Akklamation. Strukturbildung durch enthusiastische Annahme oder schmähende Ablehnung (von Augustinus bis Asterix) / Acclamation. Création de structures par acceptation enthousiaste ou rejet injurieux (d’Augustin à Astérix)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.01.2024
Beitrag von:
Sven Thorsten Kilian
Forschungsgebiete

Französische Literatur, 

Italienische Literatur, 

Spanische Literatur

, und 3 weitere

Erstellt am:
11.01.2024

Erfolg oder Misserfolg, Annahme oder Ablehnung sind allesamt Situationen und Gefühle, die Akklamationen hervorrufen. Das Kolloquium wird die Strukturbildung der Akklamation von der Aufklärung bis in die Gegenwart hinein hinterfragen. In einem Dialog zwischen Theologie, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft soll untersuchen werden, wie in Texten und Bildern Formen der Akklamation zur Darstellung kommen und welche Funktion sie übernehmen. / Le succès ou l’échec, l’acceptation ou le rejet sont autant de situations et sentiments qui provoquent les acclamations. Ce colloque viendra questionner la formation de la structure de l’acclamation des Lumières à aujourd’hui. Il s’agira aussi de faire dialoguer la théologie, l’histoire de l’art et la science littéraire afin d’étudier la manière dont les formes d’acclamation sont représentées dans les textes et les images, et quelle fonction elles assument.

Tagung: „Bühnen im Umbruch“. Berliner Moderne(n) in Dramentexten und Theaterräumen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
18.01.2024
Beitrag von:
Lara Tarbuk
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Gattungspoetik, 

Drama allgemein

, und 2 weitere

Erstellt am:
08.01.2024

„Bühnen im Umbruch“. Berliner Moderne(n) in Dramentexten und Theaterräumen, Tagung an der Freien Universität Berlin Zeit & Ort 18.01.2024 – 19.01.2024 Freie Universität Berlin Seminarzentrum, Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin Raum L 116 Organisation: Prof. Dr. Cornelia Ortlieb, Lara Tarbuk Tagungsprogramm 18.01.2024 14:00 Prof. Dr. Cornelia Ortlieb, Lara Tarbuk Begrüßung und Einführung 14:15 Dr. Lily Tonger-Erk Die Stadt als Kulisse. Karl Friedrich Schinkels Berliner Schauspielhaus (1821) 15:00 Dîlan Canan Çakir Berliner Einakter um 1800 15:45 Kaffeepause 16:15 PD Dr. Sandra Fluhrer Karl Valentin in Berlin 17:00 Prof. Dr. Sabine Nessel Riesige Glashäuser. Frühe Filmateliers als moderne Schauanordnungen 18:15 Abendvortrag von Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza Theatre of Attractions. Entertainment und Avantgarde im Varieté 19.01.2024 09:15 Prof. Dr. Irene Pieper Spurensuche: Zum Kinder- und Jugendtheater im Berlin der Weimarer Republik 10:00 Prof. Dr. Jan Lazardzig Neue Bauten, neue Öffentlichkeiten. Theaterbaudiskurse in Berlin 1880-1914 11:15 Dr. Sophie König Fließende Übergänge, rasante Szenenwechsel: Neue Bühnenformen in den Berliner Theatern Erwin Piscators und Max Reinhardts 12:00 Prof. Dr. Matthias Warstat Mobilisierung und Dissoziation: Zum Verhältnis von Theater und Straße in Berlin um 1930

Feierliche Eröffnung der Forschungsgruppe „Aitiologien“


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
11.01.2024
Beitrag von:
Anita Alimadadi
Erstellt am:
05.01.2024

Wir laden herzlich ein zur feierlichen Eröffnung der DFG-Forschungsgruppe „Aitiologien: Figuren und Funktionen begründenden Erzählens in Wissenschaft und Literatur“ (Sprecherin: Prof. Dr. Susanne Gödde, FU Berlin) am Donnerstag, den 11.1.2024, um 18 h c.t. Fabeckstraße 23-25, 14195 Berlin in Raum 2.2058/59 Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (HU Berlin): Reset. Die Sintflut und der Mythos einer zweiten Schöpfung anschließend: Empfang Wir erbitten eine Anmeldung für Präsenz-Teilnahme: stephanie.kuffel@fu-berlin.de Eine online-Übertragung (Webex) finden Sie unter diesem link: bit.ly/aitiologien2024 Weitere Informationen: www.aitiologie.de

KONF: Neurechte Literatur und Literaturpolitik , Stuttgart


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.01.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturdidaktik, 

