in Wien; 2018 wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Die Autorin wählt ihre Stoffe aus der ukrainischen Geschichte, so etwa in ihrem 2019 in deutscher Übersetzung erschienenen Roman Blauwal der Erinnerung, der sich der Erinnerungsliteratur zurechnen lässt. 2022 erschien ihr Essayband Gleich geht die Geschichte weiter. Wir atmen nur aus. Auf dem Literaturfest München 2022 kuratierte die Autorin das Forum mit dem Titel „frei sein – Mitteleuropa neu erzählen“. Der Prosaist und Lyriker Marcel Beyer (geb. 1962 in Tailfingen/Württemberg) lebt in Dresden und wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet (u.a. dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2021). In seinen Romanen und Erzählungen setzt er sich mit der Erfahrung des Totalitarismus auseinander – etwa in Flughunde (1995) und Putins Briefkasten (2012). Im März 2023 erschien die Dokumentation seiner Poetikvorlesung für faktuales Erzählen Die tonlosen Stimmen beim Anblick der Toten auf den Straßen von Butscha. Beyer engagiert sich in der Brücke aus Papier, einem Literatur- und Kulturaustausch zwischen ukrainischen und deutschen Autor*innen. Die estnische Lyrikerin, Essayistin und Romanautorin Maarja Kangro (geb. 1973 in Tallinn) gehört zu den renommiertesten literarischen Stimmen ihres Landes; für ihre Gedicht- und Essaybände wurde sie mit nationalen Preisen wie dem Friedebert Tuglas-Preis ausgezeichnet; durch Übersetzungen wurde sie auch im europäischen Ausland bekannt. Sie verbindet in ihren literarischen Texten die Schilderung intimer Erfahrungen mit politischen Beobachtungen und Reflexionen. Ihr Roman Klaaslaps (dt. Kind aus Glas) erschien in der Übersetzung von Cornelius Hasselblatt 2018 im Züricher Kommode Verlag. Ausgehend von einer Reise in die Ukraine im Frühsommer 2022 dokumentierte sie ihre Eindrücke in dem Reisetagebuch Reading Ukraine. Zum Livestream Programm EINTRITT FREI (0 Euro-Ticket) Anmeldung erforderlich unter: https://ift.tt/aj6lv0y Ort Literaturhaus Berlin Fasanenstraße 23 10719 Berlin Zeit 27. November 2023, 19 Uhr Die Veranstaltung steht im Kontext der Reihe „Shared Heritage – gemeinsames Erbe“ mit Lesungen und Gesprächen in Berlin, Hamburg, Leipzig, München und Weimar, die in der Zeit vom 3. November bis 8. Dezember 2020 stattfand. Die Reihe wurde auch in einer Broschüre dokumentiert. Weitere Veranstaltungen: “ Shared Heritage – Niederschlesien erzählen “ Olga Tokarczuk zu Gast im Literaturhaus Berlin, 28.10.2021 ( Dokumentation ) “ Den Osten übersetzen „, Gespräch mit Olga Tokarczuk, Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein in der Reihe „Übersetzen! Das Schreiber-Sofa im Bücherkubus der Herzogin Anna Amalia Bibliothek“, 1.11.2022 ( Dokumentation ) Contact Information Anmeldung erforderlich unter: https://ift.tt/aj6lv0y Ort Literaturhaus Berlin Fasanenstraße 23 10719 Berlin Zeit 27. November 2023, 19 Uhr Contact Email silke.pasewalck@bkge.uni-oldenburg.de URL www.bkge.de

„Im Abgrund der Geschichte ist für alle Platz“ – Sprechen über Abgründe, Frankfurt a. M.


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Interdisziplinarität, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
27.10.2023

