Framing Narratives. New Perspectives on Premodern Textual Production in Arabic, FU Berlin


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
08.09.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur des Vorderen Orients, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literaturtheorie

, und 3 weitere

Erstellt am:
23.07.2021

Organised by Beatrice Gründler (EXC 2020, Research Area 3: "Future Perfect") and Johannes Stephan (Freie Universität Berlin, "Kalila and Dimna – AnonymClassic", ERC). Event in collaboration with the ERC project Kalila and Dimna – AnonymClassic . This international conference is the final part of a series of events that invites discussions on how to engage with the concept of narrative framing in premodern Arabic literature and adjacent literary traditions. The aim of the conference is to develop a comprehensive definition of «framing narratives» beyond a merely descriptive perspective, and to interrogate its function within literary history and theory. In literary theory, the Arabic tradition serves as the most popular example for frame narratives. Besides the well-known Arabian Nights, notably through its European reception, many other frame narratives have passed from various languages into and through Arabic, among them the Book of Sindbad and Kalila and Dimna. Such frame narratives serve both as models for other literary projects ­– premodern and modern – in different traditions and as a point of departure for analytical concepts in literary theory. The activity of framing a narrative or embedding tales into a larger narrative framework of an anthological, encyclopedic or biographic nature are more than elegant or entertaining literary devices. Narrative Framing is rather to be seen as a means to understand, define or contextualize human oral and written communication as well as an activity of erecting relationships, not only between textual units and narrators, but also between perspectives, works, persons, and diverging temporalities. The thematic scope of our conference, therefore, will not be confined to a particular (premodern) genre or a specific narrative form. Rather by emphasizing the activity of “framing” broadly as one of many ways of doing literature, the conference shall spur discussions on how to adequately analyze and understand narrative and non-narrative interactions within Arabic textual culture and between Arabic and adjacent traditions such as Persian, Syriac, Hebrew, and Castillan prior to the 19th century. The conference will be held as a hybrid event in English. Contact: johannes.stephan@fu-berlin.de

„Der Osten im Westen“ Deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus dem östlichen Europa im Rundfunk nach 1945, Frankfurt a. M.


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.03.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literatur und Medienwissenschaften

