Grauzonen – Zones Grises – Gray Areas; Berlin, 11.-13.3.25


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
11.03.2025
Beitrag von:
Charlotte Birkner-Behlen
Forschungsgebiete

Literatur und Soziologie, 

Übersetzung allgemein, 

Übersetzungstheorie

Erstellt am:
26.02.2025

Übersetzung, Flucht, Literatur — La traduction en fuite — Translation on the Flight Im Kontext der Flucht ist Übersetzung so unabdingbar wie prekär. Fremd-, Mehr- und Anderssprachigkeit sind fortwährende Herausforderungen des Versuchs, durch Übersetzung geregelte Verhältnisse zu schaffen; materielle Not und administrative Zwänge machen auf der Flucht Übersetzung notwendig. Nicht in allen Sprachen ist alles sagbar. Formen und Normen zwischen Grammatik und Politik können unübersetzbar sein und es flüchtenden und geflüchteten Menschen erschweren, ihre Geschichten, Erfahrungen und Bedürfnisse in die Begriffe einer ‚Zielsprache‘ zu fassen.Flüchtende befinden sich somit schnell in Grauzonen nicht nur der Sprache, sondern auch der Rechtsförmigkeit, Identität oder gar Existenz. Doch gerade dort können neue Sprechweisen und Erzählungen entstehen. Unsere Tagung untersucht diese Grauzonen. Die Veranstaltung findet dreisprachig (Deutsch – Englisch – Französisch) statt. Auf dem Programm stehen neben Vorträgen aus Literatur-, und Kulturwissenschaften auch literarische, poetische und translatorische Interventionen von Tomer Gardi, Uljana Wolf, Olga Radetzkaja und dem Übersetzerkollektiv Versatorium. Dienstag/Tuesday/Mardi 11.03. 10:00-10:15 Caroline Sauter & Stefan Willer Einleitung/Introduction 10:15-11:00 Moderation: Stefan Willer Caroline Sauter (Frankfurt): Entre, blablabla, pseudos, Jews: On Barbara Cassin and Translation 11:15-12:45 Moderation: Caroline Sauter Mona Körte (Bielefeld): Pässe lesen. Sprachlehren der Grenze Mohammad Sarhangi (TU Berlin): Vom Umgang mit Übersetzungen in Oral-History-Projekten. Ein Praxisbericht aus dem „Archiv der Flucht“ 14:00-15:30 Moderation: Caroline Sauter Orr Scharf (Haifa): Hebrew as Asylum Galili Shahar (Tel Aviv): Ivrit als Fähre. Die Ertrunkenen und die Flüchtlinge 16:00-16:45 Moderation: Stefan Willer Robert Stockhammer (München): Sprachen der Gastfreundschaft 18:00-19:00 Lesung Tomer Gardi Broken German & Eine runde Sache Moderation: Stefan Willer Mittwoch/Wednesday/Mercredi 12.03. 10:00-11:30 Moderation: Ulrike Vedder Stefan Willer (HU Berlin): Zuflucht der Sprachen. Georges-Arthur Goldschmidts Selbstübersetzungen Judith Kasper (Frankfurt): Übersetzen des Aporetischen/aporetisches Übersetzen. Überlegungen zu Sarah Kofmans Essay Comment s’en sortir? 11:45-13:15 Moderation: Marie Guthmüller Larissa Krampert (Frankfurt): Übersetzungsverweigerung. Zeugnisse von Grenzgewalt in Sylvain Georges Noir Inconnu (Wanderer) Maria Oikonomou (Thessaloniki): „Sie vermessen dein /Kh/“. Vom Übersetzen und Überhören 14:15-15:15 Lesung & Gespräch Uljana Wolf & Caroline Sauter „unser kleiner grenzverkehr/holprig unter zungen“ 15:30-17:00 Moderation: Caroline Sauter Keren Shahar (Tel Aviv): Do You Understand? Rancière and the Language of Others Aurélia Kalisky (CMB Berlin): Contamination, traduction, transmutation : résister dans et par la langue dans la zone grise éthique 17:15-18:00 Moderation: Caroline Sauter Tiphaine Samoyault (Paris): Traduire l’exil 19:00-20:00 Performance Anna Eble, Helmut Ege, Sophie Schagerl & friends (Versatorium Wien) „Sträubung der Zunge“ Donnerstag/Thursday/Jeudi 13.03. 09:30-11:00 Moderation: Stefan Willer Maren Jäger (FU Berlin): „emergency poetry“ und „язык перемещения / language of transition“. Das Gedicht im Sprachexil Christina Schaefer (Kiel): Die Grenze der Sprache bewohnen. Identität, Flucht und Übersetzung in Léonora Mianos Roman L’intérieur de la nuit (2005) 11:30-12:30 Gespräch Olga Radetzkaja & Susanne Frank „Der eigenen Sprache ins Wort fallen“ 12:30-13:00 Caroline Sauter & Stefan Willer Schlussworte/Conclusion Veranstaltungsort Humboldt-Universität 10099 Berlin Unter den Linden 6 Hauptgebäude Raum 2249a

Der wissenschaftliche Ort des Editorischen. Disziplinäre, interdisziplinäre und transdisziplinäre Perspektiven auf die Editionswissenschaft(en), Wuppertal


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.02.2025
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Textgeschichte, Editionstechnik, Handschriftenkunde, 

