„Fragmente aus der Zukunft“: Ein Kolloquium zur Romantikforschung (14.-15. November 2024, Universität Freiburg)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.11.2024
Beitrag von:
Frederike Middelhoff
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstellt am:
22.10.2024

„Fragmente aus der Zukunft“ Ein Kolloquium zur Romantikforschung 14.-15.11.2024, Universität Freiburg Im 22. Athenäum -Fragment definiert Friedrich Schlegel den Begriff „Projekt“. Laut Schlegels Auffassung, in der frühromantische Dialektik und epigenetisch-progressive Theorie miteinander verschränkt werden, ist ein Projekt „der subjektive Keim eines werdenden Objekts“ oder auch: ein „Fragment[] aus der Zukunft“ (KFSA II 1967, S. 168). Wer ein Projekt verfolgt, müsse in der Lage sein, Idealisierung und Realisierung, Komplementierung und Applikation gleichzeitig zu adressieren. Das Kolloquium zur Romantikforschung möchte sich dieses Verständnis des Projekts als Arbeit an Fragmenten zur Maßgabe machen und lädt dazu Romantikforschende ein, ihre Entwürfe, Ideen, Schreibproben und (noch) fragmentarischen Arbeitsergebnisse als „Fragmente aus der Zukunft“ im Rahmen regelmäßig stattfindender Treffen zu diskutieren. Das Kolloquium findet abwechselnd in Frankfurt und Freiburg statt und dient einerseits dem Austausch und der Vernetzung zwischen etablierten und early-career Romantikforschenden und zielt andererseits darauf ab, Projekte und Forschungsbeiträge zur Romantikforschung in einem geschützten Raum vorstellen und mit einschlägigen Wissenschaftler:innen besprechen zu können. Das Format ist daher offen und vielfältig bespielbar: Präsentiert und diskutiert werden können u.a. Forschungsvorhaben, Primärtexte, Kapitel aus Abschlussarbeiten, Aufsatzentwürfe usw. Nach einem ersten Treffen im Januar 2024 in Frankfurt setzt das Kolloquium im November 2024 in Freiburg seine Arbeit fort. Organisation: Frederike Middelhoff (GU Frankfurt) Dominik Zink (ALU Freiburg) Ort: Albert-Ludwigsuniversität Freiburg 14.11.2024 (Donnerstag) Bismarckallee 22 , 4. Obergeschoss, Raum R3 12:00-12:15 Uhr Dominik Zink (Freiburg), Frederike Middelhoff (Frankfurt a.M.): Begrüßung Moderation: Dominik Zink 12:15-13:15 Antonia Eder (Karlsruhe): Der Roman des Freiherrn von Vieren von Chamisso, Contessa, Fouqué und Hoffmann 13:15-14:15 Anna Traurig (Würzburg): William Lovell digital Moderation: Frederike Middelhoff 14:45-15:45 Fabio D’Addona (Mainz): Idylle und Romantik 15:45-16:45 Janina Endner (Frankfurt a.M.): Clemens Brentanos Drama Gustav Wasa als literaturkritisches Popularisierungsexperiment Moderation: Claudia Bamberg (Trier) 17:15-18:15 Pauline Preisler (Bonn/St. Andrews): Theatrale Innenwelten in der europäischen Romantik (Novalis, Jean Paul, Thomas De Quincey, Gérard de Nerval) 18:15-19:15 Frederike Middelhoff (Frankfurt a.M.): Romantik und Migration. Poetik – Politik – Wissen 15.11.2024 (Freitag) Wilhelmstraße 26, 1. Obergeschoss R 01 014 Moderation: Barbara Thums (Mainz) 09:00-10:00 Daniela Henke (Gießen): Leben und Ästhetik. Der Lebensbegriff im romantischen Denken und in Rahel Levin Varnhagens Briefen 10:00-11:00 Maria Becker (Jena): Friederike Bruns lyrisches Werk Moderation: Dominik Zink 11:30-12:30 Nicole Fischer (Madison/USA): Novalis’ Mind- and Landscapes Moderation: Cornelia Ilbrig (Hamburg) 14:00-15:00 Elena Schorz (Mainz): Atmosphärologie um 1800 15:00-16:00: Bogdan-Gabriel Burghelea (Berlin): Romantik Queer Lesen Abschluss

FSGS-Jahrestagung: Imaginarien der Wirklichkeit. Ästhetiken und Politiken von Utopien, 15. November 2024


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
15.11.2024
Beitrag von:
Viviana Macaluso
Erstellt am:
21.10.2024