, und 1 weitere

Erstellt am:
19.07.2021

Ort: Deutsches Rundfunkarchiv am Standort Frankfurt, Sitzungsraum: Hessischer Rundfunk, Konferenzraum 1, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt am Main Datum: 22./23.März 2022 Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges flohen viele deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus dem östlichen Europa in die vier Besatzungszonen, aus denen 1949 die Bundesrepublik und die DDR entstanden. Mit ihrer literarischen und publizistischen Arbeit reagierten sie auf die Erfahrungen von Krieg und Flucht, von Verlust der Heimat und vom Start in einer neuen Umgebung. Der Arbeit für die Rundfunksender kam dabei eine besondere Bedeutung zu, bildeten diese doch sehr schnell zentrale Orte der Literaturproduktion und der Literaturvermittlung und übernahmen eine wichtige Rolle in den neu entstehenden Literaturbetrieben. Diese rundfunkliterarische und rundfunkpublizistische Tätigkeit von Autorinnen und Autoren ‚aus dem Osten‘ ist insgesamt bislang wenig erforscht, auch wenn es Ausnahmen gibt, wie etwa die des in Estland geborenen Hörspielautors Fred von Hoerschelmann (1901-1976) oder die des in Schlesien geborenen Friedrich Bischoff (1896-1976). Er war Schriftsteller und vor 1933 Intendant der Schlesischen Funkstunde in Breslau; nach dem Krieg startete er eine zweite Rundfunk-Karriere beim Südwestfunk. Bis 1965 war er Intendant der Rundfunkanstalt und prägte mit den Redakteuren in Baden-Baden das Programm nachhaltig. Ein weiteres Beispiel verdeutlicht die verschlungenen Wege, die mitunter gegangen wurden. So arbeitete der in Prag in einer deutschsprachigen jüdischen Familie aufgewachsene Dr. Vilém Fuchs (1933-1990) zunächst bis 1965 als Chefredakteur der deutschsprachigen Sendungen von Radio Prag, bevor er 1971 Leiter der Abteilung Kultur und Gesellschaft bei Radio Bremen wurde. Schließlich kamen viele Schriftsteller*innen der sogenannten ‚jungen Generation‘ nach 1945 zum ersten Mal mit dem Rundfunk in Kontakt. Dies konnte wie im Fall des in Ostpreußen geborenen Siegfried Lenz zu einer lebenslangen Medienarbeit führen. Diese Verbindungen von Literatur und Medien, von Autorinnen und Autoren aus dem östlichen Europa und der Rolle des Rundfunks nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in der Bundesrepublik und in der DDR sollen auf dem Workshop ausgelotet werden. In den Archiven der ARD-Landesrundfunkanstalten und im Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) gibt es Hörfunkaufnahmen von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus dem östlichen Europa, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg „im Westen“ eine neue Existenz aufbauen mussten. Diese Stimmen im Rundfunk der ersten Nachkriegsjahrzehnte in der Bundesrepublik und in der DDR sollen wiederentdeckt und die Kontexte der Aufnahmen erforscht werden. Dazu bringt der Workshop am Thema interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Literatur- und Medienwissenschaften im Deutschen Rundfunkarchiv am Standort Frankfurt/Main mit Archivmitarbeiter*innen der Rundfunkanstalten und des DRA ins Gespräch. Die Teilnehmer*innen erhalten Gelegenheit, Skizzen mit Forschungsinteressen und geplanten Projekten vorzustellen und zu diskutieren sowie einen Einblick in vorhandene Archivbestände zu bekommen. Ein damit verbundenes Ziel des Workshops ist es, Forschungen im Schnittfeld von Rundfunk- und Literaturgeschichte, von Programm- und Zeitgeschichte anzustoßen. Im Zusammenhang mit einem geplanten Forschungsprojekt der Veranstalter*innen besteht die Möglichkeit, eigene Fragestellungen aus diesem Themenfeld einzubringen und diese im Rahmen einer Dissertation und/oder eines Post-Doc-Projekts zu bearbeiten. Ein entsprechender Antrag kann gemeinsam mit den ausgewählten Nachwuchskräften entwickelt und eingereicht werden. Der call for papers richtet sich an Masterabsolvent*innen mit Promotionswunsch, Doktorand*innen und Post-Docs. Sie sind eingeladen, laufende Arbeiten bzw. Projektideen zum oben genannten Themenfeld und den damit verknüpften Fragestellungen vorzustellen. Auf der Grundlage der eingegangenen Exposés werden die Archivar*innen gebeten, speziell zu den Themenvorschlägen eine kleine Auswahl von passenden Dokumentenbeispielen aus ihren jeweiligen Archiven zu präsentieren. Fragestellungen Im Fokus steht die Medienarbeit von Autor*innen aus dem östlichen Europa und speziell ihre Arbeit für die Radioprogramme in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Folgende Fragestellungen sollen angegangen werden: Wie gingen Literat*innen und Journalist*innen aus dem östlichen Europa mit dem Ankommen in einer neuen Umgebung/Region um? Wie gestalteten sie den beruflichen und literarischen Neubeginn in einer anders geprägten Kulturlandschaft? Wie verhielten sie sich zu Traumata der Kriegs- und Nachkriegszeit? Welche Themen wählten sie für ihr Schreiben? Welche medialen Strategien der Bewältigung ihrer neuen Situation entwickelten sie, und welche Rolle spielte dabei das Medium Rundfunk? Wie nahmen sie selbst und die neuen Zuhörer*innen ihre andere Sprachfärbung/ihren Dialekt wahr? Wie veränderte sich ihre Sprache? Wieviel „Osten“ steckte in ihrer neuen Tätigkeit im „Westen“ (Kontinuitäten, Brüche)? Gab es Unterschiede zwischen Westdeutschland und der DDR im medialen Umgang der Literaturschaffenden mit ihrer neuen Situation, bzw. in ihrer Rezeption durch die neue Umgebung? Bitte senden Sie Ihr Exposé (ca. 2.500 Zeichen), einen kurzen Lebenslauf mit E-Mail- und Postanschrift (ca. 1.000 Zeichen) bis spätesten 15.12.2021 an: Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Hamburg, Dr. Hans-Ulrich Wagner: h.u.wagner@leibniz-hbi.de Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Maria Luft: maria.luft@bkge.uni-oldenburg.de Die Fahrt- und Unterkunftskosten für die wissenschaftlichen Workshop-Teilnehmer*innen werden vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel erstattet. Projektpartner Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Hamburg Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Historische Kommission der ARD Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam

Romantic Disconnections/Reconnections


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
12.08.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Großbritannien und Irland, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literatur des 18. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
16.07.2021

Thursday 12th and Friday 13th August 2021 & Thursday 19th and Friday 20th August 2021 Online and Worldwide The ongoing restrictions caused by the COVID-19 pandemic mean that the British Association for Romantic Studies (BARS) has delayed its next international conference, New Romanticisms (to be held at Edge Hill University in partnership with the North American Society for the Study of Romanticism) until Summer 2022. However, BARS remains committed to keeping our community connected and talking during this difficult time, so we are delighted to invite papers for a 2021 digital summer conference, Romantic Disconnections/Reconnections , which will be held online in two instalments in August. You can now register for the conference. Participants must be members of BARS, but no further fee will be charged The site contains details of our plenary lectures and roundtables and contact details for the conference committee. The programme and the salon details are now available. The Call for Papers (ten-minute academic presentations) and the Call for Salons (informal social discussions) were open from late May until June 28th.