Interdisziplinarität

Erstellt am:
21.02.2025

Der wissenschaftliche Ort des Editorischen. Disziplinäre, interdisziplinäre und transdisziplinäre Perspektiven auf die Editionswissenschaft(en) Abschlusstagung des DFG-Graduiertenkollegs 2196 „Dokument – Text – Edition. Bedingungen und Formen ihrer Transformation und Modellierung in transdisziplinärer Perspektive“ Bergische Universität Wuppertal, 25.–27. Februar 2025 Tagungsort Bergische Universität Wuppertal Campus Grifflenberg Gaußstraße 20 42119 Wuppertal Gebäude K 25./26.2.2025: Raum: Senatssaal (K.11.07) 27.2.2025: Raum: K8 (K.11.10) Dienstag, 25. Februar 2025 Raum: Senatssaal (K.11.07) Eröffnung 14:00 Uhr Grußwort: Ursula Kocher, Dekanin der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal 14:15 Uhr Begrüßung und Einführung: Jochen Johrendt, Sprecher des Graduiertenkollegs Sektion I: Editionswissenschaft im Wissenschaftssystem Moderation: Rüdiger Nutt-Kofoth 14:30 Uhr Jochen Johrendt: Editorisches Handeln und Editionswissenschaft aus disziplinärer Perspektive zwischen Antragslyrik und Praxis 15:15 Uhr Julian Polberg: Die Lehre von den editorischen Techniken? Überlegungen zu Gegenstand und Zielen einer transdisziplinären „Editionswissenschaft“ Sektion II: Editorisches Handeln zwischen transdisziplinärer Editionswissenschaft und disziplinären Zugriffen Moderation: Melanie Stralla 16:30 Uhr Gianna Hedderich: Möglichkeiten und Grenzen der […..]on framentarischer Dok[umente] in den Altertumswissenschaften Mittwoch, 26. Februar 2025 Raum: Senatssaal (K.11.07) Moderation: Gianna Hedderich 9:30 Uhr Giacomo Caspar Guida: Philologie, Paläographie, Kodikologie in Zusammenarbeit: Ein interdisziplinärer Ansatz zur Erkennung eines Codex descriptus 10:15 Uhr Christian Thomé: Fehlerbasierte und kohärenzbasierte Methoden zur Textrekonstruktion Moderation: Marcus Feldbrügge 11:30 Uhr Annkathrin Sonder: Transkulturelle und transdisziplinäre Voraussetzungen von Edition und Interpretation am Beispiel von Rose Ausländer Moderation: Nadine Sutor 14:00 Uhr Martin Karrer: Die Erhebung buchgeschichtlicher Merkmale in Begleitung einer Edition – das Beispiel der Apk 14:45 Uhr: Sophia Krebs: Transdisziplinäre Perspektiven auf neuzeitliche Egodokumente –Dokumenttheorie, Dokumentlogik und Edition Moderation: Alina Wolf 16:00 Uhr Melanie Stralla: Übersetzungen und Neuauflagen von Kinder- und Jugendliteratur: Editionswissenschaftliche Standards und Verlagspraxis 16:45 Uhr Alf Christophersen: „Was hilft mir der ächte Text, wenn ich ihn nicht verstehe?“ Erwartungen an den Kommentar Donnerstag, 27. Februar 2025 Raum: K8 (K.11.10) Sektion III: Transdisziplinäre Editionswissenschaft und ihre Wirkungen auf die textbezogenen Geistes- und Kulturwissenschaften Moderation: Giacomo Caspar Guida 9:00 Uhr Niklas Fröhlich: Primat der Quellen – Macht der Editionen. Zur Rezeption von Editionen in den historischen Kulturwissenschaften 9:45 Uhr Ursula Kocher: Editionen als Rhizome und Spiegelungen kultureller Transformationen Moderation: Andrea Alessandri 11:00 Uhr Marcus Feldbrügge, Nadine Sutor, Alina Wolf: Graphik – Diagramm – Skulptur. Phänomene jenseits des Textes als editorische Herausforderung 11:45 Uhr Patrick Sahle: Editionen in einem Informations-Ökosystem wachsender Integrationsdichte (zu zentralen Aspekten der Eigenlogik der digitalen Welt) 12:30 Uhr Abschlussdiskussion Contact Information Tagungsort Bergische Universität Wuppertal Campus Grifflenberg Gaußstraße 20 42119 Wuppertal Gebäude K 25./26.2.2025: Raum: Senatssaal (K.11.07) 27.2.2025: Raum: K8 (K.11.10) URL www.editionen.uni-wuppertal.de/de/veranstaltungen/tagungen-workshops/

transmortale XIV – Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer / New Research on Dying, Death and Mourning, Kassel


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
21.03.2025
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Intermedialität, 