Tagung vom 23. bis 25. November 2023 Freies Deutsches Hochstift, Gartensaal, 60311 Frankfurt am Main organisiert von Christina König, Jonas Schmitt, Magdalena Sperber, Jonathan Vogt Programm Donnerstag 23. November 2023 12:45 Uhr Begrüßung und Einführung Panel 1: Der Abgrund als Begriff 13:20 Uhr Prof. Dr. Marko Pajević (Tartu, Estland) – der Abgrund als anthropologische Kategorie 13:45 Uhr Marcus Döller (Erfurt) – „Die Unendlichkeit als der Abgrund des Nichts“. Hegels Konzept des radikalen Abgrundes 14:10 Uhr Diskussion Vortrag 1-2 Panel 2: Der Abgrund in der Sprache 14:50 Uhr Prof. Mag. Dr. Bettina Rabelhofer (Graz, Österreich) – Der Sprachbalken über dem Abgrund. Annäherung an Bodenloses und seine symbolische Umzäunung 15:15 Uhr Dr. Swen Schulte Eickholt (Paderborn) – Höhe, Tiefe und Abgründe. Über einen symbolischen Bildbereich in der Literatur 15:40 Uhr Diskussion Vortrag 3-4 16:20 Uhr Keynote: Prof. Dr. Dorothee Kimmich – Pseudoliparis Amblystomopsis. Was man von Fischen über Abgründe lernen kann Freitag 24. November 2023 Panel 3: Der Abgrund als politische Konsequenz 10:15 Uhr Hannah Wellpott (Cottbus) – Blick in den Abgrund. Der Braunkohletagebau und seine Folgen als Sujet in der bildenden Kunst 10:40 Dr. Oliver Benjamin Hemmerle (Mannheim) – Abgrund/Abîme//Abyss als politische/historische Metapher: Un-/Gleichheiten und Un-/Gleichzeitigkeiten von Abgründen 11.05 Uhr Dr. Christian Saehrendt (Thun, Schweiz) – Der Abgrund als Goldgrube. Geschäftsmodell Weltuntergang: Geldmaschine und politisches Programm 11:30 Uhr Diskussion Vortrag 5-7 Panel 4: Theoretische Überlegungen zum Abgrund 13:00 Uhr Prof. Dr. Hans-Joachim Schott (Leipzig) – Die Abgründigkeit der Oberfläche. Elias Canettis Theorie der (akustischen) Maske 13:25 Uhr Prof. Dr. Cornelia Klinger (Tübingen) – „Walle, walle manche Strecke …“ 13:50 Uhr Diskussion Vortrag 8-9 Panel 5: Gesellschaftliche Abgründe 14:25 Uhr Hans Goerdten (Frankfurt) – Verharmlosung und moralische Panik – Zwei Haltungen zu Gewalt als Sackgassen der Moderne 14:50 Uhr Dr. Udo Grashoff (Dresden) – Kommunikation politischer Tabus in der kommunistischen Diktatur der DDR 15:15 Uhr Alina Brehm (Frankfurt) – (K)ein Raum für Abgründe? Über die Gegenwärtigkeit der Shoah und unmögliche Orte 15:40 Uhr Diskussion Vortrag 10-12 16:20 Uhr Keynote: Prof. Dr. Michaela Köttig – Die Ambivalenz der Abgründe. Familiengeschichtliche und biographische Genese extrem rechter Verortung Samstag 25. November 2023 Panel 6: Der Abgrund in seiner globalen Dimension 10:15 Uhr Dr. Jörg Kraus (Heidelberg) – Chaos. Der Rachen, der Schlund, der Abgrund 10:40 Uhr Justus Pötzsch (Mainz) – Der Abgrund posthumaner Wirklichkeit. Facetten des Nicht-Menschlichen in der jüngsten Geschichte des Wissens 11:05 Uhr Milan Weber (Siegen) – „Es wird immer besser … oder doch nicht?“ Menschliche Gewalt, der Widerstand der Natur und das Anthropozän in digitalen Spielen mit historischen Settings 11:30 Uhr Diskussion Vortrag 13-15 Panel 7: Abgrund und Hoffnung 13:15 Uhr Dr. Ansgar Mohnkern (Amsterdam, Niederlande) – Einen Abgrund kann man nicht besitzen. Über das Verhältnis von Grund und Abgrund 13:40 Uhr Mirjam Wulff (Berlin) – „Into this wild Abyss“. Der Sturz der Engel als Beginn der Geschichte 14:05 Uhr Diskussion Vortrag 16-17 14:30 Uhr Museumsführung Contact Email tagungabgruende@gmail.com URL

Robert Musil und die Bibel: „Laientheologie“ zwischen Dichtung und Religion? | Klagenfurt


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
06.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und Theologie/Religionswissenschaften, 

Literatur der Antike (bis 5. Jh. n. Chr.)