Literatur und Soziologie

, und 2 weitere

Erstellt am:
15.12.2023

Tagung ‚Neurechte Literatur und Literaturpolitik‘ vom 25. bis 27. Januar 2024 im Salon des Hospitalhofs Stuttgart Literaturpolitische Aktivitäten gehören für die Neue Rech­te im 21. Jahrhundert zu den zentralen Betätigungsfeldern und haben in Bezug auf Umfang, Formate, Komplexität und Breitenwirkung an Relevanz gewonnen. Bedeutsam sind sie im Kontext einer kulturorientierten Metapolitik, die auf eine schleichende Verschiebung des kulturellen Diskurses abzielt. Im Rahmen dieser Tagung, bei der es sich um die erste Ver­anstaltung des an der Universität Stuttgart angesiedelten DFG-Projekts ‚Neurechte Literaturpolitik‘ handelt, werden die literaturbezogenen Aktivitäten der Neuen Rechten hinsichtlich ihrer kulturpolitischen, literaturbetrieblichen und philologi­schen Implikationen analysiert und eingeordnet. Ziel der Ta­gung ist es, neurechte Literatur und Literaturpolitik einerseits auf ihre ästhetischen Verfahren und Traditionen zu befragen, sie andererseits im Kontext der aktuellen Literaturbetriebsfor­schung in den Blick zu nehmen. Programm Donnerstag, 25.01.2024 14.00-14.30 Uhr Nicolai Busch (Mannheim)/Torsten Hoffmann (Stuttgart)/Kevin Kempke (Stuttgart): Begrüßung & Einführung 14.30-15.15 Uhr Marie Müller-Zetzsche (Potsdam)/Yves Müller (Potsdam): Jugendtopos und Traditionslinien extrem rechter Literaturpolitik nach 1945 am Beispiel von „Klüter Blättern“ und „Nation Europa“ [Moderation: Nicolai Busch] Kaffeepause 15.45-16.30 Uhr Alexander Braunegg (New York): „Lieber Chef…“. Neurechte Tradierungspraktiken im Briefwechsel zwischen Armin Mohler und Ernst Jünger [Moderation: Andrea Albrecht] 16.30-17.15 Uhr Samuel Müller (Würzburg): Kontinuitäten (neu)rechter Gottfried Benn-Lektüren [Moderation: Andrea Albrecht] Kaffeepause 17.30-18.15 Uhr Wolfgang Ullrich (Leipzig): Formen der rechten Vereinnahmung von Autonomiekonzepten [Moderation: Nicolai Busch] Gemeinsames Abendessen Freitag, 26.01.2024 9.15-10.15 Uhr Erika Thomalla (München): „Unsere“ Literatur. Neurechte Verlagspolitik bei Antaios [Moderation: Torsten Hoffmann] 10.15-11.00 Uhr Ralf Klausnitzer (Berlin): Arbeit am rechten Kanon? Lektürepraktiken und Auswahlverfahren sezessionistischer Literaturpolitik [Moderation: Torsten Hoffmann] Kaffeepause 11.30-12.15 Uhr Nicola Gess (Basel): Rechts erziehen. Neurechte Literaturpädagogik bei Kositza und Sommerfeld [Moderation: Susanne Komfort-Hein] 12.15-13.00 Uhr Jens Krumeich (Heidelberg)/Sandra Schell (Heidelberg): Strategische (Re-)Lektüren der Nachkriegsliteratur [Moderation: Susanne Komfort-Hein] Mittagspause 14.30-15.15 Uhr Cornelia Ruhe, Thomas Wortmann und Nicolai Busch (Mannheim): Literaturpolitik und publizistische Netzwerke der deutsch-französischen Neuen Rechten. [Moderation: Felix Heidenreich] 15.15-16.00 Uhr Susanne Komfort-Hein (Frankfurt)/Johannes von Moltke (Michigan): “Where Woke Goes To Die”: Transnationale Literaturpolitiken der Neuen Rechten [Moderation: Felix Heidenreich] Kaffeepause 16.30-17.15 Uhr Lea Liese (Basel): Zwischen Elitismus und Populismus. Die neue Rechte und der neue Midcult [Moderation: Kevin Kempke] 17.30-18.30 Uhr (Wie) Stellung beziehen? Zum wissenschaftlichen und journalistischen Umgang mit der Neuen Rechten. Podiumsdiskussion mit Marcel Lepper (München) und Volker Weiß (Hamburg), Moderation: Julia Encke (Berlin) Samstag, 27.01.2024 9.00-9.45 Uhr Matthias Berning (Aachen): Die Literaturpolitik der „Bibliothek des Konservatismus“ [Moderation: Kevin Kempke] 9.45-10.30 Uhr Anja Thiele (Jena): Im Osten erwacht die Geschichte? Die DDR, 1989/1990 und geschichtsphilosophische Dimensionen neurechter Literaturpolitik [Moderation: Kevin Kempke] Kaffeepause 11.00-11.45 Uhr Jonas Meurer (Bamberg): Holdes Reich. Der Lyriker Rolf Schilling, seine neurechten Apologeten und die ‚Rückseite‘ der Kunstautonomie [Moderation: Alexander Fischer] 11.45-12.30 Uhr Andrea Albrecht (Heidelberg)/Kristina Mateescu (Heidelberg): Heroischer Nihilismus in der Spätmoderne. Zur zynischen Illusionslosigkeit der sog. Neuen Rechten [Moderation: Alexander Fischer] Eine Teilnahme ist nach Anmeldung bis zum 18.1.2024 bei Katja Klumpp ( katja.klumpp@ilw.uni-stuttgart.de ) möglich. Eine Veranstaltung im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts ‚Neurechte Literaturpolitik‘ an der Universität Stuttgart. Organisation: Prof. Dr. Torsten Hoffmann (Universität Stuttgart), Dr. Nicolai Busch (Universität Mannheim), Dr. Kevin Kempke (Universität Stuttgart)

