Philologie und Aufklärung. Wechselwirkungen, Transformationen, Verschränkungen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
29.02.2024
Beitrag von:
Na Schädlich
Erstellt am:
19.02.2024

Workshop am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), Halle a.d. Saale (29.2.–1.3.2024) Organisiert von Na Schädlich und Daniel Weidner DFG-gefördertes Projekt „Genealogie der Philologie. Zur formativen Phase der Klassischen, Biblischen und Neueren Philologie (1777-1818)“ Philologie und Aufklärung haben kein einfaches Verhältnis. Zwar kann man die moderne Philologie als Resultat der Aufklärung sehen und die Philologie versteht ihr Tun oft als Aufklärung, die historische Aufklärung ist jedoch durchaus ambivalent gegenüber der ‚antiquarischen Gelehrsamkeit‘ und spottet gerne über die ‚kleinlichen‘ Debatten und Vorurteile der ‚Schriftgelehrten‘. Umgekehrt werden im 19. Jahrhundert die Philologien nicht müde, der Aufklärung ‚Seichtheit‘, Rationalismus und ahistorisches Denken vorzuwerfen. Der Workshop untersucht die Spannungen und Verwerfungen zwischen Aufklärung und den Philologien, deren Geschichte und historische Folgen häufig ‚im Detail stecken‘ und an konkreten Fallstudien und Lektüren vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart herausgearbeitet werden sollen. Programm: 29.2.2024 12.30 Uhr Ankunft und Kaffee 13-13.30 Uhr Einführung 13.30-14.30 Uhr Philologie oder Literatur? Zur Neuverankerung antiker Texte an deutschen Universitäten des 18. Jahrhunderts Prof. Dr. Jürgen Leonhardt/Leon Zimmermann, M.A. (Universität Tübingen) 14.30-15.30 Uhr Stellen aufklären. Para- und Periphrase in den Auslegungslehren des 18. Jahrhunderts Dr. Sina Dell’Anno (Universität Basel) Kaffee 16-17 Uhr Aufklärungsgeschichte und die philologische Erweiterung des Altertums Dr. Floris Solleveld (University of Bristol) 17-18 Uhr Ch. G. Heynes aufklärerische Quellenkritik der ‚alten Welt‘ und die Folgen Dr. des. Na Schädlich (Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg) Gemeinsames Abendessen 1.3.2024 9-10 Uhr Gemeinsame Lektüre Einträge zur Philologie aus Johann Heinrich Zedlers ‘Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissen- schafften und Künste‘ (1731-1754) Kaffee 10.30-11.30 Uhr Das Denken der Philologie Prof. Dr. Jürgen Paul Schwindt (Universität Heidelberg) 11.30-12.30 Uhr Philologie zwischen Evidenz und Kritik Dr. József Krupp (Eötvös-Loránd- Universität) Mittagsimbiss 13.30-14.30 Uhr Philologie und Gesetz. Johann David Michaelis‘ Kritik des Alten Testaments Prof. Dr. Daniel Weidner (Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg) 14.30-15.30 Uhr LESSING MANET—SCHLEGEL VOLAT‽ Zu Friedrichs „Vorreden und Nachschriften“ in Philologischer Perspektive PD. Dr. D. S. Mayfield (Universität Heidelberg)

Unheimliche Allianzen: Wellen- und Strahlenphänomene in Literatur und Künsten der Zwischenkriegszeit, Berlin


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.02.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Intermedialität, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

Erstellt am:
16.02.2024

Literatur, Künste und Philosophie der Zwischenkriegszeit zeigen sich fasziniert von physikalischen Phänomenen, deren Wirkkraft zunächst unsichtbar bleibt, bis sich an einem Gegenstand oder Körper ihre konkreten Effekte zeitigen: Radiowellen und elektromagnetische Wellen, Röntgenstrahlen oder das strahlende Radium scheinen allgegenwärtig. Das Faszinosum speist sich maßgeblich daraus, dass die Wellen und Strahlen immateriell sind. Sie durchdringen mühelos physische Gegebenheiten, ‚senden‘ bzw. strahlen pausenlos und unmittelbar. Dabei rückt in Texten verschiedener Gattungen häufig ihre materielle Eigenmächtigkeit in den Fokus und sie werden als Aktanten skizziert, die eine unheimliche Allianz mit dem Menschen eingehen, der sie schließlich nutzbar macht, um Töne über den Rundfunk zu senden, Körper zu durchleuchten oder Waffen zu bauen. Die de facto heterogenen Phänomene weisen damit, folgt man den literarischen Imaginationen, eine Strukturhomologie auf, die ihre gemeinsame Betrachtung im zeithistorischen Kontext nachvollziehbar, im historischen Rückblick sogar notwendig macht. Ihre Untersuchung wirft damit nicht nur neues Licht auf das komplexe Verhältnis von Mensch, Physik, Medium und Natur im Spiegel der Literatur, sondern fragt auch nach der Wirkung von mit agency ausgestatteten Strahlen- oder Wellen auf und in Texte(n). Programm 10.00-10.15h Sophie König: Wellen, Strahlen, Schwingungen. Zum Faszinosum physikalischer Phänomene zwischen den Kriegen. Einführung 10.15-11.30h Dariya Manova (Wien): Strahlen als Denkfigur der Popularisierung und des Populären Adrian Renner (Hamburg): Im Kraftfeld: Energieszenarien der literarischen Moderne 11.30-12.00h Kaffeepause 12.00-13.15h Tobias Wilke (Berlin): Belichtung und Berührung: Zur „Fotografie ohne Kamera“ Sophie Hartisch (Köln): Welle, Wahrnehmung und Wirkung im expressionistischen Jahrzehnt 13.15-14.45h Mittagspause 14.45-16.00h Friederike Felicitas Günther (Berlin): Schauder und Schwingung: Rilkes ‚Ur-Geräusch‘ Justus Fetscher (Mannheim): Hochfrequente Wechselströme. Das torpedierte Trommelfell des Franz Biberkopf 16.00-16.15h Kaffeepause 16.15-17.30h Michael Bies (Berlin/Greifswald): Tohuwabohu im Aether. Radioempfang um 1930 Erik Born (Ithaka): Radio beyond Radio: Interwar Literature and Media Philosophy 17.30 Apéro Ort: Freie Universität Berlin Habelschwerdter Allee 45, 14159 Berlin, Raum JK31/122 Gefördert durch das Dahlem Humanities Center. Organisation: Sophie König Um Anmeldung wird gebeten: sophie.koenig@fu-berlin.de Contact Email sophie.koenig@fu-berlin.de URL