Kinder- und Jugendliteratur

, und 1 weitere

Erstellt am:
17.02.2025

transmortale XIV – Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer English version below PROGRAMM UND EINLADUNG Datum: 21. März 2025 von 9 – 19.30 Uhr und 22. März 2025 von 10 – 17 Uhr. Ort: Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25 -27, 34117 Kassel, T: 0561 91893-0 Für wen interessant: Junge Wissenschaftler*innen, die sich in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift befinden, Postdocs und andere interessierte Forschende. Darum geht es: Über den Tellerrand des eigenen Forschens blicken: Neue Forschungen aus dem Bereich Sepulkralkultur kompakt vermittelt kennenlernen und diese diskutieren. Sich für die eigene Forschung vernetzen. Das Thema Tod und Trauer in der Kinder- und Jugendliteratur durch das Hören von Vorträgen und das Mitmachen in Workshops vertiefen. Veranstalter Die transmortale XIV – Neue Forschungen zum Thema Tod ist ein Projekt in Kooperation zwischen dem Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel der Universität Hamburg, Institut für Empirische Kulturwissenschaft und der Stiftung Deutsche Bestattungskultur. Dem Arbeitskreis transmortale XIV gehören an: Dr. Dirk Pörschmann (Kassel), Dr. Dagmar Kuhle (Kassel), Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg), Dr. Simon Walter (Düsseldorf), Karla Alex (Heidelberg), Dr. Moritz Buchner, Stephan Hadraschek M.A., Jan Möllers M.A. (alle: Berlin). In diesem Jahr findet sie in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität in Bielefeld, Professorin Dr. Lena Hoffmann und der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) der Universität zu Köln, Professorin Dr. Maren Conrad, statt. Ausführliche Beschreibung: Die transmortale XIV ist eine zweitägige Präsenzveranstaltung, die jährlich im Museum für Sepulkralkultur in Kassel stattfindet. Der erste Tag, der 21. März, widmet sich dem Thema „Tod und Trauer in der Kinder- und Jugendliteratur“. Der zweite Tag, der 22. März, bietet eine thematisch offene Plattform für Nachwuchswissenschaftler*innen, um ihre Forschungsprojekte oder Qualifikationsarbeit zum Thema Tod vorzustellen, was eine breite Vielfalt an Perspektiven und wissenschaftlichen Ansätzen ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit dem Tod begleitet die Menschheit seit Anbeginn ihrer Tage. Er ist ein Problem der Lebenden, und deshalb weisen alle wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem (Zusammen-)Leben der Menschen befassen, auch Berührungspunkte zu Sterben und Tod, zu Abschied und Gedenken, zur Endlichkeit und zu den Versuchen auf, das Unvermeidliche zu bewältigen. Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur, zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, Geschichte, Philosophie, Medizin(-Ethik), Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung sowie Kultur- und Medienwissenschaften. Der Workshop transmortale bietet eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer. Er richtet sich an junge Wissenschaftler*innen, die sich in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift befinden, aber auch an Postdocs und andere interessierte Forschende. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, neue Perspektiven zu entwerfen und sie in größerer Runde zu diskutieren. Ziel ist eine interdisziplinäre Auseinandersetzung, die empirische und theoretische Ansätze zusammenführt und einen intensiven Austausch eröffnet. Auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden. Programm Freitag, 21. März 2025 09.00 – 09.15 Uhr. Begrüßung, Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Museum für Sepulkralkultur 09.15 – 10.30 Uhr. Inputvortrag, Tod und Sterben in der Kinder- und Jugendliteratur in historischer Perspektive und in der Gegenwart, Prof. Dr. Lena Hoffmann (Bielefeld) / Prof. Dr. Maren Conrad (Köln). Teilnahme kostenlos. 11.00 – 15.00 Uhr und 15.00 Uhr – 18.00 Uhr. Geschlossene Veranstaltung: Workshop I & II (im Wechsel; limitierte Teilnahmemöglichkeit, gesonderte Anmeldung erforderlich bei Lea Bachmann lbachma9@smail.uni-koeln.de Dr. Franziska Trapp: Tod und Theater – Inszenierung und Transformation von Bilderbüchern zu szenischem Spiel im Unterricht Ayse Bosse: Das Potenzial von Kinder- und Bilderbüchern für Trauerarbeit und Trauerbegleitung im Unterricht 12.00 – 13.00 Uhr. Mittagspause 18.00 – 19.30 Uhr. Öffentliche Veranstaltung, Krankheit und Tod im Comic. Lesung am Abend mit der Comickünstlerin Josephine Mark zu „Murr“ und „Trip mit Tropf“. Eintritt frei. Programm Samstag, 22. März 2025 10.00 – 10.15 Uhr. Begrüßung, Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Museum für Sepulkralkultur Panel 1: 10.15 – 10.45 Uhr. Hannah Rabea Wagner (Detmold), Darstellungsweisen von Tod und Trauer oder: Die Frage nach der Musealisierung von etwas nicht Sichtbarem. Diskussion 10.45 – 11.15 Uhr. Jennifer Pluskat (Halle), Erinnerungskörper. Die Transformation humanoider Werkstoffe zu Trauerartefakten am Beispiel von Memorialschmuck. Diskussion 11.15 – 11.45 Uhr. Pause Panel 2: 11.45 – 12.15 Uhr. Nataliia Chub (Berlin), Kenotaph als eine Strategie der Verlustbewältigung bei uneindeutigem Verlust. Diskussion 12.15 – 12.45 Uhr. Gero Kopp (Bochum), Zusammenhalt über den Tod hinaus (?) – Einblicke in Trauerkultur im Fußball. Diskussion 12.45 – 14.00 Uhr. Mittagspause Panel 3: 14.00 – 14.30 Uhr. Isabell A. Meske (Hannover), Mit dem Tod im Dialog: Literarische Abschiedsnarrative von Märchen bis zur Gegenwartsliteratur. Diskussion 14.30 – 15.00 Uhr. Laura M. Lewald-Romahn (Oldenburg), Koma als Sujet der Sterblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur – eine vergleichende Untersuchung ausgewählter Ganzschriften. Diskussion 15.00 – 15.30 Uhr. Pause Panel 4: 15.30 – 16.00 Uhr. Karen Klotz (Esslingen), Moralische Belastung von Pflegefachpersonen im Kontext von Suizidassistenz und Tötung auf Verlangen – Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit. Diskussion 16.00 – 16.30 Uhr. Elena Gußmann (Berlin), Der Tod als Gleichmacher, Schlussstein, Trennnadel. Ein philosophischer Blick auf das ‚doing death‘ von Gesellschaften. Diskussion 16.30 – 17.00 Uhr. Abschlussdiskussion — transmortale XIV – New Research on Dying, Death and Mourning English version PROGRAM AND INVITATION Date: March 21, 2025 from 9 a.m. to 7:30 p.m. and March 22, 2025 from 10 a.m. to 5 p.m. Location: Museum for Sepulchral Culture, Weinbergstraße 25 -27, 34117 Kassel, T: 0561 91893-0 Who is it interesting for: Young scholars who are in the final phase of a qualification thesis, postdocs and other interested researchers. This is what it’s about: Looking beyond the boundaries of your own research: Getting to know new research in the field of sepulchral culture in a compact format and discussing it. Networking for your own research. Deepening your understanding of the topic of death and mourning in children’s and young adult literature by listening to lectures and taking part in workshops. organizer The transmortal XIV – New research on death is a project in cooperation between the Central Institute and Museum for Sepulchral Culture, Kassel the University of Hamburg, Institute for Empirical