, und 1 weitere

Erstellt am:
27.10.2023

Robert Musil und die Bibel: „Laientheologie“ zwischen Dichtung und Religion? Internationale Arbeitstagung (hybrid: vor Ort mit OWL/online mit BigBlueButton) Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv Bahnhofstraße 50, 1. OG (Veranstaltungssaal) 6. bis 8. November 2023 Veranstalter: · Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv (RMI/KLA) · MUSIL ONLINE – interdiskursiver Kommentar (FWF-Projekt Nr. P 30028) · Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) · Fakultät für Kultur- und Bildungswissenschaften (KUBI) in Kooperation mit: · Internationale Robert-Musil-Gesellschaft (IRMG) · Forschungszentrum Religion and Transformation in Contemporary Society (RaT) an der Universität Wien · Katholischer Akademikerverband (KAV) Kärnten Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Doz. Dr. Artur R. Boelderl (RMI/KLA) & Dr. Andreas Telser M.Div. (RaT) Thema: Die Zielsetzung der Tagung besteht darin, im Anschluss an und Erneuerung älterer Forschungserkenntnisse über Musils Rezeption und Integration der Bibel in sein literarisches wie essayistisches Œuvre interdiskursive Vernetzungen zwischen Dichtung und Religion(swissenschaft) bzw. Literatur und Theologie in historischer wie systematischer Perspektive zu untersuchen. Erwünschtes Ergebnis der Tagung sind neue Diskursbeiträge als Referenztexte für den Online-Kommentar, der im Zuge des laufenden FWF-Projekts MUSIL ONLINE – interdiskursiver Kommentar (2018–2024) am RMI/KLA entwickelt wird. Darüber hinaus ist die Veröffentlichung der (von den Autor*innen freigegebenen) Vorträge über den Youtube-Kanal des RMI ebenso geplant wie eine Publikation in gedruckter Form. Programm Montag, 06.11. 15.00 Begrüßung Univ.-Prof. Dr. Anke Bosse (Klagenfurt/A) Robert Musil und das Religiöse: ein komparativer Blick Univ.-Prof. em. DDr. Peter Tschuggnall (Vomp/A) 16.30 Biblische ,Entrückung‘ Univ.-Prof. Dr. Jürgen Daiber & Tatjana Kühnast M.A. (Regensburg/D) – online 17.30 „ahnungsweise erkennen“. Heraklit und Musil: Alpha und Omega des „Neuen Testaments“? Dr. Jürgen Kaizik (Wien/A) Dienstag, 07.11. 10.00 Die Offenbarung des Johannes als Denkfigur in Musils Die Versuchung der stillen Veronika Prof. Dr. Lukas Pallitsch Ph.D. (Eisenstadt/A) 11.00 Laientheologie und Musil – sieben Tage und der Pfusch Prof. Dr. Martin A. Hainz (Eisenstadt/A) – online 15.00 Der lebendige Gott des Mittelwerts jenseits von philosophischer und theologischer Ethik Matthias Laux M.A. (Trier/D) 16.00 Das Wort Gottes und das Wesen des Wahrscheinlichen. Zum Durchschnitt als Orientierungsmöglichkeit in Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften Vera Eßl MA (Wien/A) 17.00 Der Schriftsteller als „Gott-Künstler” (MoE: 1246; vgl. MoE: 1239) Dr. Ivana Bogdanović (Karlsruhe/D) Mittwoch, 08.11. 10.00 Gestaltlose Schöpfung mit heißem Kern. Gen 1 in Robert Musils Texten Franziska Mader M.A. (Klagenfurt/A) 11.00 Apokalypse bei Robert Musil Dr. Peter Deibler (Maria Saal/A) Contact Information Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv Bahnhofstraße 50 9020 Klagenfurt am Wörthersee Österreich Contact Email elisabeth.platz@aau.at URL

Literaturgeschichten in der digitalen Lehre


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.11.2023
Beitrag von:
Stephanie Wollmann
Forschungsgebiete

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie)