Die Materialität der Texte. Literatur zwischen Mobilität und Ordnung


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
23.02.2024
Beitrag von:
Annika Nickenig
Erstellt am:
15.02.2024

Die Materialität der Texte. Literatur zwischen Mobilität und Ordnung Workshop am Seminar für Romanische Philologie, Georg-August-Universität Göttingen PROGRAMM FREITAG 23.2.24 14:00-14:30 ANNIKA NICKENIG: Begrüßung und Einführung 14:30-15:15 ULRIKE VEDDER: Sticken, Spinnen, Nähen – ‚weibliche‘ Hand/Textarbeiten 15:15-16:00 CORNELIA ORTLIEB: Flügel der Zeit, in der Hand, an der Wand. Stéphane Mallarmés Fächergedichte 16:00-17:15 Kaffeepause & Bibliotheksführung 17:15-18:00 MAREN JÄGER: Lapidare Ökonomien. Die Inschrift zwischen Stein und Buch, Rhetorik und Poetik, Sparsamkeit und Exzess 18:00-18:45 URS URBAN: Les mots et les choses. Die Materialität des bürgerlichen Romans (Furetière – Balzac – Perec) SAMSTAG, 24.2.24 09:30-10:15 HENRIKE MANUWALD: Materielle und immaterielle Links im Bibelsummarium ‚Heidelberg, Universitätsbibliothek, Cpg 110‘ (um 1500) 10:15-11:00 LISA KEMPER: Zwischen (Über)fülle und Selektion: Deutschsprachige Übersetzungen von Voltaire’s Henriade 11:00-11:30 Kaffeepause 11:30-12:15 JÖRG WESCHE: Zum Requisit bis Lessing 12:15-13:00 THOMAS BOYKEN: Michael Ende: Eine Poetik schriftlichen Erzählens?

Workshop „Zusammen/Schreiben. Literatursoziologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf literarische Gruppen nach 1945“, Sulzbach-Rosenberg


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.03.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Soziologie, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur des 20. Jahrhunderts

, und 1 weitere

Erstellt am:
12.02.2024

Workshop: Zusammen/Schreiben. Literatursoziologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf literarische Gruppen nach 1945 Organisation: Patrick Graur, Dr. Antonia Villinger DFG-Graduiertenkolleg 2806 „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen“, FAU Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg/Literaturhaus Oberpfalz 14. & 15. März 2024, Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg/Literaturhaus Oberpfalz Literarische Gruppen sind ein wichtiger Bestandteil der literarischen Öffentlichkeit. Sie sind in ihrer je eigenen Zusammensetzung, Organisation und Hierarchiestruktur eine relevante Größe der Gegenwartskulturen und ihrer öffentlichen Institutionen (Literaturkritik, Buchmarkt, Wissenschaft). Zugleich entfalten sich politische Dimensionen, insofern Anliegen und Gegenstände literarischer Gruppen nicht selten die Einnahme (oppositioneller) Positionen auf dem politischen Feld bedeuten. Obwohl Gruppenformationen den literarischen Betrieb und die Öffentlichkeit stark prägen und geprägt haben, liegt bisher noch keine systematische Erforschung dieser vor – nicht zuletzt, weil begriffliche Unterscheidungen zwischen Gruppe, Gruppierung, Kollektiv, Bewegung, Kreis, Netzwerk oder Bündnis unklar bleiben. Ziel des Workshops ist es deshalb, das Phänomen der literarischen Gruppe aus literatur- und kulturwissenschaftlicher wie auch soziologischer Perspektive näher zu untersuchen. Die Beiträge bleiben hierbei nicht bei dem Einzelfall stehen, sondern nehmen exemplarische Studien zum Anlass, das Phänomen ‚Gruppe‘ als literatursoziologischen Gegenstand methodisch und theoretisch zu reflektieren. Programm 14. März 2024 13 Uhr: Begrüßung: Patrick Graur, Heribert Tommek, Antonia Villinger Keynote 13.30 – 15.00 Uhr: Erika Thomalla (München): Freunde! Gruppenbildungen in der Popliteratur um 2000 Panel I: Medialität 15:15 – 16:00 Uhr: Danijel Katić (Erlangen): Aus rot mach schwarz – Die jugoslawische Schwarze Welle in Literatur und Film 16:00 – 16:45 Uhr: Nina Weiß (Erlangen): Gruppenkonflikte in der Harry Potter Fanfiction-Community Panel II: Diskurse 17.00 – 17:45 Uhr: Noran Omran (Erlangen): Permutative Kollaboration – Gemeinschaftliche Textproduktion deutschsprachiger Beatniks im späten 20. Jahrhundert 17:45 – 18:30 Uhr: Laura Sturtz (Erlangen): Diskursinterventionistische Allianzen als postmigrantische Positionierung zwischen Literatur und Öffentlichkeit Abendveranstaltung 19:00 Uhr: Walter Höllerer. Poetologische und literaturgeschichtliche Schriften 1952–1986. Buchpräsentation mit Prof. Dr. Moritz Baßler und den Herausgebern Michael Peter Hehl, M.A., und PD Dr. Heribert Tommek 15. März 2024 9.00 – 10.30 Uhr: Nicole Fischer, Michael Peter Hehl, Katharina Heigl (Sulzbach-Rosenberg): Literarische Gruppen im Literarischen Colloquium Berlin und im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg. Vorstellung des laufenden DFG-Projekts und Führung durchs Haus Panel III: Selbst- und Fremdinszenierung 11:00 – 11:45 Uhr: Daniel Ehrmann (Wien): Verdichtung/Verbreitung. Literarische Gruppierungen zwischen Logiken der Kollaboration und Kalkülen der Sichtbarkeit 11:45 – 12:30 Uhr: Dirk Niefanger (Erlangen): Autorität (in) der Gruppe 47 Panel IV: Literarische Inszenierung 13:30 – 14:15 Uhr: Patrick Graur (Erlangen): Reflexionen der Kollektivität. Das ‚Wir‘ in der Aktionsgruppe Banat 14:15 – 15.00 Uhr: Eyk Akansu (Erlangen): Sächsische Dichterschule 15.00 Uhr: Abschlussdiskussion Der Workshop wird freundlicherweise von der Dr. Alfred Vinzl-Stiftung gefördert. Contact Information Patrick Graur, Dr. Antonia Villinger DFG-Graduiertenkolleg 2806 Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie Universitätsstraße 40 91054 Erlangen patrick.graur@fau.de; antonia.villinger@fau.de www.literaturundoeffentlichkeit.phil.fau.de/zusammen-schreiben-literatursoziologische-und-kulturwissenschaftliche-perspektiven-auf-literarische-gruppen-nach-1945/ Contact Email patrick.graur@fau.de URL