Cultural Studies and the German Funeral Culture Foundation. The working group transmortal XIV includes: Dr. Dirk Pörschmann (Kassel), Dr. Dagmar Kuhle (Kassel), Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg), Dr. Simon Walter (Düsseldorf), Karla Alex (Heidelberg), Dr. Moritz Buchner, Stephan Hadraschek MA, Jan Möllers MA (all: Berlin). This year it is held in collaboration with the Faculty of Linguistics and Literary Studies at the University of Bielefeld, Professor Dr. Lena Hoffmann and the Center for Children and Youth Media Research (ALEKI) at the University of Cologne, Professor Dr. Maren Conrad, instead of. Detailed description: The transmortale XIV is a two-day in-person event that takes place annually at the Museum for Sepulchral Culture in Kassel. The first day, March 21, is dedicated to the topic of „Death and Mourning in Children’s and Young Adult Literature“. The second day, March 22, offers a thematically open platform for young researchers to present their research projects or qualification work on the topic of death, which allows for a wide variety of perspectives and scientific approaches. Death has accompanied humanity since the beginning of time. It is a problem for the living, and therefore all disciplines that deal with the (co-)existence of people also have points of contact with dying and death, with farewells and remembrance, with finiteness and with attempts to cope with the inevitable. The topics of dying, death and mourning have increasingly become the focus of interdisciplinary research in recent years. Disciplines such as archaeology, ethnology, cultural anthropology and art history have always dealt with graves and burial sites. However, very different disciplines are now interested in the changes in mourning and burial culture, for example sociology, psychology, history, philosophy, medicine (ethics), health and nursing sciences, gender studies and cultural and media studies. The transmortale workshop offers a platform for the research field of dying, death and grief. It is aimed at young scientists who are in the final phase of a qualification thesis, but also at postdocs and other interested researchers. They are given the opportunity to develop new perspectives and discuss them in a larger group. The aim is an interdisciplinary discussion that brings together empirical and theoretical approaches and opens up an intensive exchange. In this way, current questions and results can be examined in an interdisciplinary manner and commonalities in terms of content can be brought together transdisciplinarily. Program Friday, March 21, 2025 09.00 – 09.15 a.m. Welcome, Dr. Dirk Pörschmann, Director of the Museum for Sepulchral Culture 9:15 a.m. – 10:30 a.m. Input lecture, Tod und Sterben in der Kinder- und Jugendliteratur in historischer Perspektive und in der Gegenwart, Prof. Dr. Lena Hoffmann (Bielefeld) / Prof. Dr. Maren Conrad (Cologne). Participation is free. 11:00 a.m. – 3:00 p.m. and 3:00 p.m. – 6:00 p.m. Closed event: Workshop I & II (alternating; limited participation, separate registration required with Lea Bachmann lbachma9@smail.uni-koeln.de , participation free of charge.) Dr. Franziska Trapp: Tod und Theater – Inszenierung und Transformation von Bilderbüchern zu szenischem Spiel im Unterricht Ayse Bosse: Das Potenzial von Kinder- und Bilderbüchern für Trauerarbeit und Trauerbegleitung im Unterricht 12:00 – 13:00 p.m. Lunch break 6:00 p.m. – 7:30 p.m. Public event, Illness and death in comics. Reading in the evening with comic artist Josephine Mark on “Murr” and “Trip mit Tropf”. Admission free. Program Saturday, March 22, 2025 10:00 – 10:15 a.m. Welcome, Dr. Dirk Pörschmann, Director of the Museum for Sepulchral Culture Panel 1: 10.15 – 10.45 a.m. Hannah Rabea Wagner (Detmold), Darstellungsweisen von Tod und Trauer oder: Die Frage nach der Musealisierung von etwas nicht Sichtbarem. Discussion 10.45 – 11.15 a.m. Jennifer Pluskat (Halle), Erinnerungskörper. Die Transformation humanoider Werkstoffe zu Trauerartefakten am Beispiel von Memorialschmuck. Discussion 11.15 – 11.45 am. Break Panel 2: 11.45 a.m. – 12.15. Nataliia Chub (Berlin), Kenotaph als eine Strategie der Verlustbewältigung bei uneindeutigem Verlust. Discussion 12.15 – 12.45 p.m. Gero Kopp (Bochum), Zusammenhalt über den Tod hinaus (?) – Einblicke in Trauerkultur im Fußball. Discussion 12.45 – 14.00 Lunch break Panel 3: 2.00 – 2.30 p.m. Isabell A. Meske (Hannover), Mit dem Tod im Dialog: Literarische Abschiedsnarrative von Märchen bis zur Gegenwartsliteratur. Discussion 2.30 – 3.00 p.m. Laura M. Lewald-Romahn (Oldenburg), Koma als Sujet der Sterblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur – eine vergleichende Untersuchung ausgewählter Ganzschriften. Discussion 3:00 pm – 3:30 pm. Break Panel 4: 3.30 – 4.00 p.m. Karen Klotz (Esslingen), Moralische Belastung von Pflegefachpersonen im Kontext von Suizidassistenz und Tötung auf Verlangen – Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit. Discussion 4.00 – 4.30 p.m. Elena Gußmann (Berlin), Der Tod als Gleichmacher, Schlussstein, Trennnadel. Ein philosophischer Blick auf das ‚doing death‘ von Gesellschaften. Discussion 4:30 – 5:00 p.m. Final discussion Registration until 18. March​​ 2025 Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur Weinbergstraße 25 – 27, 34117 Kassel E-Mail: info@sepulkralmuseum.de Tel.: 0561 9189340 Participation fee: 50 euros / reduced 25 euros (students). On the first day, separate registration is required for the workshops at the email address: lbachma9@smail.uni-koeln.de , which are limited in the number of participants and include catering. For the second day, meals (lunch, cake, fruit, drinks) can be provided for 30 euros per person. Without these, self-catering is required. Cancellation conditions: If you are unable to attend after registering, please let us know 7 days before the start of the conference. Otherwise, we will have to charge you the full fee. You can nominate a replacement participant at any time, free of charge. Data protection: Your registration data is required solely for the purpose of registration and is subject to data protection. Anmeldung bis zum 18. März 2025 Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur Weinbergstraße 25 – 27, 34117 Kassel E-Mail: info@sepulkralmuseum.de Tel.: 0561 9189340 Teilnahmebeitrag: 50,- Euro / ermäßigt 25,- Euro (Studierende). Am ersten Tag ist für die in der Teilnehmer*innenzahl limitierten Workshops inklusive Verpflegung eine separate Anmeldung unter der E-Mail-Adresse: lbachma9@smail.uni-koeln.de erforderlich. Für den zweiten Tag kann für 30,- Euro pro Person Verpflegung (Mittagsimbiss, Kuchen, Obst, Getränke) gestellt werden. Ohne diese ist Selbstversorgung erforderlich. Rücktrittsbedingungen: Bei Verhinderung nach der Anmeldung bitten wir um Nachricht bis 7 Tage vor Tagungsbeginn. Andernfalls müssen wir Ihnen den vollen Kostenbeitrag in Rechnung stellen. Sie haben jederzeit die kostenfreie Möglichkeit, eine*n Ersatzteilnehmer*in zu benennen. Datenschutz: Ihre Anmeldedaten werden ausschließlich zum Zweck der Anmeldung benötigt und unterliegen dem Datenschutz. URL