Erstellt am:
25.10.2023

Die theoretische Unmöglichkeitserklärung der Literaturgeschichte im ausgehenden 20. Jahrhundert wurde (und wird) begleitet von einem grundlegenden Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Literaturkanons. Aus dieser Entwicklung resultiert bis heute der prekäre Status, der Literaturgeschichte im germanistischen Studium zukommt. Dem entgegen steht der ungeminderte Bedarf sowohl der literaturwissenschaftlichen als auch der lehramtsbezogenen germanistischen Studiengänge an der Vermittlung überblickshafter Ordnungsstrukturen. In verstärktem Maße gilt dies für das Bachelor-Studium, in dem Studierende außerdem weiterreichende, für ein Studium relevante Kompetenzen erwerben sollen. Mit Blick auf die digitalen Entwicklungen der vergangenen Jahre stellt sich nun die Frage, ob bzw. inwieweit digitale Lehr-Lern-Szenarien spezifische Lösungen für dieses Problem bereithalten können und welchen Herausforderungen sich eine Lehre stellen muss, die fachspezifisch mit digitalen Inhalten arbeitet. Unter dem Tagungstitel „Literaturgeschichten in der digitalen Lehre“ werden Literaturwissenschaftler*innen zusammengeführt, die sich in den vergangenen Jahren sowohl aus praktischer als auch aus programmatischer Perspektive intensiv mit den Möglichkeiten und Schwierigkeiten digitaler Lehre im Fach auseinandergesetzt haben. Digital- und Präsenzlehre werden dabei bewusst nicht als Fronten verstanden, deren Vor- und Nachteile gegeneinander ausgespielt werden könnten. Stattdessen werden unter anderem auch die Herausforderungen und Chancen hybrider Szenarien in der Lehre analysiert. Außerdem soll nicht die Vorstellung reiner Best- oder Worst-Practice-Beispiele oder digitaler Tools im Zentrum stehen. Vielmehr zielt die Tagung auf eine Verzahnung von programmatischen und praxisbezogenen Aspekten, bei denen nicht zuletzt auch Fragen nach dem didaktischen Nutzen und der Produktivität von Multimedialität in der Vermittlung gestellt werden. Der Abend des zweiten Tages klingt mit einer Lesung von Jörg Piringer aus. Diese Tagung geht aus dem Projekt „LiGeDi: Literaturgeschichte(n) erarbeiten – Gemeinsam im Digitalen“ der Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie der Bergischen Universität Wuppertal hervor, das durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird. Eine Online-Teilnahme ist möglich, beachten Sie dafür bitte die Informationen auf der Projektwebsite. Programm: Mittwoch, 22.11. 14.00 Uhr: Matthias Buschmeier: Begrüßung und Projektvorstellung „LiGeDi: Literaturgeschichte(n) erarbeiten – Gemeinsam im Digitalen“ 14.45 Uhr: Eröffnungsvortrag von Norbert Eke: Verdatungen. Literaturgeschichtsschreibung im Horizont der dritten Medienrevolution 15.30 Uhr: Kaffeepause 16.00 Uhr: Elke Brüggen u. Peter Glasner (Bonn): Literaturgeschichtliche Perspektiven digitaler Lehre in der Germanistischen Mediävistik 17.00 Uhr: Andrea Sieber u. Julia Siwek (Passau): Mittelalter, multimodal – Literaturgeschichte(n) anhand von Handschriften-Digitalisaten vermitteln Donnerstag, 23.11. 09.30 Uhr: Christine Frank (FU Berlin): Konstellationen österreichischer Literatur – ein literaturgeschichtlicher Ansatz auch für die digitale Lehre? 10.30 Uhr: Andrea Schütte (FU Berlin): ‚Digital ist wie analog, nur anders‘?! Didaktische Perspektiven auf Motivation und fachwissenschaftliche Perspektiven auf Komplexität in der digitalen Lehre von Literaturwissenschaft 11.30 Uhr: Kaffeepause 12.00 Uhr: Uwe Spörl (Bremen): Texte, Kontexte und Texte. Zu den Möglichkeiten und Grenzen digitaler Literaturgeschichtsvermittlung 13.00 Uhr: Mittagspause 14.00 Uhr: Malte Kleinwort (Bochum): Kollaboratives Arbeiten in asynchronen Lernphasen 15.00 Uhr: Ralf Erlebach u. Anne Schwarz (Wuppertal): Was steckt da (noch) im literarischen Schulranzen? Bausteine des Schulvorwissens aus dem Literaturunterricht fürs Studium, deren diagnostische Erfassung und digitale Aufarbeitung 16.00 Uhr: Kaffeepause / Interaktive Präsentationen 17.00 Uhr: Podiumsdiskussion (Moderation: Anne-Rose Meyer) „Digitale Lehre in der germanistischen Literaturwissenschaft. Schwierigkeiten und Chancen“. Mit Johannes Lehmann (Bonn), Carolin Führer (Tübingen), Matthias Buschmeier (Bielefeld), Johanna von der Fecht u. Jana Eckardt (Göttingen) 18.30 Uhr: Abendessen 20.00 Uhr: Daten/Poesie. Jörg Piringer liest aus seinem digitalliterarischen Werk (Moderation: Norbert Eke) Freitag, 24.11. 09.30 Uhr: Claudius Sittig (Freiburg): Potenziale einer digitalen Lehr- und Forschungsumgebung (am Beispiel eines Projekts zu Inkle & Yariko im 18. Jahrhundert) 10.30 Uhr: Christian Sieg (Münster): Blackbox E-Learning? Für eine Optimierung von digitalen Selbstlernprozessen mithilfe von Learning Analytics 11.30 Uhr: Kaffeepause 12.00 Uhr: Alexandra Pontzen (Duisburg-Essen): LSL – Lesen, Schreiben, Lektorieren. Ein Werkstattbericht zu digitalen Lehrprojekten im Bereich Literaturkritik 13.00 Uhr: Abschluss und Ausblick 13.30 Uhr: Ende der Tagung