KWI Schreibwochenende für Promovierende


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
26.04.2024
Beitrag von:
Miriam Wienhold
Erstellt am:
14.12.2023

Intensive Arbeit am Text von Qualifikationsschriften ist in den Geistes- und Sozialwissenschaften unverzichtbar. Gerade Doktorand:innen, die nicht in strukturierten Programmen, wie zum Beispiel Graduiertenschulen oder Sonderforschungsbereichen, promovieren, vermissen oftmals den Austausch und können auch von den Folgen von Vereinzelung und Selbstisolation betroffen sein. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und junge Forscher:innen in ihrer Arbeit zu unterstützen, veranstaltet das KWI ein Schreibwochenende mit einem spezifischen Angebot für Promovierende in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Das Angebot richtet sich primär an Promovierende, die an einer der drei UA Ruhr-Universitäten als Doktorand:innen eingeschrieben oder Angehörige der UA Ruhr sind, aber auch an Promovierende anderer Universitäten. Die Teilnehmenden sollten sich bereits in der Schreibphase, d.h. in eigener Textarbeit, befinden, da wir in einer Tandemphase während des Wochenendes mit konkreten Textbeispielen aus den Dissertationen/Artikeln arbeiten werden. Das KWI-Schreibwochenende versteht sich als fachlich spezifizierte Ergänzung zu bestehenden Formaten des Career Center der UDE und der Research Academy Ruhr. Sie stellt kein Motivationstraining oder Coaching dar, sondern dient vielmehr dazu, Herausforderungen des eigenen Schreibens auf einer greifbaren Ebene in fachspezifischer Runde zu behandeln. Das KWI-Schreibwochenende schult in Textkritik und dient überdies der Vernetzung unter Doktorand:innen. Das Wochenende (Freitagmorgen bis Sonntagnachmittag) findet im Gartensaal des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen statt (Goethestr. 31, 45128 Essen) und wird von Geisteswissenschaftlerinnen des Instituts organisiert. ABLAUF: Das Schreibwochenende gliedert sich in drei Arbeitsbereiche: Schreibphasen, thematische Workshops und eine Tandemsession zur Diskussion eines eigenen Textauszugs. Schreibphasen: Wir beginnen am Freitagmorgen mit einer Vorstellungsrunde und gehen direkt in die erste Schreibphase über. Dabei haben die Teilnehmer:innen Zeit, in einem konzentrierten Rahmen an ihrem eigenen Text zu arbeiten. Workshops: Das Wochenende beinhaltet zwei interaktive Workshops (am Freitag und Samstag) von KWI-Mitarbeiterinnen. Die Themen sind: „Wikipedia“ (Dr. Anja Schürmann, Kunstgeschichte) „Schreibprozesse und -erfahrungen“ (Dr. Laura M. Reiling, Literaturwissenschaft; Sarah Tober, Kulturwissenschaften) Tandem : Am Samstagnachmittag finden sich die Teilnehmer:innen in vorher zugeteilten Zweier-Gruppen zusammen, um gemeinsam die eingereichten Texte zu besprechen. Dies soll die Teilnehmer:innen ermutigen, konstruktiv Kritik an fremden Texten zu üben und zugleich die Kritik anderer für die eigene Arbeit produktiv zu machen. Gemeinsames Abendessen: Am Freitag schlagen wir ein gemeinsames Abendessen vor. Die Teilnahme fragen wir vorher per E-Mail ab. TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN UND ANMELDUNG: aktive Phase des Schreibens an der Dissertation einen kurzen Text (fünf bis zehn Sätze) zum Projekt mit Infos zur eigenen Person fünf bis acht Seiten eigener Text aus dem Dissertationsprojekt, der in die Tandemsession eingebracht werden soll Es wird die Bereitschaft vorausgesetzt, den Text einer Teilnehmer:in für die Tandemarbeit vorzubereiten. Wir bitten um eine Anmeldung inklusive der oben genannten Infos und Dateien bis zum 19.02.2024 via E-Mail an Sophie Pomplun (Sophie.Pomplun@hhu.de). Für das Programm stehen maximal zwölf Plätze zur Verfügung. Eine Zu- oder Absage erfolgt bis zum 29.02.2024. Organisation: Dr. Laura M. Reiling & Sarah Tober