Online-Workshop: Postmigrantische Perspektiven in der Provinz


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.07.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturtheorie, 

Postkoloniale Literaturtheorie

, und 5 weitere

Erstellt am:
16.07.2021

Postmigrantische Perspektiven in der Peripherie Online-Workshop, 22./23. Juli 2021 Seit einigen Jahren wird im deutschsprachigen Raum vermehrt über „das Postmigrantische“ diskutiert. Die programmatische Zäsur soll markieren, welche Schwellen das Nachdenken der Gesellschaft über sich selbst nehmen muss, um tatsächlich in der Gegenwart anzukommen. Literatur und Literaturwissenschaft haben an diesem dringend notwendigen kulturellen Selbstverständigungsprozess teil. Dass der Impuls von einem hauptstädtischen Theater ausging, das sich als Zukunftslabor des Sozialen begreift, ist indes besonders dort zu bedenken, wo auch provinzielle Räume in den Blick genommen werden. Von wo aus und wie wird auf Peripherien geschaut? Wer macht Provinz sichtbar? Möglicherweise ruhen die Normen und Werte des Zentrums Voraussetzungen auf, die in ländlichen Regionen nicht gegeben sind. Eine Perspektivenumkehr legt darum die Frage nahe, wann urbanozentrische Diskurse urbanormativ werden und welche Folgen das für die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Selbstwahrnehmung insgesamt hat. Die jüngste Erzählliteratur öffnet den Blick für solche Zusammenhänge, indem sie sich für jene sozialräumliche Situiertheit unterschiedlicher Perspektiven interessiert, über die sich die Deutungsansprüche politisch-künstlerischer Avantgarden mitunter hinwegsetzen. Kontinuitäten und Diskontinuitäten entwickelt diese Literatur stattdessen aus Erfahrungen und Begegnungen in konkreten Umgebungen mit spezifischen Bedingungen. Warum das so ist, will der Workshop untersuchen. Programm Donnerstag, 22. Juli 2021 10.00-10.30 Uhr: Begrüßung und Einführung (Marcus Twellmann, Universität Konstanz) 10.30-11.15 Uhr: Postmigrantische Inselwelten: Literarische Darstellungen der ‚dänischen Südsee‘ (Moritz Schramm, Universität Odense) 11.15-12.00 Uhr: Ewig Peripherie? Raumdarstellung, Postmigrationserfahrungen und Gesellschaftsdiagnose in Deniz Ohdes Streulicht (Philipp Böttcher, Humboldt Universität zu Berlin) 12.00-12.45 Uhr: Verdächtigungen und Vermutungen. Die Provinz als Tatort (Nishant K Narayanan (University of English and Foreign Languages Hyderabad) Mittagspause 14.00-14.45 Uhr: Golzow auf dem Weg ins postmigrantische Zeitalter? Was uns die Kamera (nicht) zeigt (Sabine Zubarik, Evangelische Akademie Erfurt) 14.45-15.30 Uhr: Problemzone Ostdeutschland: Die Post-DDR-Provinz als Aushandlungsraum des Postmigrantischen in Literatur und Comic (Willi-Wolfgang Barthold, Humboldt Universität zu Berlin) Pause 16.00-17.00 Uhr: Gespräch mit Dominik Barta über Poetik und Zeitgeschichte (Moderation: Maria Kuberg, Universität Konstanz) Freitag, 23. Juli 2021 9.30-10.00 Uhr: Begrüßung und Zusammenfassung (Michael Neumann, Universität Bonn) 10.00-11.00 Uhr: Gespräch mit Ronya Othmann über Poetik und Zeitgeschichte (Moderation: NN) 11.00-11.45 Uhr: Schreiben gegen deutsche Provinzialität. Mithu Sanyals Identitti und Asal Dardans Betrachtungen einer Barbarin (Maha El Hissy, Queen Mary University of London) 11.45-12.30 Uhr: Ideen aus der Peripherie: Die Karibik und ein postmigrantisches Europa (Martina Kopf, Universität Mainz) Mittagspause 13.45-14.30 Uhr: „Weniger Räuberpistole, weniger Pippi Langstrumpf als der erste Teil“. Abschied vom Cool in Nochmal Deutschboden von Moritz von Uslar (Lena Brinkmann, Universität Bonn) 14.30-15.15 Uhr: Die Eigentlichkeit der Provinz. Zu Juli Zehs Roman Über Menschen (Marie Gunreben, Universität Konstanz) 15.15-15.45 Uhr: Forschungsperspektiven. Abschlussdiskussion Die Veranstaltung findet als Online-Workshop in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg 2291 „Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses“ (Universität Bonn) und dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (Universität Konstanz) statt. Für weitere Auskünfte und Informationen stehen Marcus Twellmann ( marcus.twellmann@uni-konstanz.de ) und Michael Neumann ( m.neumann@uni-bonn.de ) gern zur Verfügung.