Literary and Cultural Disability Studies. British and Continental Perspectives, Freiburg/Schweiz


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
02.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Großbritannien und Irland, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Naturwissenschaften

, und 1 weitere

Erstellt am:
23.10.2023

„Literary and Cultural Disability Studies. British and Continental Perspectives“ International Conference at the chair of Medical Humanities, 2.-4.11. 2023 (Funded by the German Research Foundation, the Swiss National Science Foundation and the Centenary Fund of the University of Fribourg) Keynotes: David Bolt (Liverpool), Stuart Murray (Leeds), Tom Shakespeare (London), Anne Waldschmidt (Cologne). Organization: Martina King, Johannes Görbert, Klaus Birnstiel The event is part of a series of conferences of the current network “Inclusive Philology”, funded by the German Research Foundation (DFG) and co-initiated by Klaus Birnstiel (Greifswald) and Johannes Görbert (Fribourg). Its aim is to firmly establish literary disability studies in the German-speaking countries, in close connection with international actors. Programme Thursday, 2 November 16.00 Registration 16.45 Welcome (Chantal Martin Sölch; Vice-Rector Equality, Diversity and Inclusion) Introduction (Martina King, Klaus Birnstiel, Johannes Görbert) 17.00 Keynote 1 (Chair: Martina King) David Bolt (Liverpool Hope University [online]): Lived Ocularnormativism: The Games People Play 18.00 Panel 1 (Chair: Johannes Görbert) Evelyn Dueck (University of Geneva): Scandalum medicorum – Taking Care of Your Eyes in the 18th Century David Feeney (Liverpool Hope University): Tracing Patterns of the Scepticism and Credulity Generated by Aesthetic Testimony Through Literary Representations of Blindness Martina King (University of Fribourg): “Many Healthy Children” or “Mercy Killing”? Eugenic Propaganda in NS Popular Fiction Friday, 3 November 10.00 Keynote 2 (Chair: Daniela Kohler) Anne Waldschmidt (University of Cologne): The Cultural Model of Dis/ability as an Analytical Tool: Key Assumptions, Strengths and Weaknesses 11.00 Coffee 11.30 Panel 2 (Chair: Nina Mühlemann) Michael Schillmeier (University of Exeter): Crises, Disability and Cultures of Interstices Klaus Birnstiel (University of Greifswald): From ‘Motivgeschichte’ (‘History of Literary Motifs’) to Cultural Studies and Beyond: Literary Disability Studies in German Literary Studies Jenny Bergenmar (University of Gothenburg [online]): Towards a Theoretical Framework for Neurodivergent Literary Studies 13.00 Lunch 14.30 Panel 3 (Chair: Mona Baie) Linda Leskau (TU Dortmund University): Disability and Narrative Johannes Görbert (University of Fribourg): Disability and Travel. The Case of Carl Herrmann Unthan Ria Cheyne (Liverpool Hope University): Neuroqueering and/as Science Fiction 16.00 Coffee 16.30 Panel 4 (Chair: Jasmine Lovey) Harriet Cooper (University of East Anglia): Represent Yourself! Disability and the Commodification of Experience Swaantje Otto (University of Fribourg): Wienke Haien and Her Context. Perspectivisation in Theodor Storm’s Schimmelreiter (Rider on the White Horse) from the Perspective of Literary Disability Studies Mona Baie (University of Fribourg): “A Featureless Landscape of Humilitation and Loss”: Clinical Spaces and the Politics of Disability in Hilary Mantel’s Giving Up the Ghost (2003) 18.00 Keynote 3 (Chair: Raphaël Bonvin) Tom Shakespeare (London School of Hygiene and Tropical Medicine [online]): Representing Disabled People’s Lives Saturday, 4 November 10.00 Keynote 4 (Chair: Klaus Birnstiel) Stuart Murray (University of Leeds): Making InDisciplined Work in Medical Humanities and Disability Studies 11.00 Coffee 11.30 Final Roundtable Discussion (Chair: Neil Vickers) Literary and Cultural Disability Studies. British and Continental Perspectives Closing Remarks (Klaus Birnstiel Martina King, Johannes Görbert) Further information about the DFG network (in German): germanistik.uni-greifswald.de/institut/arbeitsbereiche/neuere-deutsche-literatur/dfg-netzwerk-inklusive-philologie-literary-disability-studies-im-deutschsprachigen-raum/ Contact Information Dr. Johannes Görbert Medical Humanities Universität Freiburg (Schweiz) SCIMED, PER 17, Büro 135 Chemin du Musée 18 CH-1700 Fribourg Contact Email johannes.goerbert@unifr.ch URL www.unifr.ch/med/de/research/group/mh/news.html