Kanonisierungspraktiken im Literaturstudium, Göttingen


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
22.02.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literaturgeschichtsschreibung (Geschichte; Theorie), 

Literaturtheorie

, und 1 weitere

Erstellt am:
12.02.2024

›Der‹ Kanon scheint sich derzeit in einem delikaten Schwebezustand zu befinden: Nach einer Phase scharfer Kritik in den 70er- und 80er-Jahren, in deren Folge er wenigstens im akademischen Feld fast völlig verschwand, befindet er sich seit rund drei Jahrzehnten in einem Aufwind, der ihn nicht nur ins Feuilleton, sondern auch zurück an die Universitäten getragen hat. Das aber wohlgemerkt in veränderter Gestalt, die immer deutlicher zu vernehmenden Forderungen und Wünschen nach einer Diversifizierung ›des‹ Kanons beziehungsweise nach der Bildung gruppenspezifischer Kanones entspringt – Kanon ja, aber Kanon nein. Auf welche Weise die kanonisierungsrelevanten philologischen und literaturwissenschaftlichen Institutionen des Literaturstudiums auf diesen nicht im strengen Sinne widersprüchlichen, mindestens aber im Umgang einiges Fingerspitzengefühl verlangenden Schwebezustand reagieren, lautet die Frage, die im Zentrum der Tagung steht. Programm: Donnerstag, 22. Februar 2024 13:00-13:15 Begrüßung und Eröffnung 13:15-14.00 Jana Eckardt und Julia Wagner (Göttingen). „Auf keinen Fall ist eine Einengung oder Kanonisierung intendiert.” Empirische Auswertungen von universitären Leselisten 14:00-14:45 Agnes Hilger (Würzburg). Kanonizität quantitativ: eine computergestützte Exploration von Kurskatalogen in Germanistikstudiengängen 14:45-15:00 Kaffeepause 15:00-15:45 Emmanuel Heman (Basel). Lieber kurz als lang. Textumfang als Kanonisierungsfaktor im Literaturstudium 15:45-16:30 Iris Meinen (Koblenz). Zur Sichtbarkeit und diskursiver Konstruktion von Autorinnen in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten 16:30-17:15 Claudia Stockinger (HU Berlin). (Wie) geht Kanon heute? 17:15-17:45 Kaffeepause 17:45-19:45 Podiumsdiskussion: Auswählen, Einbinden, Reflektieren, Kritisieren. Verhaltensweisen zum Kanon im Literaturunterricht. Mit Silke Kubik (Göttingen), Urania Milevski (Bremen), Leonie Trzeba (Göttingen) und Johanna von der Fecht (Göttingen). Moderation: Simone Winko (Göttingen) 20:15 Gemeinsames Abendessen Freitag, 23. Februar 2024 9:30-10:15 Florian Hesse (Jena) und Jennifer Witte (Osnabrück). Der Einfluss von Lektürelisten auf literatur- und lesebezogene Orientierungsmuster von Germanistikstudierenden. Eine Annäherung über Gruppendiskussionen 10:15-11:00 Sandra Binnert (Frankfurt a. M.) und Felix Luckau (Gießen). Studentischer Buchclub – ein Best-Practice Beispiel? 11:00-11:45 Sandra Beck und Regine Zeller (Mannheim). Leseliste 2.0 oder: Digitale Kanonvermittlung am Rande des Chaos 11:45-12:45 Mittagspause 12:45-13:30 Frederik Eicks und Sören Kleist (Göttingen). Die Göttinger Leseliste – The Definitively Momentary Edition. Literaturgeschichtliche Vermittlung vs. ‚posthistorisches Gleiten‘ 13:30-14:15 Charleena Schweda (Erlangen-Nürnberg). Zwischen Diversifizierung und Eingrenzung Schwierigkeiten bei der Umsetzung eines queeren Kanons 14:15-15:00 Myriam Isabell Richter (Hamburg) und Mike Rottmann (Düsseldorf). Kanon als Radar(falle?) literaturwissenschaftlicher Praxis 15:00-15:15 Kaffeepause 15:15-16:30 Abschlussdiskussion Organisation : Jana Eckardt, Frederik Eicks, Sören Kleist, Julia Wagner, Simone Winko Contact Information Julia Wagner (juliaalina.wagner@stud.uni-goettingen.de) URL www.uni-goettingen.de/de/aktuelles/72777.html Attachments tagungsprogrammkanonisierungspraktikenimliteraturstudiumgottingen.pdf