„Je est un autre“. Der Doppelgänger in Literatur und Film


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.12.2023
Beitrag von:
Santiago Contardo
Forschungsgebiete

Literatur aus Nordamerika, 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Französische Literatur

, und 3 weitere

Erstellt am:
06.12.2023

“Je est un autre” Der Doppelgänger in Literatur und Film Tagung am 14. und 15. Dezember 2023 am Institut für Romanistik der Universität Wien, im Sitzungssaal ROM 14 Donnerstag, 14. Dezember 2023 09:30 – ERÖFFNUNG 10:00 – KEYNOTE Gerald BÄR (Univ. Aberta und CECC / Univ. Católica Portuguesa) Performative Aspekte von Spaltungsphantasien: vom Doppelgänger zum Avatar 11:30 – Laura LAZARESCU-THOIS (Bukarest) Die Doppelgängerin im Film. Bevorzugte Themen, Klischees, Vorurteile 12:00 – Boris Roman GIBHARDT (Berlin) Widergänger | Wildgänger Identitätswechsel und Tier-Mensch-Hybride bei E.T.A. Hoffmann und Théophile Bra 12:30 – Noëlle MILLER (Wien) Gekreuzigt, gestorben und neu ausgelegt. Der Sohn als Schöpfer des ästhetischen Porträts Houellebecqs 13:00 Pause 15:00 – Traian-Ioan GEANĂ (Bukarest) Zwischen Zufälligkeit und Notwendigkeit: Zur Synchronizität und zur Funktion des Doppelgängers in Krzysztof Kieślowskis La double vie de Véronique 15:30 – Leena EILITTÄ (Helsinki) Der Doppelgänger in Charly Delwarts Que ferais-je à ma place? 16:00 – Jan RHEIN (Flensburg) Doppelgänger intermedial: José Saramagos Roman O Homen Duplicado (2002) und Dennis Villeneuves Film Enemy (2013) 16:30 Pause 17:00 – Jörg TÜRSCHMANN (Wien) Reinkarnation im Film: Café de Flore von Jean-Marc Vallée 17:30 – Ludger SCHERER (Bonn) Doppelgänger bei Italo Calvino und im Märchen Freitag, 15. Dezember 2023 10:00 – Santiago CONTARDO (Wien) The author’s author. Ralph Waldo Emerson und das Autorenwuchern in einer textualisierten Welt 10:30 – Alina ANTONOV (Leipzig) Das Autoren-Alter Ego als transfiktionaler Sonderfall des Doppelgängers in der literarischen Moderne. Gottfried Benns Experimentalräume des ambivalenten Künstlersubjektes 11:00 – Jutta FORTIN (Klagenfurt) Autobiografische Projektion Alain Fleischers Moi, Sàndor F. (2009)“ 11:30 Pause 12:00 – Bettina RABELHOFER (Graz) Zwischen Unsterblichkeitssehnsucht und Verfolgungswahn. Psychoanalytische und literarische Annäherungen an Spiegel, Schattenexistenzen, Heimliches und Unheimliches, Sterbliches und Unsterbliches 12:30 – Charleena SCHWEDA (Nürnberg) „The Children of Her Rage“: Doppelgängerinnen als Spaltung des Selbst im Horrorfilm 13:00 Pause 15:00 – Nicole BRANDSTETTER (München) Das doppelte Ich – Simulation von Identität und Authentizität im Roman L’anomalie von Hervé Le Tellier 15:30 – Martina SCHÖNBÄCHLER (Zürich) Fragmentation und Kooperation. Doppelgänger:innen – von Amphitryon über Fight Club bis Tully 16:00 – Stefan SONNTAGBAUER (Wien) Logik des Culture Clash – Bram Stokers Dracula als Doppelgänger-Roman 16:30 Pause 17:00 – Simon PRAHL (Frankfurt am Main) Car Je est un autre. Arthur Rimbauds Ich-Spaltung im Kontext einer dérèglement de tous les sens 17:30 – Oliver B. HEMMERLE (Mannheim) Monty und Churchill: Reale und imaginierte Weltkriegsdoppelgänger zwischen Fakt, Fiktion und Zensur in (Memoiren-)Literatur und Film

Der globale Roman, Düsseldorf (21.11. und 28.11.2023)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
21.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