The pleasures of Anime and Manga Fandom. Evening Discussion


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.03.2025
Beitrag von:
Miriam Wienhold
Forschungsgebiete

Literatur und andere Künste, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

Erstellt am:
03.02.2025

The Japanese Visual Media Graph (JVMG) project is creating a knowledge graph on popular Japanese visual media such as anime, manga and video games to enable large-scale quantitative research on these domains. The knowledge graph integrates data from online databases compiled by enthusiast and fan communities – and further resources – in cooperation with multiple communities and respecting the terms of use and licenses set out by each source database. In the present workshop Zoltan Kacsuk will first introduce the JVMG project in general, and showcase research that it has enabled in relation to anime, manga and Japanese video games. Then, Saskia Dreßler will discuss the results of her master’s thesis research on the heteronormative narrative elements in anime and manga based German fanfiction that focus on gay and lesbian relationships. Finally, Mathieu Mallard will outline some of the key questions from his doctoral work on the establishing of artistic authority during the structuration of the Japanese animation industry in the 1950s-1970s, and explain how his research can benefit from a dialogue with the work being undertaken in the JVMG project.

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen (27.-28. Februar 2025, Krakau)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.02.2025
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Gender Studies/Queer Studies, 

Übersetzung allgemein

, und 1 weitere

Erstellt am:
01.02.2025

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen Internationale Tagung, 27.-28. Februar 2025, Jagiellonen-Universität, Krakau Gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung Organisiert von Jadwiga Kita-Huber (Krakau) und Frederike Middelhoff (Frankfurt) Die Tagung widmet sich den zum Teil unerschlossenen oder bislang kaum erforschten Übersetzungen und übersetzungstheoretischen Schriften, die Frauen im späten 18. und langen 19. Jahrhunderts verfassten und die mit der heutige in Krakau befindlichen Sammlung Varnhagen in Verbindung stehen. Für die Übersetzungs- und die Literaturwissenschaften bietet sich somit die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über die Relevanz und die Aktivität des Übersetzens von Akteurinnen wie Helmina von Chézy (1783-1856), Sarah Austin (1793-1867), Ottilie von Goethe (1796-1872) und Caroline de Crespigny (1797-1861) zu gewinnen. Die Vorträge nehmen die Schriften der Übersetzerinnen aus der Sammlung Varnhagen zum Anlass, die vielfältigen Praktiken des Übersetzens zu differenzieren und sowohl die ästhetischen Strategien als auch die kulturpolitischen Maximen der Übersetzerinnen zu ermitteln. Übersetzen eröffnete sich Frauen um und nach 1800 nicht nur als Berufsperspektive und finanzielle Einnahmequelle. Vielmehr muss ihre Übersetzungstätigkeit im Spannungsfeld u.a. zwischen künstlerischem Selbstausdruck, dem Verlagen zur Mitgestaltung ästhetischer Geschmacksbildung und alltäglichen Formen des Übersetzens in der schriftlichen, oftmals mehrsprachigen Kommunikation verortet werden. Ziel der Tagung ist, zu zeigen, wie Übersetzung für die Kulturvermittlerinnen der Sammlung Varnhagen sowohl Kunst und kreativer Selbstausdruck als auch Alltagsgeschäft und Broterwerb bedeuten konnte. Programm Veranstaltungsort Małe Paderevianum (al. Adama Mickiewicza 11), Raum 2.5. 27. Februar 2025 Translatorische Biographie und Übersetzerinnen-Netzwerk im Kontext der Korrespondenzen in der Sammlung Varnhagen 9:30-11:00 Pawel Zarychta (Krakau): „ein italiänisches Liedchen habe ich auch übersetzt” – Rosa Maria Assings translatorische Tätigkeit im Spiegel der Dokumente aus der Sammlung Varnhagen Barbara Bruks (Krakau): Henriette Schubart – Porträt der Übersetzerin 11:30-13:00 Führung durch das Archiv der Jagiellonen-Bibliothek/ Präsentation ausgewählter Manuskripte Übersetzung und europäischer Kulturtransfer 14:30–16:00 Kirsten von Hagen (Gießen): Formen des „Zwischen-Welten-Schreibens“ bei Helmina von Chézy Anna Gajdis (Wrocław): „Eine Alltags=Uebersetzung verdient nicht so viel Ehre“. Esther Gad (1765-1836) als Übersetzerin der Briefe aus Spanien (1822) von Leucadio Doblado (1775-1841) Praxis und Reflexion: Verfahren des Übersetzens 16:30-18:00 Renata Dampc-Jarosz (Katowice): Übersetzung als Weg zur Selbstbehauptung. Fanny Tarnows (1779-1862) übersetzerische Tätigkeit im Lichte ihrer Korrespondenz aus der Sammlung Varnhagen Katarzyna Szarszewska (Krakau): „[E]s scheint mir verdienstlicher einen großen Dichter unserer Litteratur bekannt zu machen, als zu der Ueberschwemmung mittelmäsiger Dichtungen […] noch etwas sehr mittelmäsiges hinzuzuschreiben“ – (Selbst)Reflexionen der Übersetzerin in Elise von Hohenhausens in Briefen an Helmina von Chézy 28. Februar 2025 Dichten, übersetzen, sammeln, edieren… Mehrfachaktivitäten und Teamwork im literarischen Feld 9:30-11:00 Vera Viehöver (Liège): Spuren der Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin Karoline von Woltmann in der Sammlung Varnhagen Angela Sanmann-Graf (Lausanne): Ottilie von Goethe: Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin – Einblicke in ihren Nachlass 11:30-13:00 Frederike Middelhoff (Frankfurt): Sarah Austins ‚Stück-Werk‘ – rewriting als Arbeit am Kanon Jadwiga Kita-Huber (Krakau): Caroline de Crespignys übersetzerische Tätigkeit und die Sammlung Varnhagen Drama der Ökonomie(n): Übersetzen und Schauspiel 14:30-16:00 Carola Hilmes (Frankfurt): Regina Frohbergs Übersetzungen fürs Theater zwischen Broterwerb und Kunstanspruch: Rezeption, Adaption, Korrektur Felix Lempp (Bern): Doppeltes Übersetzen. Charlotte Birch-Pfeiffers Bühnenstück Die Waise aus Lowood (1853) und Charlotte Brontës Jane Eyre (1847) Abschlussdiskussion

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen (27.-28. Februar 2025, Krakau)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.02.2025
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
01.02.2025

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen Internationale Tagung, 27.-28. Februar 2025, Jagiellonen-Universität, Krakau Gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung Organisiert von Jadwiga Kita-Huber (Krakau) und Frederike Middelhoff (Frankfurt) Die Tagung widmet sich den zum Teil unerschlossenen oder bislang kaum erforschten Übersetzungen und übersetzungstheoretischen Schriften, die Frauen im späten 18. und langen 19. Jahrhunderts verfassten und die mit der heutige in Krakau befindlichen Sammlung Varnhagen in Verbindung stehen. Für die Übersetzungs- und die Literaturwissenschaften bietet sich somit die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über die Relevanz und die Aktivität des Übersetzens von Akteurinnen wie Helmina von Chézy (1783-1856), Sarah Austin (1793-1867), Ottilie von Goethe (1796-1872) und Caroline de Crespigny (1797-1861) zu gewinnen. Die Vorträge nehmen die Schriften der Übersetzerinnen aus der Sammlung Varnhagen zum Anlass, die vielfältigen Praktiken des Übersetzens zu differenzieren und sowohl die ästhetischen Strategien als auch die kulturpolitischen Maximen der Übersetzerinnen zu ermitteln. Übersetzen eröffnete sich Frauen um und nach 1800 nicht nur als Berufsperspektive und finanzielle Einnahmequelle. Vielmehr muss ihre Übersetzungstätigkeit im Spannungsfeld u.a. zwischen künstlerischem Selbstausdruck, dem Verlagen zur Mitgestaltung ästhetischer Geschmacksbildung und alltäglichen Formen des Übersetzens in der schriftlichen, oftmals mehrsprachigen Kommunikation verortet werden. Ziel der Tagung ist, zu zeigen, wie Übersetzung für die Kulturvermittlerinnen der Sammlung Varnhagen sowohl Kunst und kreativer Selbstausdruck als auch Alltagsgeschäft und Broterwerb bedeuten konnte. Programm Veranstaltungsort Małe Paderevianum (al. Adama Mickiewicza 11), Raum 2.5. 27. Februar 2025 Translatorische Biographie und Übersetzerinnen-Netzwerk im Kontext der Korrespondenzen in der Sammlung Varnhagen 9:30-11:00 Pawel Zarychta (Krakau): „ein italiänisches Liedchen habe ich auch übersetzt” – Rosa Maria Assings translatorische Tätigkeit im Spiegel der Dokumente aus der Sammlung Varnhagen Barbara Bruks (Krakau): Henriette Schubart – Porträt der Übersetzerin 11:30-13:00 Führung durch das Archiv der Jagiellonen-Bibliothek/ Präsentation ausgewählter Manuskripte Übersetzung und europäischer Kulturtransfer 14:30–16:00 Kirsten von Hagen (Gießen): Formen des „Zwischen-Welten-Schreibens“ bei Helmina von Chézy Anna Gajdis (Wrocław): „Eine Alltags=Uebersetzung verdient nicht so viel Ehre“. Esther Gad (1765-1836) als Übersetzerin der Briefe aus Spanien (1822) von Leucadio Doblado (1775-1841) Praxis und Reflexion: Verfahren des Übersetzens 16:30-18:00 Renata Dampc-Jarosz (Katowice): Übersetzung als Weg zur Selbstbehauptung. Fanny Tarnows (1779-1862) übersetzerische Tätigkeit im Lichte ihrer Korrespondenz aus der Sammlung Varnhagen Katarzyna Szarszewska (Krakau): „[E]s scheint mir verdienstlicher einen großen Dichter unserer Litteratur bekannt zu machen, als zu der Ueberschwemmung mittelmäsiger Dichtungen […] noch etwas sehr mittelmäsiges hinzuzuschreiben“ – (Selbst)Reflexionen der Übersetzerin in Elise von Hohenhausens in Briefen an Helmina von Chézy 28. Februar 2025 Dichten, übersetzen, sammeln, edieren… Mehrfachaktivitäten und Teamwork im literarischen Feld 9:30-11:00 Vera Viehöver (Liège): Spuren der Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin Karoline von Woltmann in der Sammlung Varnhagen Angela Sanmann-Graf (Lausanne): Ottilie von Goethe: Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin – Einblicke in ihren Nachlass 11:30-13:00 Frederike Middelhoff (Frankfurt): Sarah Austins ‚Stück-Werk‘ – rewriting als Arbeit am Kanon Jadwiga Kita-Huber (Krakau): Caroline de Crespignys übersetzerische Tätigkeit und die Sammlung Varnhagen Drama der Ökonomie(n): Übersetzen und Schauspiel 14:30-16:00 Carola Hilmes (Frankfurt): Regina Frohbergs Übersetzungen fürs Theater zwischen Broterwerb und Kunstanspruch: Rezeption, Adaption, Korrektur Felix Lempp (Bern): Doppeltes Übersetzen. Charlotte Birch-Pfeiffers Bühnenstück Die Waise aus Lowood (1853) und Charlotte Brontës Jane Eyre (1847) Abschlussdiskussion