Am 15. November findet die Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (FSGS) an der Freien Universität Berlin statt. Die von Doktorand*innen des EXC 2020 Temporal Communities und der FSGS organisierte Tagung befasst sich mit titelgebenden „Imaginarien der Wirklichkeit. Ästhetiken und Politiken von Utopien“. Geladene Gäste und Mitglieder der FSGS gehen in interdisziplinären Vorträgen auf die Suche nach Utopia. Von der Antike bis zur Gegenwart ergründen sie die Gattungsgeschichte, Genealogie und Formen utopischer Konstruktionen. Dabei werden Utopien nicht allein als Antworten auf historische und gegenwärtige Realitäten in den Blick genommen: Dynamiken und Wirkungspotenziale literarischer Darstellungen, von Thomas Morus über Etienne Cabet und Josef Popper-Lynkeus bis zu Joshua Groß und Leif Randt, werden ebenso verhandelt wie technische und mediale Affordanzen von alternativen Gesellschaftsformationen. Weitere Informationen, unter anderem auch zum Programm und Veranstaltungsort, finden Sie auf der FSGS-Homepage. Dort können Sie sich auch ab jetzt für die Veranstaltung anmelden. Programm Freitag, 15.11.2024 10:15-10:30 Uhr: Ankunft und Kaffee 10:30-11:00 Uhr: Begrüßung Jutta Müller Tamm Team der Jahrestagung 11:00-12:00 Uhr: Keynote Natasha A. Kelly (Universität der Künste Berlin): Afrofuturismus 2.0: Von der Utopie zur Wirklichkeit und zurück 12:00 Uhr-12:30 Uhr: Kaffeepause PANEL 1: Vergangenheit 12:30-13:15 Uhr: Annett Zinsmeister (Frankfurt University of Applied Sciences): Virtuelle Konstruktionen. Die Standards von Utopia 13:15-14:00 Uhr: Robert Leucht (Université de Lausanne): „eine gegebene Wirklichkeit sprengen“. Drei dichte Beschreibungen zu den Wirkungspotenzialen von Utopien 14:00-15:30 Uhr: Mittagspause PANEL 2 : Gegenwart 15:30-16:15 Uhr: Sebastian Schweer (Leibniz Universität Hannover): Von der Utopie zum Optativ – und zurück? Literarische Möglichkeitsräume nach 1989 16:15-17:00 Uhr: Troels Thorbog Andersen (Humboldt-Universität zu Berlin): Ressentiment und Eskapismus (Leif Randt und Joshua Groß) 17:00-17:45 Uhr: Friederike Beier (Freie Universität Berlin): Die sorgezentrierte und geschlechtslose Gesellschaft. Eine materialistisch- queerfeministische Utopie 17:45-18:15 Uhr: Kaffeepause ABSCHLUSSPANEL: Zukunft 18:15-19.45 Uhr: Diskussion mit Promovierenden der FSGS Elisa Haf: Reproduction as Route (Back) to Utopia in Contemporary Women’s Fiction Writing Gabriel Kombasseré: Das Dokumentarische im Kontext des deutschen Kolonialismus: Kontroversität zwischen Faktualität und Utopie Omid Mashhadi: On the Wrong Side of the Metanarratives, the Righteous Side of Utopian Storytelling: Amateur Performance and the Aesthetics of Bareness Haoying Zhang: Andere Zeit, andere Utopie: Vom Ideal der Naturaneignung in Johann Gottfried Schnabels „Insel Felsenburg“ (1731-43) zum Konstrukt der Naturverbundenheit in Ernest Callenbachs „Ökotopia“ (1975) Moderation: Liliana Ruth Feierstein (Humboldt-Universität zu Berlin) Ab 19:45 Uhr : Abendempfang Organisation : Viviana Macaluso, Pedro Mora-Madriñán, Patty Nash, Charlotte Rauth, Katie Unwin

Body Landscapes in Silent Cinema / KörperLandschaften im Stummfilm, International Conference at the Department of Romance Studies, Heidelberg University


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
07.11.2024
Beitrag von:
Annika Stocker
Forschungsgebiete