Mental Health erzählen in Literatur und Medizin. Aushandlungen von psychischer Gesundheit und Krankheit aus intersektionaler Perspektive


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
29.02.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Psychoanalyse/Psychologie, 

Literatur und Naturwissenschaften

Erstellt am:
09.02.2024

Psychische Erkrankungen, wie Depressionen, sind seit jeher Teil literarischer Auseinandersetzungen und bilden Motiv- und Narrativrepertoires. Innerhalb dieser wird auch das Verhältnis von psychischer Gesundheit und Krankheit ausgehandelt. Literarische Repräsentationen von Mental Health stehen in einem Dialog mit medizinischen Texten und können eine genuine Perspektive auf Verhandlungen psychischer Krankheit und Gesundheit eröffnen. Zugleich sind auch medizinische Narrationen von Mental Health von spezifischen Erzählmustern und kultur-historischen Diskursen geprägt. Dieses Verhältnis von Mental Health und Mental Illness in Literatur und Medizin möchte die Medical Humanities-Tagung aus intersektionaler Perspektive in den Blick nehmen. Insbesondere liegt der Fokus auf der Verbindung von Mental Health zu Geschlecht, Klasse und Alter(n). Die intersektionale Perspektive der Tagung beleuchtet damit dezidiert die Vulnerabilitäten, Diskriminierungen und (Fremd-)Zuschreibungen, die mit literarischen und/oder medizinischen Repräsentationen psychischer Erkrankungen einhergehen. Neben historischen Perspektiven auf literarische Repräsentationen von Mental Health berücksichtigt die Tagung gegenwärtige Verhandlungen von psychischer Gesundheit und Krankheit. Diskutant:innen und Zuhörer:innen sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 22. Februar 2024 an marcella.fassio@fu-berlin.de. Tagungsort: FU Berlin, Friedrich Schlegel Graduiertenschule, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Raum JK 33/121 PROGRAMM Donnerstag, 29.02.2024 10:00 Begrüßung & Einführung Panel I 10:15-11:00 Yvonne Wübben (Bochum/Berlin) Das Arzt-Patienten-Gespräch in der Literatur um 1900: Psychoanalyse, Literatur und Klinikalltag 11:00-11:45 Alina Boy (Köln) Flucht in die Anstalt. Psychiatrie und Mental Health in Simone Scharberts „Rosa in Grau“ und Antonia Baums „Siegfried“ 11:45-12:15 Kaffeepause 12:15-13:00 Karen Nolte (Heidelberg) Hysterie im Kontext der neuen Frauenbewegung 13:00-14:00 Mittagspause Panel II 14:00-14:45 Marcella Fassio (Berlin) Schwangerschaft, Mutterschaft und Erschöpfung in Helene Böhlaus „Halbtier!“ und Gabriele Reuters „Das Tränenhaus“ 14:45-15:30 Sophie Witt (Hamburg) (Im)mobile Körper: Krankheit und Klasse bei Daniela Dröscher und Annie Ernaux 15:30-16:00 Kaffeepause Panel III 16:00-16:45 Arno Görgen (Bern) Stigma und Empowerment. Imaginationen Psychischer Störungen im Digitalen Spiel 16:45-17:30 Ella Margaretha Karnatz (Oldenburg) Psychisch erkrankte Kinder- und Jugendliche als Hauptfiguren literarischer Texte. Historische Entwicklungen und aktuelle Tendenzen im Feld der Kinder- und Jugendliteratur Freitag, 01.03.2024 Panel IV 09:30-10:15 Marc Keller (St. Gallen) Trauer, Depression oder Liebestod? Literarische und filmische Darstellungen von Verlust und Suizidalität im Alter 10:15-11:00 Katharina Fürholzer (Rostock) Der (Frei-)Tod des Autors. Seelische Auswirkungen des Sprachverlusts 11:00-11:30 Kaffeepause 11:30-12:00 Abschlussdiskussion Contact Information Dr. Marcella Fassio Friedrich Schlegel Graduiertenschule, Freie Universität Berlin Habelschwerdter Alle 45, 14195 Berlin Contact Email marcella.fassio@fu-berlin.de URL

Germanistik und geisteswissenschaftliche Forschung(en) – aktuelle und zukünftige Herausforderungen Tagung zum 50. Jubiläum der Germanischen Philologie an der Schlesischen Universität Katowice Katowice, Sosnowiec


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
17.05.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn), 