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen (27.-28. Februar 2025, Krakau)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.02.2025
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
01.02.2025

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen Internationale Tagung, 27.-28. Februar 2025, Jagiellonen-Universität Krakau Gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung Organisiert von Jadwiga Kita-Huber (Krakau) und Frederike Middelhoff (Frankfurt) Die Tagung widmet sich den zum Teil unerschlossenen oder bislang kaum erforschten Übersetzungen und übersetzungstheoretischen Schriften, die Frauen im späten 18. und langen 19. Jahrhunderts verfassten und die mit der heutige in Krakau befindlichen Sammlung Varnhagen in Verbindung stehen. Für die Übersetzungs- und die Literaturwissenschaften bietet sich somit die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über die Relevanz und die Aktivität des Übersetzens von Akteurinnen wie Helmina von Chézy (1783-1856), Sarah Austin (1793-1867), Ottilie von Goethe (1796-1872) und Caroline de Crespigny (1797-1861) zu gewinnen. Die Vorträge nehmen die Schriften der Übersetzerinnen aus der Sammlung Varnhagen zum Anlass, die vielfältigen Praktiken des Übersetzens zu differenzieren und sowohl die ästhetischen Strategien als auch die kulturpolitischen Maximen der Übersetzerinnen zu ermitteln. Übersetzen eröffnete sich Frauen um und nach 1800 nicht nur als Berufsperspektive und finanzielle Einnahmequelle. Vielmehr muss ihre Übersetzungstätigkeit im Spannungsfeld u.a. zwischen künstlerischem Selbstausdruck, dem Verlagen zur Mitgestaltung ästhetischer Geschmacksbildung und alltäglichen Formen des Übersetzens in der schriftlichen, oftmals mehrsprachigen Kommunikation verortet werden. Ziel der Tagung ist, zu zeigen, wie Übersetzung für die Kulturvermittlerinnen der Sammlung Varnhagen sowohl Kunst und kreativer Selbstausdruck als auch Alltagsgeschäft und Broterwerb bedeuten konnte. Programm Veranstaltungsort Małe Paderevianum (al. Adama Mickiewicza 11), Raum 2.5. 27. Februar 2025 Translatorische Biographie und Übersetzerinnen-Netzwerk im Kontext der Korrespondenzen in der Sammlung Varnhagen 9:30-11:00 Pawel Zarychta (Krakau): „ein italiänisches Liedchen habe ich auch übersetzt” – Rosa Maria Assings translatorische Tätigkeit im Spiegel der Dokumente aus der Sammlung Varnhagen Barbara Bruks (Krakau): Henriette Schubart – Porträt der Übersetzerin 11:30-13:00 Führung durch das Archiv der Jagiellonen-Bibliothek/ Präsentation ausgewählter Manuskripte Übersetzung und europäischer Kulturtransfer 14:30–16:00 Kirsten von Hagen (Gießen): Formen des „Zwischen-Welten-Schreibens“ bei Helmina von Chézy Anna Gajdis (Wrocław): „Eine Alltags=Uebersetzung verdient nicht so viel Ehre“. Esther Gad (1765-1836) als Übersetzerin der Briefe aus Spanien (1822) von Leucadio Doblado (1775-1841) Praxis und Reflexion: Verfahren des Übersetzens 16:30-18:00 Renata Dampc-Jarosz (Katowice): Übersetzung als Weg zur Selbstbehauptung. Fanny Tarnows (1779-1862) übersetzerische Tätigkeit im Lichte ihrer Korrespondenz aus der Sammlung Varnhagen Katarzyna Szarszewska (Krakau): „[E]s scheint mir verdienstlicher einen großen Dichter unserer Litteratur bekannt zu machen, als zu der Ueberschwemmung mittelmäsiger Dichtungen […] noch etwas sehr mittelmäsiges hinzuzuschreiben“ – (Selbst)Reflexionen der Übersetzerin in Elise von Hohenhausens in Briefen an Helmina von Chézy 28. Februar 2025 Dichten, übersetzen, sammeln, edieren… Mehrfachaktivitäten und Teamwork im literarischen Feld 9:30-11:00 Vera Viehöver (Liège): Spuren der Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin Karoline von Woltmann in der Sammlung Varnhagen Angela Sanmann-Graf (Lausanne): Ottilie von Goethe: Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin – Einblicke in ihren Nachlass 11:30-13:00 Frederike Middelhoff (Frankfurt): Sarah Austins ‚Stück-Werk‘ – rewriting als Arbeit am Kanon Jadwiga Kita-Huber (Krakau): Caroline de Crespignys übersetzerische Tätigkeit und die Sammlung Varnhagen Drama der Ökonomie(n): Übersetzen und Schauspiel 14:30-16:00 Carola Hilmes (Frankfurt): Regina Frohbergs Übersetzungen fürs Theater zwischen Broterwerb und Kunstanspruch: Rezeption, Adaption, Korrektur Felix Lempp (Bern): Doppeltes Übersetzen. Charlotte Birch-Pfeiffers Bühnenstück Die Waise aus Lowood (1853) und Charlotte Brontës Jane Eyre (1847) Abschlussdiskussion

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen (27.-28. Februar 2025, Krakau)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.02.2025
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
01.02.2025