Interdisziplinarität, 

Literatur und Visual Studies/Bildwissenschaften, 

Intermedialität

Erstellt am:
21.10.2024

In den historischen Neuverhandlungen von Natur und Kultur nimmt die Moderne eine besondere Stellung ein, bei der sich das Verhältnis von Körper, Technik und Landschaft dynamisiert. Technisch-ökonomische und imperiale Raumerschließungen zeigen sich u.a. in Form des aufkommenden Massentourismus, der zunehmenden Industrialisierung ländlicher Zonen und einer generellen Zunahme von Mobilität. Kino nimmt in diesen Prozessen nicht nur eine dokumentierende, sondern auch eine aktiv gestaltende und bisweilen kritische Rolle ein. In diesem Sinn widmet sich die Tagung der filmischen Projektion neuer Dynamiken von Landschaft und Körper in der Stummfilmzeit. Es soll ein breiter Blick auf populärkulturelle Inszenierungen des Verhältnisses von Landschaft, Körper und Technik geworfen werden. Im Zentrum steht die Verschmelzung veränderter Landschaftsformen durch technischen Fortschritt mit (Außen-)kinematographischer Entwicklungen. In the historical interplay between nature and culture, the modern age occupies a special position where the relationship between body, technology and landscape is played out in ever more dynamic ways. Techno-economic and imperial spatial developments can be observed in the form of emerging mass tourism, increasing industrialization of rural areas and a general rise in mobility. Cinema does not only document these processes but also constructs and critiques them. In this sense, the conference is dedicated to the cinematic projection of new dynamics of landscape and body in the silent film era. The aim is to provide a broad overview of popular cultural stagings of the relationship between landscape, body and technology. The aim is to examine how changes in landscape forms through technical progress merge with cinematographic (outdoor) developments. PROGRAM Thursday, November 7 13:00–14:30 OUVERTURE Daniel Winkler (Heidelberg) and Christian Quendler (Innsbruck): Welcome & Introduction Oliver Fahle (Bochum): Mise-en-scène of Nature and Bodies in French Films of the 1920s PAUSE CAFE 15:00–16:30 FRENCH BODY LANDSCAPES Sabine Schrader (Innsbruck): Madame fait du sport – Frauen, Bewegungen und Grotesken im Frühen Kino Frankreichs Birgit Wagner (Vienna): Louis Feuillade und Man Ray: populäres vs. avantgardistisches Kino APERO-BUFFET 18:00 FILM SCREENING (Gloriette Kino Heidelberg) MISTER RADIO (Dir. Nunzio Malasomma, 1924, 78 min.) – Introduction by Christian Quendler and Daniel Winkler Friday, November 8 09:00–11:15 TRANSALPINE BODIES AND TECHNOLOGIES Charlotte Bösling (Marburg): Rise and Fall: Narratives of Modernity Through Aesthetics of Falling Patrick Adamson (St Andrews): “The Way of the World is West“: The Global Trails of Silent-Era Hollywood Beja Magitházi (ELTE Budapest): Still Bodies and Still (Moving) Images. Landscapes and Post-mortem Bodies in Transylvanian Silent Films and Set Photographs (1913–1918) PAUSE CAFE 11:45–13:15 MEDITERRANEAN BODY LANDSCAPES Gisela Febel (Bremen): Eros und Thanatos in der Sehnsuchtslandschaft Wüste in L’Atlantide (1921) Maria Stassinopoulou (Vienna): Astero (1929), Daphnis and Chloe (1931) – Greek Silent Film Expeditions in ‘Virgin’ Landscapes DEJEUNER 15:00–17:15 TRANSALPINE ICONOGRAPHIES Alexandra Vinzenz (Heidelberg): “Gott, Freiheit, Vaterland“ – Ein ikonologischer Blick auf den Berg im Historienfilm Caroline Schaumann (Emory University): Blind Husbands , Varied Views: Erich von Stroheim’s Visionary Interventions in the Mountain Film Henry Keazor (Heidelberg): “‘Qu’est-ce qu’ils ont en Suisse ?‘ Ils ont le chocolat au lait, ils ont les Alpes…“: Alfred Hitchcocks Film Secret Agent (1936) DINER Saturday, November 9 09:00–11:15 TRANSALPINE BODIES AND TECHNOLOGIES Kamaal Haque (Dickinson College): Before the Cable Cars Arrived: Mountains in Der heilige Berg and Der Kampf ums Matterhorn Seth Peabody (Carleton College): Hannes Schneider and the Bergfilm: Technologized Bodies and Transnational Skiing Environments Harald Höbusch (University of Kentucky): Staging the New German Male in Nanga Parbat. Ein Kampfbericht der Deutschen Himalaya-Expedition 1934 PAUSE CAFE 11:45–13:15 ANIMATED LANDSCAPES Malcolm Cook (Southampton): Driving into the Anthropocene: Car Journeys in Early British Animation Michael Fuchs (Innsbruck): (Re-)Animating Extinct Animals Through Film: Discovering Dinosaurs in Distant Lands ca. 14:00 FIN