Haunted Landscapes of German Eastern Europe


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
04.08.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Osteuropäische Literatur (Baltikum, Russland, Ukraine), 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn)

, und 1 weitere

Erstellt am:
12.07.2021

Registration is now open for the free, online conference Haunted Landscapes of German Eastern Europe (see CfP last circulated April 22). The conference will take place online from Wednesday 4th to Friday 6th of August, with panels from approximately 11am to 7.30pm (UK time) each day. This link leads to the Eventbrite sign up form www.ed.ac.uk/literatures-languages-cultures/delc/german/news-and-events/haunted-landscapes-of-german-eastern-europe The programme is below. The keynotes will be advertised separately but signing up for the full conference will mean you get the invitations to those public events automatically too. Wednesday, August 4 Panel 1 (11.00-12.30): Memory and Forgetting Imke Hansen, “Germans´ ghosts haunt here, and the bread will never rise in this oven.” Narrative and memorial Landscapes in Upper Silesia Shivani Chauhan , Reading Photographic Images and Identifying Mnemonic Threads of the Post-memorial Project in Sie kam aus Mariupol (2017) by Natascha Wodin Ernest Schonfield, The Nazi Ghost and the Sinti Woman in Kerstin Hensel’s Bell Vedere (1982) Panel 2 (13.00-14.30): Landscape, History and Identity Bidyum Medhi, The ‘optical illusion’ in Horst Stern’s The Last Hunt (1989) Paul Peters, THE LOST WORLD OF THE BUKOVINA: Heimat and Heimatverlust in Paul Celan Deirdre Byrnes, The Haunted Landscape of Babi Yar: Holocaust Spaces and the Challenges of Post-Memory in Katja Petrowskaja’s Vielleicht Esther Panel 3 (15.00-16.30): Beyond the Concentration Camp Judith Vöcker, Jewish ghettos during Nazi occupation as legal spaces under foreign law Dennis Schaefer, Hannah Arendt’s Theresienstadt Mona Becker, Provisional Constructions, Ab/normal Violence: Forced Labour and Satellite Concentration Camps in Germany, 1944-45. 17.30-19.00, Keynote Lecture Kristin Kopp, The Haunting of the “Drang nach Osten” Thursday, August 5 Panel 4 (11.00-13.00): Exploring Multilingualism Bogdan Nita, The bilingual condition of the German identity in Herta Müller and Oskar Pastior Nishant K Narayanan, The Binding Element(s) – Languages and Borders as haunted spaces Paulian Petric, Eastern European Judaism in German Literature: A few reflections on language and identity in texts by Martin Buber and Nelly Sachs Panel 5 (14.00-15.30): Transnational Memory Entanglements Amy Leech, Expanding the Nationalgeschichte: Entangled European Memory in Nino Haratischwili and Saša Stanišić Karolina Watroba, Navid Kermani’s Entlang den Gräben and Its Readers: Remapping Europe’s East Katy McNally, Building Memory: Victim Narratives and Empathy in Recent German Fiction 16.00-17.30 Keynote Lecture Kristin Rebien, Contested Eastern Borderlands: Conflict and Community in Johannes Bobrowski’s Novels Panel 6 (18.00-19.30): Memory and Transformation Amber Nickell, A Valley of Hope and "River of Blood": Ethnic German Imaginaries of the East and their Consequences in Romanian and German occupied Southern Ukraine Raluca Cernahoschi, “Auch bei uns im fernen Transsilvanien”: The Transylvanian Saxons and the Long Shadow of the Third Reich in the Work of Bettina Schuller Gábor Kerekes, Die moderne ungarndeutsche Literatur und ihr Verhältnis zu Deutschland und zur deutschen Geschichte Friday, 6 August Panel 7 (11.00-12.30): 19th Century Orientalisms Marion Dotter, Vom Grundbesitz zum Adel. Die Darstellung des östlichen Europas in Habsburgischen Verwaltungsakten Ana Foteva, The Merger between East and West in Vojvodina and the Gap between Orient and Occident in Bosnia-Herzegovina during Habsburg Rule Eva Tamara Asboth, Imaginationen des „europäischen Orients“ im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts Panel 8 (13.00-14.30): Colonial Continuities Enikő Dácz, Colonizing a Central European City: Transnational Perspectives on Kronstadt/Brașov/Brassó in the First Half of the 20th century Jenny Watson, Discovering the East: Colonial Adventurers in German Novels of the Eastern Front Jakub Kazecki, Through an Orientalist Lens: Colonial Renderings of Poland in German Cinema after 1989 15.00-16.30 Keynote Lecture Lenny Ureña Valério, Narrating the Eastern Borderlands: Medical Accounts and Colonial Discourse in the Prussian-Polish Territories 17.00-17.45 Roundtable discussion and conference close