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen Internationale Tagung, 27.-28. Februar 2025, Jagiellonen-Universität, Krakau Gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung Organisiert von Jadwiga Kita-Huber (Krakau) und Frederike Middelhoff (Frankfurt) Die Tagung widmet sich den zum Teil unerschlossenen oder bislang kaum erforschten Übersetzungen und übersetzungstheoretischen Schriften, die Frauen im späten 18. und langen 19. Jahrhunderts verfassten und die mit der heutige in Krakau befindlichen Sammlung Varnhagen in Verbindung stehen. Für die Übersetzungs- und die Literaturwissenschaften bietet sich somit die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über die Relevanz und die Aktivität des Übersetzens von Akteurinnen wie Helmina von Chézy (1783-1856), Sarah Austin (1793-1867), Ottilie von Goethe (1796-1872) und Caroline de Crespigny (1797-1861) zu gewinnen. Die Vorträge nehmen die Schriften der Übersetzerinnen aus der Sammlung Varnhagen zum Anlass, die vielfältigen Praktiken des Übersetzens zu differenzieren und sowohl die ästhetischen Strategien als auch die kulturpolitischen Maximen der Übersetzerinnen zu ermitteln. Übersetzen eröffnete sich Frauen um und nach 1800 nicht nur als Berufsperspektive und finanzielle Einnahmequelle. Vielmehr muss ihre Übersetzungstätigkeit im Spannungsfeld u.a. zwischen künstlerischem Selbstausdruck, dem Verlagen zur Mitgestaltung ästhetischer Geschmacksbildung und alltäglichen Formen des Übersetzens in der schriftlichen, oftmals mehrsprachigen Kommunikation verortet werden. Ziel der Tagung ist, zu zeigen, wie Übersetzung für die Kulturvermittlerinnen der Sammlung Varnhagen sowohl Kunst und kreativer Selbstausdruck als auch Alltagsgeschäft und Broterwerb bedeuten konnte. Programm Veranstaltungsort Małe Paderevianum (al. Adama Mickiewicza 11), Raum 2.5. 27. Februar 2025 Translatorische Biographie und Übersetzerinnen-Netzwerk im Kontext der Korrespondenzen in der Sammlung Varnhagen 9:30-11:00 Pawel Zarychta (Krakau): „ein italiänisches Liedchen habe ich auch übersetzt” – Rosa Maria Assings translatorische Tätigkeit im Spiegel der Dokumente aus der Sammlung Varnhagen Barbara Bruks (Krakau): Henriette Schubart – Porträt der Übersetzerin 11:30-13:00 Führung durch das Archiv der Jagiellonen-Bibliothek/ Präsentation ausgewählter Manuskripte Übersetzung und europäischer Kulturtransfer 14:30–16:00 Kirsten von Hagen (Gießen): Formen des „Zwischen-Welten-Schreibens“ bei Helmina von Chézy Anna Gajdis (Wrocław): „Eine Alltags=Uebersetzung verdient nicht so viel Ehre“. Esther Gad (1765-1836) als Übersetzerin der Briefe aus Spanien (1822) von Leucadio Doblado (1775-1841) Praxis und Reflexion: Verfahren des Übersetzens 16:30-18:00 Renata Dampc-Jarosz (Katowice): Übersetzung als Weg zur Selbstbehauptung. Fanny Tarnows (1779-1862) übersetzerische Tätigkeit im Lichte ihrer Korrespondenz aus der Sammlung Varnhagen Katarzyna Szarszewska (Krakau): „[E]s scheint mir verdienstlicher einen großen Dichter unserer Litteratur bekannt zu machen, als zu der Ueberschwemmung mittelmäsiger Dichtungen […] noch etwas sehr mittelmäsiges hinzuzuschreiben“ – (Selbst)Reflexionen der Übersetzerin in Elise von Hohenhausens in Briefen an Helmina von Chézy 28. Februar 2025 Dichten, übersetzen, sammeln, edieren… Mehrfachaktivitäten und Teamwork im literarischen Feld 9:30-11:00 Vera Viehöver (Liège): Spuren der Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin Karoline von Woltmann in der Sammlung Varnhagen Angela Sanmann-Graf (Lausanne): Ottilie von Goethe: Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin – Einblicke in ihren Nachlass 11:30-13:00 Frederike Middelhoff (Frankfurt): Sarah Austins ‚Stück-Werk‘ – rewriting als Arbeit am Kanon Jadwiga Kita-Huber (Krakau): Caroline de Crespignys übersetzerische Tätigkeit und die Sammlung Varnhagen Drama der Ökonomie(n): Übersetzen und Schauspiel 14:30-16:00 Carola Hilmes (Frankfurt): Regina Frohbergs Übersetzungen fürs Theater zwischen Broterwerb und Kunstanspruch: Rezeption, Adaption, Korrektur Felix Lempp (Bern): Doppeltes Übersetzen. Charlotte Birch-Pfeiffers Bühnenstück Die Waise aus Lowood (1853) und Charlotte Brontës Jane Eyre (1847) Abschlussdiskussion

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen (27.-28. Februar 2025, Krakau)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.02.2025
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
01.02.2025

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen Internationale Tagung, 27.-28. Februar 2025, Jagiellonen-Universität, Krakau Gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung Organisiert von Jadwiga Kita-Huber (Krakau) und Frederike Middelhoff (Frankfurt) Die Tagung widmet sich den zum Teil unerschlossenen oder bislang kaum erforschten Übersetzungen und übersetzungstheoretischen Schriften, die Frauen im späten 18. und langen 19. Jahrhunderts verfassten und die mit der heutige in Krakau befindlichen Sammlung Varnhagen in Verbindung stehen. Für die Übersetzungs- und die Literaturwissenschaften bietet sich somit die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über die Relevanz und die Aktivität des Übersetzens von Akteurinnen wie Helmina von Chézy (1783-1856), Sarah Austin (1793-1867), Ottilie von Goethe (1796-1872) und Caroline de Crespigny (1797-1861) zu gewinnen. Die Vorträge nehmen die Schriften der Übersetzerinnen aus der Sammlung Varnhagen zum Anlass, die vielfältigen Praktiken des Übersetzens zu differenzieren und sowohl die ästhetischen Strategien als auch die kulturpolitischen Maximen der Übersetzerinnen zu ermitteln. Übersetzen eröffnete sich Frauen um und nach 1800 nicht nur als Berufsperspektive und finanzielle Einnahmequelle. Vielmehr muss ihre Übersetzungstätigkeit im Spannungsfeld u.a. zwischen künstlerischem Selbstausdruck, dem Verlagen zur Mitgestaltung ästhetischer Geschmacksbildung und alltäglichen Formen des Übersetzens in der schriftlichen, oftmals mehrsprachigen Kommunikation verortet werden. Ziel der Tagung ist, zu zeigen, wie Übersetzung für die Kulturvermittlerinnen der Sammlung Varnhagen sowohl Kunst und kreativer Selbstausdruck als auch Alltagsgeschäft und Broterwerb bedeuten konnte. Programm Veranstaltungsort Małe Paderevianum (al. Adama Mickiewicza 11), Raum 2.5. 27. Februar 2025 Translatorische Biographie und Übersetzerinnen-Netzwerk im Kontext der Korrespondenzen in der Sammlung Varnhagen 9:30-11:00 Pawel Zarychta (Krakau): „ein italiänisches Liedchen habe ich auch übersetzt” – Rosa Maria Assings translatorische Tätigkeit im Spiegel der Dokumente aus der Sammlung Varnhagen Barbara Bruks (Krakau): Henriette Schubart – Porträt der Übersetzerin 11:30-13:00 Führung durch das Archiv der Jagiellonen-Bibliothek/ Präsentation ausgewählter Manuskripte Übersetzung und europäischer Kulturtransfer 14:30–16:00 Kirsten von Hagen (Gießen): Formen des „Zwischen-Welten-Schreibens“ bei Helmina von Chézy Anna Gajdis (Wrocław): „Eine Alltags=Uebersetzung verdient nicht so viel Ehre“. Esther Gad (1765-1836) als Übersetzerin der Briefe aus Spanien (1822) von Leucadio Doblado (1775-1841) Praxis und Reflexion: Verfahren des Übersetzens 16:30-18:00 Renata Dampc-Jarosz (Katowice): Übersetzung als Weg zur Selbstbehauptung. Fanny Tarnows (1779-1862) übersetzerische Tätigkeit im Lichte ihrer Korrespondenz aus der Sammlung Varnhagen Katarzyna Szarszewska (Krakau): „[E]s scheint mir verdienstlicher einen großen Dichter unserer Litteratur bekannt zu machen, als zu der Ueberschwemmung mittelmäsiger Dichtungen […] noch etwas sehr mittelmäsiges hinzuzuschreiben“ – (Selbst)Reflexionen der Übersetzerin in Elise von Hohenhausens in Briefen an Helmina von Chézy 28. Februar 2025 Dichten, übersetzen, sammeln, edieren… Mehrfachaktivitäten und Teamwork im literarischen Feld 9:30-11:00 Vera Viehöver (Liège): Spuren der Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin Karoline von Woltmann in der Sammlung Varnhagen Angela Sanmann-Graf (Lausanne): Ottilie von Goethe: Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin – Einblicke in ihren Nachlass 11:30-13:00 Frederike Middelhoff (Frankfurt): Sarah Austins ‚Stück-Werk‘ – rewriting als Arbeit am Kanon Jadwiga Kita-Huber (Krakau): Caroline de Crespignys übersetzerische Tätigkeit und die Sammlung Varnhagen Drama der Ökonomie(n): Übersetzen und Schauspiel 14:30-16:00 Carola Hilmes (Frankfurt): Regina Frohbergs Übersetzungen fürs Theater zwischen Broterwerb und Kunstanspruch: Rezeption, Adaption, Korrektur Felix Lempp (Bern): Doppeltes Übersetzen. Charlotte Birch-Pfeiffers Bühnenstück Die Waise aus Lowood (1853) und Charlotte Brontës Jane Eyre (1847) Abschlussdiskussion