Comic und Graphic Novel: Erzählen in Bildern


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
21.11.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Visual Studies/Bildwissenschaften, 

Gattungspoetik, 

Comic

Erstellt am:
18.10.2024

Programm Donnerstag, 21. November 2024 14.00 Uhr Sandra Richter, Marbach: Begrüßung und thematische Einführung 14.15 Uhr Andreas Platthaus, FAZ: Was Comics im Literaturarchiv zu suchen haben Panel 1: Comic als literarische Form, Moderation: Anna Kinder, Marbach 15.00 Uhr Stefan Börnchen, Luxemburg: Progressive Universalgrafie. Zu Poetik und Genre der Grafischen Literatur 15.30 Uhr Alexander Dunst, Dortmund/Erlangen: Creating the Graphic Novel: New York’s School of Visual Arts and the Social Institutions of Literary Form 16.00 Uhr Kaffeepause Panel 2: Graphisches Erzählen I, Moderation: Loredana Columbo, Marbach 16.30 Uhr Lynn Wolff, Michigan: Graphisches Erzählen: Zeichnen als Zeugenschaft, Zeugenschaft zeichnen 17.00 Uhr Veena Pani, Gurugram, Haryana: The Tradition of European Picture Story and the Emergence of humorous satirical Magazine in Germany as an innovative Prototype of Comics and Graphic Novel. 18.00 Uhr Gemeinsames Abendessen der Referent/-innen 19.30 Uhr Abendveranstaltung, Anna Haifisch im Gespräch mit Lorenz Wesemann, Marbach Humboldt-Saal Freitag, 22. November 2024 Panel 3: Graphisches Erzählen II, Moderation: Sarah Marie Schnitzler, Marbach 09.00 Uhr Monika Schmitz-Emans, Bochum: Aneignungen. Über Weltliteratur in Nicolas Mahlers Graphic Novels 09.30 Uhr Astrid Böger, Hamburg: Wortlose Graphic Novels 10.00 Uhr Kaffeepause 10.15 Uhr Diego León-Villagrá, Berlin: Fidel Martínez’ und Yirmi Pinkus’ Graphic Novels über Paul Celan und die Todesfuge zwischen (Auto-)Biographie, Literaturgeschichte und Erinnerungskultur 10.45 Uhr Florian Trabert, Düsseldorf: Wie die Zeit vergeht: Zeitgeschichte, Musikgeschichte und musikalische Zeit in Thomas von Steinaeckers und David von Bassewitz‘ Comic „Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam“ 11.15 Uhr Kaffeepause Panel 4: Comics sammeln, Round Table / Moderation: Natalie Maag, Marbach 11.30 Uhr Felix Giesa, Frankfurt: Wer sammelt was? Und warum eigentlich? Herausforderungen und Desiderate Andreas Stuhlmann, Hamburg Prolegomenon for an integrated collection- and research-agenda on German language comics and graphic novels Theresa Heyer und Christian Vogl, Straßburg: Zur Archivierung eines Webcomics 12.30 Uhr Mittagspause Panel 5: Comic als Archiv, Moderation: Madeleine Brook, Marbach 14.00 Uhr Emily Allegra Dreyfus , Babelsberg: Kontinuitätslinien: Intersektionale Graphische Literatur von Charlotte Salomon bis Solomon Brager 14.30 Uhr Carolin Führer, Tübingen: Zwischen Universalismus und Medialitätsreflexion. Zum Gedächtnis der Bilder im Comic der Gegenwart 15.00 Uhr Yvonne Zimmermann, Stuttgart: Gattungsvielfalt Autosoziobiographie – Eva Müllers Scheiblettenkind (2022) Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch Gefördert Durch die beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien In Kooperation mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris und der Maison Heinrich Heine. Contact Information Deutsches Literaturarchiv Marbach Referat Forschung Sekretariat: Birgit Wollgarten – Tel.: 07144 – 848 – 175 Contact Email: forschung@dla-marbach.de URL www.dla-marbach.de/forschung/tagungen/ Attachments comic2024programmaktuell.pdf

Which Market? Popular Writing Between Entertainment And/Or Edification


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.11.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur und Soziologie, 