World Literature/Weltliteratur, 

Roman

, und 2 weitere

Erstellt am:
20.11.2023

Gastvorträge im Rahmen des Seminars „Der globale Roman“ am Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Der globale Roman erzählt entweder über die Welt oder er adressiert ein länderübergreifendes Publikum oder er zirkuliert weltweit oder aber tut alles zugleich. Die Ebenen des Gegenstandes, der Rhetorik und der Zirkulation verschränken sich beispielsweise in internationalen Bestsellern wie Die Vermessung der Welt (2005) von Daniel Kehlmann. Zwar bestimmt vornehmlich die englischsprachige Literatur den Typus des globalen Romans, aber auch auf Deutsch liegen mittlerweile interessante Beispiele vor, die wir im Seminar untersuchen wollen. Die Attraktivität des internationalen Literaturmarktes, die Übersetzungsförderung Deutschlands, aber auch die Erfahrung der Migration von und nach Deutschland haben das Entstehen dieser Gattung befördert. Anhand von theoretischen Beiträgen zur Globalisierung der Literatur und thematisch einschlägigen Romanen aus der deutschen Literaturgeschichte möchten wir die Funktionsweise dieser Gattung untersuchen. Auf dem Programm stehen u.a. Irmgard Keuns Kind aller Länder (1938), Nicolas Borns Die Fälschung (1979), W.G. Sebalds Die Ringe des Saturn (1995), Ilija Trojanows Der Weltensammler (2007), Sybille Bergs Die Fahrt (2007), Christian Krachts Imperium (2012), Terézia Moras Das Ungeheur (2015). Zeit: Dienstags 16:30-18:00. Ort: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gebäude 23.21, Raum U1.93) 21.11.2023: Prof. Dr. Moritz Baßler (Münster) spricht über Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt und Christian Krachts Imperium 28.11.2023: Prof. Dr. Dirk Niefanger (Erlangen) spricht über Nicolas Borns Die Fälschung Plakat: www.germanistik.hhu.de/detailansicht-news/gastvortraege-im-seminar-der-globale-roman Prof. Dr. Alexander Nebrig Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft Institut für Germanistik Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Universitätsstraße 1 D-40225 Düsseldorf Um Anmeldung wird gebeten unter schriftlichkeit@hhu.de Contact Information Prof. Dr. Alexander Nebrig Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft Institut für Germanistik Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Universitätsstraße 1 D-40225 Düsseldorf nebrig@hhu.de

„The Final Countdown“. Ästhetik und Politik von Weltuntergängen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Soziologie, 

Ästhetik, 

Stoffe, Motive, Thematologie

Erstellt am:
10.11.2023

Die „Weltuntergangsuhr“ (Doomsday-Clock) des Bulletin of the Atomic Scientists steht seit Ende Januar 2023 auf 90 Sekunden vor Mitternacht. Entwicklungen des aktuellen Zeitgeschehens wie die Klimakrise, der Verlust von Biodiversität, globale Fluchtbewegungen und nicht zuletzt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine rücken die Vorstellung eines Weltuntergangs nicht zum ersten Mal in der Geschichte in unmittelbare Nähe. Unter dem Titel „The Final Countdown. Ästhetik und Politik von Weltuntergängen“ trägt die Jahrestagung der FSGS, die vom 17. bis 18. November 2023 in Berlin stattfindet, zur Diskussion um den aktuell wie historisch präsenten Diskurskomplex von Weltuntergängen bei. Wir bringen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die sich Weltuntergangsszenarien und den Spezifika ihrer narrativen, rhetorischen und poetologischen Gestaltungsformen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit einem geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt annähern. Die Tagung ist interdisziplinär geöffnet und richtet sich an ein wissenschaftlich interessiertes Publikum in Berlin. Programm Freitag, 17.11.2023 10:00–10:20 Uhr | Ankunft und Kaffee 10:20–10:40 Uhr | Begrüßung: Jutta Müller-Tamm Panel 1 10:40–11:40 Uhr | Keynote Eva Horn: Nach dem Countdown. Zeitlichkeit im Kalten Krieg und im Anthropozän 11:20–12:10 Uhr | Kaffeepause 11:40–12:10 Uhr | Veronika Wieser: The time is now! Naturwahrnehmung, Wetter- und Klimaextreme im apokalyptischen Denken und Handeln der Spätantike 13:00–15:00 Uhr | Mittagspause Panel 2 15:00–15:50 Uhr | Sarah Fengler: Den Weltuntergang überleben. Die Sintflut in Literatur und Theologie des langen 18. Jahrhunderts 15:50–16:40 Uhr | Mariko Wakayama: Das Zeitalter der glänzenden Wiedergeburt: Dekadenz und Fin de Siècle in Stefan Georges Lyrik der Jahrhundertwende 16:40–17:10 Uhr | Kaffeepause 17:10–18:00 Uhr | Daniel Falb: The Greatest Hoax of All Time 18:00–20:00 Uhr | Abendessen & gemeinsamer Spaziergang zum Institut für Theaterwissenschaft 20:00–21:00 Uhr | Abendveranstaltung Theaterkollektiv NIE: Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet zu posaunen Ort: Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft, Grunewaldstraße 35 ab 21:30 Uhr | Sektempfang Samstag, 18.11.2023 Panel 3 09:45 –10:00 Uhr | Ankunft und Kaffee 10:00–10:50 Uhr | Eva Heubach: „Dantes Apokalypsen“ 10:50–11:40 Uhr | Pauline Westerbarkey: Glitter and Ashes. Queer postapocalyptic futures 11:40–12:10 Uhr | Kaffeepause 12:10–13:10 Uhr | Podiumsdiskussion Anne Eusterschulte, Raphael Thelen und Jürgen Manemann Moderation: Irmela Krüger-Fürhoff ab 13:10 Uhr | Mittagessen und Abschlussdiskussion Time & Location Nov 17, 2023 – Nov 18, 2023 Freie Universität Berlin Seminarraum L 116 Otto-von-Simson-Str. 26 14195 Berlin DOWNLOADS Plakat „The Final Countdown“. Ästhetik und Politik von Weltuntergängen