Un- in Übersetzung: Philologie, Übersetzung, Literatur, Psychoanalyse


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
16.07.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturtheorie, 

Literatur und Psychoanalyse/Psychologie

, und 1 weitere

Erstellt am:
09.07.2021

Eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft Frankfurt, dem Peter Szondi-Institut der FU Berlin, dem German Department der Universität Rutgers (USA) und RISS – Zeitschrift für Psychoanalyse Konzipiert von Prof. Judith Kasper, Dr. Regina Karl und Dr. Wolfgang Hottner Datum: Freitag, 16. Juli 2021 15-19 h via Zoom Anmeldung : matani@lingua.uni-frankfurt.de FB-Event: www.facebook.com/events/830402751191105 UN – ein Morphem, das kurz und lang betont werden kann, ein Negationspräfix, das sich auch an Worte ansetzt, die nicht negiert werden können. Un- ist auch nicht einfach synonym mit "nicht". Un- kann das Genannte auch verstärken, mit einer Energie versetzen, die oft als unbehaglich und unheimlich wahrgenommen wird. Was "un" ist, ist nicht einfach nicht, sondern eher "nicht nicht". Die "Unübersetzbaren" fasst das, was wir nicht aufhören (nicht) zu übersetzen, schreibt Barbara Cassin. Das Unbewusste, schreibt Freud, kennt keine Verneinung, und für die argumentative Erschließung dieses Sachverhalts verwendet er unzählige (!) Un-wörter. Wie verhalten sich diese wiederum zu den vielen Ver-Wörtern, die ebenso insistent Freuds Texte durchziehen? Unbewusst lösen sich Wortgrenzen auf, schließen sich "un" und "ein", "un" und "und" enger zusammen. Im Französischen ist die Negationssilbe "in" zuweilen homophon mit dem unbestimmten Artikel und Zahlwort "un". Lacan hört in "un sens" "insens" und umgekehrt spaltet und zerspielt der Unsinn jeden Einsinn. Lacan übersetzt Freuds Unbewusstes homophon als "une bévue", rückübersetzt "ein Schnitzer". Unfug? Wie aber klingt und spukt das Unbewusste übersetzt in anderen Sprachen? Solchen und verwandte Fragen will der eintägige Workshop in unverwandter Weise nachgehen – in psychoanalytischen, sprachgeschichtlichen und übersetzungstheoretischen Beiträgen nachgehen. Programm: 15:00–15:15 Judith Kasper, Regina Karl, Wolfgang Hottner: Einführung 15:15–16:00 Mona Körte: Unverhohlen – zu einer philologischen Liaison von Sprache und Rache 16:00–16:45 Marie Luise Knott: Vom Unübersetzen – eine Katastrophierung 16:45–17:00 Pause 17:00–17:45 Ann Cotten: Un ga aru. Eine Themenverfehlung 17:45–18:30 Marcus Coelen: Nu? Abzeiten 18:30–19:00 Round Table zum RISS -Materialienband Uncanny 101 mit Marcus Coelen und Elisabeth Strowick

Trouble Every Day – Internationale Tagung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.07.2021
Beitrag von:
Anna Hordych
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Französische Literatur, 