Literatur und Verlagswesen/Buchhandel, 

Gattungspoetik

Erstellt am:
18.10.2024

Program Thursday, 14 November 2024 14.00 h Sandra Richter, Marbach: Welcome and Introduction 14.15 h Opening Speech Dan Sinykin, Atlanta: Sociology and Interpretation Panel 1: Labeling Literatur?, Moderation: Anna Kinder, Marbach 15.00 h Johannes Franzen, Siegen: Midcult – History of a Swear Word 15.30 h Moritz Baßler, Münster: Literatur und die Archive des Populären 16.00 h Coffee Panel 2: Empiricism: Popular Literature, Moderation: Madeleine Brook, Marbach 16.30 h Sonja Fritzsche, Michigan: Beyond genre binaries: Recognizing multiple ways of knowing 17.00 h Niels Werber, Siegen: Markieren und Kommentieren. Transformationen des Populären 18.00 h Dinner 19.30 h Audiobooks and the Changing Literary Landscape : Rebecka Kärde, Paris, in conversation with Karl Berglund, Uppsala Humboldt-Saal Friday, 15 November 2024 Panel 3: Science-Fiction, Moderation: Sarah Marie Schnitzer, Marbach 09.00 h Hans Edwin Friedrich, Kiel: Literarisierung einer Gattung. Deutsche Science Fiction der 1970er und 1980er Jahre 09.30 h Fotis Jannidis und Leonard Konle, Würzburg: Science Fiction im Heftroman 10.00 h Endre Hárs, Szeged: Einmischung und Fantasie. Wie die ungarische Science-Fiction Grenzen überschreitet 10.30 h Coffee Panel 4: Literary Value(s) and Consecration, Moderation: Stephanie Obermeier, Marbach 11.00 h Pieter Vermeulen, Leuven: Big Book Autofiction and the Contemporary Grammar of Literary Value 11.30 h Katharina Scheerer, Münster (per ZOOM): Avantgarde goes Pulp! Heinrich Hauser’s Titans‘ Battle (1947) as a Literary Transgression 12.00 h Lunch Panel 5: Institutionalization, Moderation: Anna Kinder, Marbach 13.30 h Julia Lückl, Wien: (K)eine „Literatur nach Schnittmuster“? Autorschaftsdiskurse im Kontext universitärer ‚Schreibschulen‘ 14.00 h Michael Peter Hehl, Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg: Das Literaturverständnis im Workshop „Prosaschreiben“ am LCB ca. 14.30 h End Contact Information Deutsches Literaturarchiv Marbach Referat Forschung Sekretariat Birgit Wollgarten Contact Email forschung@dla-marbach.de URL www.dla-marbach.de/forschung/tagungen/tagungen-detail/665/

Büchners Elemente


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
14.11.2024
Beitrag von:
Oliver Völker
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ecocriticism, 

Literatur und Naturwissenschaften

, und 2 weitere

Erstellt am:
18.10.2024

Büchners Elemente Jahrestagung der Büchner-Gesellschaft 2024 14.-16. November 2024, GU Frankfurt, IG-Farben-Gebäude, Eisenhower-Saal (Raum 1.314) Eine Veranstaltung der Georg Büchner Gesellschaft sowie des Instituts für Deutsche Literatur und ihre Didaktik (Universität Frankfurt) Konzeption: Roland Borgards, Esther Köhring, Oliver Völker Donnerstag, 14.11.24 13.30 – 14.00 Begrüßung und Einleitung (Roland Borgards, Esther Köhring, Oliver Völker) 14.00 – 15.00 Simon Probst: Vom „eigenthümlichen Leben jeder Form berührt“. Georg Büchners elementare Medien Kaffeepause 15.30 – 16.30 Antje Schmidt: „ich wollte, der Rasen wüchse so über mich“. Böden und melancholische Metamorphosen bei Georg Büchner 16.30 – 17.30 Katja Holweck: „[D]ie Erde ist eine dünne Kruste; ich meine immer, ich könnte durchfallen, wo so ein Loch ist.“ Terrestrische Abgründe im Werk Georg Büchners Kaffeepause 18.00 – 19.00 Ingo Uhlig: Windspiele, Fluchtlinien. Zur Windkraft und ihrem Personal in der Literaturgeschichte Freitag, 15.11.24 09.00 – 10.30 Doreen Densky, Hanna Höfer: Lebensmedien. Woyzeck in und aus den Elementen 10.30 – 11.30 Sabrina Huber: „Wir arme Leut […], ich glaub’ wenn wir in Himmel kämen, so müßten wir donnern helfen“. Woyzeck im Kontext der politischen Ökologie und des ›Intersectional Environmentalism‹ Kaffeepause 12.00 – 13.00 Peter Metzel: Pfützen, Teiche, Löcher. Urbane Elementarorte und der Zerfall des Naturrechts bei Georg Büchner Mittagessen 14.30 – 15.30 Vera Thomann: Punkt, Linie, Fläche, Ebene: Zur Raumskalierung in Georg Büchners Lenz 15.30 – 16.30 Corinna Sauter: Erde und Gestein. ‚Elementarischer Sinn‘ und die Revolution der poetischen Sprache in Georg Büchners Lenz Kaffeepause 17.00 – 17.45 Alfons Glück: Einige Elemente in Büchners Woyzeck und im Lenz Pause 18.00 – 19.00 Mitgliederversammlung der Georg Büchner Gesellschaft Samstag, 16.11.24 09.30 – 10.30 Nora Eckert: Marions Monolog und das ozeanische Gefühl 10.30 – 11.30 Sang-Yu Ma: Imaginationen des Anderen. Wasser und Flüssigkeit bei Georg Büchner Kaffeepause 12.00 – 12.30 Abschluss und Ausblick Anmeldung per Mail an info@buechnergesellschaft.de