Petrarchism: Competing Models for Early Modern Community Building (1400-1700)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
09.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Italienische Literatur, 

Literatur und Visual Studies/Bildwissenschaften, 

Intermedialität

, und 2 weitere

Erstellt am:
06.11.2023

Organised by Bernhard Huss (Freie Universität Berlin/EXC 2020) and Roland Béhar (École Normale Supérieure Paris), project Petrarchan Worlds , Research Area 1: „Competing Communities“. In the wake of Francesco Petrarch’s self-stylisation as a point of reference for the formation of literary, philosophical and philological groups, communities of intellectuals emerge, first in Italy, then throughout Europe, that refer to certain aspects of Petrarch’s authorial figure and parts of his Italian and Latin oeuvre. Petrarch serves as a model for pre-modern literary, aesthetic, philosophical, philological, historical and artistic concepts and projects. In order to continue the study already started in several workshops of the project „Petrarchan Worlds“ to explore the role of Petrarch in the formation of different forms and forums of community building (see bibliography below), this workshop aims at examining various modes of international, cross-genre, cross-linguistic and cross-media community-building that Petrarch’s figura auctoris and his texts provoked in the pre-modern period. On the one hand, different linguistically based cultural areas will be considered separately (Italian, French, Spanish, German, English, Dutch, neo-Latin Petrarchism), but on the other hand, their interactions and interdependencies will be jointly analysed and discussed. The focus of interest will initially be on intellectual groupings relating to Petrarch’s lyric poetry (Canzoniere) and its reflection in narrative terzina poetry (Trionfi). But his Latin poetry (including the Eclogues and Petrarch’s verse epistles) as well as prose texts such as Petrarch’s collections of letters are also to be taken into consideration, not least because it is precisely through his Latin texts that a bridge can be built from poetry to the role of Petrarch as a proponent of a moral-philosophical, Christian stoicism, which has attained special significance for the non-Romanic cultural area north of the Alps. The various options of cultural self-definition and self-identification offered by Petrarchism play a fundamental role for community-building not only in literary production, but also in moral- philosophical reflection and humanistic exegesis, which often take place in precise institutional framings. The phenomenon of the formation of communities can be observed both from a sociological perspective – especially in courts and academic circles – and from the perspective of book history – when the book itself is understood as a place of the virtual community, be it because collective anthologies of poetry are created (think e.g. of the series of Rime diverse, which Giolito published in Venice from 1545), or because a group reflects itself in manifestos against or for the imitation of Petrarch – think of the Petrarch commentaries or the Caro-Castelvetro polemic. At this point arise questions that regard not only the stylization of specific authorial figures of Petrarch, but also that of his most important imitators, who distinguish themselves as Petrarchists and appear to their readers’ community as almost equal heirs to the poet of Laura. In this sense, the discourses opposed to Petrarchism should also be considered, starting with the anti-Petrarchism of a Niccolò Franco, whose Il Petrarchista helped more to develop the consciousness of Petrarchism as a community than someof its apologies: resistance to Petrarchism as a force that fosters Petrarchism is an important dimension in the formation of agonal discourses produced by particular groups. The phenomenon of Petrarchism thus opens up a discursive space in which models other than Petrarch himself are accepted, but only to the extent that, despite their diversity, they also prove to be faithful to the original model: this tension increases over time, and the exhaustion of imitative recourses will ultimately mean the gradual end of Petrarchism in the course of the 17th century. At the intersection of these problems, the question also arises as to how far Petrarchism promotes the development of ’national‘ literary canons, also through the more or less conscious competition between languages. So how is Petrarch ’nationalized‘ outside of Italy? Can an appropriation that takes place by leaping across language borders have a foundational dimension for literature and the development of political identities? What role does the translation from Tuscan into other languages play against the background of the Questione della lingua? And what does the production of Petrarchistic texts in Latin – the ‚lingua franca‘ – mean for the ‚international‘ spread of Petrarchism? Programme Thursday, 09 November 14:30-15:00 | Bernhard Huss and Roland Béhar: Introduction 15:00-15:30 | Andrew James Johnston: „Nailed in his chest“: The Competing Temporalities of Chaucer’s Petrarchism 15:30-16:00 | Nicolas Longinotti: Humanistic Fractures: Erudite, Religious and Lyric Communities in the Quattrocento Commentaries on Petrarch’s Rerum vulgarium fragmenta 16:00-16:30 | Coffee break 16:30-17:00 | Jacopo Galavotti: Four Ways to Use Petrarch: Read, Imitate, Dismantle, Explore 17:00-17:30 | Véronique Ferrer: Christian Uses of Petrarchan Love Language in the French Late Renaissance: The Emergence of a Religious Lyrics Sociolect Friday, 10 November 09:00-09:30 | Ignacio Navarrete: The Invention of a Petrarchist Community in Spain: The First Generation 09:30-10:00 | Roland Béhar: Petrarch, an Intellectual Authority in Spain, but for Which Communities? (15th-17th centuries) 10:00-10:30 | Coffee break 10:30-11:00 | Giacomo Comiati: Translations and Adaptations of Petrarch’s Poems in Girolamo Cicala’s Carmina (1649) 11:00-11:30 | Eva Struhal: Antonio Malatesti as a Critic of the Arts: Petrarch and Giambattista Marino in seventeenth-century Florence 12:00-14:00 | Lunch break 14:00-14:30 | Paul Smith: Dutch Petrarchism and Petrarch Reception during the Twelve Years‘ Truce (1609-1621) 14:30-15:00 | Thomas Borgstedt: 17th-Century German Petrarchism between Satire and Sensibility 15:00-15:30 | Coffee break 15:30-18:00 | Discussion Time & Location Nov 09, 2023 – Nov 10, 2023 Freie Universität Berlin Seminarzentrum Room L 115 Otto-von-Simson-Straße 26 14195 Berlin DOWNLOADS Poster | Workshop „Petrarchism: Competing Models for Early Modern Community Building (1400-1700)“ Flyer | Workshop „Petrarchism: Competing Models for Early Modern Community Building (1400-1700)“