Nachwuchstagung: Grenzen und Entgrenzung – topographisch, kulturell, identitär, Aachen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
26.10.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Poetik, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
20.10.2023

Perspektiven auf Transgression, Liminalität und die Poetik des ‚Dazwischen‘ Organisation: Samuel Perepelitsa (Aachen), Dr. des Barbara Gremm (Aachen) und Yvonne Schneider (Aachen) Keynote Speaker: Prof. Dr. Astrid M. Fellner (Saarbrücken) und PD Dr. Christoph Kleinschmidt (Tübingen) Tagungsort 26. & 27.10.2023 Raum B 8/9, Hochschulgebäude: Ehem. Couvengymnasium, Kármánstraße 17-19, 52062 Aachen 28.10.2023 LOGOI – Institut für Philosophie & Diskurs, Jakobstraße 25a, 52064 Aachen Kontakt nachwuchstagung@germlit.rwth-aachen.de Diese Tagung wird zusätzlich via Zoom übertragen. Den Zugangslink erhalten Sie via E-Mail an die o.g. Adresse. Den Flyer zu dieser Tagung finden Sie hier . Weitere Informationen www.germlit.rwth-aachen.de/cms/germlit/Das-Institut/Aktuelles/~beayzr/Nachwuchstagung-Grenzen-und-Entgrenzung/ Abstract „Die Grenze und die Überschreitung verdanken einander die Dichte ihres Seins: Eine Grenze, die absolut nicht überquert werden könnte, wäre inexistent; umgekehrt wäre eine Überschreitung, die nur eine scheinbare oder schattenhafte Grenze durchbrechen würde, nichtig.“ (Michel Foucault) Mit diesen Worten berührt Michel Foucault in seiner 1963 verfassten ‚Vorrede zur Überschreitung‘ ein grundlegendes Paradoxon der Erfahrbarkeit von Grenzen, werden diese als abstraktes Konzept doch erst in der (Un-)Fähigkeit ihrer Überschreitung greif- und denkbar. Ebenso impliziert eine Entgrenzung immer auch die Existenz einer bestehenden Begrenzung. Damit liegt in dieser beschriebenen Dialektik ein Begriffspaar vor, das existenziell miteinander verwoben ist und nicht ohne sein Gegenstück erfahrbar werden kann. Diesen Zusammenhang von Be- und Entgrenzungsprozessen möchte die vom 26. bis zum 28.10.2023 stattfindende Nachwuchstagung am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen aufgreifen und im Hinblick auf verschiedene Schwerpunkte der Literaturwissenschaft, aber auch interdisziplinär fokussieren. Aktuelle literarische, gesellschaftspolitische und sozialphilosophische Diskurse zeigen insbesondere eine zunehmende Aus- und Verhandlung von Grenzen in Topographie, Kultur und Identität, die sich in Themen wie Migrations- und Fluchtbewegungen, Globalisierung und Partikularisierung, Inter- und Transkulturalität sowie hybriden Identitätskonzepten niederschlägt. Im Rahmen der Tagung soll in diesem Zusammenhang nicht nur der Frage nachgegangen werden, auf welche Weise sich Grenzüberschreitungen und -verschiebungen literarisch und gesellschaftlich darstellen; vielmehr soll ebenso überprüft werden, inwiefern auch in Entgrenzungsprozessen die Implikation dieser Grenzen weiterhin eingeschrieben bleibt und Folgen nach sich zieht. Programm Do, 26.10.2023 13:30-14:00: Samuel Perepelitsa (Aachen) / Dr. des