Workshop „Trost der Medien. Medien des Trosts“ | Weimar (5.12.2024)


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
05.12.2024
Beitrag von:
Diego León-Villagrá
Forschungsgebiete

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, 

Literatur und Medienwissenschaften, 

Digitale Literatur

Erstellt am:
15.10.2024

„Trost der Medien. Medien des Trosts“. Interdisziplinärer Workshop, Bauhaus-Universität Weimar (5.12.2024) Trost ist, was wir brauchen! In krisenhaften Zeiten rückt die Trostfähigkeit und -bedürftigkeit der Menschen in den Fokus, die Denker wie Hans Blumenberg und Georg Simmel zur anthropologischen Grundkategorie erhoben haben. Trost, seine Produktion und Vermittlung wurden nicht zuletzt im Kontext der CoViD-19-Pandemie und der Klimakatastrophe aus philosophischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive untersucht, etwa von Hanna Engelmeier ( Trost. Vier Übungen, 2021) und Jean-Pierre Wils ( Warum wir Trost brauchen , 2023). Der Workshop fügt dem eine medienanthropologische Perspektive hinzu. Unter welchen medialen Voraussetzungen ist Trost als vielgestaltige anthropologische Grundkategorie möglich? Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Workshop das Verhältnis von Trost und Medien, Medien des Trostes und dem Trost der Medien, seine Bedingungen, Wechselwirkungen und medienanthropologischen Effekte. Kurzvorträge von Dr. Marcella Fassio (HU Berlin), Prof. Dr. Helmut Heit (Kolleg Friedrich Nietzsche), Prof. Dr. Aleida Assmann, Angehörigen des Graduiertenkollegs Medienanthropologie und eine Keynote von Prof. Dr. Lorenz Engell (Bauhaus-Universität Weimar) widmen sich dabei u.a. Fragen nach digitalen Trauerpraktiken, dem Verhältnis von Trost, Angst und Hoffnung, den tröstlichen Effekten der kritischen Fantasie und der Ferne sowie den produktiven Dimensionen der Untröstlichkeit. Am Vorabend findet die feierliche Umbenennung des Audimax der Bauhaus-Universität Weimar in Maurice-Halbwachs-Auditorium mit einem weiteren Vortrag von Aleida Assmann statt. Organisation: Diego León-Villagrá und Mirko Beckers Programm 10:15–11:30 Begrüßung, Einleitung von Diego León-Villagrá Aleida Assmann : „Trost und Trostlosigkeit“ 11:45–13:15 Helmut Heit : „Der Trost der kritischen Phantasie“ Mirko Beckers : „‚Wer den Sinn entbehrt, muss dem Trost entsagen?‘ Zum Verhältnis von Trost, Angst und Hoffnung in Selbstgefährdungszeiten bei Günther Anders“ 14:15–15:45 Christiane Voss : „Untröstlichkeit als Produktionsprinzip“ Stephan Zandt : „All my Relations oder der Trost der kleinen Dinge“ 16:15–17:45 Jens Kraushaar : „Digitale Trauer mit lebenden (Un)toten – Unsterblichkeitsnarrative und die Erweiterung der Präsenz durch Avatar-Technologien“ Marcella Fassio : „Trauer und Praktiken des Trosts auf Instagram und YouTube“ 18:00 Lorenz Engell : „Der Trost der Ferne“

Bin ich’s oder bin ich’s nicht? Bachmanns Echos. Ein internationales Nachwuchskolloquium