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen (27.-28. Februar 2025, Krakau)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
27.02.2025
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
01.02.2025

Broterwerb, Alltagsgeschäft, künstlerische Praxis: Formen und Funktionen des Übersetzens kulturvermittelnder Akteurinnen aus der Sammlung Varnhagen Internationale Tagung, 27.-28. Februar 2025, Jagiellonen-Universität, Krakau Gefördert von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung Organisiert von Jadwiga Kita-Huber (Krakau) und Frederike Middelhoff (Frankfurt) Die Tagung widmet sich den zum Teil unerschlossenen oder bislang kaum erforschten Übersetzungen und übersetzungstheoretischen Schriften, die Frauen im späten 18. und langen 19. Jahrhunderts verfassten und die mit der heutige in Krakau befindlichen Sammlung Varnhagen in Verbindung stehen. Für die Übersetzungs- und die Literaturwissenschaften bietet sich somit die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über die Relevanz und die Aktivität des Übersetzens von Akteurinnen wie Helmina von Chézy (1783-1856), Sarah Austin (1793-1867), Ottilie von Goethe (1796-1872) und Caroline de Crespigny (1797-1861) zu gewinnen. Die Vorträge nehmen die Schriften der Übersetzerinnen aus der Sammlung Varnhagen zum Anlass, die vielfältigen Praktiken des Übersetzens zu differenzieren und sowohl die ästhetischen Strategien als auch die kulturpolitischen Maximen der Übersetzerinnen zu ermitteln. Übersetzen eröffnete sich Frauen um und nach 1800 nicht nur als Berufsperspektive und finanzielle Einnahmequelle. Vielmehr muss ihre Übersetzungstätigkeit im Spannungsfeld u.a. zwischen künstlerischem Selbstausdruck, dem Verlagen zur Mitgestaltung ästhetischer Geschmacksbildung und alltäglichen Formen des Übersetzens in der schriftlichen, oftmals mehrsprachigen Kommunikation verortet werden. Ziel der Tagung ist, zu zeigen, wie Übersetzung für die Kulturvermittlerinnen der Sammlung Varnhagen sowohl Kunst und kreativer Selbstausdruck als auch Alltagsgeschäft und Broterwerb bedeuten konnte. Programm Veranstaltungsort Małe Paderevianum (al. Adama Mickiewicza 11), Raum 2.5. 27. Februar 2025 Translatorische Biographie und Übersetzerinnen-Netzwerk im Kontext der Korrespondenzen in der Sammlung Varnhagen 9:30-11:00 Pawel Zarychta (Krakau): „ein italiänisches Liedchen habe ich auch übersetzt” – Rosa Maria Assings translatorische Tätigkeit im Spiegel der Dokumente aus der Sammlung Varnhagen Barbara Bruks (Krakau): Henriette Schubart – Porträt der Übersetzerin 11:30-13:00 Führung durch das Archiv der Jagiellonen-Bibliothek/ Präsentation ausgewählter Manuskripte Übersetzung und europäischer Kulturtransfer 14:30–16:00 Kirsten von Hagen (Gießen): Formen des „Zwischen-Welten-Schreibens“ bei Helmina von Chézy Anna Gajdis (Wrocław): „Eine Alltags=Uebersetzung verdient nicht so viel Ehre“. Esther Gad (1765-1836) als Übersetzerin der Briefe aus Spanien (1822) von Leucadio Doblado (1775-1841) Praxis und Reflexion: Verfahren des Übersetzens 16:30-18:00 Renata Dampc-Jarosz (Katowice): Übersetzung als Weg zur Selbstbehauptung. Fanny Tarnows (1779-1862) übersetzerische Tätigkeit im Lichte ihrer Korrespondenz aus der Sammlung Varnhagen Katarzyna Szarszewska (Krakau): „[E]s scheint mir verdienstlicher einen großen Dichter unserer Litteratur bekannt zu machen, als zu der Ueberschwemmung mittelmäsiger Dichtungen […] noch etwas sehr mittelmäsiges hinzuzuschreiben“ – (Selbst)Reflexionen der Übersetzerin in Elise von Hohenhausens in Briefen an Helmina von Chézy 28. Februar 2025 Dichten, übersetzen, sammeln, edieren… Mehrfachaktivitäten und Teamwork im literarischen Feld 9:30-11:00 Vera Viehöver (Liège): Spuren der Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin Karoline von Woltmann in der Sammlung Varnhagen Angela Sanmann-Graf (Lausanne): Ottilie von Goethe: Autorin, Übersetzerin, Herausgeberin – Einblicke in ihren Nachlass 11:30-13:00 Frederike Middelhoff (Frankfurt): Sarah Austins ‚Stück-Werk‘ – rewriting als Arbeit am Kanon Jadwiga Kita-Huber (Krakau): Caroline de Crespignys übersetzerische Tätigkeit und die Sammlung Varnhagen Drama der Ökonomie(n): Übersetzen und Schauspiel 14:30-16:00 Carola Hilmes (Frankfurt): Regina Frohbergs Übersetzungen fürs Theater zwischen Broterwerb und Kunstanspruch: Rezeption, Adaption, Korrektur Felix Lempp (Bern): Doppeltes Übersetzen. Charlotte Birch-Pfeiffers Bühnenstück Die Waise aus Lowood (1853) und Charlotte Brontës Jane Eyre (1847) Abschlussdiskussion