(Un)Vereintes Europa? Grenzen und Grenzüberschreitungen in der deutschen und österreichischen Literatur nach 2000, Prag


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.11.2023
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn), 

Poetik

, und 2 weitere

Erstellt am:
03.11.2023

Themen wie die (De)Konstruktion von europäischen Außengrenzen und die (Nicht)Existenz der Binnengrenzen innerhalb der EU, die Frage nach dem Vereinenden und Trennenden nicht nur im Hinblick auf die verschwundene bzw. immer noch präsente Ost-West-Grenze mehr als 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, sondern auch nach dem eurozentrisch geprägten Blick auf den ‚Osten‘ und ‚Süden‘, der sich u.a. in unzureichender Hilfe der EU während der Flüchtlingskrise deutlich widerspiegelt – das alles sind Themen, die heutzutage aktueller sind, als je zuvor, nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit dem an der unmittelbaren EU-Grenze stattfindenden Ukraine-Krieg. Eine entsprechende Diskussion dieser Themen in der tschechischen Gesellschaft, sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch in der Literatur, Drama und Theater, findet bisher nicht statt. Aus diesem Grund will diese Tagung das Thema der Grenze und Grenzüberschreitung als literarisches Thema, Motiv, Erzählstrategie oder auch Theater- und Performance-Dramaturgie fokussieren und am Beispiel der Prosawerke und Theaterstücke nach 2000 einer kritischen Reflexion unterziehen. Die Tagung wird am 25. 11. 2023 mit einer Lesung von Kathrin Röggla abgeschlossen. Mittwoch 22. 11. 2023 18:00 Eröffnung und Grußworte 18:30 Plenarvorträge (Moderation: Renata Cornejo) Jürgen Eder (Budweis): Das Thema Grenze(n) in neueren historisch-politischen Büchern über Europa Manfred Weinberg (Prag): Vom ‚Eisernen Vorhang‘ zum ‚Westsplaining‘. Alte und neue Grenzen Donnerstag 23. 11. 2023 9:00 – 10:30 / 30 Jahre nach Mauerfall – Bruchlinien entlang des Eisernen Vorhangs Moderation: Monika Wolting Ievgeniia Voloshchuk (Frankfurt/Oder): Grenzen Europas im Sammelband „Über die Dummheit der Stunde“ von Olga Martynova Martina Trombiková (Brünn): Zu Grenzüberschreitungen am Beispiel des Romans „Mädchen an der Grenze“ (2017) von Thomas Sautner Jana Wild (Bratislava): Davor und danach. Um und in uns. (Das Stück von Viliam Klimáček LIBERTÉ – EGALITÉ – ELECTRICITÉ (2017) 11:00 – 12:00 / 30 Jahre nach Mauerfall – Konstruktion und Dekonstruktion von Grenzen Moderation: Vesna Kondrič Horvat Dana Pfeiferová (Pilsen): Vom Fall des Eisernen Vorhangs zur Festung Österreich. Zur neueren Prosa Elisabeth Reicharts Gabriella Pelloni (Verona): Konstruktion und Dekonstruktion der ‚Grenze‘ in ausgewählten Werken von Emine Sevgi Özdamar 14:00 – 15:30 / Mitteleuropäische Grenzgänge Moderation: Renata Cornejo Stephan Wolting (Posen): „Die Schlacht von Königsgrätz ist unser Untergang (…)“ – Über-Fahrten als literarische Entgrenzungen in Jaroslav Rudišs Roman „Winterbergs letzte Reise“ Jindra Dubová (Hradec Králové): Geografische und surrealistische Grenzüberschreitungen am Beispiel ausgewählter Texte von Bernhard Setzwein Julie Adam (Ústí nad Labem): Grenzüberschreitung als poetologisches Konzept bei Michael Stavarič und Jaroslav Rudiš: Zwei Autoren, die (keine) Grenzen kennen 16:00 – 17:00 / Grenzüberschreitungen – vom Biographischen zum Ästhetischen Moderation: Hans-Christian Trepte Eva Hausbacher (Graz): Grenzgänge in der deutschsprachigen Literatur osteuropäischer Herkunft Iris Hermann (Bamberg): Natascha Wodins Romane „Sie kam aus Mariupol“ und „Nastjas Tränen“ Freitag 24. 