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
25.10.2014
Beitrag von:
Henrike Ribbe
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Literatur und andere Künste, 

Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies

, und 7 weitere

Erstellt am:
15.10.2024

Seit ihrem Tod 1973 ist die Stimme Ingeborg Bachmanns keineswegs verhallt. Ganz im Gegenteil, sie tönt noch immer nach in den Köpfen der Lesenden: Der Autorin wurde zuletzt auch in der breiteren Öffentlichkeit immer wieder große Aufmerksamkeit geschenkt, wie etwa in Form des für die Berlinale nominierten Films »Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste« (2023) oder im Zuge der jüngst veröffentlichten Korrespondenz mit Max Frisch (»Wir haben es nicht gut gemacht« // Piper 2022). Besonders eindrücklich wurde ein ganzes Portfolio verschiedener Stimmen im Rahmen der Ausstellung » Ingeborg Bachmann. Eine Hommage « (2023) [1] im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien präsentiert. Die Ausstellung illustrierte einen facettenreichen Querschnitt der öffentlichen und persönlichen Präsenz der Autorin zu ihrer Lebzeit sowie nach ihrem Tod bis in die heutige Zeit. Die Ausstellungsexponate zeugten von der Wirkung ihres Schaffens sowie dem nicht abreißenden medialen Interesse und der zugleich immer neu angeregten Rezeption durch Wissenschaft und Kunst. Die Figur des Echos ruft das Problem des Verhältnisses zwischen Original und Wiederholung, zwischen Identität und Differenz auf. Dies gilt sowohl für akustische Phänomene in den Texten selbst als auch für die Rezeption. Inwiefern prägen solche ›Echos‹ die Sicht auf Ingeborg Bachmann in der heutigen Literaturwissenschaft? Welche Echos gibt es, welchen Beitrag leisten sie und welche Perspektiven werden durch sie eröffnet? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des internationalen NACHWUCHSKOLLOQUIUMS, das sich unter dem Motto »Bin ichʼs oder bin ichʼs nicht?« mit unterschiedlichen Dimensionen des Echos im Zusammenspiel mit Bachmanns literarischem Schaffen auseinandersetzt – in Anlehnung an den Titel der im Literaturhaus München präsentierten Ausstellung über Ingeborg Bachmann » Ich bin es nicht. Ich binʼs.« [2] Für interessiertes Publikum ist der EINTRITT FREI oder eine digitale Zuschaltung möglich. In beiden Fällen wird bis 23.10.24 um Anmeldung gebeten unter: sekretariat@literaturhaus-muenchen.de Der Link zur Zuschaltung via Zoom wird am 24.10.24 per Mail versendet. [1] www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/programm/vergangene-ausstellungen/ingeborg-bachmann-eine-hommage [2] www.literaturhaus-muenchen.de/ausstellung/ingeborg-bachmann/

Repenser « l’étranger » en démocratie – dispositifs anciens et (post)modernes dans les discours philosophiques et littéraires


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
24.10.2024
Beitrag von:
Carla Dalbeck
Forschungsgebiete

Interdisziplinarität, 

Literatur und Recht

Erstellt am:
14.10.2024

Am 24. und 25. Oktober 2024 findet an der Universität des Saarlandes ein Kolloquium zum Thema Repenser « l’étranger » en démocratie – dispositifs anciens et (post)modernes dans les discours philosophiques et littéraires statt. Das Kolloquium ist Teil der internationalen Forschungskooperation Défis démocratiques : legs antique, développements historiques, enjeux contemporains und wird organisiert von Hans-Jürgen Lüsebrink und Heinrich Schlange-Schöningen (Universität des Saarlandes) gemeinsam mit Jean-Marc Narbonne (Université de Laval, Québec).

Digital Kafka Symposium, Georgetown University & Online


Rubrik:
Konferenzen, Tagungen
Beginn:
01.11.2024
Beitrag von:
Redaktion avldigital.de
Forschungsgebiete

Literatur aus Deutschland/Österreich/Schweiz, 

Ostmitteleuropäische Literatur (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn), 