Barbara Gremm (Aachen) / Yvonne Schneider (Aachen): Begrüßung und Einführung: Grenzen und Entgrenzung – topographisch, kulturell, identitär 14:00-14:45: Lisa Jüttner (Bielefeld): Der Körper als Grenzphänomen in Anne Dudens früher Prosa 14:45-15:30: Max Becker (Aachen): Weibliche Ekstase und Nichtssein in Mela Hartwigs Frühwerk 16:00-16:45: Fabio D’Addona (Mainz): Idyllische Grenzüberschreitungen romantischer Poesie: Novalis’ Hyazinthmärchen 16:45-17:30: Dr. des Barbara Gremm (Aachen): An der Grenze zwischen Leben und Tod. Die Hadesfahrten des Odysseus und Aenaeas 18:00-19:15: Keynote: Prof. Dr. Astrid M. Fellner (Saarbrücken): Borderthinking, Bordertexturing und diffraktive Verknüpfungen. Ein Versuch einer Grenzpoetik des „Dazwischen“ Fr, 27.10.2023 10:00-10:45: Guillaume Etienne (Namur): Zu-Fuß-Reisen und die Überschreitung temporaler, geographischer und identitärer Grenzen am Beispiel von Christiane Hoffmanns „Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“ (2022) 10:45-11:30: Magdalena Specht (München): Be- und Entgrenzung von Identität durch Sprache in Daniela Dröschers „Lügen über meine Mutter“ und Kim de l’Horizons „Blutbuch“ 12:00-12:45: Dr. Christian Buhr (Aachen): dat uuas so friuntlaos man – Verwandtschaft, Identität und die Grenzen der Gewalt im Althochdeutschen Hildebrandslied 12:45-13:30: Leonie Bartel (Berlin/Oxford): Grenzenloses Weltall? Grenz- und Entgrenzungsdynamiken im ästhetischen und astronomischen Wissen vom Kosmos Mittagspause 15:30-16:15: Tobias Esser (Aachen): Ästhetik des Bruchs – Didaktische Perspektiven auf das Kabarett-Motiv in „Der Trafikant“ von Robert Seethaler 16:15-17:00: Johanna Pfuhl-Rybizki (Klagenfurt/Weimar): Migration und Adoleszenz. Literarische Zugehörigkeitskonzepte in den Werken von Dimitrij Kapitelman, Lena Gorelik und Olga Grjasnowa 17:30-18:30: Dominik Gerst (Duisburg) / Maria Klessmann (Frankfurt/Oder) / Prof. Dr. Hannes Krämer (Duisburg): Im Zwischenraum. Grundzüge kulturwissenschaftlicher Grenzforschung Sa, 28.10.2023 9:30-10:45: Keynote: PD Dr. Christoph Kleinschmidt (Tübingen): Literarizität und Liminalität. Der Beitrag der Literaturwissenschaft für eine Theorie der Grenze 10:45-11:30: Dr. Stephanie Großmann (Passau): Territoriale Konstituierung des Deutschen Kaiserreichs in der deutschen Lyrik zur Reichsgründung 1871 12:00-12:45: Yuval Schneider (München): Emotionen und Grenzüberschreitung in den Werken von Petrowskaja und Wodin 12:45-13:30: Simone Lettner (Salzburg/Toulouse): Polyphonie und topographische Transgression in Stefan Zweigs „Ungeduld des Herzens“ (1939) und „Clarissa“ (1990) Mittagspause 15:00-15:45: Samuel Perepelitsa (Aachen): An der Grenze der Entgrenzung? Herkunft, Desintegration und ‚Erlösung‘ in Olga Grjasnowas „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ und Sascha Marianna Salzmanns „Außer sich“ 15:45-16:30: Martin Fietze (Rostock): Die Grenze als literarische Kategorie? Zur Erfahrung von Entfernung und Unterschied in Uwe Johnsons Frühwerk 16:30-17:15: Abschlussdiskussion