Literaturtheorie

, und 2 weitere

Erstellt am:
07.07.2021

Trouble Every Day Zum Schrecken des Alltäglichen Internationale Tagung am 23. und 24. Juli 2021 in Potsdam Präsenzveranstaltung an der Universität Potsdam , Auditorium Maximum, Am Neuen Palais, Haus 8 Anmeldung vorab unter trouble@uni-potsdam.de Teilnahme auch online über Livestream möglich Organisiert von Johannes Ungelenk (Potsdam), Marie-Luise Goldmann (New York) und Anna Hordych (Potsdam) Trouble Every Day Wenn der Asphalt so heiß geworden ist, dass man kaum mehr darauf laufen kann, hat der Alltag ein schreckenerregendes Ausmaß angenommen. Mit solchen Bildern warnt die Klimabewegung Fridays for Future vor einer neuen Dimension der Katastrophe, die sich nur langsam bemerkbar macht. Anders als es die Untergangsszenarien der Science-Fiction seit jeher suggerieren, vollzieht sich das Ungeheuerliche der Gegenwart nicht im großen Ereignis, das plötzlich in den Alltag einbricht, sondern in der schleichenden Bedrohung des Alltäglichen. Verschiebt man den Fokus auf diese Weise, verrückt man zugleich den Maßstab, in dem Phänomene des Alltags greifbar werden. So sind es Paradigmen von Distanz und Nähe, Plötzlichkeit und Dauer, sowie Singulärem und Repetitivem, die darüber bestimmen, was als Normalität definiert wird. Die tägliche Routine und ihre Strukturen entpuppen sich oftmals als zweifelhafte Konzepte des Vertrauten, die eine latente Spannung aufweisen. Ausgerechnet der Alltag entwickelt sich nach Auerbach im literarischen Realismus zu einer dumpfen Bedrohung. Das bürgerliche Esszimmer des Ehepaars Bovary avanciert zum Schauplatz des schrecklich Gewöhnlichen, „nichtiger Kleinkram“ legt den Horror des Alltags bloß. Es sind vermeintlich behagliche Esszimmerszenen im Kreis der Familie, die auch in Narrativen der Gegenwart wieder an Bedeutung gewinnen. Sie machen ein Unbehagen spürbar, das sich über minimale Gesten mitteilt und von einer gesteigerten Wachsamkeit zeugt (vgl. Parasite, Get Out ). Ein solches Konzept des bedrohlichen Alltags lässt sich am besten mit dem Begriff des trouble umschreiben. Dieser sei nicht als singuläres Ereignis oder einschneidende Zäsur zu begreifen – genauso wenig wie der Alltag nur eine belanglose Kulisse für die eigentliche Handlung darstellt. Vielmehr offenbart das Konzept des trouble eine produktive Doppelstruktur: gemeint ist die einerseits quälende, ärgerliche Störung und die andererseits provokante Aufwiegelung, die eine Chance auf Veränderung birgt. Im Anschluss an Judith Butlers Gender Trouble hat zum Beispiel Sara Ahmed die Sprengkraft des trouble -Begriffs ausgelotet, indem sie die Provokation eines making trouble als das Stiften einer produktiven Unruhe formuliert. In unserer Tagung wollen wir der Frage nachgehen, wann der Alltag zur Zumutung wird. Mit Rückgriff auf ein Konzept des trouble soll diskutiert werden, inwiefern das Bedrohliche und die Möglichkeit, darauf zu reagieren, als eine Poetik des Alltäglichen erfahrbar werden. Programm: Freitag, den 23. Juli 2021 12:00 Begrüßung 12:15 Barbara Vinken (München) Krise der Gesellschaft: Die Flucht des Anderen 13:15 Pause 14:15 Marius Reisener (Zürich) (Un-)Doing the Ordinary – Trouble in the Making. Alltägliches im Vormärz 15:15 Marie-Luise Goldmann (New York) ‘Trouble leaking from its containers:’ Schleichende Störungen in Ebner-Eschenbachs “Krambambuli” 16:15 Pause 16:45 Barbara Natalie Nagel (Princeton) What Will Happen to Her Next? Narrative Expectation and the Rewriting of Gendered Violence 17:45 Stephanie LeMenager (Oregon) Normal. Not Normal. Imagining the Everyday in the Wake of Trump Samstag, den 24. Juli 2021 10:00 Elisabeth Strowick (New York) Finsternis: Troubling Scenes bei Arno Schmidt und Werner Herzog 11:00 Pause 11:30 Cornelia Pierstorff (Zürich) Zeitformen des Unbehagens in Fontanes Irrungen, Wirrungen 12:30 Anna Hordych (Potsdam) Unerhörte Zumutungen des Alltags in Bachmanns “Probleme Probleme” 13:30 Pause 14:30 Johanna-Charlotte Horst (München) Was heißt: sich im Alltag orientieren? Narrative Krisenbewältigung bei Virginia Woolf und Karl Ove Knausgård 15:30 Johannes Ungelenk (Potsdam) “For the rain it raineth every day” – Von der Schwierigkeit, Zeit zu erzählen 16:30 Empfang

NeMLA 2022 conference: NeMLA’s 53rd Annual Convention


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
10.03.2022
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Nordamerika, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literaturtheorie

, und 4 weitere

Erstellt am:
05.07.2021

The 2022 NeMLA conference theme is CARE. We understand CARE as the practice of interdependency, admitting our vulnerabilities as humans, animals, and other living organisms of the Anthropocene. The NeMLA theme of CARE will embrace but not be limited to questions of representation, migration, the environment, and identity. March 10-13, 2022 Baltimore, Maryland Hotel: Baltimore Marriott Waterfront Thursday opening address: Valeria Luiselli. "NeMLA Reads Together"promotes a novel written by our invited speaker for all our attendees to read during the year preceding our convention. NeMLA’s 53rd Annual Convention will feature Valeria Luiselli’s novel Lost Children Archive. This fiercely imaginative novel is about a family whose road trip across America collides with an immigration crisis at the southwestern border–an indelible journey told with breathtaking imagery, spare lyricism, and profound humanity. NeMLA members are encouraged to read Lost Children Archive in preparation for the opening address and to submit a question they would like to ask the author. Our Friday keynote event will be given by Judith Butler. Judith Butler is one of the most important American philosophers and gender theorists writing today, and her work has had profound influence in political philosophy, ethics, and the fields of feminist, queer, and literary theory. She is Maxine Elliot Professor in the Department of Comparative Literature and the Program of Critical Theory at the University of California, Berkeley. Her most recent books include The Force of Nonviolence: An Ethico-Political Bind (2020), Senses of the Subject (2015), and Notes Toward a Performative Theory of Assembly (2015). Local Host Institution Johns Hopkins University Administrative home: The University at Buffalo Abstract submissions accepted June 15 to September 30!