Textgeschichte, Editionstechnik, Handschriftenkunde

, und 2 weitere

Erstellt am:
14.10.2024

Digital Kafka Symposium, Georgetown University, 1-2 November 2024 Franz Kafka’s oeuvre has been examined countless times in the past—mostly in the form of articles and contributions to books and edited volumes. As his works have been available in the digital realm for quite some time now, this symposium aims to focus on research, teaching, and creative approaches that either make use of digital tools to analyze Kafka’s work or use digital platforms to share and disseminate parts of Kafka’s oeuvre and its analyses. The 100th anniversary of Kafka’s death in 2024 seems to be an apt moment to look at digital approaches to his texts that build on the affordances of Digital Humanities, which has become an established area of scholarly activity in the past decades. What can digital approaches reveal about Kafka’s writings and drawings? How do these analyses change or extend existing scholarship? How can digital tools be useful for creative approaches to Kafka’s works? How can the materiality of Kafka’s oeuvre be preserved in the digital realm? How can digital approaches enhance teaching Kafka’s texts? What are the advantages and disadvantages of teaching his writings using digital platforms? What role do the archives and institutions that hold Kafka’s work play in offering and disseminating his works digitally? This two-day symposium brings together researchers from the institutions that hold Kafka’s oeuvre with scholars, teachers, creators, and digital scholarship specialists to discuss and exchange details about current digital approaches to Franz Kafka’s works. Symposium Location: Georgetown University, Washington, DC & Online Healy Hall room 104 and Intercultural Center (ICC) room 462 To attend in person, please register here for Friday , November 1. Please register here for Saturday, November 2. This will be a hybrid event . To receive a Zoom link, please register here . This event is supported by Georgetown University’s German Department and the DAAD Grant “Promoting German and European Studies in North America (PGES).” Program: Friday, November 1 11:30 Registration – German Department, Intercultural Center (ICC 462) 12:00 Welcome & Lunch (ICC 462) Panel 1: 1:30pm – 3:30pm (Healy Hall room 104) Digital Kafka – In Institutions, Archives, and Museums Carolin Duttlinger (University of Oxford, Co-Director of the Oxford Kafka Research Centre) Kafka’s Communities – Real and Virtual Laura Friedrichsohn (Deutsches Literaturarchiv Marbach) “Wollen Sie nicht näher kommen und sich die Nadeln ansehen?” Dialectical ‘Contemplations’ on Kafka’s Writing Coffee Break: 3:30pm – 4:00pm (Healy Hall first floor) Panel 2: 4:00pm – 5:45pm (Healy Hall room 104) Digital Analyses and Databases: Kafka’s The Trial and The Metamorphosis Verena Kick (Georgetown University) & Carsten Strathausen, Ben Mahurin, Andrei Kazakov (University of Missouri) Adapting Kafka – Overview, Kafka Core, Stylometry Matt Erlin (Washington University in St. Louis) Gregor’s Metamorphoses: Kafka Translation at Scale 6:00 pm Dinner (Healy Hall first floor) — Saturday, November 2 8:30am – 9:30am Breakfast (Healy Hall first floor) Panel 3: 9:30am – 12:00pm (Healy Hall room 104) Kafka Caught In Between: Analogue Materials, Digital Editions, and YouTube Videos Rolf Goebel (University of Alabama in Huntsville) Kafka’s Artificial Intelligence Scenarios: Audiovisual Spectacles for the Digital Age Kiyoko Myojo (Seijo University & University of Oxford) & Yasuhiro Sakamoto (Shinshu University) Introducing the “Myojo-Sakamoto Model:” A Novel Application of Deep Learning and Generative AI in Reconstructing the Writing Chronology of Kafka’s Manuscripts Christian Marchlewitz (Humboldt-Universität zu Berlin) The Real Thing, but Digital? Kafka’s Letters – A Report from the Archive Ekkehard Haring (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa, Oldenburg) On the Road with Kafka-Atlas – A Project for Mapping the Worldwide Reception Lunch: 12:00pm – 1:30pm (Healy Hall first floor) Panel 4: 1:30pm – 4:00pm (Healy Hall room 104) Gamifying Kafka – Between Virtual Reality and Artificial Intelligence Ahlam Bavi (University of Regina) & Megan Smith (University of British Columbia) Exploring Franz Kafka’s „The Metamorphosis“ through Mixed Reality: Transformative Experiences in the Digital Realm Jessica Kathmann (Leibniz-Institut für Wissensmedien) Kafka or Not? Concept for a Multi-Touch Tabletop Game for Literature Classes Martin Sheehan (Tennessee Tech University) From Papers to Pixels: Kafka’s Office Life and the Procedural Rhetoric of Videogames Paul Buchholz (Emory University) Franz Kafka as a Teacher of Digital Game Design 4:00pm Concluding Remarks Coffee Break: 4:00pm – 4:30pm (Healy Hall first floor) 6:30pm Dinner for Presenters Contact Information Verena Kick Georgetown University Contact Email vk275@georgetown.edu