Autosoziobiographie und Bourdieu, Wien


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
02.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Soziologie, 

Gattungspoetik, 

Autobiographie

Erstellt am:
16.10.2023

Information: Tagungsort: Universität Wien, Schreyvogelsaal, Batthyanystiege, Hofburg Tagungsleitung, Konzept und Organisation: Lydia Rammerstorfer, Fabienne Steeger, Haimo Stiemer und Norbert Christian Wolf für das Netzwerk ›Bourdieu in den Geisteswissenschaften‹ Abstract und Programmflyer: neugermanistik-wien.at/event/autosoziobiografie-und-bourdieu/ Programm: 2. November 09:30 – 10:30 Norbert C. Wolf (Wien): Handkes ‚Wunschloses Unglück‘ als Vorbild für Ernaux literarische Verfahren 10:30 – 11:30 Uta Degner (Salzburg): Annie Ernaux‘ Tochter vom Prenzlauer Berg: Anke Stellings Roman ‚Bodentiefe Fenster‘ Kaffeepause 12:00 – 13:00 Markus Joch (Tokyo): „Bildung ohne Geld macht dich zum Spielverderber.“ Anke Stellings ‚Schäfchen im Trockenen‘ Mittagspause 14:30 – 15:30 Ruth Signer (Genf): Pathologien der Goldküste. Milieustudien als per-formativer Widerstand in Fritz Zorns ‚Mars‘ 15:30 – 16:30 Paul Krauße (Leipzig/Tucson): „Nichts war je von mir ausgegangen“. Zur Darstellung sozialer Reproduktion in Deniz Ohdes Streulicht ‘ Kaffeepause 17:00 – 18:00 Haimo Stiemer/Julian Häußler (Darmstadt): Deutschsprachige Autosoziobiographien 2017-2022. Eine explorative computationelle Korpusstudie 18:15 – 19:15 Öffentlicher Abendvortrag Eva Blome (München): Die Autosoziobiographie im Roman (Melle, Ferrante, Bjerg) 3. November 09:30 – 10:30 Jutta Hergenhan/Henning Tauche (Gießen): Scham in der autosoziobiografischen Literatur: Benennung und Analyse sozialer Gewalt 10:30 – 11:30 Sophie Dobbener und Lina Blank (Oldenburg): Autosoziobiographie aus dem Automaten – Die Habitus-Hefte bei SUKULTUR Kaffeepause 12:00 – 13:00 Rafał Pokrywka (Bydgoszcz): Autosoziobiographisches Schreiben in Polen 13:00 – 14:00 Kristian Svane (Hamburg): Autosoziobiografie ohne Bourdieu. Das dänische Modell Im Anschluss Abschlussdiskussion und Zukunftsperspektiven

Krieg & Frieden in der Literatur und anderen Medien, Marbach


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literatur und Soziologie, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
16.10.2023

Die jungen Wissenschaftler/-innen der Deutschen Schillergesellschaft e. V. laden zur interdisziplinären Nachwuchstagung im Deutschen Literaturarchiv Marbach ein. Anschließend an die letzte Tagung der Jungen DSG , während der wir uns mit dem Thema der Einsamkeit befassten, wollen wir uns dieses Mal den Menschen und ihren Konflikten in der Gesellschaft widmen. Ziel der Tagung ist es, über mögliche Funktionen des Krieges in der Literatur sowie umgekehrt über mögliche Funktionen der Literatur in Zeiten des Krieges zu diskutieren. Programm Contact Information Birgit Wollgarten – forschung@dla-marbach.de – +49/(0)7144 – 848 – 175 Contact Email forschung@dla-marbach.de URL www.dla-marbach.de/kalender/detail/584/