Mehrsprachigkeitsforschung/Interlingualität

, und 4 weitere

Erstellt am:
09.02.2024

Germanistik und geisteswissenschaftliche Forschung(en) – aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Tagung zum 50. Jubiläum der Germanischen Philologie an der Schlesischen Universität Katowice. Katowice, Sosnowiec 17.-18.05.2024 2024 wird die Germanistik in Katowice/Sosnowiec 50 Jahre alt. Das Jubiläum veranlasst zur vertieften Reflexion über die Geschichte, Entwicklung und Wandlungen der germanistischen Forschung und Lehre, sowie über die Zukunftsperspektiven der Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft. Die Idee, an der Schlesischen Universität einen Lehrstuhl für Deutsche Philologie einzurichten, wurde 1973 geboren, als der bedeutende Slawist und Sprachwissenschaftler Professor Kazimierz Polański die Aufgabe übernahm, ein Institut für Ausländische Philologie zu organisieren. Die erste Aufnahme von Abiturient:innen zum Studium der Deutschen Philologie fand im Juli 1974 statt. Die geographisch und kulturell in der Region Oberschlesien verwurzelte Germanistik erforschte zum einen das deutschsprachige Schrifttum in Oberschlesien, zum anderen konzentrierte sie sich auf komparatistische Studien zu deutsch-polnischen Kulturbeziehungen. Hinzu kamen literaturtheoretische Fragestellungen sowie Übersetzungskritik, die Genderforschung oder die deutschschweizerische Gegenwartsliteratur. In der sprachwissenschaftlichen und didaktischen Forschung dominierten kontrastive Erforschung des Deutschen und Polnischen, Angewandte Linguistik, Allgemeine Linguistik, Pragmalinguistik, Soziolinguistik, Lexikographie, Forschungen zur DaF-Methodik oder Übersetzungswissenschaft. Auf die bisherigen Forschungsbereiche der Germanistik rückblickend will die Konferenz zu einer Diskussion über die Perspektiven der germanistischen Forschung angesichts zeitgenössischer Kontextualisierungen und des Forschungspluralismus einladen. Ausgehend von gegenwärtigen Reflexionen über den Zustand der Germanistik im Besonderen und der geisteswissenschaftlichen Forschung im Allgemeinen möchten wir die Aufmerksamkeit auf unsere bisherigen Forschungsbereiche sowie auf die Möglichkeiten und neuen Räume der Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft im Hinblick auf die Herausforderungen der Gegenwart richten. Literatur- und kulturwissenschaftliche Sektion: Kulturtransfer und Kulturmobilität, insbesondere zwischen Polen und den deutschsprachigen Ländern Literatur, Film und Theater als Medien sozialer Inklusion Neuer Regionalismus und Neutribalismus (mit besonderer Berücksichtigung der oberschlesischen Kontexte) Perspektivismus in der Forschung zur Literaturgeschichte Industrielle Topographien in Literatur, Film, Theater und anderen Künsten Fremdheit und Diversität in Literatur- und Kulturtexten Literatur und Kultur im Anthropozän Übersetzung, Anpassung, Adaption Sprachdidaktische und sprachwissenschaftliche Sektion: Im Rahmen sprachwissenschaftlicher Überlegungen wollen wir die Vielfalt möglicher (kontrastiver, konfrontativer und vergleichender) Herangehensweisen und Forschungsperspektiven ansprechen. Besonders erwartet werden einige bis jetzt kaum oder wenig diskutierte und erforschte Fragestellungen, auch interdisziplinären Charakters, die Einblicke in neue Forschungsfelder und -methoden gewähren können. Die Tagung will als Diskussionsplattform u. a. für folgende Phänomene dienen: aktuelle Diskursstränge neue Dimensionen der (Fach-)Kommunikation berufsorientierte Fachsprachenausbildung moderne sprachdidaktische Ansätze Sprachenpolitik Mehrsprachigkeitsdidaktik Die Konferenz wird von der Schlesischen Universität Katowice (Germanistische Philologie) und der Universität des Saarlandes (Fachrichtung Germanistik, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache) im Rahmen der DAAD-Ostpartnerschaften und der Allianz Transform4Europe organisiert. Organisatorisches: Tagungsorte: (17.05.2024) Katowice, ul. Uniwersytecka 4 (18.05.2024) Sosnowiec, ul. gen. S. Grota-Roweckiego 5 Tagungssprache: Deutsch Für jeden angenommenen Beitrag stehen 30 Minuten zur Verfügung (20 Minuten Vortragszeit, 10 Minuten Diskussion). Publikation der Beiträge: Veröffentlichung der Beiträge nach positiver Begutachtung im Konferenzband und Sonderheft der Zeitschrift „Wortfolge“ geplant. Tagungsgebühr: 75 € / 350 PLN Die Tagungsgebühr kann nicht vor Ort entrichtet werden. Die Tagungsgebühr umfasst die Veröffentlichung Ihrer Beiträge, Kaffee- und Lunchpausen sowie einen feierlichen Empfang. Anmeldung: Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das angehängte Formular: docs.google.com/forms/d/1vLXmZ5nd9_WG9mku6O1xD28opoSs8l2e–aUSVl9Ji4 Anmeldefrist – bis zum: 30.04.2024 Im Namen des Organisationskomitees: Zbigniew Feliszewski, Marzena Będkowska-Obłąk, Grażyna Krupińska, Mariusz Jakosz Contact Email zbigniew.feliszewski@us.edu.pl URL docs.google.com/forms/d/1vLXmZ5nd9_WG9mku6O1xD28opoSs8l2e–aUSVl9Ji4

Land-Wirtschaft. Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
06.03.2024
Beitrag von:
Mareike Schildmann
Forschungsgebiete

Literatur aus Nordamerika, 

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur aus Großbritannien und Irland