Adel im Vormärz. Internationale Tagung, Luxembourg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
15.07.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Französische Literatur, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie)

, und 6 weitere

Erstellt am:
05.07.2021

Adel im Vormärz Internationale Tagung Termin: 15.-17. Juli 2021 Tagungsort : Bibliothèque nationale du Luxembourg Organisatoren: Dr. Claude D. Conter (Bibliothèque nationale du Luxembourg) PD. Dr. Urte Stobbe, Professurvertretung NDL1 (Universität Stuttgart) Die Bibliothèque nationale du Luxembourg und die Universität Stuttgart widmen in Kooperation mit der Forum Vormärz Forschung ihre Tagung (15.-17. Juli 2021) dem Adel im 19. Jahrhundert, speziell dem Adel im Vormärz. Auch wenn das 19. Jahrhundert als das bürgerliche Zeitalter gilt, stammen doch bedeutende Autoren und Autorinnen aus dem Adel und damit einer sozialen Formation, die – so die Ausgangsthese der Tagung – zunehmend auch das Schreiben dazu nutzte, um politisch Stellung zu beziehen und/oder politische Statusverluste als Künstler zu kompensieren. Um dieses bislang in der germanistischen Forschung nur wenig erschlossene Untersuchungsgebiet zu beleuchten, sind Vorträge versammelt, die sich einem/-r einzelnen adligen Autor/-in oder mehreren vergleichend widmen. Gefragt wird vor allem danach, ob und inwiefern die adlige Herkunft habituell bei der Selbstpositionierung als Schriftsteller/-in eine Rolle spielt. Neben genuin literaturwissenschaftlichen Beiträgen werden diese Aspekte auch aus medien-, geschichts- und musikwissenschaftlicher sowie philosophischer Perspektive beleuchtet. Gäste sind herzlich willkommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte an unter direction@bnl.etat.lu oder urte.stobbe@ilw.uni-stuttgart.de . Tagungsprogramm Donnerstag, 15.07.2021 9.30 Begrüßung Urte Stobbe (Stuttgart) & Claude D. Conter (Luxemburg) Medien des Adels 10.00 Bernd Füllner (Wuppertal): Die Zeitung für den deutschen Adel – ein weißer Fleck in der Presselandschaft des Vormärz. Entstehung und Reaktion. 11.00 Franz M. Eybl (Wien): Wie der Gotha zum Gotha wurde. Vom aufgeklärten Schreibkalender zum Selbstverständigungsmedium des Adels 12.00 – 14.00 Mittagessen in der Nationalbibliothek Reisen und Adel 14.00 Patricia Czezior (München): Elise von Hohenhausen: Standesbewusstsein einer Adligen auf Reisen 15.00 Marie-Ange Maillet (Paris): Adlige Literatur über den Grenzen hinweg : das Werk des Marquis Astolphe de Custine 16.00 Martin Eybl (Wien): Mit Herablassung und zwanglos: Zwei Reisende aus dem Reich verkehren in der Wiener Hocharistokratie 17.00 Tour durch die Bundesfestung Luxemburg zu Vormärz-Zeiten 19.00 Abendessen Freitag, 16.07.2021 Adelskultur (1) Adlige Vergemeinschaftung und Bürgerlichkeit 10.00 Karin Wozonig (Ústi nad Labem, CZ): Die Fürstin und der über allen Parteien schwebende Geist der Poesie. Fürstin Maria Anna zu Schwarzenberg und ihre dichtende Gesellschafterin Betty Paoli 11.00 Andrea Lindmayr-Brandl (Salzburg): Adelige Musikfreunde, Franz Schubert und das Wiener Musikleben im Vormärz 12.00 – 14.00 Mittagessen Adelskultur (2) Habitus und Schreiben 14.00 Annika Hildebrandt (Siegen): Professionelle Dilettanten? Adelige Autoren im literarischen Feld des Vormärz 15.00 Marion Dotter (München): Sich adelig schreiben. Nobilitierungsgesuche an das österreichische Kaiserhaus im 19. Jahrhundert 16.00 Pause 16.30 Tobias Hirschmüller (Eichstätt): Wider seinen Stand? Erzherzog Johann und sein Verständnis von Adelsherrschaft 17.30 Tania Eden / Sandra Markewitz (Vechta): Désinvolture. Aristokratischer Affekt im Vormärz zwischen Herrschaft und Emanzipation 19.30 Abendessen 22.00 Rückfahrt ins Hotel Samstag, 17.07.2021 Literarische Inszenierungen des Adels im Vormärz 09.30 Rolf Haaser (Tübingen): Zerrissener Adel. Alexander von Ungern-Sternbergs kulturkritische Verortung von Adeligkeit in dem Roman Saint-Sylvan(1839) 10.30 Karin Füllner (Düsseldorf): „Chaque famille a sa noblesse“ George Sand, Adel und Volk 11.30 Anna Ananieva (Tübingen): Konversationsprosa eleganter Welt: Formationen neuständischer Vergesellschaftung in dem Erzählwerk von August und Emilie von Binzer (A.T.Beer) 12.30 Diskussion und Tagungsende Adel im Vormärz