11. 2023 9:00 – 10:30 / Flucht und Aufbruch nach Europa als Teil des Grenzdiskurses Moderation: Neva Šlibar Monika Wolting (Breslau): Grenzen – Zäune, Mauern, Flüsse – Hindernisse der Fluchtbewegungen Ilse Nagelschmidt (Leipzig): Erfahrene doppelte Grenzziehungen (Jenny Erpenbeck) Brigitte Marschall (Wien): Schiffe überqueren die Grenzen der Meere: Vom Überlebenskampf in die Ästhetik 11:00 – 12:00 / Flucht und Aufbruch nach Europa als Thema bei Jelinek Moderation: Zuzana Augustová Jana Hrdličková (Ústí nad Labem): „Aber das gemeinsame Problem ist die Grenze“: „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek Christian Schenkermayr (Wien): „Europas Wehr?“ – Überschreitung und Dekonstruktion von Grenzen in Elfriede Jelineks Addenda-Texten zu „Die Schutzbefohlenen“ 14:00 – 15:00 / Grenzüberschreitung und deutsch-tschechischer Transfer im Theater Moderation: Iva Mikulová Libuše Černá (Bremen): Herausforderungen bei der Präsentation tschechischer Theaterproduktionen in Deutschland Zuzana Augustová (Prag): Zeitgenössische tschechische Dramatik in Berlin 15:00 Spaziergang auf Kafkas Spuren, kommentierte Führung mit Dr. Štěpán Zbytovský (Karls-Universität Prag) Samstag 25. 11. 2023 9:00 – 10:30 / Grenzüberschreitungen als Schreibstrategien Moderation: Ilse Nagelschmidt Neva Šlibar (Ljubljana): Die Du-Erzählform als literarisches Grenzüberschreitungs- und Schwellenphänomen, anhand aktueller deutschsprachiger Literatur Natalie Moser (Potsdam): Variationen einer Grenzüberschreitung in Antje Rávik Strubels „Blaue Frau“ Arkadiusz Żychliński (Posen): Jenseits des Erwartbaren. Poetologische Grenzgänge von Clemens J. Setz 11:00 – 12:00 / Grenzüberschreitungen und Kulturtransfer in der Theaterpraxis Moderation: Libuše Černá Tomáš Kubart (Prag): Aktionstheater Ensemble und Überschreitungen der ethnischen Grenzen Iva Mikulová (Brünn): Kulturtransfers am Beispiel der Inszenierung von „König Ottokars Glück und Ende“ von Dušan D. Pařízek auf der Bühne des Wiener Volkstheaters 14:00 – 15:30 / Konfigurationen der Grenze und europäischer Identitäten Moderation: Dana Pfeiferová Vesna Kondrič Horvat (Maribor): Grenzüberschreitung von jedweden Grenzen in Texten von Ilija Trojanow Hans-Christian Trepte (Leipzig): Grenze als Heimat? Grenzen und Grenzüberschreitung in Natascha Wodins Roman „Nachtgeschwister“(2018) Carme Bescansa (Vitoria-Gasteiz): Europa als ‚das Zuhören‘. Konfigurationen der Grenze bei Kathrin Röggla 17:00 Autorenlesung mit Kathrin Röggla, Moderation: Zuzana Augustová Contact Information Veranstalter : Institut für Tschechische Literatur, Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag (ÚČL AV ČR) und Institut für Germanistik, Philosophische Fakultät der J. E. Purkyně-Universität in Ústí nad Labem (KGER FF UJEP) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum Prag Contact Email renata.cornejo@yahoo.de URL ucl.cas.cz/unvereintes-europa-de/