, und 1 weitere

Erstellt am:
08.02.2024

LAND-WIRTSCHAFT. Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit Tagung im LWL-Museum Zeche Zollern , Grubenweg 5, 44388 Dortmund, Seminarraum 3 6.–8. März 2024 Organisation: PD Dr. Sandra Fluhrer (Erlangen) und Dr. Mareike Schildmann (Bremen) in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt (Dortmund) Anmeldung/Kontakt: sandra.fluhrer@fau.de , mschildm@uni-bremen.de Landwirtschaft gilt als älteste Form der Arbeit. Agrarische Arbeit ist eine Kulturtechnik im ursprünglichen Sinne des Wortes: Cultura meint die Pflege, Bearbeitung und Bebauung des Bodens, die wiederum spezifische (Körper-)Techniken, Wissen und den Gebrauch von Instrumenten erforderlich macht. Heute steht landwirtschaftliche Arbeit wie nie zuvor im Zentrum politischer, ökologischer und wirtschaftlicher Kontroversen. Ausgehend von aktuellen Problemlagen (globalisierter und kapitalisierter Agrarsektor, Subventionspolitik und Bauernproteste, Krieg, Ökologie und Klimawandel) untersucht die Tagung die kulturellen Codierungen und historischen Umbrüche bäuerlicher Arbeit von der Antike bis zur Gegenwart aus einer dezidiert kultur- und geisteswissenschaftlichen Perspektive: von Hesiods und Vergils agrarischen Lehrgedichten über die landwirtschaftlichen Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts und den sozialistischen Agrar-Experimenten des 20. bis zu den ökologischen Debatten des 21. Jahrhunderts. Fluchtlinien bilden die literarischen und künstlerischen Darstellungen bäuerlicher Arbeitspraktiken und Milieus, die auf ihre ambivalenten politischen, mythologischen und anthropologischen Implikationen sowie ihre wissens- und technikhistorischen Kontexte befragt werden. Mit einer Lesung von Reinhard Kaiser-Mühlecker am 6. März im Literaturhaus Dortmund, Neuer Graben 78, 44139 Dortmund. Mit freundlicher Förderung des Fritz-Hüser-Instituts, der Dortmunder Volksbank, der Dr. Alfred Vinzl-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Literaturhauses Dortmund. Tagungsprogramm Mittwoch, 6. März 2024 12.15–12.45: Sandra Fluhrer (Erlangen) und Mareike Schildmann (Bremen): Begrüßung und Einführung Moderation: Sandra Fluhrer 12.45–13.30: Astrid Möller (Freiburg): Die Kunst des Pflügens 13.30–14.45: Mittagspause 14.45–15.30: Maëlys Blandenet (Lyon): The representations of agricultural work in the Virgilian poems, between ambiguity and apoliticism Moderation: Mareike Schildmann 15.30–16.15: Juri Auderset (Bern): Raubbau. Zur Gebrauchsgeschichte einer agrarökologischen Metapher im Zeitalter des Industriekapitalismus, 1850–1950 16.15–16.45: Pause 16.45–17.30: Florian Freitag (Duisburg-Essen): Family Farms, Plantations, Factory Farms, Urban Gardening: Zur Ambivalenz der Organisationsformen agrarischer Arbeit in der amerikanischen Literatur und Kultur 19.00: Lesung mit Reinhard Kaiser-Mühlecker im Literaturhaus Dortmund Moderation: Arnold Maxwill Donnerstag, 7. März 2024 Moderation: Jan Gerstner 10.15–11.00: Marcus Twellmann (Hamburg): Lob der Landarbeit. Zur Verbürgerlichung der Georgik im 18. Jahrhundert 11.00–11.45: Verena Lehmbrock (Erfurt): Figurationen landwirtschaftlicher Arbeit im frühen 19. Jahrhundert: (Agri-) kulturelle Ursprünge des wissenschaftlichen Managements 11.45–12.15: Pause 12.15–13.00: Anne Kersten (Berlin): Realismus im Wandel. Landwirtschaftliche Arbeit in der bildenden Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute 13.00–14.15: Mittagspause Moderation: Iuditha Balint 14.15–15.00: Karin Krauthausen (HU Berlin): Über und unter der Erde – Bodenwirtschaft und Arbeiterkampf in Émile Zolas Romanen La Terre (1887) und Germinal (1885) 15.00–15.45: Roman Widder (HU Berlin): Russische Arbeiter, ukrainische Bauern: Die Agrarfrage zwischen Anarchismus und Sozialismus (Tolstoj, Gorkij, Čajanov) 15.45–16.15: Pause Moderation: Kyra Palberg 16.15–17.00: Laura Reiling (KWI Essen): Ernten, Pflügen, Scheren. Vorindustrielle Bewirtschaftung in James Mitchells Szenen aus Schottland (1934) und Angharad Prices Das Leben der Rebecca Jones (2002) 17.00–17.45: Teresa Hiergeist (Wien): La crise est dans le pré. Landwirtschaft als Berufung im französischen Kino der Gegenwart Freitag, 8. März 2024 Moderation: Mareike Schildmann 9.15–10.00: Hanna Eglinger (Erlangen): Die Reblaus am Weinstock. August Strindberg als Agrarreporter 10.00–10.30: Pause Moderation: Sandra Fluhrer 10.30–11.15: Heike Endter (München): Der Western als agrarisches Genre 11.15–12.00: Claudia Lillge (Erlangen): Am Beispiel der Kuh: Nutz-und Arbeitstiere im Dokumentarfilm 12.00–12.30: Abschlussdiskussion und Verabschiedung

Literar- und medienästhetisches Lernen mit Spielfilmen. 38. Tagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik an der HU Berlin


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.03.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literaturdidaktik, 