worte. und deren hintergrundstrahlung – Thomas Kling-Symposium, Neuss/digital


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.07.2021
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Textgeschichte, Editionstechnik, Handschriftenkunde, 

Lyrik allgemein

, und 2 weitere

Erstellt am:
05.07.2021

"worte. und deren hintergrundstrahlung" Ein Symposium zu Thomas Kling anlässlich der Werkausgabe Veranstaltungshalle auf der Raketenstation Hombroich und Live-Stream 23. und 24. Juli 2021 Mit der Ende 2020 im Suhrkamp Verlag erschienenen Werkausgabe wird erstmals das lyrische und essayistische Werk von Thomas Kling (1957-2005) in seiner Gesamtheit zugänglich. Zahlreiche entlegen publizierte oder bisher unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass werden dort zusammengeführt. Als zentrale Wirkungsstätte von Kling nimmt die Stiftung Insel Hombroich dieses editorische Ereignis zum Anlass, Klings Schaffen und Nachwirken in seinen intermedialen Zusammenhängen sichtbar zu machen. Aktuelle Forschungen sowie die Herausforderungen eines editorischen Umgangs mit dem Werk sollen im Dialog mit Autor:innen zur Diskussion gestellt werden. Eine Lesung erstpublizierter Texte und eine Ausstellung im Thomas Kling Archiv ergänzen das zweitägige Programm, das aufgrund der pandemischen Situation als Hybridveranstaltung realisiert wird. Programm Freitag, 23. Juli 2021 15 Uhr Begrüßung: Dr. Christiane Zangs , Vorstand SIH Dr. Andrea Firmenich , Generalsekretärin Kunststiftung NRW Ute Langanky , Thomas Kling Archiv 15:30 Uhr Podiumsdiskussion „Kling edieren“ mit Marcel Beyer, Prof. Dr. Frieder von Ammon, Prof. Dr. Peer Trilcke, Dr. Gabriele Wix, Prof. Dr. Kerstin Stüssel, Norbert Wehr Moderation: Tobias Lehmkuhl 17:30 Uhr Pause 18:00 Uhr Lesung mit Christian Reiner Samstag, 24. Juli 2021 Vorträge und Diskussion 09:30 Uhr Samuel Hamen: „Getimte Klimawechsel“ Klings Inszenierungen von Sprache und Selbst Replik: Monika Rinck 10:30 Uhr Kaffeepause 11:00 Uhr Sophia Burgenmeister: „das sichtbare ist das zerfallsprodukt" Die intermediale Erkundung der Raketenstation durch Kling und Langanky Replik: Hans Jürgen Balmes 12:00 Uhr Dr. Izabela Rakar : „verbrei/terte breitn-/wirkun’?“ Klings Bedeutung für nachfolgende Lyriker-Generationen Replik: Dr. Anja Utler 13:00 Uhr Mittagspause 14:30 Uhr Führung Thomas Kling Archiv und Ausstellung: Trouvaillen aus dem Kling Archiv mit Marcel Beyer, Ute Langanky und Raphaela Eggers Aufgrund der pandemischen Situation wird die Veranstaltung in hybrider Form realisiert. Ein Live-Publikum wird auf Anmeldung zugelassen, die Platzzahl ist begrenzt. Der Live-Stream wird über einen Link verfügbar gemacht, den Sie einige Tage vor der Veranstaltung auf unserer Webseite finden werden. Bitte beachten Sie, dass Sie derzeit bei allen Veranstaltungen, die mit Ihnen als Live-Publikum stattfinden, einen Nachweis vorlegen müssen: entweder über einen negativen Corona-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder über eine zweifache Impfung (zweite Impfung vor mindestens 14 Tagen) oder über eine Genesung nach Infektion (positiver PCR-Test, mind. 28 Tage alt und nicht älter als 6 Monate). Ansprechpartnerin Raphaela Eggers klingsymposium@inselhombroich.de Förderer Das Symposium und ein Tagungsband werden unterstützt von der Kunststiftung NRW. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag statt.