Literatur und Medienwissenschaften, 

Intermedialität

, und 1 weitere

Erstellt am:
05.02.2024

Die Tagung findet an der Humboldt Universität zu Berlin statt. Eine Anmeldung zur Tagung ist bis 25. Februar 2024 unter uni.koeln/UDFQU möglich. DONNERSTAG, 14. MÄRZ 2024 12.00-13.45 Uhr | Babylon Prof. Dr. Petra Anders (Berlin) & Prof. Dr. Michael Staiger (Köln) Roter Teppich, Check-in, Begrüßung und Tagungseröffnung, Filmvorführung von „Die Puppe“ (D 1919, R.: Ernst Lubitsch, 66 Min.) 14.15-14.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Prof. Dr. Petra Anders (Berlin) & Prof. Dr. Michael Staiger (Köln) Organisatorisches & Posterstream 14.30-15.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Jamie Chambers (Edinburgh) International Perspectives of Film Education Spielfilme ermöglichen ästhetische Erlebnisse und ästhetisches Lernen, Teil I Moderation: Petra Anders 15.00-15.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Franz Kröber (Berlin) & Dr. Dieter Merlin (Wien) Irritation und Interpretation. Gespräche Lehramtsstudierender zum Kurzfilm NIMIC 15.30-16.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Christian Hoiß (Köln) & Dr. Jan-Rene Schluchter (Ludwigsburg) Tiere (anders) sehen lernen – Ästhetische Wahrnehmung des tierlichen Selbst als Gegenstand der Filmbildung 16.00-16.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Marc Kudlowski (Köln) & Prof.‘ Dr.‘ Alexandra L. Zepter (Köln) Zur leiblichen Dimension des Mediums als Ressource für literarästhetisches Verstehen Spielfilme ermöglichen ästhetische Erlebnisse und ästhetisches Lernen, Teil II Moderation: Michael Staiger 16.30-17.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Kaffeepause 17.00-17.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Prof. Dr. Michael Hofmann (Paderborn) Literar- und medienästhetisches Lernen mit Fatih Akins Spielfilm AUF DER ANDEREN SEITE 17.30-18.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Anne Krichel (Köln) & Dr. Frank Münschke (Köln) Szenisches Interpretieren von Spielfilmen im Literaturunterricht der Sekundarstufe I. Theoretisch-methodische Konzepte und Praxisbeispiele 18.00-18.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Ada Bieber (Berlin) Inszenierungen des Scheiterns: Ästhetisches und politisches Potential urbaner Kinderflaneure im DEFA-Kinderspielfilm 19.30 Uhr | Restaurant „Zur Gerichtslaube“ Abendessen FREITAG, 15. MÄRZ 2024 Spielfilme als Anlass literar- und medienästhetischen Lernens in der (Hoch-)Schule Moderation: Michael Staiger 09.00-9.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Julian Körner (Bremen) Was Sie schon immer über Filmbildung wissen wollten und in der Grundschule nie zu fragen wagten. Erste Ergebnisse einer quantitativen Studie zum Stand der Filmbildung an deutschen Schulen 9.30-10.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Prof. Dr. Klaus Maiwald (Augsburg) Out of the box mit der Filmbox? Praxiserfahrungen mit einem digitalen Filmanalysetool 10.00-10.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Tobias Gnüchtel (Greifswald) Mehr als „Einleitung, Höhepunkt, Schluss“. Überlegungen zu transmedialen narrativen Rezeptionskompetenzen im Deutschunterricht der mittleren Jahrgangstufen 10.30-11.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Kaffeepause Spielfilmspezifische Erzählweisen fordern das literar- und medienästhetische Lernen heraus Moderation: Petra Anders 11.00-11.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Volker Pietsch (Hildesheim) Die Aufladung des Rechtecks – Schüler:innen kommentieren audiovisuelle Simultaneitäten 11.30-12.00 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling (Paderborn) Die Miniserie als neuer Spielfilm? Überlegungen zur Filmdidaktik ausgehend von Aneignungswegen einer neunten Klasse zur Netflix-Serie DAS DAMENGAMBIT 12.00-12.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Dr. Sebastian Tatzel (München) „Manchmal muss man eine Sprache nicht verstehen, um zu wissen, was gemeint ist.“ Eine Systematisierung des mehrsprachigen Spielfilms und Implikationen für den Deutschunterricht 12.30-13.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Mittagessen 13.30-14.15 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Florian Dietz (Berlin) im Werkstattgespräch mit Martin Muser (Berlin) 14.15-15.30 Uhr | Heilig-Geist-Kapelle Mitgliederversammlung der AG Medien Abends | Restaurant „Baret“ im Humboldt Forum Ausklang Poster-Session & Lehrkräfte-Fortbildung Florian Dietz (Berlin) & Dr. Marcel Kabaum (Berlin) | Mama, Papa, Zombie! Prof. Dr. Lea Grimm (Feldkirch) | „Die Pusteblume steht für Freiheit“– Schülerseitige und Studierendenseitige Mehrdeutigkeitskonzepte zum Animatonskurzfilm Frank Martin (Berlin) | Mit Film und Buch sprachfördernd unterrichten Sophie Narr (Potsdam) | Filmbildung für Lehrer*innen an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Anne Neumann (Potsdam) | Filmkritiken auf Youtube und deren Potenzial für die schulische Filmbildung Prof. Dr. Ulf Abraham (Berlin) | Mit Screenshots aus Spielfilmen arbeiten (Fortbildung für Lehrkräfte) Tagungsleitung & Veranstalter*innen AG Medien im Symposion Deutschdidaktik e.V. symposion-deutschdidaktik.de/sdd-ag-medien/ Prof. Dr. Petra Anders Arbeitsbereich Deutschunterricht und seine Didaktik in der Primarstufe im Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin hu.berlin/petra-anders Prof. Dr. Michael Staiger Arbeitsgruppe „Literatur – Bild – Medium“ am Institut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln uni.koeln/4r7jc Contact Information Prof. Dr. Petra Anders Humboldt Universität zu Berlin hu.berlin/petra-anders Prof. Dr. Michael Staiger Universität zu Köln uni.koeln/4r7jc Contact Email michael.staiger@uni-koeln.de URL uni.koeln/Z7KRU Attachments AG Medien Berlin 2024: Flyer mit Tagungsprogramm

Netzwerke. Italienische Kunst und Literatur in deutschen Zeitschriften (1790–1830)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
13.02.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Italienische Literatur, 

Literatur und andere Künste

, und 5 weitere

Erstellt am:
02.02.2024

Roma, Italy Subject Fields German History / Studies , Italian History / Studies Ziel dieser internationalen Konferenz ist es, die Präsenz der italienischen Kultur in deutschen Zeitschriften zwischen 1790 und 1830 als integralen Bestandteil eines Europas zu untersuchen, das als Ort der Begegnung und Verhandlung zwischen verschiedenen Kulturen und Literaturen konzipiert wird. Die Forschung hat die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien in dieser entscheidenden Phase der europäischen Geschichte bisher noch nicht ausreichend analysiert. Von dieser Tatsache ausgehend soll die Tagung die Anwesenheit der italienischen Kultur in deutschen Zeitschriften um 1800 als integralen Bestandteil der europäischen Dimension untersuchen – und zwar sowohl in Hinsicht auf verschiedene Schreibpraktiken als auch bezüglich thematischer und theoretischer Ausarbeitungen. Es wird möglich sein, die Veranstaltung per Streaming zu verfolgen. Plakat, Programm und Streaming-Links finden Sie unter: www.studigermanici.it/netzwerke-convegno Programm Nachmittag 13. Februar Grußworte 14:50 15:00 Gabriella Catalano (Università di Roma 2 “Tor Vergata”): Einführung 15:30 Wolfgang Bunzel (Freies Deutsches Hochstift; Universität Frankfurt a.M.): Wissenstransfer über nationale Grenzen hinweg. Zum publizistischen Profilbikultureller Zeitschriften um 1800 Moderation: Francesco Rossi (Università di Pisa) 16.00 Daniel Ehrmann (Universität Wien): Authentische Anschauung, anonym. Autorschaft, Anonymität und Kollaboration in der journalistischen Darstellung italienischer Kultur 16.30 Andrea Albrecht, Carl Junginger (Universität Heidelberg): Blutige Fiktionen. Zur Rezeption der Legende von Simon von Trient Diskussion – Pause Moderation: Francesco Campana (Università di Padova/New School for Social Research, New York) 17.30 Maurizio Pirro (Università Statale di Milano): Wechselseitige Bespiegelungen. Goethes Übersetzung der Autobiographie von Benvenuto Cellini in den »Horen« (1796-1797) 18.00 Astrid Dröse (Universität Tübingen / Università di Verona): Weibliche Italienreisen und populärer Klassizismus – Friederike Bruns Romliteratur in den Zeitschriften Wielands und Schillers 18.30 Mario Marino (Istituto Italiano di Studi Germanici, Roma): Herders Italienreise und das Italienbild der »Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen«: eine Spurensuche 19.00 Diskussion 20.00 Abendessen für die TeilnehmerInnen Vormittag 14. Februar Moderation: Maurizio Pirro (Università Statale di Milano) 9.30 Sabine Schwarze (Universität Augsburg): Christian Joseph Jagemann auf dem Prüfstein der deutschen Italienrezeption am Ende des 18. Jahrhunderts 10.00 Martin Dönike (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): „Einträchtig mit einander verbunden“? – Aloys Hirts und Karl Philipp Moritz‘ »Zeitschrift Italien und Deutschland« in Rücksicht auf Sitten, Gebräuche, Literatur und Kunst (1789-1793) Diskussion – Pause Moderation: Mario Marino (Istituto Italiano di Studi Germanici, Roma) 11.00 Paolo D’Angelo (Università Roma Tre): Raffaels Sixtinische Madonna auf den Seiten des Dialogs Die Gemälde im »Athenaeum« der Gebrüder Schlegel 11.30 Johannes Korngiebel (Klassik Stiftung Weimar): Die „Heldenkünstler der alten Zeit“ – Friedrich Schlegels Rezeption italienischer Malerei in der »Europa« 12.00 Francesco Campana (Università di Padova/NSSR, New York): „Der Maler soll ein Dichter sein“. Die Rolle der einzelnen Künste in Schlegels synästhetischer Beschreibung der italienischen Malerei in der Zeitschrift »Europa« 12.30 Diskussion 13.00 Mittagessen Nachmittag 14. Februar Moderation: Elena Agazzi (Università di Bergamo) 14.30 Mario Zanucchi (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg): Eine unerforschte Plattform des italienisch-deutschen Kulturtransfers: Joseph Wismayrs »Ephemeriden der italiänischen Litteratur für Deutschland« (1800–1804) 15.00 Francesco Rossi (Università di Pisa): Gegenwart und Tradition. »Italien« und »Italienische Miszellen« von Philipp Joseph Rehfues (1803–1806) 15.30 Stefan Nienhaus (Università di Salerno): „daß aus so vielen Kunstnachrichten verschiedner Länder durch deutschen Fleiß eine allgemeine Kunstbeschreibung von Europa hervorgehen möchte“: Zwei Rezensionen Arnims zur italienischen Kunst in den »Heidelbergischen Jahrbüchern« Diskussion – Pause Moderation: Gabriella Catalano (Università di Roma 2 “Tor Vergata”) 16.30 Elena Agazzi (Università di Bergamo): Der »Almanach aus Rom« (1810-1811) von Friedrich Sickler und Christian Reinhart: Nur ein gescheitertes Projekt? 17.00 Giovanni Sampaolo (Università Roma Tre): „Die Teutschen scheinen dagegen die Meisterstücke der Italienischen Dichter gehörig zu würdigen“. Das literarische Italien im »Journal des Luxus und der Moden« 17.30 Francesca Fabbri (Universität Erfurt): Am Rande des Chaos. Italien in der Zeitschrift von Ottilie von Goethe (1829-1832) 18.00 Schlussdiskussion Contact Information Organisation und wissenschaftliche Leitung Gabriella Catalano (Università di Roma Tor Vergata) Francesco Campana (Università di Padova / NSSR New York) Francesco Rossi (Università di Pisa) Prof. Dr. Francesco Rossi Letteratura tedesca Università di Pisa Dipartimento di Filologia, Letteratura e Linguistica Via Santa Maria, 36 I-56126 Pisa Contact Emai l francesco.rossi@unipi.it URL www.studigermanici.it/netzwerke-convegno